Donnerstag, 19. März 2015

Zwischen pinkem Bobbycar und Studienheft

Manchmal ist es echt schwer für mich diese Balance zwischen Mama sein und Autorin zu halten. Wenn man, so wie ich mit 3 weiteren Personen in einer 3-Zimmer-Wohnung lebt und Abends für das Studium lernt, bleibt einem nichts anderes übrig als den total unbequemen Sofatisch zu benutzen. Mein Schreibtisch im Schlafzimmer kann ich nicht benutzen, weil man Mann i.d.R. dann schon schläft.
Zwischen 18 und 19 Uhr wird zu Abend gegessen und danach die beiden Kinder Bett-fertig gemacht. Duschen oder wahlweise baden, Katzenwäsche bei der Kleinen, Wohnzimmer und Kinderzimmer aufräumen so weit es geht, Windel wechseln bei der Kleinen, Schlafsachen anziehen, Flasche fertig machen, Flasche geben. Dann noch mal Zähne putzen mit der Kleinen, 2 Schlaflieder bei Youtube angesehen und dann die Kleine im Schlafzimmer in den Schlaf begleiten. Derweil übernimmt der andere das größere Kind, vorlesen, Musik anmachen, noch mal was trinken - fertig. Das dauert eine Weile. Mit etwas Glück ist man dann pünktlich zu 20 Uhr damit durch. Dann will man sich erst mal kurz hinsetzen und ehe man sich versieht, sitzt man dann mysteriöser Weise seit einer Stunde vor dem Rechner oder dem Fernseher. Aber da war ja noch was ... Die Küche ... die muss noch aufgeräumt werden. Eine Tätigkeit, die gemacht werden muss, aber die ich persönlich total hasse.

Ich muss Prioritäten setzen. Ich denke mir dann: "Noch bist du wach, also solltest du das ausnutzen zum Schreiben bzw. Lesen". Und das tue ich dann auch. Wenn es zu spät wird, brennen sonst meine Augen oder mein Gehirn ist zu müde noch nach 21 Uhr zu arbeiten. Gegen 22:45Uhr beende ich dann meistens meine Arbeit und beginne die Küche aufzuräumen. Nach 23 Uhr komme ich dann auch endlich mal ins Bett, nachdem die Kleine sich wegen der Flasche gemeldet hat und die Große pullern muss. Manchmal komme ich zu spät und ich muss noch das Bett neu beziehen.
Und trotzdem bleibt ab und zu mal was liegen. Da denkt man dann einfach, "Sch... drauf, ist jetzt auch egal!"

Momentan schreibe ich mir alle Übungen und alle "Merke"-Sätze aus meinen Studienheften in Notizbücher. Erstens um das Wissen noch mal zu wiederholen. Zweitens um es zu festigen und Drittens weil ich es vielleicht so schneller nachschlagen kann, wenn ich's brauche. Besonders die Übungen möchte ich einfach öfter zwischendurch machen um bei der Sache zu bleiben.






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