Freitag, 22. Mai 2015

Land over the Dreams - Kapitel 6

 Land over the dreams



Das geschah im letzten Kapitel:
Temiso tauchte vor Patricia auf und zwang sie mit zu kommen.
Er brachte sie zu Spike. Spike hatte vor Patricia zu heiraten. Mimito - in Riese, war Giovannis Freund. Er brachte Giovanni zu der Grenze von Blackmonima. Von dort aus ging er allein weiter. Giovanni stieß auf Aree und Mimotisis. Er blieb eine Zeit lang bei ihnen. Patricia rannte vor Spike weg, doch in einem Moment konnte er sie betören und machte sie zu seinem Eigentum. Bokena tauche plötzlich vor Giovannis Augen auf und ging mit ihm Patricia befreien. Mimotisis wurde von Temiso getötet. Spike war gerade Patricia zusammen als Bokena, Aree und Giovanni ins Zimmer stürmten.


Giovanni sah sich Patricia an. Sie sah sehr hübsch aus, aber er spürte das sie in Spikes Gewalt war. Giovanni nahm sein Schwert und stürzte sich auf Spike. Er wich seinem Angriff spielend aus und grinste nur. „Lass uns das machen, Giovanni!“, rief Bokena ihm zu. Giovanni steckte sein Schwert weg. Bokena und Aree gingen auf Spike los. Er hatte jede Menge zu tun. Bokena war immerhin stärker als Giovanni.
Patricia, sag Allari Bescheid!“, rief Spike ihr zu. Patricia ging aus dem Zimmer, in ein Nebenzimmer. Giovanni lief ihr nach und hielt sie auf. 
„Patricia, hey! Komm zu dir! Erkennst du mich denn nicht?“, schrie er sie an. 
„Wenn Spike sagt, ich soll Allari Bescheid sagen, dann tu ich das auch.“, meinte sie. 
„Patricia ich liebe dich!“ 
Patricia aber schaute nur und sagte: „Ich liebe Fürst Spike. Nur Spike.“ 
Giovanni konnte es nicht fassen. Er hatte sie mit einem Zauber belegt um ihre Liebe zu gewinnen. Giovanni rief die alte Dama zu Hilfe und sie erschien sofort. 
„Dama, du musst Patricia von dem Zauber befreien.“ 
„Ich merke schon die böse Macht in ihrem Körper. Du musst sie gut festhalten.“, sagte die alte Dama und richtete ihre Hände auf Patricia. Aus ihren Händen kam ein helles Licht, das auf Patricia zu flog. Patricia versuchte sich zu wehren doch Giovanni hielt sie gut fest. Nach einer Minute fiel sie in Giovannis Arme. Die Dama verschwand. Patricia machte die Augen auf.
Geht es dir gut Patricia?“, fragte er sie. 
Patricia küsste ihn und meinte in Ordnung zu sein. 
„Du musst fliehen. Spike wird merken das ich noch hier bin“, meinte Patricia. 
„Ja, aber du kannst mit mir kommen. Weg von dem Fürsten.“, widersprach er ihr. 
Da platzte Spike ins Zimmer. Er hatte Bokena und Aree bei sich und warf sie vor Giovannis Füße. „Ich schlage vor, ihr verschwindet. Ich würde euch ja gern töten, aber meine kleine Patricia ist noch nicht so weit“, sagte Spike. 
 Giovanni, Bokena und Aree gingen. Draußen vor dem Schloss machten sie kurz Halt.
Ich muss jetzt wohl meinen eigenen Weg gehen. Ich bin und bleibe ein Wesen der Blackmonima“, meinte Aree. 
„Ja. Es ist besser. Du würdest das Sonnenlicht nicht vertragen. Aber wenn du Patricia sehen solltest musst du ihr hier raus helfen“, meinte Giovanni. 
„Ich weiß jetzt das dass Böse nicht gewinnen kann. Ein gutes Herz habe ich aber immer noch nicht. Macht’s gut Jungs.“ 
Und sie verschwand im dunklen Licht der seltsamen Pflanzen.
Bokena fragte Giovanni: „Was ist nun wegen Patricia?“
Er antwortete: „Sie ist wieder sie selbst. Sie wird wahrscheinlich Spike was vorspielen und dann versuchen zu fliehen. Wenn sie in ein paar Tagen nicht bei uns angekommen ist, werden wir einen erneuten Angriff auf Spike starten.“

Spike und Patricia aßen gerade als Allari 2 tänzerisch ankam. 
„Ich möchte gern die Stimmung etwas verbessern, Herr.“ 
„Nein, geh wieder. Ich will mit ihr allein sein.“
Allari 2 ging wieder aus dem Saal. Spike stand auf und ging zu Patricia. Er schnippte mit den Fingern und Musik ertönte. Er nahm sie an sich und tanzte mit ihr. 
„Du bist so still meine Liebe. Was ist los?“, fragte er. 
Patricia musste alles tun um sein Vertrauen zu vertiefen. Um endlich einen Weg aus dem Schloss zu finden. 
„Ich will dich spüren, Spike.“ Er tanzte mit ihr weiter. 
„Warum hast du das mir nicht schon vorher gesagt?“
 „Ich weiß nicht.“ 
Er packte sie auf den Tisch und sog ihr Kleid hoch und befriedigte sie. 

Aree war unterwegs zu ihrer Höhle, als sie auf Temiso traf. 
„Na? Hast du unseren Feinden geholfen?“, fragte er. 
„Auch wenn ich ihnen was gutes getan habe, ich werde nie so sein wie sie.“ 
„Da hast du vollkommen recht. Aber da du ihnen geholfen hast muss ich dich wohl oder übel töten.“, meinte er als er mit seinem Dolch umher fuchtelte. 
„Bitte, lass mich endlich in Ruhe“, schlotterte sie und ging an ihm vorbei. 
„Ich lasse dich leben. Aber nur wenn du etwas für mich tust“, ergänzte Temiso. 
Aree drehte sich um. „Und was soll das sein?“
Fürstin Videl wünscht das ich ihr diese Patricia bringe. Aber das kann ich nicht machen, weil sie ja weiß das ich böse bin. Du wirst sie von Spike weglocken und zu Fürstin Videl bringen.“ 
„Wenn ich das mache, tötest du mich nicht?“
Genau.“ 
Aree ging zurück zum Schloss und schmiedete einen Plan. Patricia war gerade in der Küche um sich Milch zu holen, als sie am Fenster Aree sah. Sie öffnete es und fragte: „Aree richtig? Bist du hier um mich rauszuholen?“ 
„Ja. Los komm. Das ist die Gelegenheit.“ 
Patricia stieg aus dem Fenster und kletterte an einer Pflanze hinunter. 
„Ich bringe dich erst mal zu einem sicheren Ort. Los komm, steig ein. Wir haben eine lange Fahrt vor uns“, sagte Aree, als sie in einen Gleiter stieg. 
Patricia vertraute ihr, da sie mit Bokena gegen Spike gekämpft hat. Langsam schlief sie ein. Am Schloss von Videl angekommen traf Aree auf Temiso.
Gut gemacht, Aree.“, lobte er sie. 
Langsam und vorsichtig nahm Temiso Patricia in die Arme und trug sie ins Schloss. Aree verschwand. Temiso legte Patricia vor Videls Thron ab. Videl war über glücklich endlich eine Waffe gegen Spike zu besitzen.
Patricia wachte auf. „Wo... wo bin ich?“
 „Du bist jetzt in meinen Händen. Meine Waffe gegen Spike.“ 
Patricia fragte: „Wieso bin ich für dich eine Waffe gegen Spike?“
Videl antwortete: „Weil ich nicht nur mein Reich regieren will, sondern auch das Reich von Spike. Ich will das gesamte Gebiet der Blackmonima beherrschen.“ 
Omina, Videls Dienerin kam an gelaufen. 
„Omina, bring sie in den Kerker.“
 Als Omina Patricia zum Kerker führte, schaute Patricia sie verwundert an. Irgendwie kam ihr der Name Omina bekannt vor. Da erinnerte sie sich an den Professor an ihrer Uni. Sie fragte Omina ob sie mit Nachnamen Ino hieße. 
„Ja. Das ist mein Nachname, woher weißt du das?“, fragte sie erstaunt. 
„Ich glaub´s nicht! Ich hab die Tochter des Professors gefunden ohne überhaupt nach ihr suchen zu müsse.“, redete Patricia vor sich hin. 
„Hey, gib mir eine Antwort. Woher weiß du das?“ 
Patricia schaute sie ernsthaft an, rückte ihr auf die Pelle und sagte ihr: „Ich kenne deinen Vater, Omina. Er sucht nach dir.“ 
„Mein Vater? Ich habe keinen Vater.“
Doch hast du. Du kommst aus der gleichen Dimension wie ich. Du musst wahrscheinlich mit einer seiner Erfindungen hier her gekommen sein. Versuch dich zu erinnern. Sag mir wie du hier her gekommen bist.“ 
Doch bevor Omina etwas sagen konnte, tauchte Spike wie aus dem Nichts auf. Er war sauer, das sah man ihm an, aber er versuchte sich zu zügeln. Er schubste Omina von Patricia weg und nahm Patricias Hand. 
„Patricia. Ich weiß das du nicht mehr unter meinem Einfluss stehst, aber hier ist es für dich zu gefährlich. Videl würde dich ohne zu zögern töten“, sagte er. 
„Sie hat zu mir gesagt, ich wäre eine Waffe um gegen dich zu kämpfen.“

Na sieh mal einer an. Wer besucht mich den hier ohne an die Tür zu klopfen“, äußerte Videl, die hinter Spike stand. 
„Ich bin hier um eine Ausgerissene Katze abzuholen“, sagte er, schlug seinen Umhang um Patricia und verschwand mit ihr. Er tauchte vor seinem Schloss mit ihr wieder auf. Da attackierte auch gleich Giovanni ihn. 
„Nein, nicht Giovanni!“, schrie Patricia. 
Giovanni stoppte, hielt Inne und stellte sich zu Bokena und Patricia zu Spike. Sie schaute Spike in die Augen und sagte ihn: „Spike lass mich gehen.“ 
„Aber wieso denn? Gefällt es dir hier bei mir nicht?“, fragte er. 
„Sehr sogar. Aber du bist ein Wesen der Dunkelheit und ich nicht. Du bist sehr nett und lieb, aber es ist mir hier einfach zu gefährlich.“
Was hat er, was ich nicht habe?“, fragte er. 
 Patricia schaute Giovanni an. „ Ein gutes Herz.“ 
Dann ging sie zu ihm und öffnete ihre Flügel, nahm Bokena und Giovanni an die Hand und flog mit ihnen von dannen.
Nach einigen Minuten stillem Stehens rastete Spike aus und schrie so laut, das die Dämonengeier davon flogen. 
„ICH WILL SIE HABEN!!“ 
Dann dachte er sich: „Ein gutes Herz? So etwas habe ich nicht. Da hat sie recht. Wie soll ich denn nur ein reines Herz kriegen?“ 
Da hatte er Patricias süßes Lächeln vor Augen und ging in seine Gemächer zurück.

Patricia, Giovanni und Bokena waren bei Zemeto vorbei geflogen um Bokena abzuliefern. Ein Unwetter hatte Bokenas Haus zerstört. Giovanni und Patricia gingen nach Hause. Auf dem Heimweg erzählte Patricia von Omina, die für Videl arbeitete und eigentlich auch aus ihrer Welt stammte. Sie gingen nebeneinander her. 
„Hat Spike dir was getan?“, fragte Giovanni. 
Sie blieb stehen und nahm seine Hand. 
„Nein. Mir ist nichts passiert. Die Zeit mit ihm war sogar ganz nett. Er war nicht grob oder gemein zu mir. Ich denke er ist ein sensibler, kleiner Junge, der vielleicht zu viel Trennungsschmerz erleiden musste.“
Giovanni schaute sie mit einem, „Das kannst du mir nicht erzählen-Gesicht“ an und meinte sie solle sich lieber erst mal keine Gedanken darüber machen.
Am gleichen Abend machten sie es sich vor dem Kamin so richtig bequem und kuschelten miteinander. 
„Ich liebe dich Patricia.“, flüsterte Giovanni ihr ins Ohr und knabberte daran. Beide hatten eine leidenschaftliche Nacht.
Temiso hockte auf einem dicken Baumast und dachte nach. „Es wird bestimmt bald etwas schreckliches passieren. Da bin ich mir sicher.“ 
Da lief Aree unter ihm den Weg entlang. Er sprang zu ihr herunter und sie blieb vor ihm stehen. 
„Was willst du noch Temiso.“, fragte sie traurig. 
„Heulst du oder was?“, fragte er sie. 
„Und wenn schon. Ich bin ein Mädchen.“ 
Sie versuchte weiter zu gehen, doch Temiso versperrte ihr den Weg. 
„Du hast jetzt niemanden mehr. Nicht wahr?“
Was geht dich das an?“
Er drückte sie an sich und ohne das Aree etwas merkte wurde sie von ihm erstochen.
Er fing an zu lachen und riss ihr einen Arm aus und aß von ihm.
Omina stand an ihrem Fenster und betrachtete die schwarze Umgebung.
Während Videl ein Bad nahm und Spike auf seinem Thron saß und überlegte wie er Patricias Liebe gewinnen könne.



Ende Kapitel 6


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