Dienstag, 10. Februar 2015

Wochengedicht 8

Spiegel des Nachtwassers








Es ist dunkel, warm und geheimnisvoll.
Der Vollmond scheint auf mich herab.
Die Tiere sehen mich und beobachten mich und mein Tun.
Es ist so schön hier.
Hier bleibe ich.
Ich fühle mich so verzaubert. So frei.

Ich schaue in das Wasser und sehe mein Spiegelbild.
Das Licht des Mondes spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Ich warte ins Wasser.
Es umschließt mich.
Es ist angenehm warm und erfüllt mich.
Das Wasser ist nicht tief. Ich kann noch stehen.

Ich schaue zu den Sternen.
Sie lächeln mich an und ich grüße sie.
Kleine Wächter kommen aus den Bäumen und fliegen um mich herum.
Sie singen und verleihen mir eine unbeschreibliche Energie.
Die kleinen Wächter verwandeln sich ein große Spiegel.
Sie stehen um mich herum.
Ich sehe mich im Spiegel.
Doch ich bin kein Mensch mehr.
Eine auserwählte Seele in Menschengestalt.

Ich lebe nun als Hexe.
Von nun an, habe ich eine Aufgabe zu erfüllen.
Eine reine und unschuldige Seele, muss den schwachen und hilflosen helfen.
Egal ob Mensch, Geistwesen, Tier oder Pflanze.



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