Dienstag, 23. Juni 2015

Wochengedicht 27

Romantic Letter to Sleep


Schau mal als dem Fenster. 
In das große weiter Meer aus Sternen.
Da will dich jemand unbedingt näher kennen lernen.
Kann daraus was werden?
Schau, eine Sternschnuppe. 
Sie fliegt über einen großen Stern 
und verschwindet hinter einer kleinen Wolke 
und kommt dir immer näher.
Es ist kein Komet. 
Es ist kein Stern. 
Es ist der Engel der Nacht.
Ich hab ihn zu dir geschickt, damit er über dich wacht.
Damit dir nichts passiert und du was schönes träumst.
Und nie wieder was wunderbares in deinem Leben versäumst.
Der Engel umkreist dich und gibt dir einen Kuss auf die Wange.
Vertrau ihn und hab keine Bange. 
Er ist von mir und nur für dich.
Eine Melodie erklingt und wiegt dich in den Schlaf.
Du siehst mich und dich. Die Zeit steht still.
Weißt du was ich will? Du bist unbezahlbar und unglaublich süß.
In Worte kann man es nicht fassen, 
und dieses Gefühl soll mich auch nie verlassen. 
Stell dir das mal bildlich vor: Wir beide vor einem riesigen Tor,
aus roten Rosen mit wildem Wuchs. 
Es ist Nacht und vor uns liegt das große, weite Meer. 
Wir gehen hindurch, Hand in Hand, laufen auf weißen, warmen Sand.
Die Sterne leuchten und zeigen uns den Weg. 
Die Glühwürmchen tummeln sich um uns herum 
und die Wellen des Meeres sind ganz flach. 
Wir ziehen uns aus, bis auf die Unterwäsche 
und genießen das erfrischende Wasser. 
Der volle Mond scheint auf uns herab 
und wünscht uns ein glückliches Leben. 
 
Du schlummerst nun tief und fest. 
Die Sonne geht gleich auf und der Engel der Nacht dich nun verlässt. 
Er hat seine Aufgabe erfüllt und kehrt nun zurück zu mir.
Bis er nächste Nacht, wieder nach Sonnenuntergang über dich wacht.

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