Dienstag, 17. März 2015

Wochengedicht 13


Der Schrei der Seele

Es ist mitten in der Nacht
als ich mit Tränen in den Augen bin aufgewacht.
Ich hatte einen schrecklichen Traum.

Ich blicke zur Seite und sehe dein hübsches Gesicht.
Ich muss weg hier. Einfach raus hier.
Ich flüchte ins Nebenzimmer, mache das Fenster weit auf und weinte bittere Tränen.
Ich kann es nicht verstehen,
dich so in meinem Traum zu sehen.
Seh dich mit einer blonden Tussi da stehen.
So wie du sie anguckst, solltest du nur mich angucken.
Ich kann es nicht einfach runterschlucken und so tun als wär' alles ok.
Es tut so weh!!

Mein Weinen schallt durch den Ort.
Nur du scheinst es nicht zu hören.
Vor Herzweh fange ich leise an ein Lied zu singen,
lasse die Melodie erklingen.
Völlig unbewusst singe ich mir den Frust von der Seele.
Ein Schreinen steckt in meiner Kehle.
Ich kann es nicht länger unterdrücken und schreie so laut wie ich kann.
Doch mein Schreien wird nicht gehört und verstummt.
Du wirst es mir nie beichten und du wirst nie meine stummen Schreie hören.
Damit wirst du unsere schöne Traumwelt zerstören.
Wahrscheinlich für immer.

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