Sonntag, 22. März 2015

Land over the Dreams - Kapitel 4

Land over the Dreams




Das geschah im letzten Kapitel:
Bokena wurde von Temiso entführt, der ihn zu Spike brachte. Spike war ein Herrscher der Blackmonima. Giovanni und Patricia kamen sich näher.
Temiso sagte Giovanni, dass er Patricia rausrücken soll, sonst wird er Bokena nicht mehr wieder sehen. Patricia und Giovanni machten sich auf den Weg in die Blackmonima um Bokena zu retten.


Patricia und Giovanni gingen in die Blackmonima. Sie waren noch nie dort.
Alles war so unheimlich. Giovanni konnte den Geruch von Bokena wahrnehmen. Er folgte dieser Spur. „Was machen wir, wenn wir Bokena gefunden haben?“, fragte Patricia. „So eine dumme Frage. Wir nehmen ihn mit nach Hause.“, antwortete Giovanni. „Und wenn er schon tot ist?“
Er ist nicht tot. Mach dir keine Sorgen.“, versicherte Giovanni.
Die Zwei gingen vorsichtig der Spur nach. Da lief ihnen Aree über den Weg. Sie war eine junge Dama. Ungefähr sechzehn Jahre jung. Sie griff zu ihrem Schwert und fragte Giovanni aggressiv „Was willst du hier? Wer bist du?“ Er beruhigte sie und sagte, er wolle seinen Freund suchen. „Hast du ihn gesehen. Er hat kurze blaue Haare und ist so groß wie ich.“ Sie antwortete „Ja. Temiso hat ihn auf seinem Gleiter mit zu Spikes Schloss genommen.“
Danke, Kleine.“, Sagte Giovanni. Er und Patricia rannten der Spur nach. Sie kamen an einer dunkle Stelle an. Patricia kam auf eine Idee. „Ich kann für uns den Weg beleuchten. So als ob dort Sonnenlicht scheint.“ So hob sie ihre Hand und aus der Hand kamen lauter kleine Lichtkugeln. Sie schwebten in der Luft, als wären sie Laternen. Und immer wenn Patricia an einer Kugel vorbei ging erlosch sie.
Giovanni war erstaunt.

Aree stand an einem Felsen und beobachtete die beiden aus sicherer Entfernung. Misstrauisch sagte sie „Die dumme Kuh muss dieser Engel sein von dem ich gehört habe. Temiso hat mal davon gesprochen, das ein Mädchen Namens Patricia riesige Kräfte hätte und Spike sie für sich gewinnen will. Aber ich glaube das dieser Junge sie liebt uns sie beschützen wird. Ich wünschte, ich könnte mich mit dem Jungen fortpflanzen und nicht mit diesem Mimotisis. Der ist so alt und so grob. Ich mag ihn nicht.“
Hinter ihr tauchte auf einmal Mimotisis auf. „Los komm. Gib es zu du, willst mich.“
Sie sprang hastig auf und wandte sich von ihm ab. „Ich finde dich total hässlich mit deinem Loch im Kopf.“ Er setzte sich lässig und locker auf einen Felsen und sagte ihr „Das Loch hab ich schon seit meiner Kindheit. Wenn du erst mal verheiratet bist, hast du auch so ein Teil in deiner Birne.“ 
„Du warst verheiratet?“ 
„Als ich so alt war wie du, hab ich mir ne süße Schnecke geangelt. Aber nach zwei Jahren hab ich sie getötet weil sie keine Kinder kriegen konnte.“
Und wenn ich das auch nicht kann?“ 
„Na ja. Dann töte ich dich auch.“
Patricia und Giovanni waren inzwischen am Schloss angekommen. Drachen flogen um das Schloss herum. Das Schloss selbst war riesig. Sie öffneten die Tür und gingen hinein. „Am besten wir trennen uns, dann ist die Suche leichter. Sonst brauchen wir noch Tage um das ganze Schloss zu durch suchen. Wenn was ist, Piep mich einfach an.“ Patricia ging den Flur weiter entlang und Giovanni ging die breite Treppe hinunter. Er landete gleich im Keller. „Man. Ich dachte, der Weg nach ganz unten wäre länger.“. Er schaute sich um. Im ersten Kellerteil war noch alles normal. Er entdeckte eine weitere Treppe. Er ging ins zweite Teil des Kellers und sah lauter Käfige an der Decke hängen. In den Käfigen waren Monster. Die meisten von ihnen lebten und hatten ein rotes Halsband um. Andere waren schon tot und halb zerfressen von Maden und anderen Tierchen. Patricia war im angenehmeren Teil des Schlosses. Sie betrat einen großen Raum. Eine Bibliothek. Sie schaute sich um und schaute sich die Bücher mit den seltsamen Schriften an.
Kann ich dir helfen?“, fragte Spike der hinter ihr stand. „Wer sind sie?“, fragte Patricia ängstlich. Er sah sie an und sagte „Du kommst hier her und weißt nicht wer ich bin?“ 
 „Du musst Spike sein.“  
Er nahm ihr das Buch ab und antwortete, „So ein hübsches Ding wie du kommt ganz allein hier her? Du bist bestimmt wegen diesem Bokena hier.“

Wo ist er?“, fragte Patricia. Er antwortete nicht und führte sie in ein anderes Zimmer. Aber dieses Zimmer war leer. Noch nicht mal die Wände waren irgendwie gestrichen. „Sag mir. Wie soll ich das Schlafzimmer einrichten. Es soll ein großes Bett mit einer riesigen Kommode haben. Und den anderen Schnullifachs.“
Sie schaute sich um und meinte „Ich würde das Bett links vorne hin stellen. Er zauberte ein Bett in die Luft und stellte es dort ab, wo Patricia es wünschte. Nach einer viertel Stunde war das Zimmer komplett ausgestattet. Plötzlich steckte Patricia in einem Käfig und Spike sagte zu ihr „Deine Möbel. Dein Zimmer. Hier wirst du bleiben. Es ist jetzt dein Zimmer.“, lachend ging er davon.

Giovanni war in dessen bei Bokena. „Beeil dich Giovanni.“, jammerte Bokena, der verletzt im Kerker saß. Giovanni versuchte durch einen ungewöhnlichen Trick das Gitter aufzubrechen. Das Gitter zerbrach und Giovanni holte Bokena heraus.
Der Käfig in dem Patricia saß, verschwand und sie setzte sich auf das Bett. Sie sagte zu sich selbst „Was mach ich denn jetzt nur?“
Du könntest mir sagen das du mich liebst.“, sagte Spike hinter ihr. Sie murmelte es nach, „Ich könnte dir sagen das ich dich...“ Sie drehte sich um und wurde von Spike grinsend überrascht.
Warum sollte ich dich lieben? Wir kennen uns kaum. Und so ganz nebenbei bist du mein Feind.“, meinte sie.

Weißt du was ich an Frauen so mag?“
Er packte Patricia am Arm und schnitt ihr mit seinem Messer in ihr zartes Fleisch. Sie schrie. In dem gleichen Augenblick als Giovanni Bokena nach draußen brachte, spürte er den gleichen Schmerz wie Patricia.
Patricia!“ Giovanni rannte in das Schloss und folgte ihrem Geruch. Sie war ganz leicht zu finden. Sie roch immer nach Fenchel. Er öffnete die Tür zu Patricias Zimmer und sah Spike wie er versuchte sie zu vernaschen. Schreiend lief er mit seinem Schwert auf Spike zu, der den Angriff locker abwehrte. „Du brauchst mir nicht helfen Giovanni.“, sagte sie und breitete ihre Flügel aus. Sie nahm Giovanni an die Hand und brachte ihn zu Bokena. Dann teleportierte sie sich und die beiden zu sich nach Hause.

Spike war überrascht. Er wollte Patricia unbedingt besitzen, um jeden Preis. Er konnte spüren das sie mit Giovanni zusammen war. Sein nächstes Ziel war also ihren Freund aus dem Weg zu räumen. Allari, eine treue Dienerin von Spike kam ins Zimmer und führte ihn zu seinem Thron zurück. Allari sagte „Meine Schwester hat einen Tanz für sie vorbereitet.“ Ihre Schwester war eine Kopie von ihr selbst. Allari 2. Da Allari nicht tanzen konnte und Spike sich eine Tänzerin wünschte, hat er die Gene von Allari manipoliert und so eine tanzende Allari geschaffen. Spike schaute ihr zu. Patricia, Bokena und Giovanni waren wieder zu Hause. Giovanni brachte Bokena zu Zemeto, um ihn dort verarzten zu können. „Bokena wurde von Spike entführt?“, fragte Zemeto erstaunt. Patricia sagte zu ihm „Er wollte Informationen über mich.“ 
„Wer?“ 
„Na Spike. Er will meine Kraft und meine Macht erobern. Wer ist eigentlich dieser Spike?“
Bokena redete dazwischen „Spike ist der eigentliche Herrscher der Blackmonima. Doch Videl, eine mächtige Dämonin, hat ihm einen Teil ab gejagt und nun teilen sich die beiden ein Gebiet. Sie sind verfeindet, weil einer den anderen töten will um die absolute Macht zu gewinnen.“  
Patricia schaute betrübt Giovanni an.
Was ist?“, fragte er. 
„Warum will er mich entführen?“ 
„Was fragst du mich das?“
Giovanni und Patricia gingen nach Hause als die Sonne unter ging. Zemeto saß bei Bokena am Bett und redete mit ihm. „Wer ist eigentlich diese hübsche junge Dame die Giovanni begleitet hat?"
Sie ist genauso wie Giovanni aus einer fremden Welt gekommen. Sie hat ungeheure Kräfte. Sie könnte der Messias sein.“
Was denn für ein Messias?“, fragte Zemeto. Bokena legte seinen verwundeten Arm auf seinen Bauch und erzählte Zemeto die uralte Legende.
Es ist schon einige Jahrtausende her. Es gab in dieser Zeit nur eine einzige Stadt. Diese Stadt wurde von Spikes Vater vernichtet. Doch bevor er sein Werk vollenden konnte, trat ihm eine hübsche junge Lady vor seinen Füßen auf. Sie hatte langes braunes Haar mit roten Strähnen und hatte etwas in der Hand. Es war ein langer Stab. Sie steckte ihn in den Boden und eine helle Energiekugel kam aus dem Stab heraus. Sie teilte sich in 4 kleine Kugeln. Eine flog nach Süden, die andere nach Osten, die Dritte nach Norden und die Vierte nach Westen. Die Frau ließ eine unsichtbare Energiemauer um den gesamten Planeten ziehen. Der Planet hörte auf sich zu drehen. So das auf der einen Seite nur Sonne schien und es auf der anderen Seite dunkel war. Sie verbannte Spikes Vater und alle bösen Geschöpfe auf die dunkle Seite. Nun leben jeweils in einer der Himmelsrichtungen zwei Krieger die die Mauer beschützen sollen.“
Zemeto schaute ihn erstaunt an und bekam gar nicht mehr seinen Mund zu.
Zemeto dachte sich „Giovanni ist ein menschliches Wesen. Dann muss Patricia auch ein Mensch sein. Das bedeutet das Giovanni meine einzige Tochter nicht heiraten wird. Er wird sich bestimmt mit Patricia vereinen.“

Videl war gerade dabei sich ein hübsches Kleid anzuziehen. „Omina, Schätzchen. Kannst du mir helfen den Reißverschluss zu zumachen?“, fragte sie die Frau hinter ihr. Die Frau, packte die Sachen zur Seite und half Videl beim Anziehen.

Noch in der Zeit wo Patricia eigentlich zu Hause war, war alles in Ordnung. Patricia wurde als vermisst gemeldet. Herr Ino versuchte eine neue Zeitmaschine zu basteln um ihr zu folgen. Er hatte die Hoffnung noch nicht auf gegeben.



Ende Kapitel 4


Zur Kapitelauswahl

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen