Dienstag, 28. April 2015

Wochengedicht 19

All die Jahre


Es ist jetzt schon fünf Jahre her,
und es fällt mir immer noch so schwer.
Dein Tod ist unbegreiflich,
ich bin traurig.
Niemals konnt' ich dir sagen
wie wichtig du für mich bist.
Jetzt ist es zu spät und es tut mir Leid.
Es ist mein Herz das schreit.
Mach mir immer noch Vorwürfe.
Konnte dir nie sagen, dass ich dich mag.
Ich weiß jetzt woran es lag.
Herzliche Gefühle waren mir fremd.
Du warst die Einzige die mir das gab.
Und ich konnt' einfach nicht Danke sagen.
Niemand redet noch von dir,
doch ich tu es gern, mal dort mal hier.
Es tut weh dich verloren zu haben,
denn mit dir waren auch meine Hoffnungen gestorben.
Die Hoffnung darauf, jemals wieder einen so
lieben netten Menschen zu treffen, wie dich.
Ich denke sehr oft an dich
und werde ich auch noch tun, wenn ich alt bin.
Denn dein Tod war ein Schlüsselerlebnis.
Du wirst es niemals erfahren aber ich möcht’ es trotzdem sagen:
Du bist der liebste Mensch damals für mich gewesen.
Dich hatt' ich einfach lieb.
Zu dir wollt ich wenn ich weinte.
Du gabst mir das was andere mir nie gaben.
Du warst immer für mich da und hast dich um mich gekümmert.
Auch wenn ich manchmal echt ein Teufelskind war,
warst du immer für mich da.
Und jetzt?
Wo ist das eine Stück vom Puzzle, das fehlt?
Ohne dieses Stück wird das Puzzle nicht fertig.
Niemand kann dich ersetzen. Niemand ist so wie du.
Dich werd' ich immer in Erinnerung behalten bis ich sterbe.
Meine Großmutter.

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