Dienstag, 28. April 2015

Wochengedicht 19

All die Jahre


Es ist jetzt schon fünf Jahre her,
und es fällt mir immer noch so schwer.
Dein Tod ist unbegreiflich,
ich bin traurig.
Niemals konnt' ich dir sagen
wie wichtig du für mich bist.
Jetzt ist es zu spät und es tut mir Leid.
Es ist mein Herz das schreit.
Mach mir immer noch Vorwürfe.
Konnte dir nie sagen, dass ich dich mag.
Ich weiß jetzt woran es lag.
Herzliche Gefühle waren mir fremd.
Du warst die Einzige die mir das gab.
Und ich konnt' einfach nicht Danke sagen.
Niemand redet noch von dir,
doch ich tu es gern, mal dort mal hier.
Es tut weh dich verloren zu haben,
denn mit dir waren auch meine Hoffnungen gestorben.
Die Hoffnung darauf, jemals wieder einen so
lieben netten Menschen zu treffen, wie dich.
Ich denke sehr oft an dich
und werde ich auch noch tun, wenn ich alt bin.
Denn dein Tod war ein Schlüsselerlebnis.
Du wirst es niemals erfahren aber ich möcht’ es trotzdem sagen:
Du bist der liebste Mensch damals für mich gewesen.
Dich hatt' ich einfach lieb.
Zu dir wollt ich wenn ich weinte.
Du gabst mir das was andere mir nie gaben.
Du warst immer für mich da und hast dich um mich gekümmert.
Auch wenn ich manchmal echt ein Teufelskind war,
warst du immer für mich da.
Und jetzt?
Wo ist das eine Stück vom Puzzle, das fehlt?
Ohne dieses Stück wird das Puzzle nicht fertig.
Niemand kann dich ersetzen. Niemand ist so wie du.
Dich werd' ich immer in Erinnerung behalten bis ich sterbe.
Meine Großmutter.

Freitag, 24. April 2015

Rezension: May Bee

May Bee





Autor: Tomas Maidan
Titel: May Bee
Untertitel: /
Verlag: Self-Publishing
Seitenzahl: 246
Genre: Fantasy-Krimi-Thriller
Gelesen als: E-Book
ASIN: B00VZAE67W


Autor
Tomas Maidan lebt in Bremen. Seit er 40 Jahre alt ist, schreibt er Bücher. Er war vor seiner Karriere als Schriftsteller als Bühnengestalter tätig. Vor May Bee brachte er bereits 3 Bücher heraus.





Inhalt
May Calla, eine Anfang 30-jährige "Oberkuh  auf ihrer "Weide" im Büro des Polizeigebäudes, entläuft der Kater Lou. Sogleich macht sie sich in Kujai-City auf die Suche nach ihrem geliebten Kater. Doch sie findet ihn nicht. Statt dessen rettet sie einen äußerst merkwürdigen Mann, der sonderbar auffällt, das Leben. Sie rettet ihn, als ein Bus ihn mitnehmen wollte. Ihr Kater bleibt verschwunden. Einige Zeit später in einer Konferenz erfährt sie dass der Kroßkonsul Frederik Bolaire vermisst wird. Der ist nach einem privaten Urlaub nicht mehr zurückgekehrt.  Eine Tanabe, eine Baronin mit großem weitläufigen Anwesen wird verdächtigt und May muss nun eine Einsatztruppe leiten um heraus zu finden was der Großkonsul auf dem Anwesen der Baronin suchte und ob er sich dort womöglich noch aufhielt. May bekommt das allerdings nicht so richtig auf die Reihe und zieht den Zorn ihrer Kollegen und ihres Chefs auf sich. Und dann verschwindet auch noch ihre beste Freundin Tuh. Sie findet sie und macht sich Halsüberkopf mit ihr auf, das Anwesen der Baronin zu inspizieren. Jedoch müssen die beiden auf dem Land merkwürdige Geschehnisse feststellen. Ein merkwürdiger summender Sturm, der gar Tiere frisst. Sie stoßen auf eine Frau die Baumrinde frisst und auf ein Schloss mit Honigwänden und Meterhohen gelben Pilzen im Garten. May lernt den schüchternen Jo kennen und ist ganz hin und weg von ihm. Im Laufe der Geschichte kommen noch wundersame Dinge auf Mai und Tuh zu. Zusammen mit Yo wollen sie dem Ganzen ein Ende bereiten. Und was ist eigentlich mit Lou, Mays Kater passiert? 

Die Charaktere sind ungehobelt und "motzig", aber das ist okey, genau mein Geschmack. Mir fehlte doch etwas mehr Verstand und Souveränität von May, die als Polizeikommissarin arbeitet. Sie wirkt eher wie eine 17-Jährige in ganz frischer Ausbildung, die mit ihrer Freundin - die gefühlt erst 14 ist, sich zu Unsinn anstiften lässt. So benehmen sich keine erwachsenen Frauen um die 30.
Tuh ist eher ein Punk mit wenig Geld, das ist ok und hier wird auch ganz bewusst mit den Klischee eines Punks gespielt. Man liebt oder hasst diese krassen Charaktere. Ich schaue aber darüber hinweg, weil das ganze Buch sehr abgedroschen und ungewöhnlich ist.





Erster Satz
"So ein Wahnsinn", schrie May, "ein Kater darf doch nicht vorne auf die Straße raus!"




Cover
Mir gefällt das Cover sehr! Die Bienenwaben die so geschwungen sind und farblich wunderbar harmonieren, wirken sehr hypnotisch - irgendwie.Das Cover ist ein echter Hingucker. Gut gemacht.




Schreibstil und Sprache

Frisch, locker, fetzig, abgedroschen und einfach nur lustig. So könnte man den Sprachstil beschreiben. Die Sprachbilder und der übertriebene Stil sind prickelnd und passen so wunderbar zur der Story. Es ließt sich leicht auch wenn ab und zu Fremdwörter dabei sind. Da hätte ich mir etwas umgangssprachliches gewünscht. Wer sagt heute denn schon "investigativ" oder "aristokratisch" oder "leptosomisch"?
Ein absoluter negativer Punkt sind die vielen Schreibfehler. Ich weiß nicht wie das in der Printausgabe aussieht, aber im E-book ist das sehr auffällig in einigen Kapiteln. Das schmälert etwas den Lasespaß. 





Ganz persönliche Meinung und Fazit
Ich bin begeistert von dem Buch. Allerdings war es schon echt schwer das Genre heraus zu finden, denn darüber habe ich bisher nichts weiter gefunden. Soweit ich das mitbekommen habe, haben andere Rezensenten es in die Fantasy-Ecke angesiedelt. Ich kann nicht ganz zuordnen zu welchem Genre es gehört, da es sowohl Fantasy-Fetzen wie auch Thriller und Krimi-Fetzen enthält.

An manchen Stellen habe ich echt gelacht. Besonders gut gefällt mir dieser übertriebene Stil und die herrlich überzogenen Vergleiche. Ein absoluter Knaller. Man muss schon sagen dass die Story ungewöhnlich ist und mal etwas anderes als das was man sonst so kennt.
Jetzt kommt das große Aber:
Eine "feinstoffliche Verstimmung" hatte ich jedoch trotzdem aufgrund der Schreibfehler im Buch. Wenn es ab und zu Fehler wären, wäre das tolerierbar. Ich habe selbst ein paar Schreibfehler in einem Bestseller-Roman gefunden(auf 800 Seiten konnte ich sie an einer Hand abzählen). Aber die Fehler in May Bee sind so gebündelt, da muss ich leider einen Stern abziehen, auch wenn ich die Story, das Cover, die Protagonisten super gut gelungen finde und das Buch an sich eigentlich 5 Sterne verdient hätte. Das Ende ist gut gelungen. Allerdings finde ich etwas "schwach" wie der Kater von May zu ihr zurück fand. Das hat sie etwa gelesen wie "Der muss ja auch noch erwähnt werden, also machen wir ein Happy End draus". ich hätte mir für den Fund des Katers doch etwas anderes gewünscht, aber das ist jetzt nur meine persönliche Meinung.




Bewertung






Mittwoch, 22. April 2015

Blogger schenken Lesefreude 2015

Am 23. April ist Welttag des Buches.


Aus diesem Grund hat man eine wunderbare Aktion ins Leben gerufen:




Blogger machen Lesern eine Freude, indem sie Bücher verlosen. Es geht einfach darum, für Bücher und das Lesen zu begeistern. Es soll in die Welt hinaus getragen werden und anstecken. Lesen macht Spaß, bildet und bringt Menschen zusammen. Was wäre der Mensch ohne Bücher?

Aus diesem Grund verlose heute 3 Bücher. Zum ersten Mal mache ich bei dieser Aktion mit.



Zu gewinnen gibt es aus der Kategorie Fantasy:

"Erzählungen vom Dunkelelf - die Legende von Drizzt"
von R. A. Salvatore.
Verlag: Blanvalet
Genre: Fantasy Adventure
2. Ausgabe von 2013
Seiten: 416
Notiz: Absolut neuwertig

 Rückseite:
Die treuste Gefährtin des Dunkelelfs Drizzt Do`Urden ist der schwarze Panther Guenhwyvar. Wann immer er das Wesen durch seine magische Statuette ruft, kommt sie ihm zu Hilfe. Doch wie begann Guenhwyvars Schicksal?
Diese und elf weitere Storys um Drizzt Do`Urden, seine Freunde und seine Feinde schließen die Lücken in Robert A. Salvatores große Saga Die Legende von Drizzt.




Zu gewinnen aus der Kategorie Unterhaltung:

"Ich bleib so scheiße wie ich bin - lockerlassen und mehr vom Leben haben" 
von Rebecca Niazi-Shahabi.
Verlag: Piper
Genre: Humor
4. Auflage 2013
Seiten: 256
Notiz: gebrauchtes Buch

Rückseite: 
Beim Versuch, schlanker, schlauer und schöner zu werden, mal wieder gescheitert? Den Traumjob knapp verpasst? Egal, denn wer hat eigentlich behauptet, dass Erfolgreichsein der Normalzustand ist? "Ich bleib so scheiße wie ich bin" macht Schluss mit der Selbstoptimierung. Schluss mit der Wahnsinnsidee, dass man das Leben besonders effektiv zu nutzen habe. Bleiben Sie dick, faul und jähzornig - und glaubwürdig. 





Zu gewinnen aus der Kategorie Thriller:

"Luzifers Erbe" 
von Gear & Gear
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Thriller
1. Auflage 2006
Seiten: 560
Notiz: gebrauchtes Buch

Rückseite:
13 Jahre lang waren sie eine glückliche Familie, der Anthropologe Dr. Jim Dutton, seine Tochter Brett - und Umber, eine Bonodo-Schimpansin, die Jim im Rahmen einer Langzeitstudie des Pharmakonzerns SAC in Pflege genommen hat. Umber ist für die Familie mehr Tochter und Schwester als Affe, kann sie doch schreiben, lesen, sich verständigen und über abstrakte Fragen nachdenken. Kurz: sie ist eigentlich viel zu menschlich für einen normalen Bonodo. Als die SAC darauf aufmerksam wird, fordert sie Umber zurück. Jim weigert sich und reist mit seiner Familie nach Afrika zu einem geheimen Forschungslabor des Konzerns, wo er eine grausame Entdeckung macht. Denn Umber ist nicht allein ...



Teilnahmebedingungen:

  • Keine Barauszahlung der Gewinne 
  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis der Eltern.
  • Keine Haftung für den Postversand.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
  • Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ausnahme wäre der lieber Postbote. ;-)
  • Gewinner erklären sich dazu bereit namentlich (geht auch mit Pseudonym) genannt zu werden.

Was müsst ihr tun um diese Bücher zu gewinnen?


1. Kommentiert diesen Blogbeitrag und verratet mir für welches Buch ihr in den Lostopf hüpft.  
2. Gern gesehen: Werdet Follower meines Blogs (Links am Rand: Google+, Facebook, E-Mail, Blog-connect, Google Friend Connect)
3. Gern gesehen: Teilen ist absolut erwünscht und absolut freiwillig. :-)
4. Gern gesehen: Der Fanseite auf Facebook ein "Like" schenken ist ebenso freiwillig. :-)


Das Gewinnspiel endet am 30. April um Mitternacht. Ausgelost wird am 1. Mai.

Das Los wird entscheiden. Die Gewinner werden in einem Extra Blogbeitrag oder Youtube-Video  ermittelt und danach benachrichtigt. Die Gewinner haben dann eine Woche Zeit sich bei mir zu melden um die Postadresse für den Versand des Gewinns zu übermitteln.





Viel Erfolg und Glück


Land over the Dreams - Kapitel 5

Land over the Dreams




Das geschah im letzten Kapitel:
Auf dem Weg in die Blackmonima treffen sie auf Aree. Eine junge Dama.
Von ihr erfahren die beiden das Bokena sich in Spikes Schloss aufhält. Dort
angekommen, trennen sich ihre Wege und sie durchsuchen das riesige Schloss. Giovanni findet Bokena in einem Kerker wieder und befreit ihn. Patricia gerät in die Hände von Spike. Doch sie kann sich und ihre beiden Freunde retten.


Ein paar Tage sind vergangen und alles schien in Ordnung zu sein. Doch der Schein trübte. Bokena und Zemeto waren bei Giovanni zu Hause. Patricia übte ihre Kräfte ein. „Ob uns bald jemand angreifen wird?“, stellte Giovanni in Frage. 
„Sie haben wahrscheinlich keinen Plan, weil Patricia ihnen gefährlich werden könnte“, sagte Bokena zu Giovanni. Zemeto schaute Giovanni an und fragte: „Liebst du sie?“ 
Giovanni wurde ganz rot und sagte: „Ähm ... ähm. Ich glaube schon.“ 
„Was denn nun? Du denkst du glaubst es nur? Liebst du sie nun oder nicht?“
Ja, ich liebe Patricia.“ 
Zemeto senkte den Kopf und meinte: „Schade. Ich hätte dir meine Tochter vorgestellt.“ 
„Nein, danke.“, lehnte Giovanni freundlich ab.
Patricia wurde von der Dama überrascht. „Alte Dama. Was machen sie hier?“, fragte Patricia. Die Dama ging um Patricia einmal herum und sagte ihr: „Du hast dich aber ganz schön weiter entwickelt. Deine Kraft ist enorm gestiegen. Wer hat dich trainiert?“ 
„Giovanni hat mir dabei geholfen. Ich trainiere aber in zwischen schon mehr als er mit seinem Schwert. Giovanni ist in letzter Zeit so faul geworden. Er meint, so lange wie ich da bin, braucht er nicht kämpfen. Aber ich werde ihm garantiert nicht aus der Patsche helfen.“ Sie klemmte ihre Arme vor der Brust zusammen. 
„Hattet ihr Streit oder was?“ 
„Nein, ich mein ja bloß.“
Plötzlich tauchte Temiso vor Patricia auf. Giovanni sah das natürlich von seinem Fenster aus und rannte zu ihr. Temiso packte die alte Dama am Hals und drohte mit dem Messer ihr die Kehle durch zu schneiden wenn Patricia nicht sofort mit ihm kommen würde. Und ohne darüber gründlich nach zu denken, willigte Patricia ein. Giovanni kam angelaufen und hielt sie am Arm fest. „Wo willst du hin?“, fragte er sie. 
„Ich will nicht das von euch jemand stirbt, wegen mir.“
Temiso nahm Patricia an die Hand und teleportierte sie zu Spike, der schon auf sie wartete. 
„Ah, das bist du ja wieder meine kleine Patricia.“ 
Temiso setzte sie ab und ging zu Spike. „Wo ist meine Knete?“
Spike drückte ihm Geld in die Hand, schaute dabei zu Patricia und sagte zu ihr: „Du brauchst gar nicht erst versuchen zu fliehen. Ich finde dich immer und über all.“ Hinter Patricia stand Allari. „Allari, Kleines. Bring bitte Patricia in ihr Zimmer.“, befahl Spike. 
Allari führte Patricia schweigend zu dem Raum. Es war immer noch alles so wie Patricia es eingerichtet hatte. Sie fragte Allari: „Was will er eigentlich von mir?“ 
Sie stand an der Tür und meinte: „Er will dich zu seiner Frau machen, damit er den gesamten Planeten regieren kann.“ Allari ging und schloss hinter sich die Tür ab. Patricia setzte sich auf das Bett und dachte an Giovanni.

Er saß mit Bokena und Zemeto draußen auf der Bank. Als von weiten ein Wesen an kam. Mimito. Ein Riese war das und Giovannis Freund. Er war da eher ein Einzelgänger. Mimito besaß große Kraft und war in der Lage mit einem Sprung in einen großen, tiefen See, alles weg zu spülen. „Hallöchen, Giovanni.“, begrüßte Mimito ihn. Giovanni stand auf und freute sich Mimito wiederzusehen. Er ging zu ihm. Mimito kniete sich auf den Boden um Giovanni die Hand zu schütteln. Mimito war für einen Riesen ziemlich klein. So an die sieben Meter groß. „Schön dich mal wieder zu sehen Mimito“, sagte Giovanni erfreut. 
„Geht mir genauso.“, erwiderte Mimito.
Was führt dich hier her?“, fragte Giovanni. Mimito kratzte sich am Kopf und sagte: „Ich habe Temiso gesehen. Er hatte ein Mädchen dabei. Sie haben an einem Fluss halt gemacht und sind dann weiter geflogen. Das Mädchen hat das hier liegen lassen.“ Mimito drückte Giovanni ein Tuch in die Hand. Auf dem stand drauf das sie ihre Kräfte nicht mehr einsetzen kann. Er soll sich beeilen.
Giovanni zog mit Mimito los um Patricia zu retten. Giovanni setzte sich auf die Schulter von Mimito und sie gingen. 
„Und du bist sicher das du sie ganz allein retten kannst?“, fragte Mimito. 
„Ich weiß, das die Chancen schlecht stehen. Aber ich muss sie retten ... ich liebe sie doch.“, murmelte Giovanni in sein Ohr. 

Allari 2 war in der Zwischenzeit bei Patricia und suchte mit ihr passende Kleider aus. Sie hielt ein schwarzes, langes Kleid in der Hand. „Hier zieh das an. Herr Spike mag kein grün.
Und auch kein rot oder gelb. Überhaupt mag er keine Farben. Außer schwarz und dunkelblau.“ Patricia zog das schwarze Kleid an. „Das sieht viel besser an dir aus.“, meinte Allari 2. 
„Warum seit ihr alle so freundlich zu mir. Ich dachte, ich bin eure Gefangene?“ 
„Herr Spike hat uns ausdrücklich verboten, grob und böse zu dir zu sein. Er meint, das so eine zarte Blume wie du nicht geschnitten werden dürfe.“ Allari kam ins Zimmer. „Herr Spike wartet.“ Allari und Allari 2 führten Patricia in das riesige Esszimmer. „Ah, Patricia. Setz dich zu mir.“
Patricia setzte sich auf den Stuhl, den ihr Spike anbot. Sie stocherte mit ihrer Gabel in dem Fleisch herum. „Ist was nicht mit deinem Essen in Ordnung?“, fragte Spike. „Da ... da ist noch Blut dran. Von welchem Tier ist denn das Fleisch?“ 
„Hier leben keine Tiere. Das ist Dämonenfleisch. Eine meiner Delikatessen. Allerdings war der Dämon schon ziemlich krank. Deshalb schmeckt das Fleisch nicht so zart. Das 'Blut' ist eine Art Soße.“
Ich will dieses Fleisch nicht essen.“, nörgelte Patricia und stand auf. 
„Es gibt in meinem Reich nichts anderes. Die Pflanzen die hier wachsen kannst du nicht essen, da du kein böses Herz besitzt.“ 
Patricia setzte sich traurig wieder hin. Nach dem Essen mit Spike musste sie mit ihm auf sein Zimmer gehen.
Was hast du vor?“, fragte Patricia. „Ich will aus dir eine Mutter machen, was sonst.“
Patricia sprang auf, flieh aus dem Zimmer und rannte verwirrt durch das Schloss.

Giovanni und Mimito waren in der Zwischenzeit an der Grenze zu den Blackmonima angekommen. „Weiter kann ich dich leider nicht tragen. Du musst ab hier deinen Weg allein fortsetzen.“ 
Giovanni nickte mit dem Kopf und ging in die Blackmonima. Er traf auf dem Weg zu Spikes Schloss die keine Aree.
Willst du deine Freundin retten?“, fragte sie. Giovanni wurde misstrauisch.
Er zog sein Schwert und wollte Aree angreifen, als plötzlich Mimotisis dazwischen ging. „Mimotisis.“ 
„Las Aree am Leben. Ich brauche sie noch.“, drohte er Giovanni.
Aree ging zwischen die beiden und schaute Giovanni an.
Wenn du für fünf Stunden mich vor dem hier beschützen tust, bringe ich dich zu ihr.“
Giovanni fragte sie stur: „Warum sollte ich dich beschützen? Du bist ein Wesen der Dunkelheit.“ 
Er schaute ihr in die Augen. Sie sah so traurig aus und so jung.
Na gut. Aber nur für fünf Stunden. Wenn in dieser Zeit Patricia was passiert ist, kannst du was erleben.“ 
 Aree, Mimotisis und Giovanni gingen in ein Gebiet, das durch diese Pflanzen sehr hell war. Sie ließen sich dort nieder und redeten miteinander.

Patricia war nun schon so lange in dem Schloss unterwegs das sie gar nicht mehr wusste wo sie sich befand. Sie weinte und kniete sich auf den Boden in eine Ecke.
Giovanni!“, schrie sie. 
Spike war ihr ohne Mühe gefolgt und stand vor ihr. 
„Bist du sicher das er dich retten wird?“, stellte er in Frage. Patricia erschrak und schaute Spike an. Er half ihr hoch, lächelte sie an und drückte sie an sich.
Ich bin mir sicher, das er viel zu feige ist ganz allein hier her zu kommen. Schon allein deswegen, weil es nicht nur in meinem Schloss gefährlich ist, sondern in ganz Blackmonima. Willst du nicht in meine Arme flüchten? Willst du nicht das dich jemand liebt? Wo willst du jetzt hin? Willst du in dieses nette Land, oder willst du hier bei mir bleiben?“ 
Durch Magie wurde Patricia ganz benommen. Ohne es zu merken, ließ sie sich auf ihn ein und umarmte ihn. Sie lehnte ihren Kopf an seine Brust und klammerte sich an ihn. Er streichelte ihr Haar und trug sie in ihr Zimmer zurück. Patricia war völlig weggetreten. Er legte sie in ihr Bett und deckte sie zu, sah sie noch einmal an und verließ das Zimmer.

Sie hat also größere Macht als ein Dama.“, stellte Mimotisis fest. 
„Liebst du sie nur deswegen, Giovanni?“, fragte Aree. Plötzlich tauchte Bokena auf. 
„Bokena, was machst du hier?“, fragte Giovanni, als er auf sprang. 
„Was wohl. Dir helfen. Allein bist du sowieso machtlos gegen Spike.“ Aree und Mimotisis stimmten ihm kopfnickend zu. Sofort machten sie sich auf den Weg zu Spike. Aree und Mimotisis begleiteten die beiden noch ein Stück. Temiso, der die vier beobachtete, war ziemlich sauer auf die beiden Damas. Als sie an Temiso vorbei gingen kam er aus seinem Versteck und griff Aree an. Bokena war noch schnell genug um Temisos Angriff abzuwehren. 
„Ich werde euch töten, ihr beschissenen Verräter“, drohte Temiso Aree und Mimotisis und drehte sich um. Doch die vier merkten nicht, das Temiso noch hinter ihnen war. Ohne zögern warf er einen Dolch in den Rücken von Mimotisis. Keuchend fiel er zu Boden. Aree hielt ihn in ihren Armen.
Du dumme Kuh, warum hast du mich aufgefangen?“ 
„Ich weiß das dass nicht zu meinem Verhalten passt, aber ich mag dich Mimotisis“, sagte sie ihm. Doch dann schlug er die Augen zu. Bokena riss Aree von ihm weg. Die drei rannten los.
Temiso war nicht zu sehen. Sie blieben stehen. 
„Er ist weg“, bemerkte Aree.
Am Schloss angekommen: „Okay, ich suche Patricia, während ihr beide Spike beschäftigt.“, schlug Giovanni vor. Giovanni und die beiden trennten sich um die
Suche zu erleichtern.

Patricia hatte Spike richtig lieb gewonnen. Sie schmuste mit ihm in seinem Zimmer. Spike stand hinter ihr und küsste ihren Hals. Sie war ihm hörig geworden und hätte alles für ihn getan. Doch dann kamen Aree und Bokena ins Zimmer gestürzt.
Ihr ...“ Noch zur gleichen Zeit kam auch Giovanni. Entsetzt starrte er Patricia an, die ein langes schwarzes Kleid mit Blauen Rüschen an hatte.
Eine ganze Weile war es still bis Giovanni ohne Vorwarnung auf Spike los ging.



Ende Kapitel 5

 

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Dienstag, 21. April 2015

(Buchvorstellung) Der Weg zur emotionalen Selbstständigkeit

Heute stelle ich euch ein Buch aus der Akademie Bios vor. Aus einem persönlichen Anlass interessiert mich das Thema und es kann gut sein dass ich dieses Buch später mal rezensiere.




"Der Weg zur emotionalen Selbstständigkeit - Emotionale Verletzungen heilenb und erfüllende Beziehungen leben"
von Dr. E. Sabrina Mazza

Verlag: Akademie Bios

2. Auflage 2013

Seiten: 506


Rückseite:

Warum fühlen wir uns nicht geliebt und oft in Beziehungen verletzt? Je mehr wir uns der Liebe hingeben, desto verletzlicher sind wir. Mit Klarheit erklärt dieses Buch, wie unverarbeitete Kindheitsverletzungen hingebungsvolle, erwachsene Beziehungen hindern. Wir können aber der Spirale der verletzten Liebe ein Ende bereiten. Die viele Lebensgeschichten und Anregungen dieses Buches lassen die eigenen Verletzungen und die daraus resultierenden Glaubens- und Verhaltensmuster erkennen und nachhaltig auflösen. Die Zeit der Vorwürfe und des Beleidigtseins hört auf, wir begegnen uns selbst und den anderen mit Dankbarkeit und Toleranz. Der breitgefächerte Praxisteil lässt uns konkrete Schritte zur Liebesfähigkeit gehen und die gewonnenen Erkenntnisse unmittelbar umsetzen. Dieses Buch ist eine Einladung, mutig zu entscheiden, einfach im Hier und Jetzt die Liebe mit offenem Herzen zu leben. Wir sind Schöpfer unseres Beziehungsglücks! Wie wir dies erkennen und umsetzen, verrät uns dieses Buch.


Wochengedicht 18


Dein Geheimnis






Im Degen der Geheimnisse, ist die Quelle.
Ein Meer aus Lügen.
Ein Strand aus schwarzer Erde.
Ich seh’ in deine Augen und erkenne dieses Bild.
Dieses Ölgemälde.
Was verbirgt sich hinter deinem Horizont?
Versteckst dich vor mir und weichst mir aus.
Ich erzähl’ dir viel, doch du mir nie etwas.
Ich erkenne etwas in deinen Augen.
Es sind Bilder der Vergangenheit.
Ich werde dich schon kriegen.
Du sagst mit bestimmt nicht, was mit dir los ist.

Dienstag, 14. April 2015

Wochengedicht 17

Die dunkle Seele in mir ist


In dunkler Nacht,
kurz vor Mitternacht,
Da war’s des Teufels Machenschaft.
Dämonen um ihn herum.
Bringen dieses Mädchen um.
Der Teufel schrieb mit ihrem Blut an weißer Wand und Glut.
Feuer dort, Feuer hier.
„Jetzt gehört du mir“, sagte der Teufel zum toten Mädchen mit starrem Blick.
„Meine Dienerin, die sollst du sein und sollst alles tun, was ich dir mein“,
murmelte der Teufel hinterher.
Das Mädchen stand langsam auf vom Platz und verbeugte sich vor ihm.
Doch das Mädchen grinste
und nahm einen Dolch und sagte dem Teufel:
„Ich bin nicht dein Lakai. Ich war schon vor dir tot.
Ich bin schon einem anderen Teufel versprochen worden.
Verbanne ich euch jetzt nach Norden. Gewonnen haben wir!“
„Wen meinst du, Kind?“, fragte der Teufel wie ein Stier.
„Das ist die dunkle Seele in mir“, antwortete sie auf diese Frage.

Freitag, 10. April 2015

Lese-Challenge geschafft!

Es ist geschafft! Ich habe meine Lese-Challenge beendet. Und jetzt möchte ich euch davon berichten.


Als erstes habe ich "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche gelesen.
Zur Erinnerung: das Buch war gebunden und hatte 238 Seiten.
Begonnen habe ich am 5.Februar.Und beendete es am 16. Februar.
Ich habe also für das Buch insgesamt 12 Tage gebraucht. Mit Abzug der Tage die ich nicht lesen konnte sind es sogar nur 9 Tage. Denn ich habe ja auch noch ein Leben, ja ja. Und dadurch bin ich gar nicht jeden Tag dazu gekommen zu lesen.

Die Rezension findet ihr hier: http://katzenflieder.blogspot.de/2015/02/buch-rezension-feuchtgebiete.html


Als zweites habe ich "Black out" von Marc Elsberg gelesen.
Zur Erinnerung: Das Buch war ein Taschenbuch mit 800 Seiten.
Begonnen habe ich  noch am selben Tag als ich mit Feuchtgebiete fertig war. besonders viel konnte ich am 1. Tag aber nicht lesen. das kam erst später. Fertig wurde ich am 10. April.

Für dieses Buch habe ich insgesamt 7,5 Wochen gebraucht. Mit Abzug der Tage, die ich nicht lesen konnte, sind es sogar nur 5,5 Wochen. Bei diesem Buch habe ich viele Pausen gemacht und konnte immer nur wenige Seiten lesen. Manchmal nur 10-20 Seiten pro Tag. Ich habe in dieser Zeit akuten Schlafmangel gehabt und meine Augen brannten manchmal beim Lesen oder sie wurden schwer wie Blei. Dazu kam die Arbeit als Texterin, die Mitte Januar bis Anfang März Hochkonjunktur hatte und das Schreiben an Kurzgeschichten für Schreibwettbewerbe.

Ich habe innerhalb von 2,5 Monaten 2 Kurzgeschichten fertig geschrieben. Dazu kam das Schreibstudium. Für jemanden wie mich, der nur schreiben kann, wenn die Kinder dabei nicht stören, hat das Schreiben der Einsendeaufgabe mehrere Wochen gedauert! Das hat mich sowohl beim Lesen des Romans, wie auch in meinem Studium um gut 3 Wochen zurück geworfen. Aus diesem Grund habe ich sobald Anfang März nach nur 2 Schreibaufträgen gesagt: "Ok diesen Monat mach ich keine Schreibjobs mehr". Ich komme sonst weder mit dem Lesen, noch mit dem Studium oder dem Buchprojekt hinterher. Ich habe in den ersten 4 Wochen das Buch nicht mal zur Hälfte geschafft. Nach 4 Wochen Lesen blieben mir noch satte 491 Seiten zum Lesen. Ich musste also mein Tempo etwas erhöhen.

Die Rezension findet ihr hier: http://katzenflieder.blogspot.de/2015/04/buch-rezension-blackout-morgen-ist-es.html


Alles im Allem bin ich zufrieden mit dem Ergebnis. Ich habe in 2 Monaten und ein paar Tagen zwei Bücher gelesen. Davon war eines bis zu 800 Seiten lang. Mein bisher längster Roman.
So kann die Arbeit als Testleser starten. Hierfür habe ich mich bereits bei der Verlagsgruppe Random House auf der Bloggerseite angemeldet und bin auch bei Rezi-Suche. Dazu habe ich mich noch bei 2 kleineren Verlagen gemeldet. Mal sehen ob und wann die antworten.

Mir macht das rezensieren wirklich Spaß und ich freue mich auf kommende Rezensionen.


Buch-Rezension: Blackout - Morgen ist es zu spät

Blackout - Morgen ist es zu spät

Autor: Marc Elsberg
Titel: Blackout
Untertitel: Morgen ist es zu spät
Verlag: Blanvalet
Seitenanzahl: 800
gelesen als: Print, Taschenbuch
ISBN: 978-3442380299


Inhalt
Was passiert wenn Toiletten nicht funktionieren, wenn kein fließend Wasser mehr vorhanden ist? Was passiert, wenn Nahrung in den Supermärkten nicht mehr gekühlt werden kann und Kühle mit den Melkmaschinen nicht gemolken werden können, Tiere im Winter erfrieren? Was passiert mit den chronisch kranken Menschen und schwer verletzten in Krankenhäusern, wenn die Ärzte nicht zur Arbeit gelangen und die Instrumente und Geräte nicht funktionieren? Ganz zu schweigen vom heißen Kaffee und der Scheibe Toast und dem Glas frischer Milch am Frühstückstisch? Was ist wenn Seuchen ausbrechen und Menschen randalieren und gewalttätig werden weil sie das letzte noch nicht vergammelte Schweinefleisch haben wollen? Schweden, Norwegen, Finnland, Italien, Schweiz - alles zappenduster. Teile von Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich, Slowenien, Kroatien und Serbien, ebenfalls alles dunkel. Nach circa einer dreiviertel Stunde war fast das gesamte europäische Stromnetz zusammengebrochen. Ein totaler Blackout. Piero Manzano, ein italienischer Informatiker, entdeckt in seinem Stromzähler Daheim, dass da etwas ganz gewaltig schief läuft. Er versucht die Behörden zu warnen. Erst gelingt es ihm nicht, doch dann wird er angehört. Er soll nun auch mit helfen das alles aufzuklären. Doch aus irgend einem Grund, wird nun Manzano unweigerlich mit hinein gezogen und gerät ins Visier der Ermittler. Nun lernt er seinen Luxus zu schätzen, den er die letzten Tage im Hotel genießen durfte. Warmes Wasser, etwas zu essen und ein wohlig weiches, warmes Bett - manchmal. All dass fehlt nun auf seiner Flucht vor den Behörden. Die Menschen, die nun seit einer Woche ohne Strom sind, fallen in Panik aus und vorbei ist es mit der Solidarität. Ein Wettrennen gegen die Zeit hat begonnen, denn schon längst hat der Stromausfall die Kernkraftwerke erreicht. Dann passiert das Unfassbare: Der Blackout betrifft nicht nur Europa!
Manzano gibt nicht auf, denn er hat eine heiße Spur entdeckt. Der Feind wurde personalisiert. Jetzt kann aufgeräumt werden. Das Ende der Story ist gut geworden. Handlungen und Konflikte werden in dem Buch wunderbar aufgelöst.




Erster Satz
Wie ein Verrückter riss Piero Manzano das Lenkrad herum, während die Kühlerhaube seines Alfa unbeirrt auf den blassgrünen Wagen vor ihm zuglitt.



Cover
Kräftig, ausdrucksstark und allessagend. Man sieht sofort durch das An-/Aussymbol im "O", dass es sich um etwas handeln muss, das mit Strom betrieben wird. Der treffende Titel "blackout" deutet ganz sicher auf einen Ausfall des Gerätes hin. Es ist also halbwegs klar, dass es in diesem Buch um etwas Modernes oder gar Vernetztes geht.




Schreibstil und Sprache
Der Stil ist gut. Der Inhalt des Buches ist sehr genau recherchiert und viele Dinge beruhen auf echten realen Fakten. Es ist schwierig zu wissen was Fakt und was Fiktion ist. Jemand der absolut keine Ahnung vom Strom und der Vernetzung Europas hat, der wird hier auch noch sehr gut belehrt. Es ist alles verständig beschrieben, erklärt und sachlich dargestellt, dass auch jemand wie ich, der gar keine Ahnung von dieser Materie hat, das versteht und nachvollziehen kann. Der Sprachrhythmus ist angenehm und stilsicher.




Ganz persönliche Meinung und Fazit:
Zunächst war ich nicht besonders angetan von dem Buch. Es handelte in der Gegenwart und schien viel mit IT und Strom zu tun zu haben. Also, nichts was mich normalerweise ansprechen würde. Ich kaufte es ursprünglich für meinen Mann, aber dann habe ich das Buch angefangen selbst zu lesen und konnte es nicht aus der Hand legen.
Mir ist erst durch dieses Buch klar geworden, wie abhängig der Mensch heute bereits von der Technik ist und was das für ein fatales Ausmaß nehmen kann, wenn so ein Blackout bei uns eintreten könnte. Besonders die Verfolgungsjagd und die Szenen im Krankenhaus nachdem Manzano angeschossen wurde, hat mich sehr berührt und auch sehr gefesselt! Ich würde fast sagen, dass es die beste Szene ist, die ich bisher in einem Buch gelesen habe. Ebenso die Szene im Gefängnis.
Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Mängel sind mir jetzt nicht aufgefallen. Die Story ist schon sehr gut und stimmig. 800 Seiten sind jedoch echt viel. Da muss man schon eine Menge Geduld und Ausdauer mitbringen! Allerdings muss ich sagen, dass in meiner Ausgabe (die 13.), einige Tippfehler vorhanden sind. Ich habe mindestens 4 Stück auf den ersten 300 Seiten gezählt. Das ist nicht viel. Aber ich wollte es dennoch kurz ansprechen. Das Auffälligste war der "Sch(w)einwerfer".
Insgesamt ein sehr geniales Buch das ich jedem weiter empfehlen kann, auch wenn er keine Ahnung von IT, Stromnetzen und Europa hat.



Bewertung:



Dienstag, 7. April 2015

Wochengedicht 16

Glück


Du bist mein Traum,
du bist mein leben,
du bist der Stern am Himmelszelt.
Du bist für mich die Welt.
Du bist mein Glück,
du bist mein Heim.
Ich will immer mit dir glücklich sein.




Sehnsucht in mir


Die Zeit mit dir,
sie fehlt mir sehr.
Ich blicke auf die Zeit zurück.
Auf die Zeit des vollkommenen Glücks.
Ich sehe dich vor mir.
Ich will dich berühren
und merke das du nur ein Traumbild bist.
Du fehlst mir so sehr.
Ich kann nicht mehr.
Komm doch endlich zu mir her.
Ich wünsche dich herbei,
aber es ist nur Träumerei.
Ich werde dich wiedersehen
und dann werden wir in unserem Glück aufgehen.

Ich liebe dich von ganzem Herzen.

Samstag, 4. April 2015

Mein Arbeitsplatz


Einige Leute interessieren sich dafür, wie mein Arbeitsplatz aussieht. Ich möchte es euch heute zeigen.

Mein Hauptarbeitsplatz ist zu Hause. Manchmal habe ich die Zeit und gehe für 1 bis 2 Stunden in die Bibliothek. Viel Platz haben wir zu Hause nicht, deswegen sind die Computer von meinem Mann und mir, im Wohnzimmer. Rechts neben mir an der anderen Wand steht mein Bücherregal und hängt meine Organisationspinnwand. Da hängen alle wichtigen organisatorischen Dinge dran, wie die Ausschreibungen und Schreibwettbewerbe und Karteikarten auf denen drauf steht, was ich demnächst noch erledigen muss.



Seit Anfang März kann ich endlich an einem gesonderten Schreibtisch im Schlafzimmer arbeiten. Da schreibe ich, wenn ich nicht am Computer sitzen kann oder will. Wenn ich für das Studium lerne, finde ich es angenehmer per Hand zu schreiben und mich an den Schreibtisch zu setzen um zu lesen. Wenn ich doch an einem Dokument arbeiten will oder das Internet brauche, dann habe ich mein Notebook zur Hand. Damit ich nicht ständig auf das Notebook angewiesen bin, habe ich Bücher für Recherche dort zu liegen und all meine Aktenordner, Studienunterlagen und Arbeitsmaterialien, Karteikarten und den Hängeregister für lose Blätter - wenn sie nicht gerade am Storyboard hängen.
Auf meinem Tisch stehen meine drei Duden (der deutsche Duden, Fremdwörter und Synonyme) und Stifte. Ich habe noch vor mir eine Sanduhr zu kaufen oder schenken zu lassen, die ein Stunde geht. Leider sind die ja recht teuer. So für nebenbei mal schnell kaufen, ist das leider nichts. Ich finde es mit einer Sanduhr wesentlich angenehmer. Ich habe dort auch eine 5-Minuten-Sanduhr zu stehen, für Übungsaufgaben auf Zeit. Oder wenn ich meiner Tochter sage, dass ich in 5 Minuten fertig bin.

Auf den Regalen stehen einige Dinge die nicht direkt zu meinem Arbeitsplatz gehören sondern nur verschönen sollen oder da stehen weil sonst kein Platz da ist. Dort sind vor allem meinem selbst gehäkelten Plüschis und mein heißgeliebter Kaktor aus Final Fantasy. Leider hat der keine Haare mehr, weil ein Besucherhund sie abgeknabbert hat, als die Besitzerin auf mein Kind aufgepasst hat. :-(
Naja und der kleine Künstlerbär, den mir meine liebe Freundin Nancy ("Nancys kleine Träumerle") angefertigt hat. Sie näht selbst Bären und andere Tiere. Sie sind allerdings nicht als Spielzeuge gedacht. Es handelt sich hierbei um hochwertige Künstlerbären.





Die große Pinnwand nutze ich als Storyboard. Darin finden sich die Karteikarten (also der Szenenplan einer Geschichte), Skizzen und Bilder und allgemein alles was ich für mein Buchprojekt brauche. Was nicht mehr ran passt oder nicht so oft benutzt wird, befindet sich im Hängeregister. Durch das Storyboard habe ich einen schnellen und einfachen Überblick über mein Buchprojekt und Plot-Material sofort griffbereit. Momentan ist meine Wand recht spärlich ausgestattet, da ich noch überwiegend mit dem Studium, Schreibwettbewerben und Verlagsausschreibungen beschäftigt bin. Da es sich dort um Kurzgeschichten handelt, dessen Plot recht schnell im Kasten ist, brauche ich diese nicht an die Storywand hängen.





Und liebe Schreiberlinge, wie sieht euer Arbeitsplatz aus? Habt ihr auch eine Plotwand?


Mittwoch, 1. April 2015

Buch-Rezension: Paule und der schwarze Punkt

Paule und der schwarze Punkt

Autor: Lana vom Wiesengrund
Titel: Paule und der schwarze Punkt
Untertitel: /
Verlag: Wiesengrund
Seitenanzahl: 36
ISBN: 978-3944879000
Gelesen als: Printausgabe, gebunden
Bandreihe Nummer: 1



Autorin
Die Autorin Swetlana Neumann ist in Mühlberg/Elbe aufgewachsen. Sie lebt mit ihrem Mann in Wiesenburg/Mark im Hohen Fläming. Sie gründete den Wiesengrund Verlag. Neben Kinderbüchern schreibt sie auch historische Romane. Ihr Debütroman "Krause - Bastard und Held des Flämings" kam im März 2014 auf den Markt. "Paule und der schwarze Punkt" ist ihr erstes Kinderbuch.




Inhalt
Paule ist ein Marienkäfer, noch ganz klein und möchte so gern schwarze Punkte auf seinem Rücken haben, so wie seine beste Freundin Jule, die bereits zwei schwarze Punkte auf ihrem feuerroten Panzer hat. Paule ist ganz traurig und will mit Jule zum alten Bertl gehen. Jule sagt, Bertl weiß alles. Also machen sich die beiden auf den Weg zu dem Einsiedler, auch wenn sie gar nicht wissen, wo er genau wohnt. Sie erleben einige aufregende Dinge und Paule versteht mit der Zeit, was es mit den schwarzen Punkten auf sich hat. Es ist eine Geschichte mit Hintergrund.


Erster Satz
Auf einer Sonnenblume saß ein kleiner Marienkäfer mit Namen Paule.


Cover
Das Cover ist schön bunt. Besonders toll ist, dass direkt zu erkennen ist, dass die Geschichte von Paule weiter gehen wird, da es sich um "Band 1 " handelt. Bei vielen Büchern ist ja leider nie richtig ersichtlich um welchen Band es sich gerade handelt.


Schreibstil und Sprache
Die Schriftgröße ist schön groß. Somit eignet sich dieses Buch auch für den ersten Leseversuch der Vorschulkinder oder Grundschüler. Die Texte sind für Kinder gut zu begreifen. Die Sätze sind kurz gehalten.



Illustrationen
Die Bilder in dem Buch sind unglaublich schön. Sie sind einfach und sehr farbenfroh. Schön ist der Einsiedler mit den Seitenzahlen auf seinem Rücken auf jeder Seite. Vereinzeln kann man in den Zeichnungen Bleistiftstriche erkennen, was sehr sympathisch rüber kommt, denn es zeigt, dass die Bilder mit der Hand gemalt wurden und nicht mit einem Computerprogramm.



Ganz persönliche Meinung und Fazit
Meiner Tochter und mir gefällt dieses Buch. Ich persönlich finde es auch angenehm dass es Querformat hat und nicht wie andere Bücher Hochformat.
Das Buch ist zum Vorlesen sehr gut geeignet für Kinder von 4 bis 6 Jahre.





Bewertung: