Dienstag, 26. Januar 2016

Buch-Rezension - Verhüten ohne Hormone

Verhüten ohne Hormone - Alternativen zu Pille und Co.





Autorin: Dr. med. Dorothee Struck
Titel: Verhüten ohne Hormone
Untertitel: Alternativen zu Pille und Co.
Verlag: Stadelmann Verlag
Erscheinungsdatum: August 2015
Seitenanzahl: 272
Gelesen als: Print, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3943793413


Autorin
Dorothee Struck ist in Kiel geboren, hat ihr Medizinstudium an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und hat ihre Facharztausbildung zur Frauenärztin an verschiedenen Krankenhäusern in der Nähe von Nord- und Ostsee gemacht. Seit 2005 hat sie ihre eigene Praxis. Neben der Tätigkeit als Gynäkologin interessiert sie sich für Naturheilverfahren, Heilpflanzen und eine individuelle Medizin und hat bis 2012 Beiträge für verschiedene Bücher geschrieben.


Inhalt
Hormonfreie Verhütungsmethoden gibt es viele, aber welche ist die richtige für mich? Dr. med. Dorothee Struck erklärt in verständlicher Sprache, wie der weibliche Körper aufgebaut ist und was beim Zyklus vor sich geht. Darauf basierend beschreibt sie die Wirkungsweise sämtlicher hormonfreier Verhütungsmethoden, von der Spirale über die verschiedenen Barrieren wie Diaphragma oder Portiokappe bis hin zu den Zeitwahlmethoden mit oder ohne Verhütungscomputer. Dabei kommen alle Verfahren auf den Prüfstand: Wie einfach ist die Anwendung und wie sicher ist das? Natürlich: Wählen Sie eine hormonfreie Alternative, die nicht in den Organismus eingreift. Sicher: Lernen Sie die einzelnen Verhütungsmethoden kennen. Denn Wissen schafft Vertrauen. Individuell: Nicht alles ist für alle gut. Finden Sie die Methode, die am besten zu Ihnen passt.


Erster Satz
Dieses Buch entstand aus meiner täglichen Arbeit heraus: Immer wieder fragen mich Frauen, ob es denn keine Alternativen zur "Pille" gebe - und immer wieder sind viele Frauen bass erstaunt, wenn ich anfange von Gynefix, Spiralenmodellen, Femcap und NFP zu erzählen.

Cover
Das Cover ist schön gestaltet. Es passt auf gewisse Art zum Buch.

Schreibstil und Sprache
Ich mag diesen Schreibstil. Er ist etwas Besonderes. Man erwartet bei so einer Lektüre Staub trockene Sätze und komplizierte Satzgliederung aber dem ist ganz und gar nicht so. Die Texte sind locker und frisch geschrieben und gleichzeitig vermitteln sie fachlich sicheres Wissen. Nicht nur die Illustrationen in dem Buch sondern auch der Schreibstil ist unkompliziert und anschaulich, alles ganz und gar nicht trocken. Tabellen ergänzen das ganze. Man hat nach einer Weile gar nicht mehr das Gefühl ein Fachbuch zu lesen weil der Stil sehr modern ist und sehr ansprechend formuliert ist. Dennoch sind alle Fakten gut recherchiert und dargelegt. Die Glaubwürdigkeit ist meiner Meinung nach hoch. Man merkt am Schreibstil dass die Autorin weiß wovon sie spricht und dass das nicht nur recherchierte Fakten sind.


Fazit
Ich bin so begeistert von diesem Buch. Ich beschäftige mich mit dem Thema sehr intensiv, da ich in der Vergangenheit vor hatte NFP-Beraterin zu werden (mein Weg hat sich jetzt anders entwickelt), war ich extrem neugierig auf das Buch. Besonders toll finde ich den Aufbau und dass wirklich die Infos darin, hochaktuell sind. Der Kupferball(IUP) ist super super neu, praktisch gerade erst ganz frisch auf dem Verhütungsmittel-Markt! Die Infos sind so toll formuliert und anschaulich geschrieben. Auch toll finde ich das rote Lesebändchen. So musste ich mir kein Lesezeichen nehmen. Es ist alles sehr übersichtlich und gefällt mir einfach.



Bewertung




Sonntag, 24. Januar 2016

Buch-Rezension: Ein dunkel Licht

Ein dunkel Licht





Autor: matì
Titel: Ein dunkel Licht
Verlag: Saithum Chirllou
Erscheinungsdatum: August 2014
Seitenanzahl: 410
Genre: Thriller
Gelesen als: E-Book
ASIN: B00ML3UXF6



Inhalt
Oscar Falters Welt versinkt im Chaos. Dabei hat der Untersuchungsbeamte von Scotland Yard gerade noch positive Schlagzeilen geerntet, weil er die vermeintliche Mörderin Lynn Persson durch seine Beweisführung vor dem Strick rettete.
Doch nun scheint sich jedermann gegen ihn verschworen zu haben. Er verliert seinen Posten beim Yard. Von seiner Frau wird er betrogen und gedemütigt. Schlägertrupps durchstreifen London, um ihn zu töten. Und als er sich am Boden liegend zwischen zwei Mülltonnen wiederfindet, ist es Lynn Persson, die ihre Walther PPK auf ihn richtet und den Abzug drückt.

Aber das ist erst der Anfang. Am Ende der Welt findet Oscar Falter Puzzleteile, die ihm helfen, den unbekannten Gegenspieler zu demaskieren. Ein rätselhaftes Mädchen, das es nicht geben dürfte, verwirrt seine Sinne, bis er letztendlich, nur mit seinem Gehstock bewaffnet, der apokalyptischen Wahrheit ins Auge blickt ...

... und was er darin sieht, gefällt ihm ganz und gar nicht.


Erster Satz des Prologs
Ich beuge mich zögernd über die Frau, die ich zu Boden geworfen habe,  halte die linke Hand auf ihren Mund gepresst und suche mit der rechten das Messer in meinem Gürtel.


Cover
Das Cover ist jetzt nicht so der absolute Hit, aber dennoch interessant. Es zeigt einen Mann, nämlich Oscar mit seinem Gehstock. Das Cover verrät einiges, aber das findet man erst heraus wenn man die Geschichte liest. Daher finde ich, ist das Cover sehr gut gelungen.


Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil bzw. der Ausdruck in dem Buch ist der Zeit angepasst. Pluspunkt dafür. Allerdings ist es für mich nicht immer verständlich gewesen, da einige Ausdrücke vorhanden sind, die heute kaum einer mehr kennt. Ansonsten ist der Rest sehr fließend. Es wechselt zwischen normalem Erzählstil und Tagebucheinträgen. Das macht das ganze sehr abwechslungsreich. Ich habe allerdings noch nicht verstanden ob es so gewollt ist, dass in den Tagebucheinträgen mal in Präsens und mal in Präteritum geschrieben wurde. An einigen Stellen fand ich das merkwürdig.


Fazit
Das Buch hatte mich von Beginn an gefesselt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und trotz der verzweigten Krimi-wer-ist-der-Täter-Sache, sehr gut geplottet. Manchmal waren die Beschreibungen etwas ungenau. Zum Beispiel wird an einer Stelle beschrieben dass vor Oscar ein Korridor befindet, gegenüber ist eine Eisentür(?), links neben ihm eine Glastür durch die er hindurch schaute und einen leeren Raum sah. Später geht er aber dort hinein und der Raum beherbergt plötzlich Möbel. Ich dachte der Raum sei leer? Verwirrend beim Lesen war auch der Spitzname für die Sekretärin "der Leguan". Aus einer "sie" wurde im nächsten Satz "er". Das war manchmal sehr verwirrend. Ich weiß zwar dass der Leguan damit gemeint war, aber ich musste immer erst umdenken. Ich konnte auch nie etwas mit der Maßeinheit Yard etwas anfangen. "sechs Yard in Quadrat". Ich musste das erst mal googeln und ausrechnen um einen Eindruck zu bekommen wie groß das ist. Da hätte ich mir eine anschaulichere Beschreibung gewünscht. Alles im Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Buch von Mati. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht!


Bewertung