Dienstag, 15. November 2016

Höre ich auf zu bloggen?!

Hey meine lieben Leser und Interessierte,

wie ihr vielleicht mitbekommen habt, schreibe ich derzeit immer weniger Blogbeiträge. Momentan habe ich echt viel mit der Buchveröffentlichung zu tun (Ende des Monats kommt der erste Teil meines Fantasyromans Projekt blauer Flügel raus) Dazu kommen Textaufträge und das Studium.
Ab Januar kommt sogar ein 2. Studium dazu und ich muss mich um einen Nebenjob kümmern. Das nächstes Jahr bringt sehr viele private Veränderungen mit sich, das kann ich jetzt schon sagen und ich bereite mich darauf vor. Da leidet leider das Bloggen drunter und die Tatsache, dass ich nicht so zum Lesen komme. Ich hatte am 10. Oktober 2016 den 4. Band von Eis und Feuer begonnen und bin immer noch nicht durch. Ich lunger immer noch auf 242 rum - von 608 Seiten. ^^

Ich habe daher überlegt, meine Blogeinträge auf meine Autorenseite zu verlegen. Bisherige Beiträge werden dort hinziehen. Die Website von Katzenflieder bleibt weiterhin online, bis auch der letzte von euch den Umzug mitbekommen hat.
Alle Autoren, die zu einer Rezension von mir verlinkt haben, werden benachrichtigt. Sollte ich jemanden vergessen, meldet euch im Kommentar unter dem Blogartikel. Mittlerweile habe ich so viele Rezensionen geschrieben, dass ich den Überblick verloren habe, welcher Autor oder Verlag auf meinen Blog verlinkt hat. Bitte seid nachsichtig mit mir.

Ich werde wohl in Zukunft auch mehr auf Youtube machen, zum Beispiel den Lesestatus. Wer es noch nicht getan hat, kann HIER drauf klicken und meinen Kanal abonnieren. Dort werden auch ab und zu Videos zu meinen Büchern, dem Autorenleben und Vlogs gepostet.

Samstag, 15. Oktober 2016

Buch-Rezension: Hochsensibel

Hochsensibel - Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten



Autor: Eliane Reichardt
Titel: Hochsensibel
Untertitel: Wie Sie Ihre Stärken erkennen und Ihr wirkliches Potenzial entfalten
Verlag: Irisiana Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2016
Seitenanzahl: 256
Genre: Sachbuch
Gelesen als: Taschenbuch
ISBN: 978-3424152937


Autorin
Eliane Reichardt wurde 1959 geboren und lebt in der Nähe von Münster, sie studierte Architektur, BWL und Psychologie. Selbst hochsensibel, hochbegabt und Synästhetin, arbeitet Frau Reichardt als freie Dozentin, Beraterin und Coach für Hochsensible und Hochbegabte. In ihrer Eigenschaft als Counselor unterstützt sie Unternehmen beim Umgang mit hochsensiblen Mitarbeitern.


Inhalt
Laut Schätzungen ist jeder siebte Mensch hochsensibel und nimmt die Welt um sich herum intensiver und detaillierter wahr als der Rest der Welt. Doch oft weiß er selbst nichts von seiner besonderen Veranlagung, die von anderen Menschen leider nur allzu oft als Schwäche gedeutet oder von Ärzten/Therapeuten gar als psychische Störung gewertet wird.
Dieses Buch erläutert das Phänomen Hochsensibilität ausführlich und beschreibt, in welcher Weise hochsensible Menschen Alltagssituationen wie Einkaufen, Schule oder Arbeit erleben. Auch Ausgehen und Feiern fühlt sich für sie anders an …
Wie können sie ihr Leben trotz oder gerade mit ihrer Hochsensibilität am besten meistern? Wie lässt sich Hochsensibilität aus einer vermeintlichen Schwäche in eine echte Stärke umwandeln? Und zu guter Letzt: Wie können Hochsensible das in ihnen schlummernde Potenzial erwecken und voll entfalten?


Erster Satz vom Vorwort
Schon in meiner Kindheit und Jugend kamen Freunde und Bekannte zu mir, die mir ihre Sorgen und Nöten erzählten und mir ihr Herz ausschütteten.


Schreibstil und Sprache
Die Sprache ist gut und verständlich und Fachbegriffe werden erklärt. Es ist auch bildlich alles sehr genau beschrieben. Am Schreibstil ist also nichts auszusetzen, außer dass hier und da etwas um den heißen Brei gesprochen wird. Ein weiterer Minuspunkt ist die schlechte Lesbarkeit. Die Schrift ist an sich schon lesbar. Allerdings besteht der Großteil des Buches aus Fließtext. Und für ein Sachbuch habe ich mir mehr Übersichtlichkeit und Lesbarkeit gewünscht.


Glaubwürdigkeit
Grundsätzlich ist sehr vieles gut beschrieben. Es gibt ein Haufen Erfahrungsberichte und Listen, aber mir fehlen oft Quellenangaben. Besonders auffallend ist es bei folgender Behauptung: "Beinahe jeder HSM träumt farbig." Mehr steht dazu nichts. Es wird nicht genauer erklärt oder beschrieben, woher dieser Faktum kommt. Daher habe ich es mal recherchiert und bin sehr oft auf auf Beiträge und Ratsgeberkolumnen gestoßen wo von dem amerikanischen Wissenschaftler Eric Schwitzgebel die Rede ist. Der sagt - einfach ausgedrückt, dass Menschen schwarz/weiß oder farbig träumen, wenn es entsprechend vorher visualisiert wurde. In einem Experiment mussten die Probanden beispielsweise eine Zeit lang eine Brille tragen, die ihre Umgebung orange aussehen ließ und entsprechend träumten sie orangefarbene Träume. Und auch Forenbeiträge spiegeln die Meinung der Leute wieder: Es gibt niemanden, der sagt, er träume nicht farbig. Als es noch s/w-Fernsehen gab, haben die Menschen auch s/w tagträumt, sagt Schwitzgebel. Und als das Farbfernsehen und Farbfilme erfunden wurden, haben die Leute wieder farbig geträumt. Von daher gehe ich seit diesem Satz mit gewisser Skepzis an das Buch heran.
Angeblich sind ca. 15 % der Weltbevölkerung hochsensibel. Mit dem Selbstest habe ich mich und ein paar andere Leute getestet und wir alle sind angeblich hochsensibel. Das kann ich mir kaum vorstellen. Zumal vieles in dem Test psychologisch normal für einen Menschen ist (zb. dass man sich beengt fühlt wenn man in der Bahn fremden Personen zu nahe kommt).

Dann gibt es die Behauptung, dass hochsensible Menschen zum Beispiel nicht gern mit dem Rücken zur Tür sitzen. Ich weiß, dass das bei jedem Menschen so ist. Das hat nichts mit Hochsensiblität zu tun, sondern mit Urinstinkten. Ich zumindest kenne niemanden, der gern an der Tür, an einem Eingang sitzt oder mit dem Rücken zum Geschehen. Dieses Verhalten ist vollkommen menschlich und hat rein gar nichts mit HS zu tun - meine Meinung. Die Autorin beschreibt es ja danach ganz gut -  es löst in uns Menschen Gefahr und Flucht/Kampf aus und ist ein Schutzvorgang der unbewusst abläuft. Das ist aber  - soweit ich informiert bin, bei allen Menschen so - genauso wie die Angst vor der Dunkelheit.
Oder die Tatsache, dass hochsensible Menschen ein Leben lang erlernen. Ist das nicht bei allen Menschen so, dass sie selbst mit 50 Jahren noch neues lernen und entdecken?? Dann steht da, dass HS ihre Hochsensiblität erst mit ihren eigenen Kindern erfahren. Aber ist das nicht immer so? Das hat doch eher etwas damit zu tun, dass Eltern sich auf die Kleinen entsprechend sensibel einstellen müssen und sich auch themenmäßig mit anderen Sachen konfrontiert sehen. Das hat nichts damit zu tun ob ein Mensch "hochsensibel" ist, sondern lediglich dass man menschlich auf sein eigenes Kind reagiert. Es ist logisch, dass man mit einem 5 jährigen Kind beispielsweise sensibler umgeht, als mit einem 25jährigen.



Fazit
Von diesem Buch bin ich schwer enttäuscht. Ich hatte mir mehr erhofft! Ich bin jemand, der viel hinterfragt, für vieles offen ist und sich für Psychologie interessiert.
Ich habe ja oben bereits erklärt, dass ich das Buch nur bedingt glaubwürdig finde. Sicherlich hat die Autorin einen bereiten Erfahrungsschatz und das, was im Buch beschrieben wird, ist sehr ausführlich und mit vielen Erfahrungsberichten hinterlegt, dennoch vermittelt sie mir, dass sie zu überzeugt von ihrer Sache ist und oft kam es mir beim Lesen vor, als wolle sie die Hochsensiblität und ihre Website (die sie wirklich sehr oft erwähnt!) vermarkten. Mir ist das Buch nicht objektiv genug geschrieben. Hier gehts nur um die von der Autorin gemachten Erfahrungen und ihr über die Jahre angeeignetes Wissen, das ich teilweise für fraglich halte. Erst wollte ich 3 Sterne geben, aber auf den letzten Metern war da so viel Unfug dabei, dass ich teilweise echt wütend geworden bin. Zb. das mit der Schule.



Bewertung









Donnerstag, 6. Oktober 2016

24 Fragen zum Buchbloggen

Auf Tobis Blog Lesestunden.de gibt es einen interessanten Beitrag übers Buchbloggen. Und zwar beschäftigt er sich mit der Frage: "Wie läuft das mit dem Bücherbloggen?"
Dazu hat der anderen Buchbloggern Fragen gestellt und da möchte ich gern drauf antworten. Auch, um euch einen Einblick in mein Leben zu geben. Ich wünsche euch viel Spaß!


Wie entscheidest du, ob du über ein Buch bloggst oder nicht?
Wenn mir jemand ein Buch zum Rezensieren gibt, dann rezensiere ich es auch. Sollte es übelst schlecht sein, bespreche ich es mit dem Autoren. Mir ist es wichtig, was ich lese, zu bloggen, auch wenn es keine 4 oder 5 Sterne bekommt. Manche Bücher aus meinem SuB zum Beispiel blogge ich nicht, weil die schon älter sind oder jedermann sie kennt und sie ein Band einer Reihe sind (z.B. Das Lied von Eis und Feuer Band 4).

Woher nimmst du deine Inspiration für neue Beiträge?
Von anderen Blogs oder durch meinen Alltag.

Was willst du mit deinem Blog erreichen?
Damals habe ich den Blog für mich gegründet. Als "Tagebuch" könnte man sagen. Irgendwann wollte ich den Blog nutzen, um auf meine eigenen Bücher aufmerksam zu machen. Schon mal den ein oder anderen Leser auf meine kommenden Veröffentlichungen zu informieren, Hintergrundgeschichten dazu preiszugeben. Mittlerweile habe ich weniger Zeit zum Bloggen, schaffe keine 5 Beiträge mehr im Monat. Ich habe mich damit abgefunden, dass mein Blog nie so ein großer Bücherblog wird, wie es andere sind.

Wie viel Zeit nimmst du dir für das Verfassen eines neuen Beitrags?
So viel Zeit, wie ich eben brauche. Ich habe keine Deadlines. Was ich regelm. gepostet habe, war jeden Dienstag ein Wochengedicht aus meiner Sammlung und 1x/ Monat ein Kapitel meines Onlineromans bis es beendet war. Heute poste ich alle 3 Monate einen Lesestatus. Alle anderen Beiträge sind ohne Deadline.

Wie oft erscheint in deinem Blog ein Beitrag?
 1-3x /Monat. Kommt ganz drauf an, wie gut ich mit den Büchern durchkomme und was ich noch so zwischen den Rezis poste. Will ja nicht irgendwas posten.

Bloggst du regelmäßig und hast feste Tage bzw. Abstände in denen Beiträge erscheinen?
Jein. Wie o. erwähnt poste ich jedes Quartal einen Lesestatus, in dem ich schreibe was ich und wie viel ich gelesen habe.

Hast du einen festen Tag, an dem du Blogbeiträge schreibst und dich um deinen Blog kümmerst?
Lange Zeit nicht, da ich aufgrund vieler verschied. Arbeiten (Studium, Schreiben ect) tagsüber alles unter einen Hut bringen will, arbeite ich seit neustem mit einem "Stundenplan", wo u.a. Zeit fürs bloggen eingerichtet ist. Bisher konnte ich mich aber nur schwer dran halten, da meine Große zur Schule geht, jetzt schon 2x der Stundenplan bei ihr gewechselt hat (obwohl das Schuljahr erst vor 4 Wochen begonnen hat)  und sie auch noch nicht im Hort ist. Ich komme also nicht immer dazu, meinen eigenen Plan einzuhalten.

Hast du mehrere Beiträge fertig verfasst als Entwurf, oder veröffentlichst du jeden Beitrag sofort?
Ja, früher war das so, wo ich mehr als 3x/Woche gebloggt habe, dass die Beiträge schon fertig waren.

Hast du Hilfsmittel, wie einen Planer, eine App oder irgendein Gadget?
Planen tue ich ja. Mehr als das, mach ich aber nicht.

Schreibst du deine Beiträge direkt in WordPress bzw. der Blogsoftware, oder zuerst auf Papier oder in anderer Software?
Direkt dort, wo ich sie veröffentlichen will.

Schreibt du die Beiträge auf einmal, oder in mehreren Schritten?
 Da ich arbeiten gehe, einen Hund, Haushalt und 2 Kids habe, MUSS ich das splitten. ;-)

Hast du schon einmal einen Beitrag komplett verworfen, weil du mit der Qualität nicht zufrieden warst?
 Ja.

Wo schreibst du deine Beiträge (z.B. immer auf dem iPad Pro in der Badewanne)? Gibt es ein Bild von deinem „Blogarbeitsplatz“?
Im April 2015 hatte ich bereits meinen Arbeitsplatz in einem Beitrag vorgestellt. Er sieht mittlerweile ein wenig anders aus, da meine Große ihre Haushufgaben dort macht, aber ansonsten arbeite ich weithin genau dort.

Bloggst du alleine oder mit anderen zusammen?
Allein.

Machst du für deine Beiträge eigene Fotos? Wenn ja, welche Rolle spielen sie für dich und wie bereitest du sie auf? Wie viel Zeit investierst du für deine Fotos?
I.d.R. mache ich die Fotos selbst, nehme aber auch gern welche von Pixabay, die sind lizenzfrei. Ich investiere die Zeit in die Fotos, die sie eben brauchen.

Besprichst du auch Rezensionsexemplare und wie gehst du damit um?
Wie soll ich damit schon umgehen? Respektvoll. Ich bin selbst Autorin, daher weiß ich, was man für eine Arbeit hineinsteckt, und wie viel Zeit es kostet einen Roman zu schreiben und dann noch zu veröffendlichen. Bisherige Rückmeldungen der Autoren zu meinen Rezis war bisher immer positiv.

Wie wichtig sind für dich Social Media Kanäle und wie viel Zeit und Aufwand verbringst du, sie zu pflegen?
Sie sind mir sehr wichtig! Allerdings habe ich auch noch ein Leben außerhalb des Bloggeralltags und das hat 100% Vorrang. Wenn ich also mal ein Wochenende mit meinen Kindern verbringen will, muss das Bloggen eben mal warten. Leider habe ich auch nicht die Zeit an jeder Bloggeraktion teilzunehmen oder mich stundenlang durch andere Blogs zu lesen, um sie zu kommentieren. Das mache ich nur, wenn ich Zeit habe. Ich bin eben "nur" eine Teilzeitbloggerin.

Wie viel Zeit investierst du in technische Anpassungen und Pflege deines Blogs?
 Ich muss zugeben, recht wenig.

Was recherchierst du, bevor du ein Buch rezensierst?
Leseprobe, allgemeine Grunddaten über den Autor und natürlich Inhalt des Buches.

Machst du auch einmal eine längere Pause vom Bloggen?
Einmal habe ich das bisher gemacht, da war ich von der Arbeit her so massig eingespannt, dass ich zu keinem Blogbeitrag gekommen wäre.

Beeinflussen dich andere Blogger oder Verlage über Themen oder Bücher zu schreiben? Wie groß ist dieser Einfluss?
Nö. Ich blogge über das, was mich gerade interessiert.

Wie entscheidend ist für die die Aktualität eines Buches? Schreibst du lieber über aktuelle Bücher oder ist der Erscheinungszeitpunkt egal?
Ganz egal ist mir das Erscheinungsjahr nicht. Ein Buch aus 2006 rezensiere ich nicht mehr. Es wird dennoch auf meinem Blog erwähnt. Entweder in Form einer Buchvorstellung oder es taucht im Lesestatus auf. 



Freitag, 30. September 2016

Lesestatus 2016 Juli - September

Im Lesestatus 2016 Juli bis September werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)"



Im vorletzten Quartal diesen Jahres habe ich 5 Bücher gelesen, davon ist nur eins ein Taschenbuch. Alle anderen sind Ebooks. Eins von den Ebooks ist eine Anthologie gewesen. Alle anderen sind Romane aus den Genres Fantasy, Horror-Thriller, Sci-Fi.


(R) The wild Hunt von M.H.Steinmetz mit 222 Seiten.

(R) Und dann war Licht von Gabriel Toscani mit 222 Seiten.

(R) Zum Reinschnuppern von Martin J. Christians mit 88 Seiten.

(R) In die Finsternis von Soctt Mcleary mit 321 Seiten.

(R) Etenya Saga: Soyala: Die Wintersonnenwende von Susanne Leuders mit 350 Seiten.


Dadurch, dass ich zu Beginn des Quartals, also Ende Juni, Anfang Juli viel brutales und düsteres gelesen habe, habe ich zum Schluss das Buch von Susanne Leuders als angenehm empfunden. Nach  dem ganzen Gemetzel, Getöte, nach den düsteren, unheimlichen und gewalttätigen Romanen hat mir der Jugendroman gut getan. :-) Er hat mir auch so gut gefallen, dass ich den 2. Teil lesen werde.
Von dem Buch von Scott Mcleary war ich doch schon beeindruckt. Nicht nur dass ich es toll finde, dass es eines der wenigen Self Publisher-Bücher ist, das sogut wie fehlerfrei geschrieben ist; dadurch dass es ein Mix aus Fantasy-Horror war, konnte ich den Beigeschmack von Sci-Fi ertragen. Ich bin kein Fan von Sci-Fi. Aber mit den passenden Genremix, fand ich das Buch gelungen.


Was kommt denn als Nächstes?
Da wartet noch ein Sachbuch auf mich, die Reihe von G.R.R. Martin und von Salvatore mit meiner geliebten Drunkelelfenreihe. Die will ich endlich mal weiter lesen und beenden. Besonders das Lied von Eis und Feuer will ich fertig lesen, bis die nächste Staffel von GoT raus kommt. Ob ich das schaffe? Ich nehme mir das jedes Mal vor, wenn eine Staffel zu Ende ist. ^^ Jedes mal hab ich andere Bücher angefangen.




Sonntag, 25. September 2016

Buch-Rezension: Etenya Saga 1

Etenya Saga: Soyala -  Zeit der Wintersonnenwende



Autor: Susanne Leuders
Titel: Etenya Saga
Untertitel: Soyala -  Zeit der Wintersonnenwende
Verlag: El Gato
Erscheinungsdatum: März 2014
Seitenanzahl: 350
Genre: Fantasy
Gelesen als: Taschenbuch
Teil einer Reihe: 1
ISBN: 978-3943596496




Inhalt
Als die 17-jährige Olivia dem geheimnisvollen und gutaussehenden Lenno begegnet, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen, wobei sie sich selbst diese unbegreifliche Anziehungskraft nicht erklären kann. Vor allem fasziniert sie der mysteriöse goldene Schimmer, der hin und wieder in seinen Augen aufleuchtet. Was es damit bloß auf sich hat? Wie zufällig laufen sich die beiden ständig über den Weg und kommen sich langsam näher. Doch Lenno zieht sich aus einem ihr unerfindlichen Grund immer wieder zurück und will letztendlich aus Olivias Leben verschwinden. Olivia versteht seine ganze Abwehrhaltung nicht, denn sie kann ganz eindeutig diese einzigartige Verbindung, die zwischen ihnen besteht, spüren. Als könnte es nicht noch schlimmer kommen, wird sie zu allem Überfluss Opfer eines Angriffs, der fatale Folgen nach sich zieht. Ratlos und verzweifelt fordert Olivia Antworten. Die Enthüllung des Geheimnisses rückt immer näher. Noch ahnt Olivia nicht, dass dieses Geheimnis ihre Vorstellungskraft bei Weitem übersteigt und ihr ganzes Weltbild durcheinanderbringen wird. Was hat es außerdem mit dieser Prophezeiung auf sich, von der die Rede ist? Welche Rolle spielt Olivia dabei? Was hat das Schicksal, an das Olivia nie geglaubt und immer nur müde belächelt hat, für sie vorgesehen? Und was wird aus ihr und Lenno? Können sie trotz aller Hindernisse, die ihnen in den Weg gestellt werden, zusammenfinden?


Erster Satz
Eine gespenstische Stille herrschte auf der Lichtung.



Cover
Sinnlich und geheimnisvoll - das sind die Worte die mir einfallen, wenn ich mir das Cover anschaue. Und ich denke, genau das sollte es auch zum Ausdruck bringen.



Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist sehr ausführlich und beschreibend. Der Leser kann sich alles wie im Film sehr genau vorstellen. Es ist sehr filmisch beschrieben. Die Sprache ist eindeutig und typisch für einen Jugendroman. Alles wird sehr klar dargestellt und Namen sind einfach zu lesen und werden erklärt. Dadurch, dass viel beschrieben wird, ist das Tempo der Geschichte gemütlich.


Fazit
Mädchen trifft Junge und dann " ändert sich ihr Leben auf einen Schlag." Gääähhnnnn, das ist schon so ein alter Hut und so abgekaut, dass es keiner mehr lesen mag. Man merkt an solchen Sätzen sofort, dass dem Autor nichts besseres mehr eingefallen ist. Die "Spuren" die gelegt wurden, um auf etwas späteres hinzudeuten, sind meiner Meinung nach zu eindeutig und daher werden viele Gegebenheiten vorhersehbar. Ein weiterer Nachteil ist, dass ich glaube, das Buch wäre nur halb so dick, wenn man diese Ausschweifungen weglassen würde. Da geht eine Szene mit Dialog teilweise über mehrere Seiten, wo im Grunde genommen nur herumgedruckst wird. Ich bin einfach ein Freund von direkten Dialogen ohne 20 Nebensätze. Mich interessiert es dann nicht ob der Prota so und so gut und das und das macht. Bei einigen Stellen hatte ich das Gefühl, die Autorin traut ihren Lesern keine eigene Fantasie zu. Dadurch dass viel zu viel zu detailliert beschrieben wird, bleibt nicht viel Spielraum für die eigene Fantasie. Trotzdem fand ich viele Szenen witzig, rührend und haben mich zum Weiterlesen animiert. Sehr gut geplottet wurde die Welt von Etenya und deren Volk. Der Konflikt zwischen den Welten und deren Ansichten bieten guten Stoff für Konflikte.
Mir persönlich war es an einigen Stellen zu langatmig und vom Lesefluss zu langsam. Für Leute, die ein chilliges Buch lesen wollen und sich Abends im Bett mal etwas nettes und Schönes gönnen wollen, für die ist das Buch sehr gut geeignet. Für Leute, die mehr Aktion und mehr bahnbrechende Konflikte gewöhnt sind, hmmm.


Bewertung


Sonntag, 11. September 2016

Buch-Rezension: In die Finsternis

In die Finsternis

 




Autor: Soctt Mcleary
Titel: In die Finsternis
Untertitel: /
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: April 2015
Seitenanzahl: 321
Genre: Science Fiction  Thriller
Gelesen als: Ebook
ASIN: B01H5REE5M



Inhalt
Auf der Erde tobt der Erste Weltkrieg - eine französische Spezialeinheit wird in Marsch gesetzt, um das Geheimnis einer deutschen Ausgrabung zu ergründen. Wonach haben die Deutschen gesucht, und warum sind sie so brutal abgeschlachtet worden? Nachdem die Spezialeinheit durch die Hölle der Schlacht von Verdun gegangen ist, erreicht sie schließlich die Grabungsstätte. Hier stößt sie auf einen Tunnel, der zu einem tief unter der Erde verborgenen Tor führt. Dutzende grausam verstümmelte Leichen liegen vor den weit geöffneten Torflügeln.
Die Deutschen haben etwas freigelassen. Etwas, das nie mehr das Licht der Sonne hätte sehen dürfen. Eine furchtbare Bestie, die von einer technologisch hochentwickelten Zivilisation nur unter großen Opfern gefangen genommen werden konnte. Getrieben von einer unbändigen Gier nach Blut wütet diese Kreatur nun über das Angesicht der Erde und lässt nichts als Tod und Zerstörung hinter sich zurück.


Erster Satz
Der Asteroid flog durch die eisige Stille des Alls.


Cover
Das Cover gefällt mir. Es zeigt sofort welches Genre angehört. Die Farben sind schön gewählt.


Schreibstil und Sprache
Vom Stil her sehr anschaulich beschrieben. Die Sprache ist direkt und ohne Umschweife. Es ist gut gemischt zwischen genauen anschaulichen Beschreibungen und Leser-Fantasie. Also es wird meiner Meinung nach ausgewogen erzählt. Man kann sich als Leser immer noch selbst ein Bild machen, es gibt Platz für eigene Interpretation. Auf der anderen Seite sind die beschriebenen Szenen sehr gut gemacht. Besonders eindrucksvoll sind die Kriegsschauplätze und das Monster. Es ist seit langem auch das erste Buch, bei dem mir beim Lesen kaum bis gar keine Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen sind - und das muss man einem Self Publisher zugute halten (und das darf ruhig mal so erwähnt werden!) Das war sehr positiv und erfrischend.



Fazit
Ich mag das Buch, auch wenn ich kein Fan von Science-Fiction bin. Dadurch, dass es mit Horror und Thriller gemixt ist, war es für mich dennoch interessant. Der Autor hat ein gutes Gespür für Szenerien und passende Momente. Die Geschichte war bis zur letzten Seite spannend! Persönliche Minuspunkte sind: Ich bin kein Fan von endlosen Kampfszenen. Im reinen Fantasyroman geht das gerade noch so - je nachdem was es für ein Kampf ist, aber einige Kriegsszenen im Buch, waren sehr anstrengend zu lesen und für mein Gemüt nicht gut. Es ist sehr gut beschrieben, keine Frage, aber wenn der eigene Tag schon total blöd gelaufen ist und man froh ist, endlich mal Zeit zum Lesen gefunden zu haben, waren die seitenlangen bzw. Kapitellangen Kriegsszenarien übelst anstrengend. Auch einige Passagen waren mir zu stark ins Sci-Fi gemacht. Für Sci-Fi-Fans sicherlich super, aber für mich persönlich war es too much.



Bewertung 





Dienstag, 9. August 2016

Buch-Rezension: Zum Reinschnuppern

Zum Reinschnuppern




Autor:  Martin J. Christians
Titel: zum Reinschnuppern
Untertitel: /
Verlag: Neobooks Self-Publishing
Erscheinungsdatum: Juni 2015

Seitenanzahl: 88
Genre: Genre-Mix
Gelesen als: Ebook 
ASIN: B00ZWQADBS


Inhalt
Dieses Ebook ist eine Kurzgeschichtensammlung des Autors Martin J. Christians. 11 Kurzgeschichten befindet sich hier drin. Das Genre ist bunt gemischt und bewegt sich zwischen Gegenwartsgeschichten, über Legenden, Science Fiction bis zur Dark Fantasy. Wie der Name bereits sagt, ist dieses Büchlein hervorragend dafür geeignet um mal "reinzuschnuppern". Ist man abends zu müde oder sitzt nur für 10 Minuten in der Bahn, wird man dennoch schnell mit dem Buch fertig.



Erster Satz der ersten Geschichte
Das Buch war alt.


Cover
Das Cover finde ich sehr schön! In Farbe sieht es sogar noch viel schöner aus. Allerdings finde ich, erkennt man am Cover nicht, worum es in dem Buch geht.



Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist einfach gehalten und schnell zu lesen. In manchen Geschichten zu manchen Szenen etwas hölzern.



Fazit
Das Buch war ganz nett. Man merkt leider, dass es selbstpubliziert wurde. Es sind so einige Logikfehler vorhanden. Zb. gibt es eine Szene wo ein Mädchen durch einen Wald läuft und mit dem Handy versucht etwas zu fotografieren - dabei ist es dunkel und nur der Mond scheint. Auf ihrem Display müsste es vollkommen dunkel sein. Außerdem kann man bei Dunkelheit nicht die Haarfarbe und erst recht nicht die Augenfarbe erkennen. Es gibt auch hier und da Tippfehler und Probleme mit der Satzzeichensetzung. Das störte mich aber weniger. Manche Kurzgeschichten waren einfach nicht mein Ding. So fand ich die Science Fiction-Geschichten langweilig. Was aber nicht an dem Autor liegt, sondern einfach daran, dass ich das Genre nicht mag. Am liebsten waren mir die Dark-Fantasy-Geschichten und ein paar der letzten. Ich finde, der Autor muss noch ein wenig an seinen Geschichtsanfängen arbeiten. Der Einstieg in eine neue Geschichte ist oftmals träge. Wenn man den Leser nicht mit den ersten 1-4 Sätzen fesselt, dann liest er i.d.R. nicht weiter. Bei der ein oder anderen Story hat mich das schon etwas gestört, dass die Anfänge langweilig waren.




Bewertung


Donnerstag, 4. August 2016

Buch-Rezension: Und dann war Licht

Und dann war Licht




Autor: Gabriel Toscani
Titel: Und dann war Licht
Untertitel: 35 Menschen, die alle klinisch tot waren, erzählen, was sie "auf der anderen Seite" gesehen und erlebt haben. Einige waren im Paradies, andere in der Hölle
Verlag: Self Publishing

Erscheinungsdatum: Januar 2016

Seitenanzahl: 222
Genre: Religion und Glaube

Gelesen als: Ebook 
ASIN: B018RBXYHO



Inhalt
Wir „normalen“ Menschen können uns nicht vorstellen, wie es sich anfühlt, zu sterben und sich von einem Moment auf den anderen im Himmel oder in der Hölle wiederzufinden. Wir können uns kein Bild von solchen Orten machen, es übersteigt einfach unser Vorstellungsvermögen bei Weitem.
Genauso erging es auch den 35 Erzählenden in diesem Buch und Millionen anderer Menschen, die hier nicht zu Wort kommen. Wenn die Stunde des Todes, der Moment der Wahrheit naht, fragen wir uns, ob Atheist oder gläubig, wohl ausnahmslos: „Was ist, wenn doch nicht alles vorbei ist, wenn es doch einen Himmel und eine Hölle gibt? Wohin komme ich, was passiert mit mir?“
Wem es gestattet war, einen Blick auf „die andere Seite“ zu werfen, ist danach nicht mehr derselbe Mensch. Denn er weiß dann, was wir alle nicht wissen können und viele vielleicht auch gar nicht wissen wollen. Und am Ende ist er so unendlich dankbar für dieses Wissen, für diese Transformation, für sein neues Leben.
Lesen Sie ohne Vorurteile, mit offenem Herzen und kindlicher Neugier. Lassen Sie die Geschichten auf sich wirken und versuchen Sie, mit den Erzählenden zu fühlen.


Erster Satz der ersten Geschichte
Was ich Ihnen jetzt erzähle, hört sich an wie ein Märchen, aber es ist wahr.




Cover
Das Cover ist schlicht gewählt. Es ist geradlinig und einfach gehalten. Der Untertitel ist etwas lang, das es sich um mehrere Sätze handelt. Das macht das Cover etwas voll. Hätte mir lieber etwas grafisches gewünscht.



Schreibstil und Sprache
Der Sprachstiel ist eher locker und umgangssprachlich. Viele Schachtelsätze, die aber einfach aufgebaut und verständlich sind. Sonderbare Begriffe werden erklärt. Allerdings hat der Autor ein Problem damit in einer Erzählzeit zu bleiben. Präteritum und Präsens haben sich unregelmäßig und wirr abgewechselt. Manchmal war es für mich unlogisch, warum jetzt plötzlich in der Gegenwart geschrieben wurde. Stilmittel sind gut gewählt. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hinein fühlen.



Fazit
Das Buch ist, je mehr man sich damit beschäftigt und je mehr man daraus liest, unglaubwürdig. Angeblich sind es 35 Erfahrungsberichte von Personen aus den USA. Oft habe ich jedoch das Gefühl, dass hier und da etwas dazu gedichtet wurde oder ganze Geschichten nicht wahr sind. Leute die an Krebs erkrankten, sind nach der Nahtoterfahrung vom Krebs geheilt... Bei einer Geschichte hatte ich sogar ein Deja-vu. Da wurde fast der selbe Satz wie in einer Geschichte davor verwendet. Ich bin weltoffen. Mein Mann ist Katholik und meine große Tochter glaubt an Gott, sie ging auch Jahre lang in eine christliche Kita. Ich respektiere das. Aber mich nervt bei den Geschichten, dass jeder Protagonist, egal ob christlich oder Atheist, am Ende seiner Reise, bevor er wiederbelebt wurde, Gott gesehen hat oder glaubte ihn zu sehen, mit Jesus sprach oder betete und sein Gebet erhört wurde und am Ende der Kurzgeschichte geläutert und missioniert wurde. Auch wenn der Autor in seinem Vorwort beteuert, dass er mit dem Buch nicht missionieren will, hat er diesen Eindruck leider doch gemacht. Das störte mich an den Geschichten. Zumal es hier nur um das Christentum ging und um keine andere göttliche Macht. Irgendwann wird es auch langweilig gegen Ende der Geschichten, weil jede Geschichte eben auf diese Art endet. Schön fand ich die Vielfalt der Geschichten. Sie sind mit wenigen Ausnahmen gut erzählt und spannend. Die Schicksale der einzelnen Protagonisten waren sehr mitreißend und gut rüber gebracht.




Bewertung





Samstag, 30. Juli 2016

Klappentext zu meinem ersten Buch

Es ist bald soweit und mein Buch, dessen Titel ich noch geheim halte, kommt in den Verkauf.
Doch bevor das geschieht, muss noch einiges getan werden.
Unter anderem fehlt noch ein Klappentext. Ich habe da mal einen entworfen. Ich möchte ihn euch heute präsentieren und um eure Meinung bitten. Er ist noch nicht endgültig.
Ich finde es persönlich schwierig einen ansprechenden und spannenden Klappentext zu schreiben, der dennoch nicht zu viel verrät. Manchmal habe ich als Schöpfer dieser "Welt" nicht die Distanz, wie jemand, der die Geschichte nicht in und auswendig kennt.



Wie findet ihr den Klappentext zu meinem ersten Roman?


Kennt ihr schon folgende Blogartikel?

Mein Romanprojekt Nummer Eins und Tonbandaufnahme gefunden - Romanfutter








Mittwoch, 13. Juli 2016

Lesestatus 2016 April - Juni

Im Lesestatus 2016 April bis Juni werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)".


In diesem Quartal habe ich 4 Bücher gelesen, alles E-books. ^^ Das hatte ich bisher auch noch nicht, glaube ich. Eins davon war ein Kurzroman - Chicklit, alle anderen bewegten sich in der Fantasyebene.

(R) Die Mondtochter - Nacht der Elemente 1 von Lia Haycraft mit 267 Seiten

(R) Mondschwinge - Nacht der Elemente 2 von Lia Haycraft mit 240 Seiten

(R) Der Dämon von Naruel 2 von Janine Prediger mit 332 Seiten

(R) What the f*** are High Heels??? von Lotta Frisch mit 116 Seiten


Der Kurzroman war mein erster humoristischer Frauenroman und es wird der Einzige bleiben. Der war schrecklich und entsprechend habe ich ihn bewertet. Am Besten fand ich den zweiten Teil der Fantasyreihe vom Dämon von Naruel. Ich bin zufrieden mit meinem Lesestatus. Ich wäre fast mit einem 5. Buch fertig geworden, aber naja, was solls. Dann geht es eben in den nächsten Lesestatus rein. :-)
Was habt ihr in den letzten 3 Monaten gelesen? Kennt ihr die Bücher, die ich dieses mal gelesen habe?

Dienstag, 12. Juli 2016

Buch-Rezension: The Wild Hunt

The Wild Hunt



Autor: M.H.Steinmetz
Titel: The Wild Hunt
Untertitel: /
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: Juni 2016
Seitenanzahl: 222
Genre: Horrothriller
Gelesen als: Ebook
ASIN: B01AORNPQE



Inhalt
Ein Serienkiller treibt in Louisiana sein Unwesen. Er überfällt Reisende und verschleppt sie in das Sumpfland des Atchafalaya Wildlife Refuge. Als Sues Familie in die Fänge des Killers gerät, muss sie mit ansehen, wie ihre Familie brutal ermordet wird. Sie selbst kann in ihrer Not gerade noch in die Sümpfe entkommen. Sie trifft auf Eric und Nina und diese haben etwas herausgefunden, dass die Gruselgeschichten des Sumpfgebietes wahr werden lässt. In den Sümpfen lauert etwas weitaus gefährlicheres als der Killer. Es ist kompromisslos, tödlich und absolut böse!



Erster Satz
Paddy saß hinter dem Steuer des schwarzen Dodge Durango und rieb sich die müden Augen.


Cover
Das Cover zeigt eigentlich genau das, was es soll. Man erkennt sofort, dass es um etwas Blutrünstiges geht und ganz offensichtlich keine Liebesgeschichte ist. ;-)
Es ist kein super schönes Cover, aber dennoch hat es mich angesprochen. Dabei wirkt die Schrift, wie der Schlund eines Tieres.



Schreibstil und Sprache
Packend und spannend geschrieben. Es liest sich gut und flüssig. Der Sprachstil der Figuren ist locker sehr umgangssprachlich. Leider habe ich den Eindruck, dass das Buch kein Lektorat oder Korrektorat genossen hat. Fast auf jeder E-Book-Seite findet sich ein Schreibfehler. Buchstaben die zu viel oder zu wenig sind, ganze Wörter die vergessen wurden oder doppelt sind. Man hat oft das Gefühl, es wurde mal überarbeitet und die Wörter wurden nicht gelöscht, die jetzt zu viel sind. Oft doppelte Satzanfänge, ebenso fehlerhafte Grammatik. Es gibt auch Probleme mit der Groß- und Kleinschreibung - so wird das Wort "Angst" mal groß und mal klein geschrieben.



Fazit
Die Geschichte an sich, hat mich gepackt, bis zum Schluss. Ich habe das Buch super gern gelesen. Es erinnert mich an einen Horrorfilm. Vieles kann ich mir sehr filmisch vorstellen. Aber dadurch, dass nahe zu auf jeder Seite mindestens ein Schreibfehler zu finden war, habe ich einen Stern abgezogen. Hinzukommen hier und da Plottfehler wie dieser hier: Es ist mitten in der Nacht, der Himmel ist bedeckt mit Wolken, kein Mond zusehen. Nina ist in einem Wald unterwegs. Unrealistisch finde ich es hier bereits, dass sie weiß wohin sie tritt und alles genau in ihrer Umgebung sehen kann. Später kann sie auf dem Steg auf dem Wasser die Augenfarbe von der anderen Frau erkennen? Das ist unrealistisch. "Nachts sind alle Katzen grau" heißt das Sprichwort. Eigentlich müsste ich dafür noch einen Stern abziehen, aber da mich das Buch von der Story her, so mitgerissen hat, bleiben es schmale und sehr wacklige 4 Sterne.
Ich kann das Buch aufgrund seiner Geschichte empfehlen. Aber dann erst, wenn der Verlag eine überarbeitete fehlerfreie Version herausgebracht hat.



Bewertung



Sonntag, 5. Juni 2016

Buch-Rezension: What the f*** are High Heels???


What the f*** are High Heels???


Autorin: Lotta Frisch
Titel: What the f*** are High Heels???
Untertitel: /
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: April 2015
Seitenanzahl: 116
Genre: Chicklit-Kurzroman
Gelesen als: Ebook
ASIN: B00W31IVX2



Inhalt
Die Bibliothekarin Brunhilde Busch, 25, ist alles andere als weiblich und alles andere als sexy. Nicht nur wird sie des Öfteren für einen Mann gehalten, sie mag sich auch selbst nicht mehr im Spiegel sehen. Nach einem kleinen Klammeraffen-Unfall, einem grauenvollen Tag in der Notaufnahme und einem peinlichen Moment mit dem heißen Pizzaboten, beschließt sie bei einem Meg-Ryan-Film und einer Ladung Papiertaschentüchern gemeinsam mit ihrem Hamster Horst, dass sich etwas ändern muss. SIE muss sich ändern! Ja, das nimmt Brunhilde sich fest vor. Nur wie stellt man es an, sich von einer unscheinbaren Mann-Frau in eine sexy Lady zu verwandeln? Wenn man nach dem Schminken aussieht wie ein Transvestit und im Kleiderschrank nur bequeme Joggingsachen hängen, dann braucht man vielleicht ein wenig Hilfe. Und vielleicht findet man die ja beim Schuhverkäufer Georg, der ganz offensichtlich schwul ist und sicherlich Ahnung hat - Georg ist doch schwul, oder???



Erster Satz
Brunhilde Busch stand auf der Leiter der Bücherhalle, in der sie vierzig Stunden in der Woche verbrachte, und reckte und streckte sich, um ein Buch in das oberste Fach zu stellen.



Cover
Das Cover ist wirklich schön. Ich finde es sehr gelungen und ansprechend. Die Farben sind knallig und "frisch".



Schreibstil und Sprache
Verschachtelte Sätze, die teilweise unlesbar sind, fehlende anschauliche Beschreibungen, die Sprache ist locker und sehr umgangssprachlich.


Fazit
Es ist mein erster Chicklit-Roman und es wird der Einzige bleiben. Diese Romanqualität ist nicht zu empfehlen. Ich kann den Witz der Story verstehen, aber nicht, warum sich die Autorin beim Schreiben keine Mühe gegeben hat. Es ist sprachtechnisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Es gibt viele Szenen, die für mich total unrealistisch und  unmöglich geschrieben sind. Wortwiederholungen, schlechte Grammatik, Namen für moderne Figuren die aus den tiefen der 50/60er Jahre gebuddelt wurden(Brunhilde, Imgard, Harald ect). Ja, der Witz ist, dass sie nach ihren Großeltern genannt wurden, aber trotzdem.
Die Story ist überspitzt geschrieben, das weiß ich. Aber trotz allem total unrealistisch. Selbst Amarican Pie kriegt das besser hin. Die Verwandlung vom hässlichen Mauerblümchen zum sexy Vamp ist meiner Meinung nach zu schnell und zu reibungslos vonstatten gegangen. Es wirkt alles wenig durchdacht, der Plot ist oberflächlich - habe das Gefühl die Autorin wollte nur schnell schnell und noch schneller eine Kurzgeschichte veröffendlichen ohne auf Qualität zu achten. Die Figuren sind zu oberflächlich geplottet. Mir haben tiefgründigere Passagen gefehlt, ebenso wie echte Konflikte. Und das was da an kleinen Konflikten auftaucht, wird meiner Meinung nach zu reibungslos gelöst. Kam mir eher vor wie eine Sitcom auf niedrigem Niveau. Den 2. Stern gabs auch nur wegen dem schönen Cover.



Bewertung

Donnerstag, 2. Juni 2016

Buch-Rezension: Der Dämon von Naruel 2

Der Dämon von Naruel: Das nördliche Königreich

Spoilerfreie Rezension


 Autorin: Janine Prediger
Titel: Der Dämon von Naruel
Untertitel: Das nördliche Königreich
Verlag: Books on Demand - Self Publishing
Erscheinungsdatum: April 2016
Seitenanzahl: 332
Genre: Fantasy
Gelesen als: E-Book
Band einer Reihe: 2
ASIN: B010SXUPL2


Autorin
Janine Prediger, in den 1990ern geboren, wuchs in einem Dorf in Westfalen auf.
Dort besuchte sie das örtliche Gymnasium und erlangte die Allgemeine Hochschulreife.
Das Schreiben begann sie bereits in der Grundschule. "Als Kind habe ich oft im Wald gespielt und war fasziniert von der Schönheit der Natur. Ich wollte, dass auch andere diese Faszination teilen können und habe angefangen, meine Eindrücke und Gefühle auf Papier zu bringen. Zusammen mit einer unbändigen Fantasie ist daraus wohl irgendwann eine Leidenschaft geworden." Der Hang zu spitzzüngigen, aber ebenso humorvollen Kurzberichten aus dem Leben hat sich bei Janine Prediger bereits in der Schulzeit ausgeprägt und, nach eigenen Angaben, so manchen Lehrer in den Wahnsinn getrieben. "Wenn ein Mensch anders denkt als die meisten anderen, versuchen viele, diese Person zum 'normalen Denken' zu erziehen. Trotzdem habe ich mir nie den Mund oder die Feder verbieten lassen. Ich schreibe meine Meinung unverfälscht nieder. Dem einen gefällt's, dem anderen nicht... Aber so ist das Leben: 'Jedermanns Freund ist niemandes Freund' " Heute lebt Janine Prediger mit ihrem Partner in München. Wohin es sie als nächstes verschlägt, das kann die Fantasy- und gesellschaftskritische Autorin noch nicht sagen. "Ich möchte meine Inspiration überall finden und viel von der Welt sehen. Nur wer viel gesehen und erlebt hat, kann diese Emotionen auch authentisch aufs Papier bringen."


Inhalt
Nachdem Pan im Berg der Elemente den Aufenthaltsort von Andurins Reinkarnation erfahren hat, finden Licht und Schatten nach zweitausend Jahren endlich wieder zusammen.
Doch inzwischen hat der Dämon in Pans Herz so viel Unheil in Naruel angerichtet, dass die Menschen, welche die junge Kriegerin verzweifelt zu retten versucht, im ganzen Land Jagd auf sie machen. Es kommt ihr wie ein unwirklicher Traum vor, dass Andurins Seele ihr als einzige wohlgesinnt scheint.
Entgegen ihren Zweifeln und ihrer Intuition, schenkt Pan ihrem Schicksalsgefährten vollstes Vertrauen, doch begeht sie damit einen Fehler? Kann sie ihm wirklich vertrauen?  All ihre Sinne sagen etwas anderes. Im zweiten Teil der Reihe muss Pan auf grausame Art herausfinden, dass Cragorin nicht der einzige Feind ist, der das Schicksal Naruels gefährdet. Die Reise durch das Land hält noch so einige Gefahren für die junge Kriegerin bereit.


Erster Satz
Erst jetzt, da sie all diese Prüfungen bestanden hatte und die geheimnisvolle Aura des Berges der Elemente mit zunehmender Entfernung immer schwächer wurde, bemerkte Pan wie hungrig und erschöpft sie doch war.


Cover
Das Cover ist, wie das im ersten Band ganz toll. Ich mag vor allem die Farbe.Im Vergleich zum 1. Band gefällt mir das dunkle Blau besser als das Grün vom 1. Buch.


Schreibstil und Sprache
Mir sind sehr viele Schachtelesätze aufgefallen, die man hätte anders schreiben können. Der Großteil davon ist jedoch gut ausgebaut und einfach zu lesen. Grundsätzlich finde ich zu viele Schachtelsätze nicht so schön. Das ist aber sicher eine Berufskrankheit, auf so etwas zu achten. Allgemein ließt sich das Buch flüssig.


Fazit
Der zweite Teil der Buchreihe hat mich umgehauen. Ich bin so begeistert von dem zweiten Band. :-) Ich finde ihn sogar vom Plot und vom Schreibstil besser als den ersten. Ich fand beim 2. Band leider weniger Zeit zum Lesen, weshalb ich immer ganz traurig war, dass ich dann irgendwann das Buch zur Seite legen musste, obwohl es gerade so spannend war. ^^ Der Kampf in der Donnerfeld, der Vollmond, das war so mein absoluter ich-kann-jetzt-nicht-aufhören-zu-lesen-Moment. Das war super spannend und super aufregend. :-)
Der zweite Band ist wesentlich brutaler als der erste. Aber es ist sehr gut geschrieben und die Szenen authentisch gelungen. Es hat mich jedes mal mitgerissen. Manchmal fand ich Thor echt nervig in seiner Art. Das Ende ist ein gutes Ende und ich freue mich auf Teil Drei.




Bewertung


Donnerstag, 26. Mai 2016

Tonbandaufnahme gefunden - Romanfutter

Bald kommt mein erstes Buch auf den Markt. Der erste Band einer 4teiligen Fantasy-Reihe, bei dem es um Drachen gehen wird.
Nein, es wird kein typischer High Fantasy Roman werden. Mir schwebt da etwas anderes vor. :-)
Ich möchte euch jetzt schon mal einen kleinen Einblick gewähren.
Ich habe euch bereits im Blogartikel  "Mein Roman-Projekt Nummer Eins" bereits etwas über den Roman erzählt und jetzt lest ihr den zweiten Teil.
Viel Spaß!

Quelle: Pixabay.com

Die Welt, in der das alles spielt, ist unserer Welt ähnlich und an die 50er Jahre angelehnt. Das gesellschaftliche Bild dieser Welt hat Ähnlichkeit mit unserer. Es gibt Autos, Elektrizität, Häuser, Einkaufszentren, aber auch Magie und magische Wesen. Wobei es Magie nur "unter der Hand" gibt. Die Öffentlichkeit weiß von deren Existenz nicht.
Die Hauptstadt ist Nasanthal. Das ist das Zuhause unserer Protagonisten.

Es gibt eine Tonbandaufnahme des Radiosenders "Radio Nasanthal Tag und Nacht (RNTN)". Dort habe ich ein Interview mit Martin Stallmann gefunden. Jedoch wurde das Interview mit beunruhigen Kampfgeräuschen beendet...


RNTN: Hallo Martin. Schön, dass du dir Zeit für unser Gespräch genommen hast.

Martin: Guten Tag. Es ist auch schön, hier bei euch zu sein.

RNTN: Martin, du bist Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift "Magimento". Erzähl doch mal etwas davon. Wie lange verdienst du damit schon dein Geld und reicht es zum Leben?

Martin: Ja, das stimmt. Ich bin Schriftsteller, seit ungefähr vier Jahren. Etwa genauso lange bin ich der Herausgeber der Zeitschrift "Magimento". Ich kann damit meine Miete bezahlen, sagen wir es mal so. Geld ist nicht alles.

RNTN: Was meinst du damit?

Martin: Ich bin mit viel weniger Geld ausgekommen und war teilweise glücklicher als jetzt.

RNTN: Du bist also unglücklich? Mit deinem Leben?

Martin: Nein unglücklich bin ich jetzt nicht unbedingt. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass viel Geld besitzen, nicht zwangsläufig glücklicher macht.

RNTN: Ah, da war doch ein Bericht in der Zeitschrift. Warte mal ... Ja, genau. Das merkwürdige Volk in der Wüste von Dunox. Du hattest darüber einen Bericht in deiner Zeitschrift veröffentlicht. Dort hast du beschrieben, wie du gelebt hast, als du dort warst.

Martin: Ja. Diese Erfahrung war besonders wertvoll für mich.

RNTN: Der Bericht liest sich allerdings sehr geheimnisvoll. Insider glauben, zwischen den Zeilen zu lesen, dass du dort mehr erlebt und gesehen hast, als du berichtest. Manche meinen, du gehörtest mal einem Geheimbund an, der dunkle Magie anwendet, genauso wie die Wüstenkinder.

Martin: Menschen lesen immer das, was sie lesen wollen.

RNTN: Was sagt denn deine Familie dazu, dass du über diese Themen schreibst?

Martin: Ich bin Vollwaise.

RNTN: Oh, das tut mir leid. Wo bist du dann aufgewachsen, wenn ich fragen darf?

Martin: Ich habe lange auf der Straße gelebt, hier in Nasanthal. Bis mich ein Mann mit genommen hat.

RNTN unterbricht Martin: Und der hat schreckliche Dinge mit dir getan, als kleiner Junge?

Martin: Nein, nein, ganz im Gegenteil. Josef war wie ein Vater für mich. Er zog mich groß und lehrte mich, im Leben zurecht zu kommen. Ich bin recht früh jedoch meinen eigenen Weg gegangen und bin ausgezogen.

RNTN: Besteht noch Kontakt?

Martin: Nein, leider nicht. Er ist sehr beschäftigt.

RNTN: Du hast auch einige weibliche Fans. Hast aber auch den Ruf, ein egozentrischer Womanizer zu sein. Ist da was dran?

Martin: (Martin lacht leise ) Ich weiß eben was ich will und wie ich es bekomme. Mir ist bewusst, dass manche meinen, ich hätte narzisstische Züge. Das stört mich nicht. Die Frauen wissen in der Regel, worauf sie sich einlassen. Ich bin kein Mann, in den man sich verlieben sollte.

RNTN: Bist oder warst du selbst einmal verliebt?

Martin: Da ist eine Frau, ja, aber ... 

RNTN: Es ist kompliziert, hab ich recht?

Martin: Ja, das trifft es ganz gut. Ich verdanke dieser Frau mein Leben. Sie ist die einzige, die mein Herz mit Feuer entfachte. Ich habe so viel Leid erfahren. Sie war die einzige, die mich erwärmen konnte.

RNTN: Das klingt romantisch. Hatte sie auch mit Magie Umgang?

Martin: Wie meinst du das?

RNTN: Sicherlich hat sie doch mitbekommen, dass du eine Zeitschrift über Magie und Zauberei herausbringst.

Martin: Achso, ja. Sie war wie ich. In ihr brannte ein Feuer, dass auf mich überging. Sie war mir so nahe, wie nie zu vor eine Frau. Sie ist nicht von dieser Welt.

RNTN: Sie war? Heißt das, du bist nicht mit ihr zusammen?

Martin: Zusammen? Nein, zu gefährlich.

RNTN: Möchtest du das genauer erläutern?

Martin: Nein.

RNTN: Okay, ich sehe, dass es dir unangenehm ist, über sie zu sprechen.

Martin: In meinem neuen Buch bekommt sie einen Ehrenplatz.

RNTN: Du schreibst an einem neuen Buch?

Martin: Ja. Ich möchte aber nicht zu viel verraten. Ich habe gerade erst begonnen zu schreiben.

RNTN: Gwen bekommt also einen Ehrenplatz in deinem neuen Roman. Das ist sehr romantisch. Wann wird er voraussichtlich im Handel erscheinen?

Martin: (Martin schweigt einen Moment) Ich habe nie ihren Namen genannt. Wie kommst du darauf, dass ihr Name Gwen sei?

RNTN: Sagtest du das nicht vorhin?

Martin: Nein, ganz sicher nicht.

RNTN: Oh, naja. Ich habe ... einfach nur laut gedacht.

Martin: Das Interview ist für mich beendet. Stoppt das Tonbandgerät.

Es sind Kampfgeräusche zu hören. Martin scheint den Reporter festzuhalten.

Martin: Für wen arbeitest du?

Eine weibliche kratzige Stimme ist zu hören. Sie flüstert, dass der grüne Pfeil ihn beobachte und er für seine Dreistigkeit bezahlen müsse. Danach endet das Gespräch mit Kampfgeräuschen und einer Explosion und es ist nur noch rauschen zu hören. Ich frage mich wer oder was der grüne Pfeil sein soll. Ob das der Geheimbund ist, von dem die Rede war? Was ist mit Martin passiert? Lebt er noch? Und warum wusste der Reporter so viel über Martin? Stimmt das alles?

Quelle Pixabay.com

Dienstag, 10. Mai 2016

Buch-Rezension: Die Mondschwinge - Nacht der Elemente 2

Die Mondschwinge - Nacht der Elemente 2

Spoilerfreie Rezension



Autorin: Lia Haycraft
Titel: Untertitel: Die Nacht der Elemente 2

Verlag: bookshouse

Erscheinungsdatum: September 2015
Seitenanzahl: 240

Genre: Fantasy

Gelesen als:  E-Book
Band einer Reihe: 2

ASIN: B0157XYZX2


Autorin
Lia Haycraft wurde 1980 in Norddeutschland geboren, wuchs dann jedoch in Portugal, England und schließlich Nordrhein-Westfalen auf. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie mitten im Bergischen Land. Gern gelesen hat sie schon immer, die Leidenschaft, selbst zu schreiben, packte sie gnadenlos vor vier Jahren. Da begann sie mit ihrem ersten Roman, der "Mondtochter" in der "Nacht der Elemente"-Reihe. Veröffentlicht sind außerdem unter dem Pseudonym Eileen Raven Scott ihre Novelle "Feuerküsse" im Machandel Verlag und zwei Kurzgeschichten in einer Anthologie und einer Fantasyzeitschrift. Die meisten Geschichten spielen in England oder Köln. Weitere Werke sind natürlich in Arbeit.



Inhalt
Kasumis Großmutter verschwand vor vielen Jahren, ohne eine Spur zu hinterlassen. Als sich der Tag ihres Verschwindens jährt, sucht Kasumi für ihren im Krankenhaus liegenden Großvater nach ihr. Sie lernt den charmanten Ivan kennen, ahnt jedoch nicht, dass er der Bote ist, von dem Analyn in ihrer rätselhaften Notiz sprach. Kasumi und Ivan finden sich immer sympathischer, anziehender. Dann kommt sie dahinter, wer Ivan wirklich ist. Die Geschichte um eine sagenhafte Legende wird erzählt, die keiner, bis auf Analyn glaubt. Kasumis Schicksal ist darin verwebt.
Es beginnt die gefährlichste Zeit ihres Lebens, denn die Reise zu dem Ort Axikon, wo Analyn gefangen ist, birgt viele Hindernisse. Umbra lässt nicht locker, doch Ivan beschützt Kasumi. Dann geschieht etwas mit ihr. Wird die Legende wahr werden?


Erster Satz
Kasumi drückte die Klinge herunter und hielt die Luft an, bevor sie die Tür öffnete und um die Ecke spähte.



Cover
Das Cover vom 2. Teil gefällt mir sehr gut. Was ich allerdings ungünstig finde, ist die Schattierung der Halspartie. Das sieht ungünstig aus.



Schreibstil und Sprache
Zum Glück ist das im zweiten Band nicht mehr ganz so schlimm mit den Satzanfängen, wie im ersten Band. Ich hatte im 1. Band bemängelt dass der Großteil der Sätze mit den Namen der Protas oder mit Personalpronomen beginnt. Der Schreibstil ist jedoch weiterhin sehr angenehm und flüssig zu lesen.



Fazit
Den zweiten Teil finde ich nicht so gut gelungen, wie den ersten. Der Anfang war toll, aber im Mittelteil war mir das alles viel zu langweilig. Banale Sachen wurden über Seiten hinweg ausgeleiert und das war mir zu wenig Spannung, zu wenig Konflikt. Teilweise habe ich sogar gedacht, das Buch abzubrechen! Im letzten Drittel wurde es dann wieder spannend. Das Ende finde ich besser als das des erstes Bandes.
Ich habe mir insgesamt im 2. Band mehr erhofft. Meine Erwartungen sind leider nicht so richtig erfüllt worden. Ich finde im Nachhinein merkt man, dass die Autorin den 2. Band beim NaNoWriMo geschrieben hat (das steht in der Danksagung). Qualität ist nicht vergleichbar mit der Quantität. Im NaNoWriMo geht es darum in einem Monat einen Roman zu schreiben. Das Buch ist nicht schlecht, die Story an sich ist eine schöne Idee - finde die Idee sogar besser, als die aus dem ersten Band. Aber leider muss ich dem 2. Teil nur 3 Sterne vergeben weil mich viele Kapitel mehr gelangweilt haben. Und die Tatsache, dass ich dann kurz davor war, das Buch abzubrechen, beziehe ich auch mit ein. Ich denke, das Buch ist für jemanden der leichte Kost mag, besser geeignet. Vielleicht jemand der auf Einfallsreiche Satzanfänge nicht so viel Wert legt, wie ich.


Bewertung



 

Samstag, 23. April 2016

Buch-Rezension: Die Mondtochter - Nacht der Elemente 1

Die Mondtochter - Nacht der Elemente 1



Autorin: Lia Haycraft

Titel: Mondtochter

Untertitel: Die Nacht der Elemente

Verlag: bookshouse

Erscheinungsdatum: November 2014
Seitenanzahl: 267

Genre: Fantasy
Gelesen als: E-Book
Band einer Reihe: 1

ASIN: B00PRB6LZA


Autorin
Lia Haycraft wurde 1980 in Norddeutschland geboren, wuchs dann jedoch in Portugal, England und schließlich Nordrhein-Westfalen auf. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie mitten im Bergischen Land. Gerne gelesen hat sie schon immer, die Leidenschaft selbst zu schreiben packte sie gnadenlos vor vier Jahren. Da begann sie mit ihrem ersten Roman, der Ende diesen Jahres im Bookshouse Verlag erscheinen wird. Veröffentlicht sind bisher unter dem Pseudonym Eileen Raven Scott ihre Novelle "Feuerküsse" im Machandel Verlag und zwei Kurzgeschichten in einer Anthologie und einer Fantasyzeitschrift. Die meisten Geschichten spielen in England.
Weitere Werke sind natürlich in Arbeit.


Inhalt
Lucija ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie wird jedoch von anderen Menschen gern gemieden. Sie hat ein Haustier, mit dem sie sprechen kann. Kapua, ein Rabe, ist immer in ihrer Nähe. Dann geschehen Dinge, die sie für einen Traum hält. Ihr begegnet Sander, ein geheimnisvoller Mann, der sie vor einer unbekannten bösartigen Frau rettet. Sie verliebt sich in ihn. Sander weiht sie in ein Geheimnis ein: Sie ist eine Mondtochter. In wenigen Tagen wird sie in der Nacht der Elemente zu einer Arantai werden, einem Geschöpf der Nacht.
Sander will Lucija bei der Verwandlung begleiten, doch seine Vergangenheit holt sie beide ein. Plötzlich taucht die Schwester seiner ehemaligen Geliebten auf. Umbra will Rache für den Tod ihrer Schwester nehmen. Noch bevor sich Lucija verwandeln kann, gerät sie in die rachsüchtigen Fänge ihrer Widersacherin und die Zeit arbeitet gegen sie. Kann Sander und seine Freunde Lucija aus Umbras Gefangenschaft befreien?


Erster Satz
Dicke Wolken hingen am Himmel.



Cover
Das Cover ist wunderschön. Es gefällt mir.


Schreibstil
Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen. Manchmal waren die Sätze meinem Geschmack nach etwas zu kurz und fingen zu oft mit dem Namen der Protagonisten oder mit den Personalpronomen an. 



Fazit
Der Inhalt war sehr faszinierend. So etwas hatte ich bisher noch nicht gelesen gehabt. Den Charakter Umbra fand ich sehr gut ausgearbeitet. Allerdings habe ich dem Buch nur 4 Sterne gegeben, weil mich der Inhalt überzeugte. Es war hart an der Grenze der 3 Sterne. Dass gefühlt jeder 2. Satz mit dem Namen der Protas beginnt oder mit er, sie, es, hatte mich anfangs kaum gestört. Aber mit zunehmender Lesezeit nervte mich das schon sehr. Manchmal war die ganze Seite voll damit. Es war, als würde ich einen Bericht lesen und keinen Roman. Nicht immer war das so. Aber wenn man selbst Autorin ist, ist das wohl eine Berufskrankheit auf solche Sachen zu achten. ;-)



Bewertung

Sonntag, 3. April 2016

Lesestatus 2016 Januar - März

Im Lesestatus 2016 Januar bis März werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)".




Oh! Dieses Quartal habe ich ultra wenig gelesen!
Insgesamt nur 3 Bücher. Zwei davon waren E-Books und eine gebundene Ausgabe eines Fachbuches zum Thema Verhütung. Die 2 Ebooks waren aus den Genre Thriller und Steampunk-Fantasy-Mix.

(R) "Verhüten ohne Hormone: Alternative zu Pille und Co." von  Dorothee Struck mit 272 Seiten.

(R) "Ein dunkel Licht" von mati mit 410 Seiten.

(R) "Revolver Tarot (Golgotha 1)" von R. S. Belcher mit 512 Seiten.


Seit diesem Jahr habe ich ein "Buch der Bücher". Das heißt, dass ich mir alle Bücher, die auf meinem SuB stehen und Bücher, welche ich gerade lese, notiert sind. Wann ich ein Buch begonnen habe und wann ich es beendet habe. Tja, dieses Quartal ist echt mau ausgefallen. Jeden Monat sozusagen ein Buch. Wobei, bis auf das Fachbuch zur Verhütung, die Romane echt viele Leseseiten hatten. Ich hatte noch ein weiteres Buch  - aus meiner privaten Sammlung, Anfang Februar begonnen zu lesen, aber dann doch erst mal liegen lassen. Die Auftragsbücher gehen vor. Im nächsten Quartal werde ich wieder mehr lesen. :-)

Samstag, 2. April 2016

Schreibprogramm Papyrus Autor

 
Quelle: Pixabay.com

Auf dem Markt gibt es diverse Schreibprogramme. Zu den Bekanntesten gehören Microsoft Word, Libre Office und Open Office. Manche werden kostenlos zur Verfügung gestellt, andere sind kostenpflichtig. Papyrus ist ein Schreibprogramm extra für Autoren. Es ist mit 179 € bei Neukauf nicht günstig, aber es bietet viele Funktionen, die andere Schreibprogramme nicht haben.
Vorteile:
Bei diesem Programm merkt man, dass es extra für Autoren ausgelegt ist. Folgende Funktionen machen das Geschichten Schreiben mit Papyrus einfacher:
  • Viele Vorlagen: Beim Neubeginn einer Geschichte könnt ihr ein leeres Dokument öffnen oder eine Vorlage wählen. Die Auswahl ist groß und reicht von Briefvorlagen bis hin zu verschiedenen Normseiten.
  • Zeigt Synonyme an, um Wortwiederholungen zu vermeiden.
  • Die Stilanalyse zeigt, wie gut die Story zu lesen ist (sind Sätze zu lang, werden Füllwörter genutzt, welche Wortwiederholungen gibt es etc.).
  • Duden: Wie auch bei anderen Schreibprogrammen, stellt Papyrus eine Rechtschreibprüfung zur Verfügung. Diese erklärt, warum etwas anders geschrieben werden muss oder weshalb die Kommasetzung nicht stimmt.
  • Nur wörtliche Rede anzeigen (alles in Anführungszeichen wird schwarz angezeigt, der Rest hellgrau)
  • Zeitstrahl: Hier kann man verschiedene Haupt- und Nebenstränge erstellen.
  • Denkbrett: Ihr könnt es nutzen, um euch Notizen zum Roman zu machen. Andererseits hilft es beim Plotten, denn werden die unterschiedlichen Notizen (die in einzelnen Blasen erscheinen) aufeinander gezogen, entsteht ein Mindmap.
  • Figuren-Datenbank: Hier kann jeder Charakter der Geschichte erstellt werden (Name, Körperliches, Äußerliches, Sonstiges).
  • Datenbanksystem für Recherche: Markiert im Internet Textpassagen und zieht sie in euren Haupttext oder in den Navigator. So könnt ihr den Abschnitt als Zitat oder Quelle nutzen.
  • Navigator: Dieser hilft, den Überblick zu behalten. Dazu gehören unter anderem Übersichten zu Kapiteln, Szenen und Figuren.
  • Buchformate: Papyrus wandelt die Geschichte automatisch in ein E-book oder das gewünschte Buchformat um.
Warum ist es sinnvoll sich für Papyrus zu entscheiden? Zum einen ist Papyrus kein Muss für einen Schriftsteller. Viele Autoren bleiben beispielsweise bei Word von Microsoft. Wer lange Romane mit vielen Szenen, Personen etc. schreibt, für den sind die Sonderfunktionen ein großer Vorteil. Es gibt Schriftsteller, die sich nur aufgrund der guten Stilanalyse für Papyrus entscheiden. Gerade bei vielschichtigen Storys empfiehlt sich ein Programm mit vielfältigen Sonderfunktionen. Ihr verliert den Überblick über die eigene Geschichte nicht. Alternativen für Papyrus wären beispielsweise Autorenprogramm Patchwork oder Scrivener.
Der Nachteil:
Um sich in das Programm einzufinden, ist viel Zeit erforderlich. Zwar ist eine Anleitung im Programm enthalten, aber um die Funktionen zu testen, Figuren einzutragen, den Zeitstrahl zu erstellen usw. braucht es nicht nur fünf Minuten. Auch die Buttons für die Formatierungen sind anders angelegt. So kann man die Schriftfarbe beispielsweise nur über den Reiter „Zeichen“ ändern. Kauft ihr euch Papyrus und seid mit eurem Roman oder eurer Geschichte schon weiter voran geschritten, dauert es umso länger, wenn ihr beispielsweise alle Personen im Nachhinein anlegen wollt.


Meine Meinung
Ich arbeite seit einigen Monaten mit Papyrus und habe mir die Zeit genommen, das Programm richtig kennenzulernen. Nach und nach habe ich die einzelnen Funktionen getestet und nutze mittlerweile einen großen Teil davon. Besonders gefällt mir, dass ich mit einem Rechtsklick auf ein Wort passende Synonyme angezeigt bekomme. Papyrus bietet hier weitaus mehr und vor allem sinnvollere Vorschläge an, als herkömmliche Schreibprogramme. Auch von der Stilanalyse bin ich überzeugt. Hier kann man die Strenge des Programms beeinflussen. Bei der Vollanalyse wird wirklich alles angestrichen, was geändert werden könnte. Wählt man nur „flüssiges Schreiben“, wird nicht ganz so viel farbig angezeigt. Übrigens ist auch das Programm nur ein Programm. Das soll heißen, dass auch hier hinterfragt werden sollte. So müsst ihr nicht jedes Wort löschen, was zum Beispiel als Füllwort markiert ist. Papyrus hat eine Liste aller möglichen Füllwörter gespeichert, welche es automatisch anstreicht. Ob es wirklich gebraucht wird, müsst ihr entscheiden. Hinterfragt daher auch bei einem guten und teuren Programm. Letztendlich seid ihr der Kopf hinter der Story.


Dienstag, 22. März 2016

Buch-Rezension: Revolver Tarot

Revolver Tarot



Autor: R. S. Belcher
Titel: Revolver Tarot
Untertitel: /
Verlag: Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 2016
Seitenanzahl: 512
Gelesen als: E-Book
Genre: Steampunk, Genre-Mix
ASIN: B00PFPJAM4



Inhalt
Dies scheint der erste Band (Golgotha 1) einer fantastischen Steampunk-Reihe zu sein, in der ein Genre-Mix den großen Lesespaß hervorbringt.
Nevada, 1869: Am Rand der gnadenlosen Vierzigmeilenwüste liegt Golgotha, eine kleine Stadt, in der hinter verschlossenen Türen große Geheimnisse verborgen liegen. Jim und sein schon fast verhungertes Pferd, werden von Mutt gefunden. Mutt ist, das stellt sich später heraus, der Debuty von Golgotha und nimmt den 15-jährigen Jim mit sich. Jim umgibt eine starke Magie, die Mutt quasi zu ihm geführt hat. Der Sheriff von Golgotha  mit Namen Highfather, trägt die Narben des Stricks am Hals und manche sagen, er sei ein toter Mann, dessen Zeit noch nicht gekommen ist. Golgotha ist der Ort, an dem sich die Gesegneten und die Verdammten sammeln. Schwärze flutet über die Welt und wenn der Sheriff und seine Leute sie nicht aufhalten, hat Golgotha seinen letzten Sonnenaufgang gesehen … und mit ihr die gesamte Schöpfung. Ein außergewöhnliches Abenteuer zwischen Western, Steampunk und Fantasy, das die Leben verschiedenster Persönlichkeiten auf einen gemeinsamen Kampf zuführt, dessen Wurzeln viel tiefer liegen, als sie sich vorstellen können.


Erster Satz
Jim Negrey spürte die Sonne Nevadas wie den Biss einer Klapperschlange auf sich.



Cover
Das Cover ist wunderschön, die Farben sind toll und es harmoniert zusammen. Die Illustration ist ebenso etwas Besonderes fürs Auge(haha, Auge ;-) ). Alles im Allem kann ich bei dem Cover nicht meckern. Schade, dass ich es doch nur als E-book besitze.



Schreibstil und Sprache
Es handelt sich im Roman um eine übliche Romanerzählweise. Sprich, der Erzähler der Geschichte spricht im Präteritum und weiß praktisch alles. Der Schreibstil ist extrem frisch und locker. Es macht unglaublich viel Spaß zu lesen. Der Lesefluss ist fließend, kaum kommt man ins Stocken. Die Sprache entspricht der Epoche und dem Ort - toll. :-)



Fazit
Ich bin sehr begeistert von dem Buch. Besonders die Protagonisten finde ich sehr authentisch. Der Sprachfluss und die Wortgewandtheit finde ich sehr genial. Auch wenn das Buch "nur" übersetzt wurde, ist es ein sehr gutes und zu empfehlendes Buch. Es hat mich mitgezogen. Jedoch habe ich schwer wieder rein gefunden, als ich eine Zeit lang eine erzwungene Lesepause machen musste. Es war für mich nicht einfach, wieder hinein zu finden. Schön finde ich die zwischenmenschlichen Dinge, welche im Roman sehr schön beschrieben sind. Die Dialoge machen aber auch immer wieder einen riesen Spaß.




Bewertung







Mittwoch, 9. März 2016

(Video) Follow my Day am Mittwoch


Heute war ich etwas unterwegs und habe für euch ein Follow my Day gefilmt. Ab sofort bekommt ihr öfter mal etwas von mir in der Art zu sehen. Ich erzähle euch von meinem Tag, zeige euch meinen neuen "Schreibbegleiter" und erzähle euch etwas zur Leipziger Buchmesse, zum Welttag des Buches, meinem Roman und anderen Dingen.




Samstag, 20. Februar 2016

Mein Roman-Projekt Nummer Eins

Heute möchte ich euch von meinem Roman-Projekt berichten, an dem ich derzeit arbeite.

Quelle: Pixabay.com

Ich hatte früher einmal eine Kurzgeschichte für eine Verlagsausschreibung angefertigt. Meine Story wurde nicht ausgewählt, schade. Aber nun ja, ich fand meine Kurzgeschichte so fantastisch, dass ich beschloss, daraus einen Roman zu machen. Ich feilte am Plott und arbeitete den roten Faden genauer aus. Das war gar nicht so einfach, aus dem Inhalt einer Kurzgeschichte, einen ganzen Roman zu machen. Ich habe hierfür die Schneeflöckchen-Methode ausprobiert. Damit kann man hervorragend Schritt für Schritt einen Roman mit all seinen Kapiteln und Bestandteilen plotten.
13 vorgefertigte Kapitel sind es geworden.  Nein, ich bin noch lange nicht fertig mit meinem Roman.
Ich schreibe immer noch an meiner Rohfassung. Ich habe ungefähr 50% dieser fertig. Und auch schon festgestellt: da muss noch mehr rein. ^^
Mindestens 2 weitere Kapitel werde ich einschieben. Zum einen, um auf eine höhere Anzahl Leseseiten zu kommen und zum anderen, um den Leser an zwei meiner bestimmten Figuren emotional zu binden.
Aber um was handelt denn die Geschichte, fragt ihr euch? Tja, da müsst ihr euch noch ein paar Momentchen gedulden. Erst das technische. ;-)

Dies ist mein erster Roman. Aber wie lang ist denn so ein "normaler" Roman?  Diese Frage lässt sich schwer beantworten. Grundsätzlich habe ich gehört, dass Romane mit unter 200 Leseseiten(wir sprechen von Normseiten) Kurzromane sind. Ich persönlich möchte gern 200-300 Seiten erreichen. Wenn es mehr wird, auch gut. Vor ein paar Tagen habe ich die 100ste Seite geknackt. Wobei, wie gesagt, da werde ich noch mindestens 2 Kapitel einschieben und Formatierungen und Überarbeitungen finden auch noch statt. Von daher glaube ich, schon dass ich auf 200-300 reine Leseseiten kommen werde. :-)
Wie viele Wörter sind das, fragt sich der ein oder andere. Nun, wenn wir von einem 300 bis 350-Seiten-Buch ausgehen, wären das ungefähr 70.000  bis 100.000 Wörter.
Aktuell liegt mein Roman bei  25.085 Wörtern. Das ist also noch nicht wirklich viel. Ich arbeitete früher mit Libre Office. Jetzt arbeite ich mit Papyrus. Dazu wird es auch noch einen Erfahrungsbericht geben.

Seit wann schreibe ich am Roman?
Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, da ich mir am Anfang keine Notizen gemacht habe, wann ich was angefangen habe. Die Verlagsausschreibung war Ende Februar 2015 beendet. Bescheid, dass meine Story nicht ausgewählt wurde, kam im April 2015. Und danach irgendwann begann ich die Kurzgeschichte als Roman zu plotten. Ich glaube das 1. Kapitel begann ich im Juni zu schreiben. Danach war eine lange Pause, wegen meiner Selbstständigkeit. Meine jüngste Tochter war zu dieser Zeit noch nicht in Fremdbetreuung und somit musste mein Roman etwas zurückstecken. Als sie Mitte August täglich für 5 Stunden in die Kita kam, hatte ich mehr Zeit. Und einen Monat später, war sie bereits für 7 Stunden täglich in der Kita. Meine Arbeit wurde mehr. Ich konnte mehr Geld verdienen. Aaber auch die Zeit für den Roman hat sich verändert.  Jetzt kann ich an 2-3 Tagen in der Woche schreiben. Abends, versteht sich. Manchmal schaffe ich es auch vormittags. Kommt ganz auf die Auftragslage an, denn die bezahlte Arbeit geht eben vor.

Ich hatte bereits meine erste Schreibblockade, in denen ich 3, fast 4 Wochen lang kein einziges Wort in meinem Roman weiter schreiben konnte. Jetzt läuft es wieder. Mein Plan sieht so aus, dass ich eine Reihe von 4 Bänden machen werde. Jedes Buch ist trotzdem in sich abgeschlossen. Es wird also keine vierteilige Endlosreise werden.

Mensch Katzenflieder, jetzt sag doch endlich, worum es in deinem Roman geht!
:-)
Wie ihr dem ersten Bild oben vernehmen könnt, hat es etwas mit Drachen und Feuer zu tun. Das Genre ist Fantasy - dunkle Fantasy, könnte man sagen. Die Weltanschauung ist recht düster.
Es hat einige Schnippsel der 50er Jahre. Zum Beispiel die Autos oder die Namen. In der Welt dominieren die Männer. Das ist auch etwas an die 50er angelehnt, wo Frau nur für die Familie und den Herd zuständig waren. Generell soll es Leser ansprechen, die auf Fantasy, düstere Lektüre und für die sexistische Anspielungen kein Problem sind. Es ist kein Liebesroman. Liebe und Zuneigung spielt zwar auch eine Rolle, aber die Lust steht im Vordergrund. Es ist aber dennoch kein Erotik-roman. Die ganze Atmosphäre ist düster und sexistisch.
Ihr werdet auf die Reise gehen mit einem männlichen Protagonisten. Sein Name ist Martin Stallmann. Er ist 26 Jahre alt und ein Frauenheld mit autoritären Zügen. Martin ist ein etwas pessimistischer, narzistischer Mann, der beziehungsunfähig ist. Er passt hervorragend in diese dunkle Welt. Ein Antiheld, könnte man sagen. Er ist ein Magier und beherscht die Feuermagie, was ihn zu seiner Bestimmung führt. Welche das ist, werdet ihr im Roman nach und nach erfahren. Er gehörte früher einem gemeinen Bund von Magiern an. Früher. Heute verdient er sich seinen Lebensuntehralt als Herrausgeber einer Magierzeitschrift und als Schriftsteller. Seine Vergangenheit holt ihn unweigerlich wieder ein, andere Personen geraten dazwischen und er ist gezwungen seiner Erzfeindin zu gehorchen. Seine Erzfeindin Helga, die ebenfalls aus dem Geheimbund kommt, will ein noch nie durchgeführtes Beschwörungsritual durchführen.

Ein Zitat aus meinem Roman(Rohversion):


"Ich kenne eine Geschichte. Darin heißt es, dass der tosende Wind so gewaltig sei, weil ein erdengroßer Drache über die Welt fliegt. Dadurch verdunkle sich alles und die Stürme nehmen zu. Der Drache sei so gewaltig, dass er schon allein durch seine Anwesenheit, die Atmosphäre in Brand stecken würde."

Quelle: Pixabay.com




Das wars für erste Anfüttern. ^^
Ich werde euch auf dem Laufenden halten!
Hat es Lust auf mehr gemacht? Was wünscht ihr euch noch zu erfahren?








Dienstag, 26. Januar 2016

Buch-Rezension - Verhüten ohne Hormone

Verhüten ohne Hormone - Alternativen zu Pille und Co.





Autorin: Dr. med. Dorothee Struck
Titel: Verhüten ohne Hormone
Untertitel: Alternativen zu Pille und Co.
Verlag: Stadelmann Verlag
Erscheinungsdatum: August 2015
Seitenanzahl: 272
Gelesen als: Print, gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3943793413


Autorin
Dorothee Struck ist in Kiel geboren, hat ihr Medizinstudium an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel und hat ihre Facharztausbildung zur Frauenärztin an verschiedenen Krankenhäusern in der Nähe von Nord- und Ostsee gemacht. Seit 2005 hat sie ihre eigene Praxis. Neben der Tätigkeit als Gynäkologin interessiert sie sich für Naturheilverfahren, Heilpflanzen und eine individuelle Medizin und hat bis 2012 Beiträge für verschiedene Bücher geschrieben.


Inhalt
Hormonfreie Verhütungsmethoden gibt es viele, aber welche ist die richtige für mich? Dr. med. Dorothee Struck erklärt in verständlicher Sprache, wie der weibliche Körper aufgebaut ist und was beim Zyklus vor sich geht. Darauf basierend beschreibt sie die Wirkungsweise sämtlicher hormonfreier Verhütungsmethoden, von der Spirale über die verschiedenen Barrieren wie Diaphragma oder Portiokappe bis hin zu den Zeitwahlmethoden mit oder ohne Verhütungscomputer. Dabei kommen alle Verfahren auf den Prüfstand: Wie einfach ist die Anwendung und wie sicher ist das? Natürlich: Wählen Sie eine hormonfreie Alternative, die nicht in den Organismus eingreift. Sicher: Lernen Sie die einzelnen Verhütungsmethoden kennen. Denn Wissen schafft Vertrauen. Individuell: Nicht alles ist für alle gut. Finden Sie die Methode, die am besten zu Ihnen passt.


Erster Satz
Dieses Buch entstand aus meiner täglichen Arbeit heraus: Immer wieder fragen mich Frauen, ob es denn keine Alternativen zur "Pille" gebe - und immer wieder sind viele Frauen bass erstaunt, wenn ich anfange von Gynefix, Spiralenmodellen, Femcap und NFP zu erzählen.

Cover
Das Cover ist schön gestaltet. Es passt auf gewisse Art zum Buch.

Schreibstil und Sprache
Ich mag diesen Schreibstil. Er ist etwas Besonderes. Man erwartet bei so einer Lektüre Staub trockene Sätze und komplizierte Satzgliederung aber dem ist ganz und gar nicht so. Die Texte sind locker und frisch geschrieben und gleichzeitig vermitteln sie fachlich sicheres Wissen. Nicht nur die Illustrationen in dem Buch sondern auch der Schreibstil ist unkompliziert und anschaulich, alles ganz und gar nicht trocken. Tabellen ergänzen das ganze. Man hat nach einer Weile gar nicht mehr das Gefühl ein Fachbuch zu lesen weil der Stil sehr modern ist und sehr ansprechend formuliert ist. Dennoch sind alle Fakten gut recherchiert und dargelegt. Die Glaubwürdigkeit ist meiner Meinung nach hoch. Man merkt am Schreibstil dass die Autorin weiß wovon sie spricht und dass das nicht nur recherchierte Fakten sind.


Fazit
Ich bin so begeistert von diesem Buch. Ich beschäftige mich mit dem Thema sehr intensiv, da ich in der Vergangenheit vor hatte NFP-Beraterin zu werden (mein Weg hat sich jetzt anders entwickelt), war ich extrem neugierig auf das Buch. Besonders toll finde ich den Aufbau und dass wirklich die Infos darin, hochaktuell sind. Der Kupferball(IUP) ist super super neu, praktisch gerade erst ganz frisch auf dem Verhütungsmittel-Markt! Die Infos sind so toll formuliert und anschaulich geschrieben. Auch toll finde ich das rote Lesebändchen. So musste ich mir kein Lesezeichen nehmen. Es ist alles sehr übersichtlich und gefällt mir einfach.



Bewertung