Mittwoch, 10. Juni 2015

Buch-Rezension: Steamtown - die Fabrik

Steamtown - die Fabrik




Autor: C. Steenbergen & T.S. Orgel
Titel: Steamtown
Untertitel: Die Fabrik
Verlag: Papierverzierer Verlag
Seitenzahl der Printausgabe: 400
Genre: Steampunk
Gelesen als: E-Book
ASIN: B00WSCLPRU




Inhalt
Eric van Valen, ein noch recht unerfahrener Agent wird aufgefordert einen Mord aufzuklären, denn in der Bakers Hall wurde eine übel zugerichtete Leiche gefunden. Am Tatort trifft er auf den schlaksigen Forensiker Mister Ferret, der etwas unmenschliches an sich hat und den Pater Siberius Grand. Pater Grand ist Ætheromant und stellt an der Leiche auffällige Plasmarückstände fest, die in die Unterstadt von Steamtown führen. Zuerst sieht alles nach einem gewöhnlichen Mordfall aus, doch die drei entdecken immer mehr skurrile Geheimnisse in und unter der Stadt. Es führt sie in eine Irrenanstalt und an unbewachte unterirdische Abwassertunnel und anderen schäbigen Orten. Dann hat man den Mörder gefunden, zumindest sieht er wie der Mörder aus. Hauptsache die Bevölkerung bricht nicht in Panik aus. Eric van Valen passt das alles gar nicht. Unerwartete Wendungen stehen dem Trio bevor und die dunkelsten Geheimnisse der Protagonisten werden nach und nach aufgedeckt.


Erster Satz
Verdammter Nebel! Hartlefield wäre beinahe in einen Laternenpfahl gerannt. 


Cover
Das Cover spricht mich jetzt nicht so besonders an. Es zeigt das Wesentlichste und ist schlicht und einfach gestaltet. Es ist, soweit ich gelesen habe, typisch für das Genre. Mein persönlicher Cover-Geschmack ist es nicht.


Schreibstil und Sprache
Das Buch lässt sich einfach lesen und ist verständlich. Die fetzigen Sprüche des Paters gefallen mir besonders. An sich ist der Sprachstil sehr schön und hilft dabei hervorragend Bilder im Kopf entstehen zu lassen.


Ganz persönliche Meinung und Fazit
Das Cover finde ich nicht so ansprechend und die ersten Seiten sind nicht so mein Fall. Aber das liegt einfach daran, dass ich Szenen in Spelunken nicht mag. Aber im Laufe der Geschichte, hat es mich doch ganz gut gefesselt. Besonders packend geschrieben, finde ich die Verfolgungsjagden und Kampfszenen. Der Anfang war recht holprig. Ich stehe persönlich nicht so auf Spelunken-Geplänkel. Aber der Rest der Story macht es wieder gut. Besonders toll finde ich die ausgeklügelten Protagonisten und wie sie in die Geschichte eingeführt und beleuchtet werden. Herrlich. Das gefällt mir so. Ein Kapitel hat mir jedoch nicht so gut gefallen. Das war der Kampf um Lethe. Kampfszenen, ok, aber das war mir dann doch zu viel des Guten. Auch wenn ich dieses Kapitel nicht besonders mochte, finde ich es bewundernswert, wie anschaulich die Geschichte geschrieben wurde. Es ist mein erster Steampunk-Roman und ja, ich werde das Genre weiter lesen. Das Buch ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen. Es ist und bleibt jedoch Geschmackssache. Es ist ganz sicher nicht Mainstream und jeder der dafür offen ist, wird das Buch gut finden, da bin ich mir sicher.



Bewertung




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