Sonntag, 22. Februar 2015

Land over the Dreams - Kapitel 3

Land over the Dreams


Das geschah in letzten Kapitel:
Patricia und Giovanni kommen sich näher aber ihr schüchternes Turteln wurde von Temiso dem Dämon aus den Blackmonimas gestört. Die alte Dama
entdeckte in Patricias Inneren eine unglaubliche Energie, die größer als die von der Dama war. Temiso weiß nun, dass Patricia eine starke Gegnerin ist und erzählte dies Videl, die einen Teil der Blackmonima beherrschte.



Temiso machte sich gerade ein leckeres Blutsandwich, als die Erde bebte.
Was war das?“, wunderte er sich. Inzwischen war nur noch die dreiundzwanzig-jährige Frau bei ihm. Er hatte sie an die Kette gelegt und zwang sie alles für ihn zu tun.
Videl spürte diese Erschütterung eben falls und schaute in die weite dunkle Landschaft. Es war Patricia, die mit der Dama ihre Kräfte trainierte. Giovanni schaute ihr aufmerksam zu. „Du musst dich konzentrieren, Patricia. Sonst wird deine Kraft immer zurück gehen. Du musst versuchen sie zu halten.“, redete die Dama ihr zu. Patricia japste und war erschöpft. „Ich brauch’ ne Pause.“, meinte sie und setzte sich zu Giovanni auf den Baumstamm. Die Dama sagte ihr „Nun gut, da ich noch etwas zu erledigen habe, kannst du dich eine Stunde ausruhen.“ Dann verschwand sie. Giovanni streckte sich. „Du hast mir noch nicht von diesem Dämon erzählt. Was ist mit ihm?“, fragte Patricia.
Er ist halt ein böser Dämon.“ Patricia schaute ihn an. „Dient er jemanden?“
Nein soweit ich weiß, nicht. Aber warum war er hier? Er muss deine Energie wahrgenommen haben, als du dich verwandelt hast.“

Da kam ein Gleiter angeflogen. Es war Zemeto. Bokenas Nachbar.
Hallo Giovanni. Ist Bokena zufällig hier?“, fragte er. Giovanni antwortete „Nein. Ist er nicht zu Hause?“ „Nein. Schon seit heute morgen nicht.“
Giovanni stand auf. „Das ist nicht seine Art. Da ist was faul.“, dachte Giovanni. Er ging ins Haus und kam mit seinem Schwert wieder raus. „Ich geh ihn suchen.“, sagte er ernst. Zemeto fuhr wieder los und Patricia lief Giovanni hinterher. Warte mal Giovanni. Ich komme mit.” Er blieb stehen und dachte sich, „Das ist die Gelegenheit. Ich sage ihr das sie zu Hause bleiben soll und sie sich keine Sorgen machen soll und dann küsse ich sie. Ja. Ja, genau so mache ich das. Dann wird sie auch zu Hause bleiben, weil der Kuss ihr die Sicherheit gibt.“ Er drehte sich zu Patricia um und sagte ihr, dass sie sich keine Sorge machen soll und zu Hause auf ihn warten soll. Dann küsste er sie auf die Wange und ging.
Patricia wurde ganz rot und dachte sich „Er hat mir einen Kuss auf die Wange gegeben. Genauso wie Patrick es früher immer getan hat... Patrick, ich vermisse dich so sehr.“ Giovanni schaute kurz nach hinten und sah Patricia „Gut sie geht nach Hause. Jetzt muss ich Bokena suchen.“

Patricia kam am Haus an und sah sich um. Sie räumte die ganzen Sachen weg, die Giovanni draußen gelassen hatte und ging ins Haus. Sie machte sich etwas zu essen und schaute sich die Zeitung an.

Inzwischen war Giovanni auf dem Weg zu den Blackmonimas.
Seine Spur führt in die Blackmonimas. Allein geh ich da nicht hin. Ich trainiere weiter und suche nach ihm wenn ich so weit bin.“ Giovanni ging wieder nach Hause. Es war spät am Abend. Die Sonne ging gerade unter, als Giovanni ankam. Er sah Patricia am Bach sitzen. Er ging zu ihr.
Was machst du da?“, fragte er. „Ich finde Sonnenuntergänge einfach wundervoll. Patrick und ich haben jeden Tag auf der Terrasse gesessen und haben uns den Sonnenuntergang angesehen.“ „Ich konnte Bokena nicht finden. Seine Spur führt in die Blackmonimas. Ich werde erst mal trainieren und mich erneut auf die Suche machen.“ Erzählte Giovanni und setzte sich zu ihr. Er dachte sich, „Wenn ich mich jetzt strecke und meinen Arm um sie lege? Ja, genau. Hi, hi, hi. Dann wird sie mich mögen..., obwohl... sie mag mich ja so oder so schon.“ Er streckte sich also und legte seinen Arm um sie. Sie sah ihn an. Er wollte sie gerade küssen, als ihr schwarz vor Augen wurde. Sie schrie und fiel ins Wasser. Giovanni holte sie aus dem Wasser raus und beruhigte sie. „Was ist los mit dir, Patricia?“
Ich ... ich weiß nicht, ich glaub ich hatte gerade eine Vision.“ „Und was hast du gesehen?“, fragte er wiederum. „Bokena... Er liegt in einer Zelle oder so was in der Art. Er hat Schmerzen und blutet stark.“ „Ich wusste, da stimmt etwas nicht. Er ist bestimmt bei dieser Videl.“

Wer ist Videl?“, fragte Patricia. „Eine Fürstin von Blackmonima. Aber so weit ich weiß, gibt es noch einen anderen Herrscher, namens Spike. Er könnte es auch sein.“, vermutete Giovanni. Patricia nahm gerade ein warmes Bad. Sie war ein ziemlich romantischer Mensch. Sie liebte es mit Kerzenlicht zu baden. Giovanni saß in der Küche. Er ging noch einmal raus um mit seinem Schwert zu üben. Als Temiso, der grässliche Dämon auftauchte. „Temiso. Was willst du?“, fragte Giovanni verärgert. Temiso kicherte und sagte „Beschütze deine kleine Prinzessin. Sie ist die Nächste.“ „Für wen arbeitest du?“, frage Giovanni. „Für niemanden. Nur wenn ich auch den entsprechenden Lohn dafür kriege, helfe ich aus. Ich soll dir ausrichten, dass du das Mädchen rausrücken sollst, oder du wirst deinen Freund nie wieder sehen.“
Temiso verschwand.

Patricia war in zwischen fertig mit baden und hatte sich ein Badetuch herum gewickelt. Sie kam in die Wohnstube. Giovanni stand mit seinem Schwert da. „Was ist los Giovanni? Hat dich etwa ein Floh gebissen?“, neckte sie ihn, als sie ihre Haare kämmte. Er kam mit etwas schnelleren Schritten auf sie zu. Riss ihr das Handtuch vom Leib und küsste sie. Sie versuchte sich zu wehren aber er schmiss sie auf den Boden und legte sich auf sie.
Patricia dachte sich, es wäre vielleicht so seine Art. Doch Giovanni war nur sauer auf Temiso. Er wusste nicht weiter und hatte sich nach seinem männlichen Trieb leiten lassen.

Nach ihrem Vergnügen gingen sie ohne etwas zu sagen ins Bett. Giovanni hatte sich abreagiert und Patricia wollte es immer noch nicht ganz fassen.
Am Morgen wachte Patricia mit der Sonne auf. Sie ging mit Nachthemd vor die Tür und sah Giovanni trainieren. Er legte sich mächtig ins Zeug und war schon ganz aus der Puste. Sie ging wieder zurück in ihr Bett. Doch sie konnte nicht schlafen.
Sie zog sich um und ging gleich auf die Wiese hinter dem Bach.
Sie trainierte ebenfalls. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf ihre Energie. Sie schwebte in der Luft und bekam Flügel. Giovanni beobachtete sie.
Ganze zwei Minuten hielt sie es aus. Doch dann verschwanden ihre Flügel und sie fiel zu Boden. Sie wollte nicht aufgeben. Sie schloss wieder ihre Augen und bekam ihre Flügel erneut. Doch diesmal konnte sie ihre Kraft halten und erzeugte einen kleinen Energieball in ihrer Hand.
Sie richtete ihn auf einen Felsen und schoss ihn ab.

Sie wurde schwächer und konnte sich nicht weiter konzentrieren. Giovanni hielt sie auf und sagte zu ihr, „Sei vorsichtig. So eine gewaltige Macht erfordert große Energie.“ Sie richtete sich auf. „Es tut mir Leid, das mit gestern. Ich war wütend auf Temiso.“ Patricia fragte ihn „Was ist mit Temiso?“
Er hat mir ein Ultimatum gestellt. Wenn ich dich nicht ausliefere, wird Bokena sterben.“
Und was hast du vor?“ „Ich werde mit dir trainieren und dann werden wir uns Bokena holen.“ Patricia umarmte ihn. Er legte seine Arme um sie.
Er ließ für Patricia ein Schwert anfertigen. Nun brachte Giovanni ihr bei mit einem Schwert umzugehen. Dreizehn Tage waren nun vergangen.
Temiso stand draußen vor seiner Höhle und qualmte eine.
Hey Schnecke. Ich hab da son'e Idee.“
Sie kam raus und stellte sich langsam neben ihn. „Ja, was?“, fragte sie schüchtern. Temiso fragte sie „Schätze. Wie alt ich bin?“ Sie überlegte ein wenig und antwortete „Ich weiß nicht. Ich denke Fünfunddreißig oder Vierzig?“
Er packte sie an den Haaren und zog sie zum Bett.
Ich weiß auch nicht so richtig wie alt ich bin, aber jetzt brauche ich erst mal einen Wirt für meine Sprösslinge.“, meinte er und machte die Ketten der Frau an die Wand und zog sie aus. Sie wurde schwach. Er nahm ein spitzes Messer und schnitt ihren Bauch auf. Bis zur Gebärmutter. Dort legte er ein kleines Ei rein. Grade mal so groß wie ein Vogelei.
Dann würgte er etwas hoch und spuckte es in die Gebärmutter und nähte sie wieder zu. Die Frau war natürlich schon tot. Verblutet. Er warf den Leichnam in einen nahe gelegenen See und ging zurück zu seiner Höhle. Da ging er zu einem seiner Kerker und sagte zu dem Mann, den man dummerweise in der Dunkelheit nicht sehen konnte: „Am besten ist es dich zu Spicke zu bringen. Damit ich endlich wieder in Ruhe schlafen kann. Und nicht dauernd dein Gejammere mit anhören muss.“ 

Patricia und Giovanni kämpften miteinander.
Inzwischen konnte Patricia das
Schwert gut führen. Aber auch ihre magischen Kräfte hatten sich verbessert.
Von morgens bis Abends trainierten sie. Es war nun so weit. Patricia war gut genug und Giovanni auch. Sie machten sich auf die Suche nach Bokena.
Temiso fesselte dem Mann und packte ihn auf seinen Gleiter.
Halt dich fest, Alter.“, schwatzte Temiso.
Er fuhr zu einem großen Schloss. Die Tore öffneten sich und er betrat das dunkle Gemäuer. Da kam ihm Spike entgegen. Der sagte zu Temiso „Bringst du mir endlich mein Spielzeug.“ Spike war der eigentliche Herrscher von Blackmonima. Doch Videl war eine starke Persönlichkeit. Er überließ ihr einen Teil der Blackmonima.
Er hatte lange schwarze Haare, trug einen schwarzen Umhang und einen dunkelblauen Anzug.
Ein Dämon war er aber nicht. Er war ein Magier. Ein sehr großer sogar.
Er sperrte den Mann in den Kerker und fragte ihn aus. Spike wollte unbedingt Patricia kennen lernen.

Er spürte ihre Energie deutlich. Und er wusste das sie stärker geworden war und das sie aus einer anderen Dimension war. „Ich werde dir nichts sagen, dämlicher Fürst.“,  äußerte der Mann. Die Stimme war uns bekannt. Es war Bokena. Er war verletzt und blutete überall. Sein Arm war dazu auch noch gebrochen. „Na gut. Dein Schützling wird bestimmt hier nach dir suchen und dann früher oder später hier landen.“, meinte Spike und lachte als er Bokena allein ließ.

Patricia und Giovanni waren in der Zeit in den Blackmonima angekommen.
Giovanni war selbst noch nie dort gewesen. „Schrecklich. Ich will hier nicht leben.“,  dachte Patricia. Damit hatte sie auch recht. Es schien ja keine Sonne. Das bisschen Licht erzeugten die Demirasama-pflanzen. Ihre Blüten waren giftig und sahen im Dunkeln wie ein Glühwürmchen aus.
An fast jeder Ecke war so eine Pflanze. Doch es gab auch Stellen, da war es stockduster. Patricia klammerte sich an Giovanni fest.


ENDE KAPITEL 3

 

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