Mittwoch, 22. April 2015

Land over the Dreams - Kapitel 5

Land over the Dreams




Das geschah im letzten Kapitel:
Auf dem Weg in die Blackmonima treffen sie auf Aree. Eine junge Dama.
Von ihr erfahren die beiden das Bokena sich in Spikes Schloss aufhält. Dort
angekommen, trennen sich ihre Wege und sie durchsuchen das riesige Schloss. Giovanni findet Bokena in einem Kerker wieder und befreit ihn. Patricia gerät in die Hände von Spike. Doch sie kann sich und ihre beiden Freunde retten.


Ein paar Tage sind vergangen und alles schien in Ordnung zu sein. Doch der Schein trübte. Bokena und Zemeto waren bei Giovanni zu Hause. Patricia übte ihre Kräfte ein. „Ob uns bald jemand angreifen wird?“, stellte Giovanni in Frage. 
„Sie haben wahrscheinlich keinen Plan, weil Patricia ihnen gefährlich werden könnte“, sagte Bokena zu Giovanni. Zemeto schaute Giovanni an und fragte: „Liebst du sie?“ 
Giovanni wurde ganz rot und sagte: „Ähm ... ähm. Ich glaube schon.“ 
„Was denn nun? Du denkst du glaubst es nur? Liebst du sie nun oder nicht?“
Ja, ich liebe Patricia.“ 
Zemeto senkte den Kopf und meinte: „Schade. Ich hätte dir meine Tochter vorgestellt.“ 
„Nein, danke.“, lehnte Giovanni freundlich ab.
Patricia wurde von der Dama überrascht. „Alte Dama. Was machen sie hier?“, fragte Patricia. Die Dama ging um Patricia einmal herum und sagte ihr: „Du hast dich aber ganz schön weiter entwickelt. Deine Kraft ist enorm gestiegen. Wer hat dich trainiert?“ 
„Giovanni hat mir dabei geholfen. Ich trainiere aber in zwischen schon mehr als er mit seinem Schwert. Giovanni ist in letzter Zeit so faul geworden. Er meint, so lange wie ich da bin, braucht er nicht kämpfen. Aber ich werde ihm garantiert nicht aus der Patsche helfen.“ Sie klemmte ihre Arme vor der Brust zusammen. 
„Hattet ihr Streit oder was?“ 
„Nein, ich mein ja bloß.“
Plötzlich tauchte Temiso vor Patricia auf. Giovanni sah das natürlich von seinem Fenster aus und rannte zu ihr. Temiso packte die alte Dama am Hals und drohte mit dem Messer ihr die Kehle durch zu schneiden wenn Patricia nicht sofort mit ihm kommen würde. Und ohne darüber gründlich nach zu denken, willigte Patricia ein. Giovanni kam angelaufen und hielt sie am Arm fest. „Wo willst du hin?“, fragte er sie. 
„Ich will nicht das von euch jemand stirbt, wegen mir.“
Temiso nahm Patricia an die Hand und teleportierte sie zu Spike, der schon auf sie wartete. 
„Ah, das bist du ja wieder meine kleine Patricia.“ 
Temiso setzte sie ab und ging zu Spike. „Wo ist meine Knete?“
Spike drückte ihm Geld in die Hand, schaute dabei zu Patricia und sagte zu ihr: „Du brauchst gar nicht erst versuchen zu fliehen. Ich finde dich immer und über all.“ Hinter Patricia stand Allari. „Allari, Kleines. Bring bitte Patricia in ihr Zimmer.“, befahl Spike. 
Allari führte Patricia schweigend zu dem Raum. Es war immer noch alles so wie Patricia es eingerichtet hatte. Sie fragte Allari: „Was will er eigentlich von mir?“ 
Sie stand an der Tür und meinte: „Er will dich zu seiner Frau machen, damit er den gesamten Planeten regieren kann.“ Allari ging und schloss hinter sich die Tür ab. Patricia setzte sich auf das Bett und dachte an Giovanni.

Er saß mit Bokena und Zemeto draußen auf der Bank. Als von weiten ein Wesen an kam. Mimito. Ein Riese war das und Giovannis Freund. Er war da eher ein Einzelgänger. Mimito besaß große Kraft und war in der Lage mit einem Sprung in einen großen, tiefen See, alles weg zu spülen. „Hallöchen, Giovanni.“, begrüßte Mimito ihn. Giovanni stand auf und freute sich Mimito wiederzusehen. Er ging zu ihm. Mimito kniete sich auf den Boden um Giovanni die Hand zu schütteln. Mimito war für einen Riesen ziemlich klein. So an die sieben Meter groß. „Schön dich mal wieder zu sehen Mimito“, sagte Giovanni erfreut. 
„Geht mir genauso.“, erwiderte Mimito.
Was führt dich hier her?“, fragte Giovanni. Mimito kratzte sich am Kopf und sagte: „Ich habe Temiso gesehen. Er hatte ein Mädchen dabei. Sie haben an einem Fluss halt gemacht und sind dann weiter geflogen. Das Mädchen hat das hier liegen lassen.“ Mimito drückte Giovanni ein Tuch in die Hand. Auf dem stand drauf das sie ihre Kräfte nicht mehr einsetzen kann. Er soll sich beeilen.
Giovanni zog mit Mimito los um Patricia zu retten. Giovanni setzte sich auf die Schulter von Mimito und sie gingen. 
„Und du bist sicher das du sie ganz allein retten kannst?“, fragte Mimito. 
„Ich weiß, das die Chancen schlecht stehen. Aber ich muss sie retten ... ich liebe sie doch.“, murmelte Giovanni in sein Ohr. 

Allari 2 war in der Zwischenzeit bei Patricia und suchte mit ihr passende Kleider aus. Sie hielt ein schwarzes, langes Kleid in der Hand. „Hier zieh das an. Herr Spike mag kein grün.
Und auch kein rot oder gelb. Überhaupt mag er keine Farben. Außer schwarz und dunkelblau.“ Patricia zog das schwarze Kleid an. „Das sieht viel besser an dir aus.“, meinte Allari 2. 
„Warum seit ihr alle so freundlich zu mir. Ich dachte, ich bin eure Gefangene?“ 
„Herr Spike hat uns ausdrücklich verboten, grob und böse zu dir zu sein. Er meint, das so eine zarte Blume wie du nicht geschnitten werden dürfe.“ Allari kam ins Zimmer. „Herr Spike wartet.“ Allari und Allari 2 führten Patricia in das riesige Esszimmer. „Ah, Patricia. Setz dich zu mir.“
Patricia setzte sich auf den Stuhl, den ihr Spike anbot. Sie stocherte mit ihrer Gabel in dem Fleisch herum. „Ist was nicht mit deinem Essen in Ordnung?“, fragte Spike. „Da ... da ist noch Blut dran. Von welchem Tier ist denn das Fleisch?“ 
„Hier leben keine Tiere. Das ist Dämonenfleisch. Eine meiner Delikatessen. Allerdings war der Dämon schon ziemlich krank. Deshalb schmeckt das Fleisch nicht so zart. Das 'Blut' ist eine Art Soße.“
Ich will dieses Fleisch nicht essen.“, nörgelte Patricia und stand auf. 
„Es gibt in meinem Reich nichts anderes. Die Pflanzen die hier wachsen kannst du nicht essen, da du kein böses Herz besitzt.“ 
Patricia setzte sich traurig wieder hin. Nach dem Essen mit Spike musste sie mit ihm auf sein Zimmer gehen.
Was hast du vor?“, fragte Patricia. „Ich will aus dir eine Mutter machen, was sonst.“
Patricia sprang auf, flieh aus dem Zimmer und rannte verwirrt durch das Schloss.

Giovanni und Mimito waren in der Zwischenzeit an der Grenze zu den Blackmonima angekommen. „Weiter kann ich dich leider nicht tragen. Du musst ab hier deinen Weg allein fortsetzen.“ 
Giovanni nickte mit dem Kopf und ging in die Blackmonima. Er traf auf dem Weg zu Spikes Schloss die keine Aree.
Willst du deine Freundin retten?“, fragte sie. Giovanni wurde misstrauisch.
Er zog sein Schwert und wollte Aree angreifen, als plötzlich Mimotisis dazwischen ging. „Mimotisis.“ 
„Las Aree am Leben. Ich brauche sie noch.“, drohte er Giovanni.
Aree ging zwischen die beiden und schaute Giovanni an.
Wenn du für fünf Stunden mich vor dem hier beschützen tust, bringe ich dich zu ihr.“
Giovanni fragte sie stur: „Warum sollte ich dich beschützen? Du bist ein Wesen der Dunkelheit.“ 
Er schaute ihr in die Augen. Sie sah so traurig aus und so jung.
Na gut. Aber nur für fünf Stunden. Wenn in dieser Zeit Patricia was passiert ist, kannst du was erleben.“ 
 Aree, Mimotisis und Giovanni gingen in ein Gebiet, das durch diese Pflanzen sehr hell war. Sie ließen sich dort nieder und redeten miteinander.

Patricia war nun schon so lange in dem Schloss unterwegs das sie gar nicht mehr wusste wo sie sich befand. Sie weinte und kniete sich auf den Boden in eine Ecke.
Giovanni!“, schrie sie. 
Spike war ihr ohne Mühe gefolgt und stand vor ihr. 
„Bist du sicher das er dich retten wird?“, stellte er in Frage. Patricia erschrak und schaute Spike an. Er half ihr hoch, lächelte sie an und drückte sie an sich.
Ich bin mir sicher, das er viel zu feige ist ganz allein hier her zu kommen. Schon allein deswegen, weil es nicht nur in meinem Schloss gefährlich ist, sondern in ganz Blackmonima. Willst du nicht in meine Arme flüchten? Willst du nicht das dich jemand liebt? Wo willst du jetzt hin? Willst du in dieses nette Land, oder willst du hier bei mir bleiben?“ 
Durch Magie wurde Patricia ganz benommen. Ohne es zu merken, ließ sie sich auf ihn ein und umarmte ihn. Sie lehnte ihren Kopf an seine Brust und klammerte sich an ihn. Er streichelte ihr Haar und trug sie in ihr Zimmer zurück. Patricia war völlig weggetreten. Er legte sie in ihr Bett und deckte sie zu, sah sie noch einmal an und verließ das Zimmer.

Sie hat also größere Macht als ein Dama.“, stellte Mimotisis fest. 
„Liebst du sie nur deswegen, Giovanni?“, fragte Aree. Plötzlich tauchte Bokena auf. 
„Bokena, was machst du hier?“, fragte Giovanni, als er auf sprang. 
„Was wohl. Dir helfen. Allein bist du sowieso machtlos gegen Spike.“ Aree und Mimotisis stimmten ihm kopfnickend zu. Sofort machten sie sich auf den Weg zu Spike. Aree und Mimotisis begleiteten die beiden noch ein Stück. Temiso, der die vier beobachtete, war ziemlich sauer auf die beiden Damas. Als sie an Temiso vorbei gingen kam er aus seinem Versteck und griff Aree an. Bokena war noch schnell genug um Temisos Angriff abzuwehren. 
„Ich werde euch töten, ihr beschissenen Verräter“, drohte Temiso Aree und Mimotisis und drehte sich um. Doch die vier merkten nicht, das Temiso noch hinter ihnen war. Ohne zögern warf er einen Dolch in den Rücken von Mimotisis. Keuchend fiel er zu Boden. Aree hielt ihn in ihren Armen.
Du dumme Kuh, warum hast du mich aufgefangen?“ 
„Ich weiß das dass nicht zu meinem Verhalten passt, aber ich mag dich Mimotisis“, sagte sie ihm. Doch dann schlug er die Augen zu. Bokena riss Aree von ihm weg. Die drei rannten los.
Temiso war nicht zu sehen. Sie blieben stehen. 
„Er ist weg“, bemerkte Aree.
Am Schloss angekommen: „Okay, ich suche Patricia, während ihr beide Spike beschäftigt.“, schlug Giovanni vor. Giovanni und die beiden trennten sich um die
Suche zu erleichtern.

Patricia hatte Spike richtig lieb gewonnen. Sie schmuste mit ihm in seinem Zimmer. Spike stand hinter ihr und küsste ihren Hals. Sie war ihm hörig geworden und hätte alles für ihn getan. Doch dann kamen Aree und Bokena ins Zimmer gestürzt.
Ihr ...“ Noch zur gleichen Zeit kam auch Giovanni. Entsetzt starrte er Patricia an, die ein langes schwarzes Kleid mit Blauen Rüschen an hatte.
Eine ganze Weile war es still bis Giovanni ohne Vorwarnung auf Spike los ging.



Ende Kapitel 5

 

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