Dienstag, 31. März 2015

Wochengedicht 15

Wildkatze

 

Du streifst durch die Gänge und schaust dir die Menschen an.
So viele wollen dich mit nach Hause nehmen, doch du lässt niemanden an dich heran.
Du bist frei. Niemand regiert dich.
Niemand herrscht über dich.
Du bist dein eigener Herr.

Du willst nicht verletzt werden.
Deshalb fällt es dir schwer,
jemanden dein Inneres zu zeigen,
für jemanden mehr Gefühl zu zeigen.
Freiheit nennst du dein Eigen.
Das willst du dir von niemanden nehmen lassen.
Doch es kommt jemand, der mit dir die Freiheit genießt,
die Freiheit der Gefühle mit dir beschließt.
Du scheinst dich wohl zu fühlen und genießt es.
Doch du vergisst dabei, das du eine Verpflichtung hast.
Du tust es gern. Nur wegen ihm. Es macht dir Spaß.
Und das ist das Wichtigste. Im Inneren bleibst du eine Wildkatze.
Doch scheint dich jemand gezähmt zu haben.


Sonntag, 29. März 2015

Autoren-Programm: Wortwiederholungen vermeiden

Heute beschäftigen wir uns mit der Wortwiederholung. Wann sollte man sie vermeiden? Wann macht sie Sinn? Erfahre hier was Wortwiederholungen sind und wo man ihnen begegnet.

Wortwiederholungen, also gleiche Wörter oder dem Stamm zugehörige Wörter, wirken beim Leser oft störend. Das gilt auch für Begriffe, die nur phrasenhaft aufeinander bezogen sind.
Es gibt auch Wiederholungen die durchaus Sinn machen und Neugierde wecken. Zum Beispiel wenn die wiederholten Worte zur Eigenart eines Charakters gehören. Nebenfiguren bekommen 
beispielsweise gern eine Spracheigenart in Dialogen eingearbeitet. Beispielsweise könnte ein Nebencharakter ständig das Wort "also" oder "so" am Anfang seines Satzes stellen. Oder er hat die Eigenart ständig "ja" zu sagen.

Beispieldialog:

"So, du hast also deine Hausaufgaben gemacht, ja?"
"Ja, Mami."
"So, und du hast auch keine weiteren auf?"
"Nein, Mami."
"So, und du lügst mich auch nicht an?"
"Nein, Mami."
"Und was ist das hier?"

Über den  Dialog unterhalten wir uns zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer.


Hier ein Beispiel für einen Text mit Wortwiederholungen:


Man hat oft keine andere Wahl. Man ist dem Gruppenzwang ausgeliefert und wird so in den Strudel hinein gezogen. Wenn man erst einmal drin ist, wird man nur noch schwer heraus finden. Der Weg ist steinig und schwer. Es wird einem nicht einfach gemacht. Man ist wie erstarrt und möchte dazu gehören. Doch wenn man es erst einmal geschafft hat "Nein!" zu sagen, wird man den Mut finden und immer öfter "Nein!" sagen. Irgendwann hat man genug Mut gesammelt und kann dem Gruppenzwang widerstehen. Man geht dann am besten seinen eigenen Weg. Denn man hat immer eine Wahl.

Hier fällt ganz besonders ein Wort auf: man.
Auf 98 Wörter kommen 10 mal "man". Das ist viel zu oft! Außerdem findet sich in diesem Text noch andere Wiederholungen. Hast du sie entdeckt?
"Man hat oft keine andere Wahl" und "Dem Gruppenzwang ausgeliefert". Zwänge nehmen einem die Wahlmöglichkeit. Deshalb ist es unnötig noch mal zu erwähnen dass man keine andere Wahl hat.

"Der Weg ist steinig und schwer" und "Es wird einem nicht einfach gemacht". Den 2. Satz kann man hier getrost weglassen, denn das ergibt sich aus dem Kontext des 1. Satzes. Wenn etwas schwer ist, kann es unmöglich einfach sein.
Zweimal hintereinander wird das Wort "Mut" verwendet. Der Schreiber könnte ein Synonym verwenden. Zum Beispiel Furchtlosigkeit, Kühnheit oder Zivilcourage.

Wie du einer Wortwiederholung entgegenwirken kannst

Zunächst ist es wichtig, dass du einen großen Wortschatz parat hast. Wortwiederholungen entstehen vor allem dann, wenn man keine passenden Synonyme dafür kennt. In der kommenden Lexikon "Wortschatz erweitern" findest du noch wertvolle Infos und Ideen.
Des weiteren sollte immer auf den Kontext geachtet werden. Wir oben in dem Textbeispiel zu sehen ist, ist es unnötig das Gesagte in einer anderen Formulierung zu wiederholen - es quasi für "Dumme" zu wiederholen. Du solltest dir also vorab überlegen was du schreiben möchtest und wie du es schreiben möchtest. Was willst du vermitteln? Was willst du sagen? Was ich wichtig und was ich unwichtig? Beim schließendem Korrekturlesen, sollte noch einmal direkt darauf geachtet werden.




Übung

Finde in den folgenden Sätzen die Wortwiederholung und ersetze die Wiederholung durch ein passenderes Wort.

Der Vogel flog über die Berge, bevor er in das Tal hinab flog.

Das Glas war leer, auch der Teller und die Schale waren leer.

Daniel hatte die Musik nicht leise gemacht, als sein Bruder den Raum betrat und augenblicklich die Stereoanlage leiser drehte.

Sie schrieb auf einem Blatt Papier mit dunkler Tinte, als Timo sie erschreckte und sogleich war die dunkle Tinte über das ganze Blatt Papier verschmiert.

Durch die Übungen und das Üben mit Stilmitteln lernen Sie den richtigen Umgang.

Zum Abnehmen ist das Wichtigste, der eigene Wille. Deshalb sollte man es nicht für jemand anderen tun, sondern nur für sich selbst. Der Wille zählt.



Freitag, 27. März 2015

Rezension: Lieber Gott, wo steckst denn du?


Lieber Gott, wo steckst denn du?



Autor: Pebby Art
Titel: Lieber Gott, wo steckst denn du?
Untertitel: /
Verlag: Self Publishing 
Seitenzahl der Printausgabe: 56
Genre: Kinderbücher
Gelesen als: E-Book
ISBN: /



Autorin
Nach einer Industriekauffrau-Ausbildung absolvierte sie ein Studium in Literaturwissenschaften. Unter dem Pseudonym Pebby Art schreibt sie Kinderbücher. Sie ist verheiratet, hat 3 Kinder. Ihre Leidenschaft dient nicht nur dem Stift um zu schreiben, sondern auch um zu zeichnen. Des weiteren ist sie Dozentin für Schreib- und Zeichenbegeisterte. Ihr erstes Kinderbuch "Auf und weg!" kam 2013 im Selbstverlag auf den Markt.



Inhalt
Der gemütliche Friedrich und der aufgedrehte Kalle leben zusammen in ihrem Hamsterkäfig. Ihr gemeinsamer Freund Heiko hat seiner Mama ein Bild von Gott gemalt mit einem ganz langen Bart. Heiko glaubt an Gott und spricht mit ihm wenn er betet. Kalle ist ganz neidisch darauf weil er auch gern mit Gott sprechen möchte, aber er antwortet einfach nie. Kalle will ihn suchen gehen und der gemütliche Freund Friedrich begleitet ihn. Auf ihrem Weg Gott zu finden, treffen sie auf andere Tiere und nehmen interessante Hinweise zu Gott mit und Geschenke, die sie Gott überreichen sollen, wenn sie ihn antreffen. Irgendwann haben sie so viele Hinweise zu Gott gesammelt, dass Kalle sich denkt, dass es nun einfach werde wird, Gott zu erkennen - wenn sie ihm begegnen. 




Erster Satz
"Hamster Friedrich liebt sein Laufrad"




Cover
Das Cover wirkt nicht professionell gemacht. Man sieht ganz klar, dass die Zeichnung von der Autorin selbst gezeichnet ist. Die Farben harmonieren nicht gut zusammen. Und der blaue "bewölkte" Hintergrund, der zu einem "Spritzeffekt" wird, bis das Bild in dem Herz beginnt, passt alles nicht so gut zusammen. Ansprechend ist das Cover leider nicht auch wenn es gut gezeichnet ist.




Schreibstil und Sprache
Das Buch ist für Kleinkinder ab 4 Jahren und Vorschulkinder gedacht. Jedoch sind einige Passagen  recht kompliziert geschrieben. Einige wenige Sätze sind für ein 4 jähriges Kind viel zu lang und verschachelt. Dann gibt es oft Dialoge, bei dem nicht klar ist, wer gerade spricht. Für einen Erwachsenen noch gerade so nachzuvollziehen. Für ein Kind zwischen 4 und 5 Jahren, wird es allerdings schwierig. Überwiegend ist die Sprache jedoch recht einfach und kindgerecht. Besonders die lockere und lustige Umgangssprache an manchen Stellen, lassen sich wunderbar vorlesen.



Illustrationen
Die Bilder sind ganz süß gemacht. Das einzige was schade ist, dass die Bilder aufgrund ihre hellen Farbe auf dem S/W des Kindles schlecht zu sehen sind. So dass ein Kind ggf. Schwierigkeiten haben kann, etwas darauf zu erkennen. Daher würde ich in diesem Zusammenhang zur Printausgabe raten, wenn es den Eltern wichtig ist, dass die Bilder gut und einfach zu erkennen sind.




Ganz persönliche Meinung und Fazit
Meine  fast 5 jährige Tochter hatte einen riesen Spaß, als ich ihr diese Geschichte vorgelesen habe. Allerdings musste ich auch vieles erklären und wiederholen (in eigenen Worten die Geschichte wiedergeben), weil einige Passagen der Geschichte für meine Tochter nicht verständlich genug waren oder der Sprachrhythmus zu schnell war. Das war insbesondere bei Dialogen so. Selbst wenn ich es langsam vorgelesen habe, war der Rhythmus schon recht schnell. Die Story ist gut und empfehlenswert. Wir haben es ja nun als E-book gelesen. Ich kann mir gut vorstellen, es als Print nach zu kaufen. Wir sind jetzt keine all zu gläubige Familie, aber meine Tochter wächst mit Gott auf, schon allein aufgrund der Kita. Das ist ok. Die Geschichte hat einen guten Wert. Ich möchte das Ende nicht verraten deswegen sagen ich nur: Gott ist immer bei dir.





Bewertung



Dienstag, 24. März 2015

One Lovely Blog Award




Ich wurde von mybabydeer nominiert für den One Lovely Blog Award und ich danke ihr herzlich dafür! Als Nominierte muss ich euch nun 7 Fakten zu mir verraten, die keiner von euch bisher kennt. Und dann nominiere ich selbst ein paar Blogger.

Los gehts!

1. Ich bin wohl die Einzige Frau, die ich kenne, die keine Schönschrift hat. Alle Mädchen und Frauen die ich kenne, können schöner schreiben als ich. Meine Schrift ist immer so "schnell" dahin geschmiert, so dass nur noch ich sie lesen kann. ^^

2. Meine Fingernägel sind mir ungeheuer wichtig. Seit der Grundschule habe ich lange Fingernägel und dass sie schön aussehen, ist mir wichtiger als mein Gesicht zu schminken.

3. Heute habe ich starkes Übergewicht. Nichts neues für euch - die die mich kennen. Aber: Als Kleinkind hatte ich Untergewicht, wog zur Einschulung nur 14 kg.

4. Ich bin unzufrieden mit meinem Körper, habe aber derzeit nicht Motivation etwas daran zu ändern. Dazu frustesse ich zu sehr. Blöder Schweinehund.

5. Ich stehe total auf Lippenpiercings (als Ring) bei Männern. Das finde ich unglaublich sexy.

6. Ich besitze 2 Tattoos. Ein Skarabäus oberhalb meiner linken Brust und einen roten Rubin umschlingt von Geschnörkel.
 
7. Ich spiele unglaublich gern das Pen-Paper-Spiel "Shadow Run". Aber weil unsere Gruppe überwiegend wegen den kleinen Kids kaum Zeit findet, können wir derzeit nicht spielen. :-(



Die Regeln des Award’s:

– Bedanke dich bei der Person, die dich nominiert hat und verlinken diese.

– Blogge die Regeln und zeige den Award.

– Veröffentliche 7 Fakten über Dich.

– Nominiere weitere Blogger & teile Ihnen die Nominierung mit.

Die Nominierten:







Wochengedicht 14


Grausame Welt




Ich fühle mich so einsam.
Als wäre die Welt so grausam.
Ich fühle mich so mies.
Als wäre die Welt so verdammt fies.
Ich kann’s nicht beschreiben.
Ich will hier nicht mehr länger bleiben
und kann auch keine Ziele mehr besteigen.
Ich sehne mich nach Zweisamkeit.
Bin zerrissen von voller Traurigkeit
und lebe in tiefster Einsamkeit.
Nichts hat noch einen Sinn, wie Raum und Zeit.
Bin allein, bis in alle Ewigkeit.
Sehne mich nach Geborgenheit.
Arme in denen ich liegen kann.
Augen in denen ich versinken kann.
Einfach nur jemanden,
bei dem ich mich nicht verstecken muss.

Sonntag, 22. März 2015

Land over the Dreams - Kapitel 4

Land over the Dreams




Das geschah im letzten Kapitel:
Bokena wurde von Temiso entführt, der ihn zu Spike brachte. Spike war ein Herrscher der Blackmonima. Giovanni und Patricia kamen sich näher.
Temiso sagte Giovanni, dass er Patricia rausrücken soll, sonst wird er Bokena nicht mehr wieder sehen. Patricia und Giovanni machten sich auf den Weg in die Blackmonima um Bokena zu retten.


Patricia und Giovanni gingen in die Blackmonima. Sie waren noch nie dort.
Alles war so unheimlich. Giovanni konnte den Geruch von Bokena wahrnehmen. Er folgte dieser Spur. „Was machen wir, wenn wir Bokena gefunden haben?“, fragte Patricia. „So eine dumme Frage. Wir nehmen ihn mit nach Hause.“, antwortete Giovanni. „Und wenn er schon tot ist?“
Er ist nicht tot. Mach dir keine Sorgen.“, versicherte Giovanni.
Die Zwei gingen vorsichtig der Spur nach. Da lief ihnen Aree über den Weg. Sie war eine junge Dama. Ungefähr sechzehn Jahre jung. Sie griff zu ihrem Schwert und fragte Giovanni aggressiv „Was willst du hier? Wer bist du?“ Er beruhigte sie und sagte, er wolle seinen Freund suchen. „Hast du ihn gesehen. Er hat kurze blaue Haare und ist so groß wie ich.“ Sie antwortete „Ja. Temiso hat ihn auf seinem Gleiter mit zu Spikes Schloss genommen.“
Danke, Kleine.“, Sagte Giovanni. Er und Patricia rannten der Spur nach. Sie kamen an einer dunkle Stelle an. Patricia kam auf eine Idee. „Ich kann für uns den Weg beleuchten. So als ob dort Sonnenlicht scheint.“ So hob sie ihre Hand und aus der Hand kamen lauter kleine Lichtkugeln. Sie schwebten in der Luft, als wären sie Laternen. Und immer wenn Patricia an einer Kugel vorbei ging erlosch sie.
Giovanni war erstaunt.

Aree stand an einem Felsen und beobachtete die beiden aus sicherer Entfernung. Misstrauisch sagte sie „Die dumme Kuh muss dieser Engel sein von dem ich gehört habe. Temiso hat mal davon gesprochen, das ein Mädchen Namens Patricia riesige Kräfte hätte und Spike sie für sich gewinnen will. Aber ich glaube das dieser Junge sie liebt uns sie beschützen wird. Ich wünschte, ich könnte mich mit dem Jungen fortpflanzen und nicht mit diesem Mimotisis. Der ist so alt und so grob. Ich mag ihn nicht.“
Hinter ihr tauchte auf einmal Mimotisis auf. „Los komm. Gib es zu du, willst mich.“
Sie sprang hastig auf und wandte sich von ihm ab. „Ich finde dich total hässlich mit deinem Loch im Kopf.“ Er setzte sich lässig und locker auf einen Felsen und sagte ihr „Das Loch hab ich schon seit meiner Kindheit. Wenn du erst mal verheiratet bist, hast du auch so ein Teil in deiner Birne.“ 
„Du warst verheiratet?“ 
„Als ich so alt war wie du, hab ich mir ne süße Schnecke geangelt. Aber nach zwei Jahren hab ich sie getötet weil sie keine Kinder kriegen konnte.“
Und wenn ich das auch nicht kann?“ 
„Na ja. Dann töte ich dich auch.“
Patricia und Giovanni waren inzwischen am Schloss angekommen. Drachen flogen um das Schloss herum. Das Schloss selbst war riesig. Sie öffneten die Tür und gingen hinein. „Am besten wir trennen uns, dann ist die Suche leichter. Sonst brauchen wir noch Tage um das ganze Schloss zu durch suchen. Wenn was ist, Piep mich einfach an.“ Patricia ging den Flur weiter entlang und Giovanni ging die breite Treppe hinunter. Er landete gleich im Keller. „Man. Ich dachte, der Weg nach ganz unten wäre länger.“. Er schaute sich um. Im ersten Kellerteil war noch alles normal. Er entdeckte eine weitere Treppe. Er ging ins zweite Teil des Kellers und sah lauter Käfige an der Decke hängen. In den Käfigen waren Monster. Die meisten von ihnen lebten und hatten ein rotes Halsband um. Andere waren schon tot und halb zerfressen von Maden und anderen Tierchen. Patricia war im angenehmeren Teil des Schlosses. Sie betrat einen großen Raum. Eine Bibliothek. Sie schaute sich um und schaute sich die Bücher mit den seltsamen Schriften an.
Kann ich dir helfen?“, fragte Spike der hinter ihr stand. „Wer sind sie?“, fragte Patricia ängstlich. Er sah sie an und sagte „Du kommst hier her und weißt nicht wer ich bin?“ 
 „Du musst Spike sein.“  
Er nahm ihr das Buch ab und antwortete, „So ein hübsches Ding wie du kommt ganz allein hier her? Du bist bestimmt wegen diesem Bokena hier.“

Wo ist er?“, fragte Patricia. Er antwortete nicht und führte sie in ein anderes Zimmer. Aber dieses Zimmer war leer. Noch nicht mal die Wände waren irgendwie gestrichen. „Sag mir. Wie soll ich das Schlafzimmer einrichten. Es soll ein großes Bett mit einer riesigen Kommode haben. Und den anderen Schnullifachs.“
Sie schaute sich um und meinte „Ich würde das Bett links vorne hin stellen. Er zauberte ein Bett in die Luft und stellte es dort ab, wo Patricia es wünschte. Nach einer viertel Stunde war das Zimmer komplett ausgestattet. Plötzlich steckte Patricia in einem Käfig und Spike sagte zu ihr „Deine Möbel. Dein Zimmer. Hier wirst du bleiben. Es ist jetzt dein Zimmer.“, lachend ging er davon.

Giovanni war in dessen bei Bokena. „Beeil dich Giovanni.“, jammerte Bokena, der verletzt im Kerker saß. Giovanni versuchte durch einen ungewöhnlichen Trick das Gitter aufzubrechen. Das Gitter zerbrach und Giovanni holte Bokena heraus.
Der Käfig in dem Patricia saß, verschwand und sie setzte sich auf das Bett. Sie sagte zu sich selbst „Was mach ich denn jetzt nur?“
Du könntest mir sagen das du mich liebst.“, sagte Spike hinter ihr. Sie murmelte es nach, „Ich könnte dir sagen das ich dich...“ Sie drehte sich um und wurde von Spike grinsend überrascht.
Warum sollte ich dich lieben? Wir kennen uns kaum. Und so ganz nebenbei bist du mein Feind.“, meinte sie.

Weißt du was ich an Frauen so mag?“
Er packte Patricia am Arm und schnitt ihr mit seinem Messer in ihr zartes Fleisch. Sie schrie. In dem gleichen Augenblick als Giovanni Bokena nach draußen brachte, spürte er den gleichen Schmerz wie Patricia.
Patricia!“ Giovanni rannte in das Schloss und folgte ihrem Geruch. Sie war ganz leicht zu finden. Sie roch immer nach Fenchel. Er öffnete die Tür zu Patricias Zimmer und sah Spike wie er versuchte sie zu vernaschen. Schreiend lief er mit seinem Schwert auf Spike zu, der den Angriff locker abwehrte. „Du brauchst mir nicht helfen Giovanni.“, sagte sie und breitete ihre Flügel aus. Sie nahm Giovanni an die Hand und brachte ihn zu Bokena. Dann teleportierte sie sich und die beiden zu sich nach Hause.

Spike war überrascht. Er wollte Patricia unbedingt besitzen, um jeden Preis. Er konnte spüren das sie mit Giovanni zusammen war. Sein nächstes Ziel war also ihren Freund aus dem Weg zu räumen. Allari, eine treue Dienerin von Spike kam ins Zimmer und führte ihn zu seinem Thron zurück. Allari sagte „Meine Schwester hat einen Tanz für sie vorbereitet.“ Ihre Schwester war eine Kopie von ihr selbst. Allari 2. Da Allari nicht tanzen konnte und Spike sich eine Tänzerin wünschte, hat er die Gene von Allari manipoliert und so eine tanzende Allari geschaffen. Spike schaute ihr zu. Patricia, Bokena und Giovanni waren wieder zu Hause. Giovanni brachte Bokena zu Zemeto, um ihn dort verarzten zu können. „Bokena wurde von Spike entführt?“, fragte Zemeto erstaunt. Patricia sagte zu ihm „Er wollte Informationen über mich.“ 
„Wer?“ 
„Na Spike. Er will meine Kraft und meine Macht erobern. Wer ist eigentlich dieser Spike?“
Bokena redete dazwischen „Spike ist der eigentliche Herrscher der Blackmonima. Doch Videl, eine mächtige Dämonin, hat ihm einen Teil ab gejagt und nun teilen sich die beiden ein Gebiet. Sie sind verfeindet, weil einer den anderen töten will um die absolute Macht zu gewinnen.“  
Patricia schaute betrübt Giovanni an.
Was ist?“, fragte er. 
„Warum will er mich entführen?“ 
„Was fragst du mich das?“
Giovanni und Patricia gingen nach Hause als die Sonne unter ging. Zemeto saß bei Bokena am Bett und redete mit ihm. „Wer ist eigentlich diese hübsche junge Dame die Giovanni begleitet hat?"
Sie ist genauso wie Giovanni aus einer fremden Welt gekommen. Sie hat ungeheure Kräfte. Sie könnte der Messias sein.“
Was denn für ein Messias?“, fragte Zemeto. Bokena legte seinen verwundeten Arm auf seinen Bauch und erzählte Zemeto die uralte Legende.
Es ist schon einige Jahrtausende her. Es gab in dieser Zeit nur eine einzige Stadt. Diese Stadt wurde von Spikes Vater vernichtet. Doch bevor er sein Werk vollenden konnte, trat ihm eine hübsche junge Lady vor seinen Füßen auf. Sie hatte langes braunes Haar mit roten Strähnen und hatte etwas in der Hand. Es war ein langer Stab. Sie steckte ihn in den Boden und eine helle Energiekugel kam aus dem Stab heraus. Sie teilte sich in 4 kleine Kugeln. Eine flog nach Süden, die andere nach Osten, die Dritte nach Norden und die Vierte nach Westen. Die Frau ließ eine unsichtbare Energiemauer um den gesamten Planeten ziehen. Der Planet hörte auf sich zu drehen. So das auf der einen Seite nur Sonne schien und es auf der anderen Seite dunkel war. Sie verbannte Spikes Vater und alle bösen Geschöpfe auf die dunkle Seite. Nun leben jeweils in einer der Himmelsrichtungen zwei Krieger die die Mauer beschützen sollen.“
Zemeto schaute ihn erstaunt an und bekam gar nicht mehr seinen Mund zu.
Zemeto dachte sich „Giovanni ist ein menschliches Wesen. Dann muss Patricia auch ein Mensch sein. Das bedeutet das Giovanni meine einzige Tochter nicht heiraten wird. Er wird sich bestimmt mit Patricia vereinen.“

Videl war gerade dabei sich ein hübsches Kleid anzuziehen. „Omina, Schätzchen. Kannst du mir helfen den Reißverschluss zu zumachen?“, fragte sie die Frau hinter ihr. Die Frau, packte die Sachen zur Seite und half Videl beim Anziehen.

Noch in der Zeit wo Patricia eigentlich zu Hause war, war alles in Ordnung. Patricia wurde als vermisst gemeldet. Herr Ino versuchte eine neue Zeitmaschine zu basteln um ihr zu folgen. Er hatte die Hoffnung noch nicht auf gegeben.



Ende Kapitel 4


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Donnerstag, 19. März 2015

Zwischen pinkem Bobbycar und Studienheft

Manchmal ist es echt schwer für mich diese Balance zwischen Mama sein und Autorin zu halten. Wenn man, so wie ich mit 3 weiteren Personen in einer 3-Zimmer-Wohnung lebt und Abends für das Studium lernt, bleibt einem nichts anderes übrig als den total unbequemen Sofatisch zu benutzen. Mein Schreibtisch im Schlafzimmer kann ich nicht benutzen, weil man Mann i.d.R. dann schon schläft.
Zwischen 18 und 19 Uhr wird zu Abend gegessen und danach die beiden Kinder Bett-fertig gemacht. Duschen oder wahlweise baden, Katzenwäsche bei der Kleinen, Wohnzimmer und Kinderzimmer aufräumen so weit es geht, Windel wechseln bei der Kleinen, Schlafsachen anziehen, Flasche fertig machen, Flasche geben. Dann noch mal Zähne putzen mit der Kleinen, 2 Schlaflieder bei Youtube angesehen und dann die Kleine im Schlafzimmer in den Schlaf begleiten. Derweil übernimmt der andere das größere Kind, vorlesen, Musik anmachen, noch mal was trinken - fertig. Das dauert eine Weile. Mit etwas Glück ist man dann pünktlich zu 20 Uhr damit durch. Dann will man sich erst mal kurz hinsetzen und ehe man sich versieht, sitzt man dann mysteriöser Weise seit einer Stunde vor dem Rechner oder dem Fernseher. Aber da war ja noch was ... Die Küche ... die muss noch aufgeräumt werden. Eine Tätigkeit, die gemacht werden muss, aber die ich persönlich total hasse.

Ich muss Prioritäten setzen. Ich denke mir dann: "Noch bist du wach, also solltest du das ausnutzen zum Schreiben bzw. Lesen". Und das tue ich dann auch. Wenn es zu spät wird, brennen sonst meine Augen oder mein Gehirn ist zu müde noch nach 21 Uhr zu arbeiten. Gegen 22:45Uhr beende ich dann meistens meine Arbeit und beginne die Küche aufzuräumen. Nach 23 Uhr komme ich dann auch endlich mal ins Bett, nachdem die Kleine sich wegen der Flasche gemeldet hat und die Große pullern muss. Manchmal komme ich zu spät und ich muss noch das Bett neu beziehen.
Und trotzdem bleibt ab und zu mal was liegen. Da denkt man dann einfach, "Sch... drauf, ist jetzt auch egal!"

Momentan schreibe ich mir alle Übungen und alle "Merke"-Sätze aus meinen Studienheften in Notizbücher. Erstens um das Wissen noch mal zu wiederholen. Zweitens um es zu festigen und Drittens weil ich es vielleicht so schneller nachschlagen kann, wenn ich's brauche. Besonders die Übungen möchte ich einfach öfter zwischendurch machen um bei der Sache zu bleiben.






Dienstag, 17. März 2015

Wochengedicht 13


Der Schrei der Seele

Es ist mitten in der Nacht
als ich mit Tränen in den Augen bin aufgewacht.
Ich hatte einen schrecklichen Traum.

Ich blicke zur Seite und sehe dein hübsches Gesicht.
Ich muss weg hier. Einfach raus hier.
Ich flüchte ins Nebenzimmer, mache das Fenster weit auf und weinte bittere Tränen.
Ich kann es nicht verstehen,
dich so in meinem Traum zu sehen.
Seh dich mit einer blonden Tussi da stehen.
So wie du sie anguckst, solltest du nur mich angucken.
Ich kann es nicht einfach runterschlucken und so tun als wär' alles ok.
Es tut so weh!!

Mein Weinen schallt durch den Ort.
Nur du scheinst es nicht zu hören.
Vor Herzweh fange ich leise an ein Lied zu singen,
lasse die Melodie erklingen.
Völlig unbewusst singe ich mir den Frust von der Seele.
Ein Schreinen steckt in meiner Kehle.
Ich kann es nicht länger unterdrücken und schreie so laut wie ich kann.
Doch mein Schreien wird nicht gehört und verstummt.
Du wirst es mir nie beichten und du wirst nie meine stummen Schreie hören.
Damit wirst du unsere schöne Traumwelt zerstören.
Wahrscheinlich für immer.

Gemeinsam lesen





Heute morgen sah ich auf blog4aleshanee, die Aktion "Gemeinsam lesen". So bin ich zur eigentlichen Aktionsseite von schlunzenbuecher gekommen. Und ja, ich will mitmachen! :-)
Jeden Dienstag wird gemeinsam gelesen.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese derzeit "Black out" von Marc Elsberg, vom Verlag Blanvalet. Das Buch hat satte 800 Seiten! Ich bin derzeit auf Seite 309.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
  "Viele Leute saßen nicht an den Tischen."


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Mein Mann (aus dem IT-Bereich), hat mir dieses Buch empfohlen, weil er das auf Amazon gut bewertet gesehen hat. Er überlegte schon, es selbst zu lesen. Dann habe ich es gekauft, eigentlich für ihn, aber nun lese ich es. Vorher habe ich sehr einseitig gelesen. Viel Fantasy und Thriller und Horror und dieses Genre ist schon ein Stück weit anders - realitätsnaher. Ich bin positiv überrascht von dem Buch. Dass es sich so spannend entwickelt, hätte ich nicht gedacht. Und vor allem, dass mich dieser ganze Kram mit Stromnetzen, Kernkraftwerken und die Vernetzung Europas interessiert, hätte ich auch nie gedacht. Durch das Buch ist mir klar geworden, wie abhängig wir heute schon von der Technik sind und dass das Wort "Problem" maßlos untertrieben ist, sollte so ein Fall jemals in Europa auftreten! Ich will nicht zu viel verraten und gut die Hälfte des Buches habe ich noch gar nicht gelesen. Aber das Buch ist so realistisch und gut recherchiert, dass es glaubwürdig ist! Ich könnte mir also durchaus vorstellen, dass so etwas in der Art in Zukunft mal passieren könnte. Immerhin geht es in dem Buch darum was passiert, wenn ganz Europa mehre Tage ohne Strom ist. Gruselig, wenn ich dran denke, dass es wirklich passieren könnte oder zumindest halbwegs mal so passieren könnte. Mir sind in meiner Ausgabe leider auch mindestens 3 Schreibfehler aufgefallen. So wird aus einem Scheinwerfer ein Schweinwerfer.






4. Was ist euer liebster Leseplatz? Gerne dürft ihr uns auch Fotos davon zeigen :)
 Da ich zum Großteil lese wenn ich unterwegs bin (Bus und Bahn, Wartebereich bei Ärzten und Ämtern ect), habe ich keinen speziellen Leseplatz. Wenn ich zu Hause lese, dann ist das auf dem Sofa mit einem Kissen als Armstütze und einer kuscheligen Decke um die Beine.


 
 Die 4. Frage für die nächste Woche findet ihr hier: KLICK
 



Sonntag, 15. März 2015

(Buchvorstellung) Das habe ich auf der Leipziger Buchmesse gekauft

Auf der Leipziger Buchmesse 2015 habe ich mir drei Bücher gekauft. Hier stelle ich sie euch genauer vor.


"Der gute Psychopath in dir  - Entdecke deine verborgenen Stärken!"
von Kevin Dutton und Andy McNab
Verlag: Fischer
Deutsche Erstauflage März 2015
Seiten: 416

Rückseite:
Gibt es gute Psychopathen? Bin ich am Ende selbst einer?
Kaltblütig, berechnend, abgebrüht, hemmungslos - Psychopathen gelten gemeinhin als gefährliche Zeitgenossen. Doch viele Eigenschaften, die uns zu Psychopathen machen, lassen sich auch positiv einsetzen: Für mehr Selbstvertrauen, Konzentrationsfähigkeit, Entscheidungsfreude und Charisma - Qualitäten, die Menschen erfolgreich und glücklich machen.






"Katzendämmerung"
von Arthur Gordon Wolf
Verlag: Luzifer
Ausgabe von 2013
Seiten: 670

Klappentext:
Es gibt Geheimnisse, die besser für alle Zeit im Verborgenen bleiben. Zu dieser Erkentnis gelangt der Fotograf Thomas Trait jedoch etwas zu spät. Hals über Kopf verliebt er sich in eine junge und überaus atraktive Übersetzerin antiker Schriften. Natascha hat jedoch nicht nur einen ungewöhnlichen Beruf - etwas Mysteriöses, ja Düsteres, scheint ihr anzuhaften; wild und bedrohlich. Doch es sind gerade diese Schattenseiten, die sie für Trait noch anziehender werden lassen.  Als er versucht, das Geheimnis seiner Geliebten zu ergründen, bezahlt er einen hohen Preis. Und der Tod ist nicht das Ende ...




"Entdecke die Natur"
Verlag: Meyers
Ausgabe von 2014

Rückseite:
Das Geheimnis der Natur - für die kleinen Endecker ab 3 Jahren.
In diesem interaktiven Buch können Kinder die Natur auf spielerische Weise erforschen. Welche Tiere leben unter der Erde? Wie verändert sich der Baum in den Jahreszeiten? Wie sehen die unterschiedlichen Blätter und Früchte aus und wie fühlen sie sich an?







Die Leipziger Buchmesse 2015



Zuletzt war ich auf der Leipziger Buchmesse in ganz jungen Jahren mit einer Freundin und deren Vater. Dieses Jahr bin ich erstmals wieder gefahren. Und zwar mit einer Freundin.

Hier seht ihr meine Ausbeute:


"Der Psychopath in dir - Endecke deine verborgenen Stärken!" vom Fischer Verlag.
"Katzendämmerung" vom Luzifer Verlag.
"Endecke die Natur" (Kinderwissensbuch) vom Meyers Verlag.

Außerdem habe ich kleine Heftchen (Leseproben) mitgenommen, Broschüren von den Verlagen Visitenkarten, einen Gratismanga und eine gratis CD erotischer Hörproben.
Eine Sache ist auf dem Bild jetzt nicht zu sehen. Ein Stoffposter mit einer Animefrau drauf. Das zeige ich jetzt aber nicht, weil ich das nicht auspacken möchte. Es ist ein Geburtstagsgeschenk für meinen Mann.

Ich habe all meine Lieblingsverlage  und noch andere besucht:  Art Skript Phantastik, Luzifer, Bookspot, Blanvalet, Mondwolf, Wölfchen, Papierverzierer, Amrun, Blue Panther Books, BoD, DTB, Mira, Fischer, Wagner, Heyne, Goldmann u.n.v.m.
Nur den Torsten Low Verlag, habe ich nicht gesehen. Schade.

Wir waren heute Mittag bis Nachmittag dort. Also am letzten Messetag. Es war nicht zu voll, es ging. Ich habe viele Verlage gesehen, die ich vorher nicht kannte. Zum Beispiel den Luzifer Verlag. Und er gefällt mir auf Anhieb. Dort habe ich sogar ein Buch gefunden, dass ich mir dann auch gekauft habe. Die Manga Convention durfte natürlich nicht fehlen! Da sind wir auch gewesen. Ich war ja damals schon dort. Meine Freundin war zum ersten Mal da. Wir mögen beide Anime und Manga. Ich sollte mal wieder anfangen meine Mangas zu lesen, die in meinem Bücherregal stehen. Hmm. Ich stand da vor den ganzen Mangas und dachte mir "Die sehen alle so toll aus und hören sich interessant an. Aber wenn ich jetzt einen Manga kaufe, müsste ich die ganze Reihe davon kaufen um die Geschichte zu verfolgen".





Ich bin ein Büchersammler und liebe es meine Bücher im Regal stehen zu haben. Wir haben zwar auch ein Kindle, aber das nehme ich fast nie. Und wenn, dann nur, wenn ich im Dunkeln lesen will. Das kommt so gut wie nie vor, außer ich bin mal im Krankenhaus.
Eine Sache ist mir passiert, die ärgerte mich tierisch. Die Verlage sind durch eine abgerundete halbe Stufe vom Gang abgegrenzt. Ich mit der Tragetasche und einem Beutel will also runter und Fall voll auf die Nase, als ich einer Frau ausweichen will uns ich mit beiden Taschen hängen bleibe, dann rempel ich jemanden dabei an und falle voll hin. Was machen die Leute um mich herum? Einen Kreis bildend blöde gaffen. Vor Wut habe ich in den Raum hinein gesagt, dass alle nur blöd gucken statt zu helfen. Dann hat mir eine Frau mir meine Tasche gegeben die wegefallen war.  Und so schnell die Leute mich anschauten, so schnell waren sie weg. Also ehrlich ... 

Gut, war schnell vergessen. Ich habe mich auch nach Self-Publishing-Verlagen umgeschaut. Ich sah auch ganz viele Verlage die ganz groß dran zu stehen hatten, dass Manuskripte abgegeben werden können. Naja aber ich muss eins erst mal schreiben. ^^ War jedenfalls interessant.
Der Tag war wirklich schön und es hat Spaß gemacht. Das Kinderwissesbuch werde ich morgen meiner älteren Tochter geben. Die wird sich ganz sicher freuen.

Und wart ihr auch auf der LB? Wie hat es euch dort gefallen? Was habt ihr erlebt und gekauft?

Dienstag, 10. März 2015

Wochengedicht 12

Wenn du da bist


Seit du da bist, hab ich Grund ein besserer Mensch zu sein.
Wenn du da, bist bin ich hier nicht allein.
Wenn du da bist, habe ich keine großen Sorgen.
Solange du da bist, fühl ich mich so geborgen.

Seit du da bist, ist es Glück von Anfang an.
Wenn du da bist, gibt es nichts das ich nicht kann.
Wenn du da bist, kann es schöner nicht sein.
Solange du da bist, sage ich nicht nein.

Seit du da bist, geht die Phantasie mit mir durch.
Wenn du da bist, bin ich vor Aufregung ganz ruhig.
Wenn du da bist, heilst du meine seelischen Verletzungen.
Solange du da bist, schöpfe ich neue Hoffnungen.

Seit du da bist, hab ich noch einen Grund mehr mich zu freuen.
Wenn du da bist, weiß ich, ich werde es nicht bereuen.
Wenn du da bist, steht die Zeit still.
Solange du da bist, weiß ich was ich will.

Seit du da bist, ist mir Eis und Schnee egal.
Wenn du da bist, ist Kuscheln dann die beste Wahl.
Wenn du da bist, habe ich Feuer im Blut.
Solange du da bist, geht’s mir gut.

Seit du da bist, will ich zeigen was ich kann.
Wenn du da bist, kommt niemand an mich ran.
Wenn du da bist, kann ich meine Finger nicht von dir lassen.
Solange du da bist, wird meine Leidenschaft nicht verblassen.

Seit du da bist, fallen mir jede Menge schöner Sachen ein.
Wenn du da bist, will ich nur noch dein Kätzchen sein.
Wenn du da bist, will ich deine zarte, warme Haut berühren.
Solange du da bist, kann mich kein anderer Mann verführen.

Seit du da bist, will ich aufregende Dinge erleben.
Wenn du da bist, bin ich am Leben.
Wenn du da bist, will ich nur dich.
Solange du da bist, ist kein anderer die Nummer eins.



Sonntag, 8. März 2015

Autoren-Programm: Füll- und Modewörter meiden

Die erste Runde des Autorenprogramms beginnt.
Heute beschäftigen wir uns mit Füllwörtern. Das ist nicht nur wichtig für jene, die Geschichten schreiben, sondern für alle, die Texte verfassen.
Aber was sind denn Füllwörter überhaupt und wieso sollte man sie meiden?
Das werden wir heute in diesem Blogbeitrag klären, mit einer anschließenden Übung zum Ausprobieren.

Füllwörter sind im Grunde nichts weiter - wie der Name schon sagt, Wörter die einen Text füllen. Sie tragen rein gar nichts zum Inhalt bei und können getrost weggelassen werden.
Modewörter könnte man so beschreiben, dass sie gerade in "Mode" sind. Das bedeutet, dass sie im Sprachgebrauch oft benutzt werden, um einer Sache ihren Ausdruck zu verleihen. Füll- und Modewörter zu benutzen, wirkt unprofessionell. Deshalb sollte man sie so selten wie möglich benutzen.

Schau in den Büchern im Bücherregal nach, lese ein paar Abschnitte und beachte wie viele bzw. wie wenig Füllwörter oder Modewörter benutzt werden. Wie hoch ist ihre Dichte? Ganz auf sie verzichten wird unmöglich sein. Manchmal sind Modewörter sogar richtig nützlich. Schau also beim schreiben genau welche Wörter wirklich nötig sind.

Beispiele für Füll- und Modewörter

Allzu, an sich, dadurch, dafür, dann, aber, nun, doch, und, leider, manchmal, zudem, zumeist, außerdem, gewisse, hingegen, indessen, trotzdem, ja, schon, richtig, na ja, größtenteils, ganze, extra, endlich, schon wieder, eigentlich u.v.m.



Und nun kommen wir zu den zwei Übungen

Deine Aufgabe ist es, die Texte abzuschreiben. Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe ihn per Hand ab. Dann nimmst du dir einen Stift und streichst alle Füllwörter aus dem Text. Danach schreibe den Text noch einmal. Du kannst Sätze auch minimal umschreiben, wenn du es für richtig empfindest. Diesmal ohne die Füllwörter. Warum per Hand? Der kreative Prozess ist fließender, wenn Texte mit der Hand geschrieben werden. Und es hilft beim Korrekturlesen, finde ich persönlich, wenn ich meine Texte auf dem Papier lese, statt auf dem Computer. Du kannst diese Übung auch auf dem Computer machen.
Sinn der Übung ist, die Sinne für inhaltliches Darstellen und Verdichtung zu schärfen. Bei einem Manuskript oder einem Schreibauftrag zählt buchstäblich jedes Wort.


Übung 1

Morgens ging Toni aus dem Haus. Ein großer langhaariger Hund rempelte ihn um. Folglich machte Toni einen Schritt rückwärts. Dadurch verlor er sein Gleichgewicht und stolperte ganz einfach samt seines halb geöffneten Aktenkoffers in das Blumenbeet. Im Prinzip rette ihm das den Tag, denn er hätte auch genauso in den Matschhaufen fallen können, den sein Sohn am Tag zuvor, vor der Haustür hinterlassen hat. Eigentlich sollte es eine Burg darstellen, aber vom Regen wurde das Kunstwerk förmlich zermatscht. Etliche Minuten vergingen, bis Toni sich aufrappelte und sich den Schmutz von der Kleidung putze. Herr Schulz kam zu ihm gerannt. Ganz aus der Puste, entschuldigte er sich für das Benehmen seines Hundes. Völlig erschöpft, schnaufte er seinem Hund hinterher, der längst um Ecke auf die Straße, hinunter auf die Wiese gelaufen war und dort fröhlich die Gegend erkundete.
Auf dem Weg zur Arbeit traf Toni eine Bekannte, die sich an der Bushaltestelle mit jemandem unterhielt. Toni grüßte sie wortlos mit einem freundlichen Lächeln und einem leichten Kopfnicken. Dabei hörte er sie erzählen. "Am besten wiegst du dich am gleichen Wochentag immer morgens noch vor dem Essen und das nackt oder in immer der gleichen Kleidung."
Toni runzelte die Stirn und wundert sich darüber, über was sich Frauen nur so alles unterhalten. Danach traf er seinen Neffen, der mit seinem Schulranzen gepackt auf dem Weg zur Schule war, denn es war kurz vor sieben Uhr morgens. Aber Toni hatte keine Zeit. Durch den Sturz in das Blumenbeet hatte er sehr viel Zeit verloren. Insofern beeilte er sich um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen und grüßte nur ganz kurz. Gottseidank kam gerade die Bahn. Er musste also nicht lange warten.


Übung 2

Es war ein eher langweiliger Abend. Rita stand auf. "Sie hat halt einfach keine Lust", sagte ich zu ihr. Rita war ganz außer sich. Ich konnte es nicht verstehen. Schließlich hatte Rita sie vor allen anderen bloßgestellt. Da hätte ich auch keine Lust auf ein Treffen gehabt. Außerdem war Rita gerade nicht besonders gut drauf, nachdem ihr Mann sie verlassen hatte. Irgendwie stand ich zwischen zwei Stühlen. Beide waren meine Freunde. Anscheinend musste ich mich bald entscheiden. Sie würden versuchen den jeweils anderen vor mir schlecht zu machen. Ich wurde förmlich in den Ring gezogen. Ich sollte also lieber die Klappe halten und irgendwie versuchen einen Weg zu finden, beide wieder zu versöhnen. Im Prinzip war es einfach. Ich musste nur etwas Zeit vergehen lassen und nur dann etwas sagen, wenn ich gefragt werde. Rita wurde erst vor zwei Wochen von ihrem Mann verlassen und dieser Streit zwischen Rita und Emma war erst vor drei Tagen. Aber was ist, wenn es zu lange dauert und die Sache eskaliert? Och, was mach ich nur?




Donnerstag, 5. März 2015

Buch-Rezension: Aufräumen? Mach ich morgen! Geschichten von Monty Maulwurf

Aufräumen? Mach ich morgen! Geschichten von Monty Maulwurf


Autor: Greta Carolat und Susanne Mais
Titel: Aufräumen? Mach ich morgen!
Untertitel: Geschichten von Monty Maulwurf
Verlag: Arena
Seitenzahl: 88
Genre: Kinderbücher
Format: Print, Kinderbuch
ISBN:  978-3401502328




Inhalt
Das Buch ist ein Sammelband von drei Kurzgeschichten. Darin sind die Geschichten "Aufräumen? Mach ich morgen!", "Sei nicht traurig, Monty Maulwurf!" und "Mir ist sooo langweilig, sagt Monty Maulwurf!". In der ersten Geschichte geht es darum dass Monty Maulwurf keine Lust hat sein Zimmer aufzuräumen und es auf später oder morgen verlegt und dadurch immer mehr Dinge verschwinden oder kaputt gehen und sich seine Besucher unwohl fühlen weil sie auf dem Spielzeug sitzen müssen. In der zweiten Geschichte bekommt die Maulwurffamilie Besuch von der Kaninchenfamilie und als diese wieder abreist, hat Monty schreckliche Sehnsucht nach seinem Freund Flaps. Er muss eine Möglichkeit für sich finden mit der Sehnsucht umzugehen bis Flaps ihn wieder besuchen kommt. In der dritten Geschichte hat Monty Langeweile und zu nichts richtig Lust. Alles ist irgendwie doof und er gammelt in den Tag hinein. Irgendwas muss ihn doch animieren und aufmuntern?




Erster Satz
"Schau mal", sagt Bianca Wiesel und pustet eine kleine Feder in die Luft.




Cover
Das Cover zeigt sofort den unverwechselbaren Zeichenstil von Susanne Mais(Illustratorin), passend zum Titel des Sammelbuches Monty Maulwurf, der nicht aufräumen mag. Sehr ansprechend und einladend.




Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist einfach. Zum Vorlesen für 4 oder 5 jährige Kinder gut geeignet. Meine große Tochter ist 4,5 Jahre alt und liebt dieses Buch! Die Sätze sind kurz und kindgerecht. Allerdings muss man schon langsam vorlesen weil viele Ereignisse auf einmal folgen oder Dialoge einen schnellen Rhythmus bekommen und es passieren kann, dass das Kind etwas nicht versteht oder nicht mitbekommt. Es gibt unnötige Wortwiederholungen. Zum Beispiel wird oft Montys Mutter ausgeschrieben wenn sie etwas sagte. Bei den kurzen und wenigen Sätzen pro Seite, kann das schon etwas stören, wenn man zu oft "sagte Mama Maulwurf" lesen muss.



Illustrationen
Die Bilder in dem Buch sind sehr schön gemacht. Sehr detailreich und besonders toll ist, dass der Text nicht immer auf weißem Hintergrund ist, sondern in das Bild gebettet wurde. So erstreckt sich ein Bild über eine ganze oder gar zwei Seiten. Die Figuren sind total niedlich gezeichnet und die Farben sehr passend. Alles wirkt hell. Da die Bilder so detailreich sind, lohnt es sich neben dem Vorlesen sein Kind auf die Bilder aufmerksam zu machen und darüber zu sprechen.




Ganz persönliche Meinung und Fazit

Die erste Geschichte, wo es um das Aufräumen geht, findet ich als Mutter von zwei Kindern etwas flach. Die Moral der Geschichte ist einfach herauszulesen. Allerdings, rein erzieherisch ist diese Geschichte unbrauchbar, da dem Kind vermittelt wird, dass aufräumen gar nicht wichtig ist. Ich persönlich finde nicht, dass das Zimmer meines Kindes "sein Problem" ist. Das Aufräumen sollte eine gemeinschaftliche Sache sein, in so jungen Jahren. Selbst als Monty nein sagt, sagt seine Mutter rein gar nichts und lässt den jungen Monty mit seinem Chaos allein. "Dein Reich, dein Problem", so habe ich das Gefühl beim Lesen. Dann zum Schluss möchte Monty das seine Mama etwas für ihn tut und sie benimmt sich nun genauso wie er die letzten Tage zuvor - verschiebt es auf Morgen. Ich finde nicht, dass man sich so benehmen muss wie sein Kind es zuvor getan hat, nur damit es daraus lernt. Am Schluss ist gar nicht ersichtlich ob Monty diese Konsequenz überhaupt mitbekommen hat. Das schöne an der Geschichte ist, dass das Kind beim Lesen erfährt, was passieren kann, wenn man sein Zimmer nicht ordentlich hält (Spielzeug geht verloren oder geht kaputt, Besucher fühlen sich unwohl).
In der zweiten Geschichte wird gezeigt, wie Monty mit Sehnsucht zu seinem Freund umgehen kann, um sich lieber auf das nächste Treffen zu freuen. Das finde ich toll. Ich kann das Buch  weiterempfehlen, aber "vom Hocker gerissen" hat es mich nicht. 




Bewertung


Mittwoch, 4. März 2015

Buch vs Film: Feuchtgebiete



Geschichte
Helen Memel ist 18 Jahre alt und zieht sich bei einer Intimrasur eine Analfissur zu und verletzt dabei ihre äußeren Hämoriden. Sie kommt ins Krankenhaus und genau da spielt sich alles ab. Helen erzählt von ihrer intimen Vergangenheit, wie sie aufgewachsen ist, was sie als Jugendliche so intimes erlebt hat und dass sie einen Traum hat: Nämlich dass ihre geschiedenen Eltern wieder zusammen kommen. Deswegen unternimmt sie wirklich alles was möglich ist, um ihren Vater und ihre Mutter wieder zusammen zu bringen. Und da sich die beiden nie über den Weg laufen, will Helen die beiden im Krankenhaus wieder zusammen bringen. Helen Memel ist nicht normal und tut Dinge die kein normaler Mensch tun würde. Es geht um Sex, es geht um anale, vaginale und orale Dinge. Um Helens ständige Geilheit und ihre sehr ungewöhnlichen Gedanken und Handlungen. Im Buch findet man auch hier und da einige Skizzen um etwas Gesagtes zu veranschaulichen.




Das Buch
Helen Memel erzählt ihre Geschichte. Die Beschreibungen im Buch sind ihre Gedanken und die sind manchmal ganz schön durcheinander und wirr. Die geschriebene Umgangssprache macht das Lesen manchmal etwas umständlich. Es gibt kaum Passagen wo Frau Roche nicht umgangssprachlich schreibt. Das ist mal was anderes, als das was man sonst so auf dem Büchermarkt findet, aber mir persönlich gefällt das nicht. Der Krankenpfleger Robin wird im Buch meiner Meinung nach zu wenig dargestellt. Beim Lesen des Buchs habe ich nie verstanden warum er sich zu ihr hingezogen fühlte. Vieles spielte sich in Helens Gedanken ab und Robins Reaktion auf Helen war zwar freundlich aber irgendwie immer distanziert. Deswegen konnte ich am Ende der Geschichte kein bisschen verstehen, warum Robin Helen mit nach Hause nimmt. Das Ende im Buch ist auch ein ganz anderes als im Film. Im Buch fährt er ein Fahrrad und nimmt sie auf dem Gepäckträger mit. Komisch finde ich im Film dass Helen, obwohl sie am Anus operiert wurde, keine Schmerzen hat. Im Buch nimmt sie permanent Schmerzpillen zu sich, kann sich kaum hinsetzen, bewegt sich langsam, weil es höllisch weh tut, bei jeder Bewegung, bei der ihr sogar manchmal schwindelig wird. 

Hier geht es zur Buch-Rezension. Klick


Der Film
Der Film hat böse Kritik erhalten. Auf Amazon beispielsweise hat er 2,5 Sterne von ings. 219 Bewertungen. Carla Juri spielt die Hautprotagonistin Helen Memel und macht das eigentlich ganz gut. Ich kaufe ihr diese Rolle ab. Die meisten Schauspieler in dem Film wirken authentisch. Der Film ist FSK 16. Der Regisseur David Wnendt, sagt in einem Interview dass er den Film nicht pornografisch machen wollte. Er betont aber gleichzeitig, dass er Nacktheit in der natürlichen Form zeigen wollte. Das heißt, dass man Geschlechtsteile sieht und auch Helen komplett nackt. So kann man in dem Film sehen wie Helen eine Vagina leckt oder die vier Pizzabäcker ihren Samenerguss auf die Pizza spritzen. Im Vergleich zum Buch, finde ich die Szenen aber allgemein geordnet vor. Im Buch hatte ich oft das Problem, dass Helen von einem Gedanken zu anderen hüpft und immer wieder vom Thema abschweift. Im Film fand ich die Szenen alle geordnet. Das war gut. Und ein Puls bekommt der Film auch, weil die Figur von Robin besser beleuchtet wird als im Buch. Jetzt erscheint es mir auch nachvollziehbar warum er Helen mit nach Hause nimmt.











Fazit
Das Buch wurde von mir bereits schlecht bewertet und den Film werde ich ebenfalls schlecht bewerten. Es gibt hier und da Pluspunkte, weil die Szenen beispielsweise übersichtlicher geordnet wurden und manches weggelassen wurde, was ich schon im Buch echt grausig fand, aber insgesamt finde ich den Film nicht sehenswert. Ich bin etwas erschrocken darüber was heutzutage Schauspieler machen müssen, um Geld zu verdienen. Ist es denn wirklich nötig seine Vagina in die Kamera zu halten oder beim wichsen gefilmt zu werden (wobei ich nicht sagen kann, ob die Pizzabäcker wirklich ihre echten Penisse in der Hand hatten oder täuschend echte Requisiten).
Es war ein Fehlkauf. Die Amazon Prime Videothek will aktuell für den Film 9,90€ haben. Der Film war zwar interessant, wie das Buch auch, aber es gehören weder das eine noch das andere zu den Dingen, die ich weiterempfehlen würde. Es ist Geschmackssache, ganz klar. Meinen Geschmack trifft es nicht so ganz.



Dienstag, 3. März 2015

Wochengedicht 11

In deinen Augen






In deinen Augen sehe ich deine Seele.
In deinen Augen sehe ich deine Unschuld.
In deine Augen sehe ich deine Ehrlichkeit.
In deinen Augen sehe ich deine Liebe.
In deinen Augen sehe ich aber mich nicht.

Hast du mich vergessen?
Liebst du mich nicht mehr?
Du siehst mich verwundert an.
Erkennst du mich nicht mehr?
Dein Blick der mich durchdringt ist so leer.
Sieh mich an! Sieh mich an!
Wir waren zusamm’.
... nah gut.
Es ist zu spät.
Ich seh’ es sein.
Du lässt mich allein.
Beende die Sache. Ein für alle mal.
Sag mir das du mich nicht liebst!

Sonntag, 1. März 2015

Buch-Vorstellung: Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" 
von Lilly Lindner

Verlag: Fischer

Erstausgabe 2015

Seiten: 400 


Klappentext:
April bedeutet das Ende des Winters. Lebensfreudige Hoffnung, Seelenwärme. Für Phoebe ist April jedoch viel mehr als nur ein Monat: Es ist der Name von ihrer großen Schwester, dem Zentrum ihrer kleinen Welt. Doch nun ist April fort. Sie ist weg gesperrt in eine Klinik und soll dort gesund werden, denn sie isst nicht mehr.
Warum? Wann wird sie endlich wieder nach Hause kommen? Phoebe hat tausend Fragen. Aber ihre Eltern schweigen hilflos. Und so hat Phoebe keine Möglichkeit, zu begreifen, was ihrer großen Schwester fehlt. Doch sie versteht, wie unendlich traurig April ist. Und um dem Schweigen eine Stimme zu geben, schreibt Phoebe ihrer Schwester Briefe. Wort für Wort in die Stille hinein und entgegen der Leere, die April hinterlassen hat.