Montag, 24. August 2015

Rezension: Leichenflüstern

Leichenflüstern




Autor: Normen Behr
Titel: Leichenflüstern
Verlag: Self Publishing
Seitenanzahl: 304
Gelesen als: E-Book
ASIN: B00RZSJII0




Inhalt
Das Buch beinhaltet 10 kurze Geschichten, die zum Gruseln einladen. Vorneweg gibt es im Vorwort zu den Interesse, Geschichte und Gedanken des Autos, was recht interessant ist und tiefe Einblicke gewährt. Die meisten der Geschichten haben ein kleines Vorwort oder Nachwort zur Entstehung, was ganz interessant ist. Die Themen sind bunt gemischt. Von Science Fiction Horror wie in "Die unsichtbare Melodie der Harfe" bis zum Thriller mit Realweltelementen mit einem alten Mann und seinem Puzzle in "Tod in 500 Teilen", großen Monsterspinnen in "Die beiden Seiten der Tür" und einem Haus, dass plötzlich im Nirgendwo schwebt in "Hausbrüchig", ist alles dabei. Die Ideen der Storys sind sehr ungewöhnlich und nichts für "Mainstreamer".


Erster Satz
Obwohl er weiß, dass der Kaffee nur lauwarm sein wird, bestellt er eine große Tasse.


Cover
Eigentlich ist das Cover schön. Aber schöner wäre es, wenn es in Farbe gewesen wäre. Auch wenn es sich um Leichen und unheimliches handelt, so finde ich ein schwarz-weiß-Cover nicht so ansprechend. Das Bild hätte interessanter gewirkt mit ein paar Farbtupfern. Mit Bildbearbeitungsprogrammen ist heute so einiges machbar.


Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist ganz okey. Da es sich im eine Sammlung von verschiedenen Werken handelt, welche zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben wurden, merkt man jedoch die Qualität. Der eine Text ist weniger gut geschrieben und der nächste Text wirklich fabelhaft. Die Sprache an sich ist einfach und lässt sich schnell lesen. Jedoch sind in einigen Geschichten viel zu viele langatmige Umschweife vorhanden, was den Lesespaß etwas drückt.


Ganz persönliche Meinung und Fazit
Am Besten gefallen haben mir "Hausbrüchig",  "Die unsichtbare Melodie der Harfe", "Leichenflüstern" und "Tod in 500 Teilen". Die haben mich gefesselt und mich wirklich Abends, wenn ich im Dunkeln gelesen habe, gruseln lassen. Besonders wenn die Degus im Wintergarten angefangen haben am Holz zu nagen und im Laufrad gelaufen sind und das so unheimliche Geräusche gemacht hat, habe ich mich schon umsehen müssen. :-)
Normen Behr hat diese Kurzgeschichten zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben und das merkt man an der Textqualität. Bei einigen Geschichten sind mir Plotfehler aufgefallen und unlogische bzw. unrealistische Darstellungen. Beispielsweise in der Story "Die beiden Seiten der Tür". Dort geht es um eine Gruppe von Erziehern von taubstummen Kindern in einer Betreuungseinrichtung. Sie entdecken eine Spinne, die es in Deutschland so gar nicht gibt(Tarantel). Und die Reaktionen der Erzieher ist sehr unrealistisch vielen Momenten. So wie die Erzieher dort auftreten, würde niemals ein Erzieher handeln. Das hat mich sogar teilweise richtig aufgeregt, auch wenn ich wusste, Normen Behr wollte die Handlung vorantreiben. Begeistert war ich jedoch sehr vom der Geschichte "Hausbrüchig". Ich würde sagen, mit Abstand seine Beste Kurzgeschichte in diesem Buch. Auch wenn ich hier wieder einiges unlogisch fand.
Ich fand das Ebook ingesamt jetzt nicht so berauschend, aber eine nette Lektüre für zwischendurch ist es alle Male.






Bewertung

Samstag, 15. August 2015

(Kurzgeschichte) Einer dieser Tage

Diese Kurzgeschichte habe ich in meinem 7. Studienmonat geschrieben. Ich muss zugeben, ich hätte doch noch irgendein Konflikt hinein bauen sollen. Dennoch finde ich die Geschichte ganz okey. Es ist nicht mein Genre, dass muss ich dazu sagen. Etwas humoristisches schreiben, gelingt mir einfach nicht. Ich hoffe dennoch, das euch die Kurzgeschichte gefällt. Diese Geschichte hatte eine Vorlage, die ich ausschmücken und ausbauen sollte.

Einer dieser Tage

Feddersen lebt ein ausgesprochen wohl geordnetes Leben. Er steht jeden Morgen um die gleiche Uhrzeit auf, kommt um die gleiche Zeit in sein Büro, isst um die gleiche Zeit zu Mittag und geht um die gleiche Zeit schlafen.

An einem Donnerstag im November verlässt Feddersen sein Büro, wie immer pünktlich um 17:30 Uhr. Er schiebt sich den Rest seines Mettbrötchens in den Mund. Er will jetzt seinen Mantel von der Garderobe nehmen, als dieser hängen bleibt und ein Knopf zu Boden fällt. Feddersen stöhnt und hebt die Knopf auf. Er schlüpft in den Mantel und läuft in die Empfangshalle. Dort angekommen, nähert sich bereits der schnüffelnde Fellteppich. Er kennt den Hund bereits. Jeden Tag, wenn Feddersen Feierabend hat und sein Kollege ihn ablöst, schnüffelt der Hund an seiner Kleidung. Dann ist das Herrchen mit dem Hundchen im Büro verschwunden. Heute allerdings scheint sich der Labradorrüde besonders zu freuen. Er springt Feddersen direkt an. Sein Kollege entschuldigt sich. Feddersen klopft seinem Kollegen auf die Schulter und läuft weiter. Er kommt am Pförtner vorbei.
„Pünktlich wie immer, Herr Feddersen.“
„Stimmt genau“, antwortet er.
„Ihr Mantel, Herr Feddersen.“
Er schaut an sich hinunter und sieht den letzten Knopf am seidenen Faden baumeln. Feddersen rollt mit den Augen und kurzerhand reißt er den Knopf genervt ab, um ihn in seine Tasche zu stecken. „Der Hund muss sich mit der Kralle verfangen haben“, meint der Pförtner mit einem Blick, der auch hätte sagen können: „Ich mag es auch nicht wenn der Kerl mit seinem Hund zur Arbeit kommt.“ Feddersen antwortet darauf nicht sondern verabschiedet sich knapp, während er sich seinen Mantel fest um seinen Körper wickelt. Nun steht er an der Bushaltestelle. Vor drei Minuten hätte sein Bus kommen müssen. Immer wieder schaut er auf die Uhr, die an der Anzeigetafel hängt. Endlich, der Bus kommt. Feddersen steigt in die Buslinie 60 ein und begrüßt den Busfahrer Wily Otremba. „Schöner Abend heute“, sagt Feddersen.
„Soll aber noch regnen“, gibt Wily zurück und deutet auf Feddersens Mantel. Feddersen zeigt ihm wortlos die zwei abgerissenen Knöpfe. Wily schielt hinüber und nickt wissend.
„Dabei hatten wir doch in letzter Zeit eine ganze Menge Regen.“
„Da haben Sie Recht, Herr Feddersen.“
Freundlich nickend geht Feddersen weiter und setzt sich auf den gleichen Platz wie jeden Abend. Er ließt seine Zeitung während der Bus fährt. Liegt es daran, dass Wily gerade schneller fährt als erlaubt, oder hat das einen anderen Grund warum er plötzlich Schlaglöcher bemerkt. Immerhin wackelt und rumpelt der Bus so heftig, dass ein Mann, der neben Feddersen steht, sein Gleichgewicht verliert und auf ihn drauf fällt. Feddersen schaut auf seinen Mantel. Er lässt die Schulter sacken. Der Mann, der auf ihn drauf gefallen war, hatte einen schlecht eingepackten Döner in der Hand. Sein Mandel riecht jetzt also nach Mett und Knoblauchsoße. Toll ... Der Bus hält, der Mann steigt aus. Feddersen wischt sich die Soße vom Mantel. Wily stoppt den Bus und verkündet durch das Mikrophon dass die Straße vor ihm gesperrt ist und er deshalb in die Goethe-Straße einbiegen wird. Nord-Allee: Endstation. Weiter kommt Wily mit dem Bus nicht. Feddersen steigt aus und geht seinen gewohnten Weg nach Hause, links in die Lindenstraße bis zum 22. Haus. Mit etwas Verspätung macht er sich die Nudeln vom Vortag auf dem Herd warm. Indessen schnappt er sich Nadel und Faden und versucht die zwei Knöpfe an seinen Mantel anzunähen. Als er in die Küche zurück kommt, bekommt er den Schock seines Lebens. Er hat vergessen den Herd auf mittlere Stufe zu drehen. So brannten seine Nudeln bei voller Pulle an. Ab in den Mülleimer damit. Er schiebt eine Fertigpizza in den Ofen. Gerade noch rechtzeitig um 20:15 Uhr kann er seine heiße Pizza vor dem Fernseher essen.
Während der Werbung wäscht er in der Küche das Geschirr ab. Nach der Sendung räumt er jetzt das Wohnzimmer auf. Viel ist es diesmal nicht. In einem unbedachten Moment stolpert er über seine eigenen Füße. „Nicht mein Tag heute ... Ich bin zu müde um mich darüber zu ärgern“, sagt er sich selbst. 23 Uhr zeigt sein Smartphone. Erledigt schleppt er sich ohne weitere Umwege in sein Bett. Er zieht sich noch seine Hose und Socken aus, lässt sich in sein Kissen fallen und schläft ein, in der Gewissheit dass jeder mal einen miesen Tag hat.

Dienstag, 11. August 2015

Meine Bücherregale

Ach ich ärgere mich so, dass ich meine Bücher aufteilen muss. Wir wohnen seit 2011 in dieser Wohnung ich habe erst dort angefangen mit dem Hobby Lesen. Entsprechend ist meine Büchersammlung. Ich ärgere mich ein wenig, dass wir keinen Platz für eine schönere und größere Bücherecke oder Bücherwand haben.
Wir haben vor, nächstes Jahr umzuziehen - hoffentlich. Dann muss ein vernünftiges Bücherregal her, denn weniger wird es ja bekanntlich nicht. ^^
Ich werde mal demnächst ein SuB-Video machen, denke ich. Im September, wenn die Kleine die Eingewöhnung in die Kita gut überstanden hat. Ich habe meine Bücher allgemein noch nicht gezählt, aber sie sind ja noch recht überschaubar, findet ihr nicht?


Wo bewahrt ihr eure Bücher auf und sortiert ihr sie?



In dem Hängeregal sind alle psychologischen, pädagogischen Bücher drin. Also quasi meine Fachbuchecke. Vom Verhütungsratgeber, Bücher für die Beratung und Anwendung, über Bücher zum Thema Schwangerschaft, Babyzeit, Elternzeit, bis hin zu den Büchern über Psychologische Dinge wie Depression oder Selbstfindung.



 In dem Miniregal auf der Kommode, naja das ist eher provisorisch eingerichtet, weil die Kochbücher sonst einfach keinen geeigneten Platz finden. Und die wenigen Mangas, die ich besitze, sind da drin. Daneben finden sich die Bücher meiner 5jähirgen Tochter.


Das sind die Bücher meiner 21 Monate alten Tochter. Wobei die Bücher aus Hartpappe unten in schwarzen Regal stehen. Die kann sie sich eigenständig nehmen. Nur die, mit den dünnen Seiten, sind zum Vorlesen gedacht. Die stehen - auch wenn man es auf dem Bild nicht sieht, neben den Büchern der großen Schwester.



In meinem schwarzen Bücherregal, habe ich vor kurzem etwas Platz geschaffen. Dort, wo aktuell die Bilder meiner Mädels stehen, mit dem niedlichen Creeper in der Mitte. Ich habe auf meiner Wunschliste sage und schreibe 47 Bücher - einige sind davon Ebooks und 3 Vorbesteller. Und da ich vor habe, Ende des Jahres auf die berliner Buchmesse zu gehen, werden dieses Jahr wohl noch einige hinzu kommen. In dem schwarzen Regal befinden sich alle Romane und Sammelbände, auch einige Sachbücher zu meinen Degus, zu Pflanzen oder Hobbykrams.




Freitag, 7. August 2015

Lesestatus 2015 April - Juni

(Nachträglich) Im Lesestatus 2015 April bis Juni werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)".



Im 2. Quartal 2015 habe ich 7 Bücher beendet.

4 Bücher als Printausgabe und 3 Bücher als E-Book. Darunter ist ein Kinderbuch, ein Sachbuch, zwei Sammelbände von Kurzgeschichten und drei Romane.


(R) "Paule und der schwarze Punkt" von Lana vom Wiesengrund mit 36 Seiten.

(R) "Blackout - Morgen ist es zu spät" von Marc Eslberg mit 800 Seiten.

(R) "Trau keinem der dein Bestes will" von Dörte Thieme mit 332 Seiten.

(R) "Erzählungen vom Dunkelelf" von R. A. Salvatore mit 416 Seiten.


(R) "May Bee" von Tomas Maidan mit 246 Seiten.

(R) "Kurzgeschichten zum Träumen, staunen und schmunzeln" von Peter Naujoks mit 97 Seiten.

(R) "Steamtown - die Fabrik" von C. Steenbergen mit 400 Seiten.


Mittwoch, 5. August 2015

Lesestatus 2015 Januar - März

(Nachträglich) Im Lesestatus 2015 Januar bis März werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)".




Im 1. Quartal 2015 habe ich 5 Bücher beendet.

Davon ist ein Buch ein E-Book. Darunter sind drei Romane, ein Sachbuch und ein Kinderbuch. Das Sachbuch fehlt auf diesem Bild.

"Das Lied von Eis und Feuer" Band 2 von G. R. R. Martin mit 542 Seiten.

(R) "Wie kann ich dich halten, wenn ich selbst zerbreche?" von Ulrike Schrimpf mit 224 Seiten.

(R) "Shades of Grey" Band 1 von E L James mit 608 Seiten.

(R) "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche mit 240 Seiten.

(R) "Lieber Gott, wo steckst denn du?" von Pebby Art mit 56 Seiten.

Montag, 3. August 2015

(Kurzgeschichte) Liebe und Schicksal

 Eine Kurzgeschichte aus meinem 4. Schreibstudiums-Monat.


Liebe und Schicksal


Sie schloss das Fenster und nahm eine gerahmte Fotografie vom Schreibtisch. Roman in der Badehose. Hinter sich hatte er ein Frottiertuch mit beiden Armen ausgespannt, als wollte er es sich gerade um die Schultern legen. Seine Haare glänzten nass. Er lächelte. Nadine ließ sich auf den Drehstuhl sinken und Tränen fielen auf ihr Knie. „Roman."
Zeitgleich in einem Restaurant. Roman nahm sich zwei Teller von der Theke und brachte sie dem jungen Paar.
„Tut mir Leid, dass ihr beide so lange auf euer Essen warten musstet.“
Der junge Mann am Tisch lächelte Roman verständnisvoll an. „Ach du, das kann passieren .“
„Nadine hat mich aus der Wohnung geworfen. Wir hatten Streit.“#
„Ach du Scheiße. Junge , warum sagst du denn nichts? Kann ein alter Freund wie ich dir irgendwie helfen?“
Roman fuhr mit seiner Hand durch sein dunkelblondes Haar. „ Ja also , wenn ich für ne' Weile bei euch beiden übernachten kann, wäre mir sehr geholfen.“
„Na klar! Man, Roman! Das nächste mal sag doch was . Wozu sind Freunde da? Und bei Gelegenheit erzählst du mir alles.“
Roman wandte sich zum Gehen und zwang sich zu einem Lächeln. Die Sonnenstrahlen küssten den Horizont an diesem Tag das letzte Mal. Sie saßen beide auf dem Sofa.
„Und diese Denise, mit der du deine Freundin betrogen hast, war die gut?“
„Ja, schon. Der Sex mit ihr war echt geil.“
„Hast du noch was mit ihr?“, wollte Tom wissen.
„Nein.“, sagte Roman mit einem Blick auf sein Handy, wo ein Bild von Nadine zu sehen war.
„Kommt ein bisschen spät, dein schlechtes Gewissen.“
„Ich bin müde, Tom. Und du musst in sechs Stunden auch aufstehen. Lass uns für heute Schluss machen.“
„Na gut. Hast ja Recht.“
Roman schnappte sich die Decke vom Sofa und schaltete das Licht aus, als Tom das Wohnzimmer verlassen hatte. Einige Tage vergingen. Roman rief Nadine auf dem Handy an und fragte, ob sie denn noch mit zur Weihnachtsfeier kommen würde. Sie stammelte herum, war nervös und sagte, sie überlege es sich noch.Es war bereits zehn vor sechs am Abend , als Nadine in dem Restaurant eintraf. Musik lief. So ein Song von Lady Gaga. Nadine blickte herum, auf der Suche nach Roman. Sie fand ihn. Neben ihm Denise. Es war kaum auszuhalten für Nadine, die beiden so zusehen. Nadine wollte gerade gehen, da rief Roman sie. Er lief mit Denise zu ihr.
„Äm, dass ist Denise“, stellte Roman sie unsicher vor.
Nadines Augen verkleinerten sich und sie erwiderte nur ein schwaches „Mhm“.
Denise ließ die beiden allein und Roman setzte sich mit Nadine an einen Tisch. Nadine liebte ihn noch. Aber liebte er auch sie? Am nächsten Tag wachte Nadine allein in der gemeinsamen Wohnung auf. Der Abend war so schön gewesen und Denise ließ sich nicht mehr blicken. Nadine beschloss, Roman einen Besuch abzustatten. Er hatte heute frei und wie sie gestern erfahren hatte, wollte er sich mit Freunden zum Billard treffen. Sie kam in die Kneipe und sah ihn an einem Billardtisch ganz hinten stehen. Und dann stockte ihr der Atem. Denise war auch dabei. Sie lehnte sich auf den Tisch, um eine Kugel anzustoßen. „Sie hat die Kugel versengt!“, rief ein Kumpel von Roman laut heraus.
„Roman, wird sie deine Kugeln heute auch noch versenken?“, fragte ein anderer grölend. Roman und Denise lachten. Das war zu viel für Nadine. Das konnte sie weder mit ansehen noch mit anhören. Roman sah sie nun dort stehen, wie sie kurz davor war zu weinen. Lange stand sie dort, ohne zu bemerken, dass er sie gesehen hatte . Dann blickte sie auf und sah, dass er sie erkannt hatte. Was tun? Stehen bleiben, hingehen oder doch gehen ? Nadine ging. Auf dem Weg zum Auto, fing sie heftig und unvermittelt an zu weinen, laut und bitterlich. Derweil rang Roman mit seinem Gewissen.
„Geh ihr hinterher, man!“, redete ein Kumpel auf ihn ein. Es krachte plötzlich ohrenbetäubend. Er rannte nach draußen und sah Nadine auf dem Boden liegen.
„Holen Sie einen Krankenwagen!“, schrie er den Mann an, der im Auto saß. Nadine war bewusstlos und verletzt. „Es ist ganz allein meine Schuld“, wimmerte Roman. Der Krankenwagen kam und sie fuhren beide ins Krankenhaus. Er kümmerte sich liebevoll um Nadine, lange und oft war er bei ihr am Krankenbett. Die Sonne schien ins Zimmer . In der letzten Nacht kam leichter Schnee . Nadine lehnte ihren Kopf an Romans Schulter und hielt seine Hand. „Der erste Schnee in diesem Winter“, bemerkte sie laut. Dann zögerte sie einen Moment lang, drückte seinen Hand etwas fester und sagte „Ich liebe dich, mein Schatz“. Er sah sie an, lächelte und drückte sie an sich. „Ich liebe dich auch, meine Sonne.“

Samstag, 1. August 2015

SuB und GB-Seiten





Der Stapel ungelesener Bücher und die Liste der gelesenen Bücher wird leider derzeit nicht so aktuell gehalten. Das tut mir sehr leid. Ich habe mir überlegt den SuB und die Liste der gelesenen Bücher heraus zu nehmen. Ich bin ganz ehrlich, es kommen immer mal neue Bücher dazu und ich verpasse es ständig sie einzutragen. :-/
Ich überlege mir wegen dem SuB mal ein Video zu machen und bei den gelesenen Büchern einfach ein Foto der Bücher zu machen. Da ich recht wenig Zeit zum Lesen habe, werde ich wohl nur alle 3 Monate ein Quartalsbericht machen meines bisherigen Lesestatus. Das ist für mich weniger Arbeit. Ich beneide die Bloggerinnen die 10 Bücher im Monat lesen können. ^^
Die Zeit habe ich nicht. Ich komme pro Monat vielleicht auf ein Buch, wenn es eine normale Romanlänge hat.
Aber vielleicht ändert sich das, sobald meine Jüngste in die Krippe geht und ich vormittags arbeiten kann und nicht den Abend damit verbringen muss, die ich zum Lesen nutzen könnte. Bisher muss ich mich leider immer entscheiden: Arbeiten oder lesen. Beide geht leider nicht. Doch beides geht, aber dann lese ich vielleicht nur 10 Seiten und dann falle ich gegen Mitternacht tot ins Bett.

Ende des Jahre kommt meine erste Veröffentlichung heraus. Aber was es ist, bleibt noch ein Geheimnis. Nur so viel: Es ist ein Gemeinschaftsprojekt mit ganz liebenswerten Autoren. :-)
Ich schreibe fleißig, hab mein Schreibstudium, dass ich aufgrund von Zeitmangel leider verlängern muss. Ich wollte damit eigendlich im Dezember 2015 fertig sein, aber ich hänge gut 3 Monate hinterher .. und dann arbeite ich noch als Texterin und Ghostwriter von Zuhause aus UND versuche diesen Blog zu pflegen. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich jetzt die beiden Seiten heraus nehme.
Sie kommen wieder aber eben anderem Inhalt. :-)

Bis dahin wünsch ich euch alles Liebe der Welt

Hörbuch-Rezension: Kuschelflosse

Kuschelflosse




Titel: Kuschelflosse
Untertitel: Das unheimlich geheime Zauber-Riff
Autor: Nina Müller
Gelesen von: Ralf Schmitz
Verlag: cbj
Hörstunden: 1 h 24 m
ISBN: 978-3-8371-3140-6
Buchtrailer:



Inhalt
Willkommen in Fischhausen! Hier leben Kuschelflosse, das Seebrillchen Sebi, Herr Kofferfisch und die Schwimmerdbeere Emmi. Eines Tages hört Kuschelflosse im Unterwasser-Radio von einem geheimnisvollen Riff. Dort soll eine uralte Zauber-Schildkröte wohnen, die Wünsche erfüllen kann. Zusammen mit seinen Freunden macht sich Kuschelflosse auf die abenteuerliche Reise zum Zauber-Riff. Auf dem Weg dort hin erleben sie einige lustige aber auch aufregende Dinge. Und dann stellt sich auch noch ein Problem ein, als sie die das Zauber-Riff erreichen.


Persönliche Meinung und Fazit
Als ich das Hörbuch mit meiner 5 jährigen Tochter zusammen gehört habe, waren wir beide hin und weg. Ich bin ja sowieso ein Ralf Schmitz-Fan und ich liebe seine Art zu sprechen. Meine Tochter findet die Geschichte um Kuschelflosse auch sehr witzig und spannend. Besonders liebt sie die 2. CD, wo die Freunde sich auf den Weg zum geheimen Riff machen und ihr Abenteuer erleben.
Das Hörbuch ist für Kinder ab 4 Jahren und sehr nett gemacht. Der Satzbau ist perfekt für so kleine Kinder. Wobei Kinder, die schnelles Sprechen nicht gewohnt sind, sicher an einigen Stellen Probleme haben werden, da Ralf an einigen Stellen doch recht schnell spricht. Aber zumindest meiner Großen hat es sehr gefallen. Ich kann das Hörbuch uneingeschränkt weiter empfehlen.




Bewertung