Freitag, 30. September 2016

Lesestatus 2016 Juli - September

Im Lesestatus 2016 Juli bis September werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)"



Im vorletzten Quartal diesen Jahres habe ich 5 Bücher gelesen, davon ist nur eins ein Taschenbuch. Alle anderen sind Ebooks. Eins von den Ebooks ist eine Anthologie gewesen. Alle anderen sind Romane aus den Genres Fantasy, Horror-Thriller, Sci-Fi.


(R) The wild Hunt von M.H.Steinmetz mit 222 Seiten.

(R) Und dann war Licht von Gabriel Toscani mit 222 Seiten.

(R) Zum Reinschnuppern von Martin J. Christians mit 88 Seiten.

(R) In die Finsternis von Soctt Mcleary mit 321 Seiten.

(R) Etenya Saga: Soyala: Die Wintersonnenwende von Susanne Leuders mit 350 Seiten.


Dadurch, dass ich zu Beginn des Quartals, also Ende Juni, Anfang Juli viel brutales und düsteres gelesen habe, habe ich zum Schluss das Buch von Susanne Leuders als angenehm empfunden. Nach  dem ganzen Gemetzel, Getöte, nach den düsteren, unheimlichen und gewalttätigen Romanen hat mir der Jugendroman gut getan. :-) Er hat mir auch so gut gefallen, dass ich den 2. Teil lesen werde.
Von dem Buch von Scott Mcleary war ich doch schon beeindruckt. Nicht nur dass ich es toll finde, dass es eines der wenigen Self Publisher-Bücher ist, das sogut wie fehlerfrei geschrieben ist; dadurch dass es ein Mix aus Fantasy-Horror war, konnte ich den Beigeschmack von Sci-Fi ertragen. Ich bin kein Fan von Sci-Fi. Aber mit den passenden Genremix, fand ich das Buch gelungen.


Was kommt denn als Nächstes?
Da wartet noch ein Sachbuch auf mich, die Reihe von G.R.R. Martin und von Salvatore mit meiner geliebten Drunkelelfenreihe. Die will ich endlich mal weiter lesen und beenden. Besonders das Lied von Eis und Feuer will ich fertig lesen, bis die nächste Staffel von GoT raus kommt. Ob ich das schaffe? Ich nehme mir das jedes Mal vor, wenn eine Staffel zu Ende ist. ^^ Jedes mal hab ich andere Bücher angefangen.




Sonntag, 25. September 2016

Buch-Rezension: Etenya Saga 1

Etenya Saga: Soyala -  Zeit der Wintersonnenwende



Autor: Susanne Leuders
Titel: Etenya Saga
Untertitel: Soyala -  Zeit der Wintersonnenwende
Verlag: El Gato
Erscheinungsdatum: März 2014
Seitenanzahl: 350
Genre: Fantasy
Gelesen als: Taschenbuch
Teil einer Reihe: 1
ISBN: 978-3943596496




Inhalt
Als die 17-jährige Olivia dem geheimnisvollen und gutaussehenden Lenno begegnet, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen, wobei sie sich selbst diese unbegreifliche Anziehungskraft nicht erklären kann. Vor allem fasziniert sie der mysteriöse goldene Schimmer, der hin und wieder in seinen Augen aufleuchtet. Was es damit bloß auf sich hat? Wie zufällig laufen sich die beiden ständig über den Weg und kommen sich langsam näher. Doch Lenno zieht sich aus einem ihr unerfindlichen Grund immer wieder zurück und will letztendlich aus Olivias Leben verschwinden. Olivia versteht seine ganze Abwehrhaltung nicht, denn sie kann ganz eindeutig diese einzigartige Verbindung, die zwischen ihnen besteht, spüren. Als könnte es nicht noch schlimmer kommen, wird sie zu allem Überfluss Opfer eines Angriffs, der fatale Folgen nach sich zieht. Ratlos und verzweifelt fordert Olivia Antworten. Die Enthüllung des Geheimnisses rückt immer näher. Noch ahnt Olivia nicht, dass dieses Geheimnis ihre Vorstellungskraft bei Weitem übersteigt und ihr ganzes Weltbild durcheinanderbringen wird. Was hat es außerdem mit dieser Prophezeiung auf sich, von der die Rede ist? Welche Rolle spielt Olivia dabei? Was hat das Schicksal, an das Olivia nie geglaubt und immer nur müde belächelt hat, für sie vorgesehen? Und was wird aus ihr und Lenno? Können sie trotz aller Hindernisse, die ihnen in den Weg gestellt werden, zusammenfinden?


Erster Satz
Eine gespenstische Stille herrschte auf der Lichtung.



Cover
Sinnlich und geheimnisvoll - das sind die Worte die mir einfallen, wenn ich mir das Cover anschaue. Und ich denke, genau das sollte es auch zum Ausdruck bringen.



Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist sehr ausführlich und beschreibend. Der Leser kann sich alles wie im Film sehr genau vorstellen. Es ist sehr filmisch beschrieben. Die Sprache ist eindeutig und typisch für einen Jugendroman. Alles wird sehr klar dargestellt und Namen sind einfach zu lesen und werden erklärt. Dadurch, dass viel beschrieben wird, ist das Tempo der Geschichte gemütlich.


Fazit
Mädchen trifft Junge und dann " ändert sich ihr Leben auf einen Schlag." Gääähhnnnn, das ist schon so ein alter Hut und so abgekaut, dass es keiner mehr lesen mag. Man merkt an solchen Sätzen sofort, dass dem Autor nichts besseres mehr eingefallen ist. Die "Spuren" die gelegt wurden, um auf etwas späteres hinzudeuten, sind meiner Meinung nach zu eindeutig und daher werden viele Gegebenheiten vorhersehbar. Ein weiterer Nachteil ist, dass ich glaube, das Buch wäre nur halb so dick, wenn man diese Ausschweifungen weglassen würde. Da geht eine Szene mit Dialog teilweise über mehrere Seiten, wo im Grunde genommen nur herumgedruckst wird. Ich bin einfach ein Freund von direkten Dialogen ohne 20 Nebensätze. Mich interessiert es dann nicht ob der Prota so und so gut und das und das macht. Bei einigen Stellen hatte ich das Gefühl, die Autorin traut ihren Lesern keine eigene Fantasie zu. Dadurch dass viel zu viel zu detailliert beschrieben wird, bleibt nicht viel Spielraum für die eigene Fantasie. Trotzdem fand ich viele Szenen witzig, rührend und haben mich zum Weiterlesen animiert. Sehr gut geplottet wurde die Welt von Etenya und deren Volk. Der Konflikt zwischen den Welten und deren Ansichten bieten guten Stoff für Konflikte.
Mir persönlich war es an einigen Stellen zu langatmig und vom Lesefluss zu langsam. Für Leute, die ein chilliges Buch lesen wollen und sich Abends im Bett mal etwas nettes und Schönes gönnen wollen, für die ist das Buch sehr gut geeignet. Für Leute, die mehr Aktion und mehr bahnbrechende Konflikte gewöhnt sind, hmmm.


Bewertung


Sonntag, 11. September 2016

Buch-Rezension: In die Finsternis

In die Finsternis

 




Autor: Soctt Mcleary
Titel: In die Finsternis
Untertitel: /
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: April 2015
Seitenanzahl: 321
Genre: Science Fiction  Thriller
Gelesen als: Ebook
ASIN: B01H5REE5M



Inhalt
Auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - eine französische Spezialeinheit wird in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen. Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so brutal abgeschlachtet worden? Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln.
Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte. Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück.


Erster Satz
Der Asteroid flog durch die eisige Stille des Alls.


Cover
Das Cover gefällt mir. Es zeigt sofort welches Genre angehört. Die Farben sind schön gewählt.


Schreibstil und Sprache
Vom Stil her sehr anschaulich beschrieben. Die Sprache ist direkt und ohne Umschweife. Es ist gut gemischt zwischen genauen anschaulichen Beschreibungen und Leser-Fantasie. Also es wird meiner Meinung nach ausgewogen erzählt. Man kann sich als Leser immer noch selbst ein Bild machen, es gibt Platz für eigene Interpretation. Auf der anderen Seite sind die beschriebenen Szenen sehr gut gemacht. Besonders eindrucksvoll sind die Kriegsschauplätze und das Monster. Es ist seit langem auch das erste Buch, bei dem mir beim Lesen kaum bis gar keine Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen sind - und das muss man einem Self Publisher zugute halten (und das darf ruhig mal so erwähnt werden!) Das war sehr positiv und erfrischend.



Fazit
Ich mag das Buch, auch wenn ich kein Fan von Science-Fiction bin. Dadurch, dass es mit Horror und Thriller gemixt ist, war es für mich dennoch interessant. Der Autor hat ein gutes Gespür für Szenerien und passende Momente. Die Geschichte war bis zur letzten Seite spannend! Persönliche Minuspunkte sind: Ich bin kein Fan von endlosen Kampfszenen. Im reinen Fantasyroman geht das gerade noch so - je nachdem was es für ein Kampf ist, aber einige Kriegsszenen im Buch, waren sehr anstrengend zu lesen und für mein Gemüt nicht gut. Es ist sehr gut beschrieben, keine Frage, aber wenn der eigene Tag schon total blöd gelaufen ist und man froh ist, endlich mal Zeit zum Lesen gefunden zu haben, waren die seitenlangen bzw. Kapitellangen Kriegsszenarien übelst anstrengend. Auch einige Passagen waren mir zu stark ins Sci-Fi gemacht. Für Sci-Fi-Fans sicherlich super, aber für mich persönlich war es too much.



Bewertung