Samstag, 28. Februar 2015

Buch vs. Film: Shades of Grey - Geheimes Verlangen




Geschichte
 Anastasia Steele ist eine 21jährige Literaturstudentin und muss ihre Freundin und Mitbewohnerin Kate bei einem Interview ersetzen. Ana hat keine Ahnung auf diesem Gebiet, tut es aber dennoch weil Kate ihre Freundin ist. Das Interview soll sie mit Christian Grey, einem wohlhabenden Unternehmer und Junggeselle führen. Ana geht dort hin und führt mit ihm das Interview, dass bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Bei Christian Grey ebenso. Allerdings versucht Ana nicht an ihn zu denken und ihn erst recht nicht wieder zu sehen. Es gelingt ihr nur bedingt. Er hat sie seither völlig verzaubert. Ihre Wege kreuzen sich dennoch und so kommen sie sich näher. Das ist für Ana eine ganz neue Erfahrung, da sie so gut wie keine Erfahrung mit Männern hat. Christian ist geheimnisvoll und führt Ana in sein "Spielzimmer". Ana ist hin und her gerissen. Was hat Christian Grey so werden lassen? Ein düsteres Geheimnis liegt in seiner Vergangenheit, welches Ana herausfinden möchte. Obwohl er sie warnt, wagt sie mehr als ihr gut tut.



Das Buch
Die Geschichte wird von Ana selbst erzählt. Somit bekommt man all ihre Gefühle, Empfindungen und Gedanken mit. Auf 608 Seiten erzählt sie ihre Geschichte. Beim lesen ist es nach einiger Zeit etwas anstrengend ihr zu folgen, weil man den Eindruck hat, Ana ist unnatürlich naiv. Aber vielleicht bin ich einfach schon zu lange vom "Jungfrauen-Dasein" entfernt um beurteilen zu können wie man als unerfahrene Frau ohne jegliche Männererfahrung denkt. Manchmal empfand ich ihre Reaktionen und Gedanken als zu heftig und viel zu dramatisch. Es wird leider viel zu viel wiederholt. Zum Beispiel wenn Christian ihr einen "Befehl" gibt, dann steht dort ganz oft "Ich gehorche". Oder die Beschreibungen der sexuellen Handlungen werden ständig wiederholt. Die Beschreibungen sind sehr sinnlich und romanisch geschrieben. Man kann sich die Emotionen dadurch wunderbar vorstellen, aber wenn das jedes mal so ausgedrückt wird, ist es nichts aufregendes mehr und langweilt einen schnell. Und in dem Buch haben sie sehr oft Sex. Der erste Band endet damit dass Ana Christians Wohnung verlässt und von Taylor zum Apartment gefahren wird, wo sie sich in ihr Bett legt.

Hier geht es zur Buch-Rezension --> Klick


Der Film
Der Filmbeginn ist gut gemacht. Ein netter Einstieg. Als ich vor der Verfilmung zu den Darstellern gelesen habe, dachte ich mir "Hmm, der passt nicht in die Rolle des Christian Grey." Aber eigentlich macht Jamy Dornan das ganz gut.  Ein bisschen enttäuscht bin ich von der deutschen Syncronstimme von Ana. Ich finde, die passt nicht so richtig. Viele Szenen aus dem Buch wurden weggelassen. Zum Beispiel das eine mal im Spielzimmer, mit der Reitgerte, wo er sie damit zum Orgasmus bringt. Ich finde auch dass Ana im Film sich bei Erregung - und sei es nur durch Küssen am Körper, sofort herum räkelt wie ein Aal und sich aufbäumt wie eine rollige Katze, viel zu übertrieben. Aber nun gut, im Buch war sie auch bei jedem noch so kleinsten Kuss feucht. Das Ende im Film finde ich sehr enttäuschend. Da wurde leider auch viel weggelassen. Es endet damit dass die Fahrstuhltür zu geht. Hmm, man sitzt dann irgendwie so halb in der Luft. Mag sein, dass es noch weiter geht mit dem 2. Teil. Aber da hätte man sich auch noch eine Minute mehr nehmen können um das Ende im Film dem Ende im Buch anzugleichen.










Mein Fazit
Man geht natürlich mit einer anderen Erwartung an den Film heran, wenn man das Buch dazu bereits gelesen hat. Ich muss gestehen, dass ich den Film besser fand als das Buch. Vorteil war, dass man Anastasias Gedanken weggelassen hat. Aber somit fand ich aber auch, konnte man Ana manchmal gar nicht einschätzen weil sie zu jeder Zeit eingeschüchtert aussah. Der Film ist was fürs Auge. Alles sehr schöne Kulissen. Ich denke, jemand der das Buch nicht kennt, hat mehr Freude daran. Aber allgemein kann ich den Film empfehlen.

Wer von euch hat den Film auch gesehen? Wie fandet ihr ihn?


Dienstag, 24. Februar 2015

Wochengedicht 10

 

Rache




Rache ist ein Gefühl, dass unglaublich ist.
Es erfüllt dich mit Stolz und Macht.
Es war da die weiße Farbe.
Dann verblasste sie zu grau und dann zu schwarz.
Du fühlst wie die Macht und der Zorn wächst,
bis du die Grenzen überschreitest
und Dinge tust, die du nie tun würdest.
Es ist ein erregendes Gefühl den Menschen leiden zu sehen.
Du willst es ihm heimzahlen und er soll büßen.
Du bist besessen von dem Gedanken diesem Menschen aus zu stechen.
Du wünschst ihm den Tod.
Doch wollen willst du es nicht.
Er soll weiter leiden.
Welcher Dämon steckt in dir?

Sonntag, 22. Februar 2015

Land over the Dreams - Kapitel 3

Land over the Dreams


Das geschah in letzten Kapitel:
Patricia und Giovanni kommen sich näher aber ihr schüchternes Turteln wurde von Temiso dem Dämon aus den Blackmonimas gestört. Die alte Dama
entdeckte in Patricias Inneren eine unglaubliche Energie, die größer als die von der Dama war. Temiso weiß nun, dass Patricia eine starke Gegnerin ist und erzählte dies Videl, die einen Teil der Blackmonima beherrschte.



Temiso machte sich gerade ein leckeres Blutsandwich, als die Erde bebte.
Was war das?“, wunderte er sich. Inzwischen war nur noch die dreiundzwanzig-jährige Frau bei ihm. Er hatte sie an die Kette gelegt und zwang sie alles für ihn zu tun.
Videl spürte diese Erschütterung eben falls und schaute in die weite dunkle Landschaft. Es war Patricia, die mit der Dama ihre Kräfte trainierte. Giovanni schaute ihr aufmerksam zu. „Du musst dich konzentrieren, Patricia. Sonst wird deine Kraft immer zurück gehen. Du musst versuchen sie zu halten.“, redete die Dama ihr zu. Patricia japste und war erschöpft. „Ich brauch’ ne Pause.“, meinte sie und setzte sich zu Giovanni auf den Baumstamm. Die Dama sagte ihr „Nun gut, da ich noch etwas zu erledigen habe, kannst du dich eine Stunde ausruhen.“ Dann verschwand sie. Giovanni streckte sich. „Du hast mir noch nicht von diesem Dämon erzählt. Was ist mit ihm?“, fragte Patricia.
Er ist halt ein böser Dämon.“ Patricia schaute ihn an. „Dient er jemanden?“
Nein soweit ich weiß, nicht. Aber warum war er hier? Er muss deine Energie wahrgenommen haben, als du dich verwandelt hast.“

Da kam ein Gleiter angeflogen. Es war Zemeto. Bokenas Nachbar.
Hallo Giovanni. Ist Bokena zufällig hier?“, fragte er. Giovanni antwortete „Nein. Ist er nicht zu Hause?“ „Nein. Schon seit heute morgen nicht.“
Giovanni stand auf. „Das ist nicht seine Art. Da ist was faul.“, dachte Giovanni. Er ging ins Haus und kam mit seinem Schwert wieder raus. „Ich geh ihn suchen.“, sagte er ernst. Zemeto fuhr wieder los und Patricia lief Giovanni hinterher. Warte mal Giovanni. Ich komme mit.” Er blieb stehen und dachte sich, „Das ist die Gelegenheit. Ich sage ihr das sie zu Hause bleiben soll und sie sich keine Sorgen machen soll und dann küsse ich sie. Ja. Ja, genau so mache ich das. Dann wird sie auch zu Hause bleiben, weil der Kuss ihr die Sicherheit gibt.“ Er drehte sich zu Patricia um und sagte ihr, dass sie sich keine Sorge machen soll und zu Hause auf ihn warten soll. Dann küsste er sie auf die Wange und ging.
Patricia wurde ganz rot und dachte sich „Er hat mir einen Kuss auf die Wange gegeben. Genauso wie Patrick es früher immer getan hat... Patrick, ich vermisse dich so sehr.“ Giovanni schaute kurz nach hinten und sah Patricia „Gut sie geht nach Hause. Jetzt muss ich Bokena suchen.“

Patricia kam am Haus an und sah sich um. Sie räumte die ganzen Sachen weg, die Giovanni draußen gelassen hatte und ging ins Haus. Sie machte sich etwas zu essen und schaute sich die Zeitung an.

Inzwischen war Giovanni auf dem Weg zu den Blackmonimas.
Seine Spur führt in die Blackmonimas. Allein geh ich da nicht hin. Ich trainiere weiter und suche nach ihm wenn ich so weit bin.“ Giovanni ging wieder nach Hause. Es war spät am Abend. Die Sonne ging gerade unter, als Giovanni ankam. Er sah Patricia am Bach sitzen. Er ging zu ihr.
Was machst du da?“, fragte er. „Ich finde Sonnenuntergänge einfach wundervoll. Patrick und ich haben jeden Tag auf der Terrasse gesessen und haben uns den Sonnenuntergang angesehen.“ „Ich konnte Bokena nicht finden. Seine Spur führt in die Blackmonimas. Ich werde erst mal trainieren und mich erneut auf die Suche machen.“ Erzählte Giovanni und setzte sich zu ihr. Er dachte sich, „Wenn ich mich jetzt strecke und meinen Arm um sie lege? Ja, genau. Hi, hi, hi. Dann wird sie mich mögen..., obwohl... sie mag mich ja so oder so schon.“ Er streckte sich also und legte seinen Arm um sie. Sie sah ihn an. Er wollte sie gerade küssen, als ihr schwarz vor Augen wurde. Sie schrie und fiel ins Wasser. Giovanni holte sie aus dem Wasser raus und beruhigte sie. „Was ist los mit dir, Patricia?“
Ich ... ich weiß nicht, ich glaub ich hatte gerade eine Vision.“ „Und was hast du gesehen?“, fragte er wiederum. „Bokena... Er liegt in einer Zelle oder so was in der Art. Er hat Schmerzen und blutet stark.“ „Ich wusste, da stimmt etwas nicht. Er ist bestimmt bei dieser Videl.“

Wer ist Videl?“, fragte Patricia. „Eine Fürstin von Blackmonima. Aber so weit ich weiß, gibt es noch einen anderen Herrscher, namens Spike. Er könnte es auch sein.“, vermutete Giovanni. Patricia nahm gerade ein warmes Bad. Sie war ein ziemlich romantischer Mensch. Sie liebte es mit Kerzenlicht zu baden. Giovanni saß in der Küche. Er ging noch einmal raus um mit seinem Schwert zu üben. Als Temiso, der grässliche Dämon auftauchte. „Temiso. Was willst du?“, fragte Giovanni verärgert. Temiso kicherte und sagte „Beschütze deine kleine Prinzessin. Sie ist die Nächste.“ „Für wen arbeitest du?“, frage Giovanni. „Für niemanden. Nur wenn ich auch den entsprechenden Lohn dafür kriege, helfe ich aus. Ich soll dir ausrichten, dass du das Mädchen rausrücken sollst, oder du wirst deinen Freund nie wieder sehen.“
Temiso verschwand.

Patricia war in zwischen fertig mit baden und hatte sich ein Badetuch herum gewickelt. Sie kam in die Wohnstube. Giovanni stand mit seinem Schwert da. „Was ist los Giovanni? Hat dich etwa ein Floh gebissen?“, neckte sie ihn, als sie ihre Haare kämmte. Er kam mit etwas schnelleren Schritten auf sie zu. Riss ihr das Handtuch vom Leib und küsste sie. Sie versuchte sich zu wehren aber er schmiss sie auf den Boden und legte sich auf sie.
Patricia dachte sich, es wäre vielleicht so seine Art. Doch Giovanni war nur sauer auf Temiso. Er wusste nicht weiter und hatte sich nach seinem männlichen Trieb leiten lassen.

Nach ihrem Vergnügen gingen sie ohne etwas zu sagen ins Bett. Giovanni hatte sich abreagiert und Patricia wollte es immer noch nicht ganz fassen.
Am Morgen wachte Patricia mit der Sonne auf. Sie ging mit Nachthemd vor die Tür und sah Giovanni trainieren. Er legte sich mächtig ins Zeug und war schon ganz aus der Puste. Sie ging wieder zurück in ihr Bett. Doch sie konnte nicht schlafen.
Sie zog sich um und ging gleich auf die Wiese hinter dem Bach.
Sie trainierte ebenfalls. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich auf ihre Energie. Sie schwebte in der Luft und bekam Flügel. Giovanni beobachtete sie.
Ganze zwei Minuten hielt sie es aus. Doch dann verschwanden ihre Flügel und sie fiel zu Boden. Sie wollte nicht aufgeben. Sie schloss wieder ihre Augen und bekam ihre Flügel erneut. Doch diesmal konnte sie ihre Kraft halten und erzeugte einen kleinen Energieball in ihrer Hand.
Sie richtete ihn auf einen Felsen und schoss ihn ab.

Sie wurde schwächer und konnte sich nicht weiter konzentrieren. Giovanni hielt sie auf und sagte zu ihr, „Sei vorsichtig. So eine gewaltige Macht erfordert große Energie.“ Sie richtete sich auf. „Es tut mir Leid, das mit gestern. Ich war wütend auf Temiso.“ Patricia fragte ihn „Was ist mit Temiso?“
Er hat mir ein Ultimatum gestellt. Wenn ich dich nicht ausliefere, wird Bokena sterben.“
Und was hast du vor?“ „Ich werde mit dir trainieren und dann werden wir uns Bokena holen.“ Patricia umarmte ihn. Er legte seine Arme um sie.
Er ließ für Patricia ein Schwert anfertigen. Nun brachte Giovanni ihr bei mit einem Schwert umzugehen. Dreizehn Tage waren nun vergangen.
Temiso stand draußen vor seiner Höhle und qualmte eine.
Hey Schnecke. Ich hab da son'e Idee.“
Sie kam raus und stellte sich langsam neben ihn. „Ja, was?“, fragte sie schüchtern. Temiso fragte sie „Schätze. Wie alt ich bin?“ Sie überlegte ein wenig und antwortete „Ich weiß nicht. Ich denke Fünfunddreißig oder Vierzig?“
Er packte sie an den Haaren und zog sie zum Bett.
Ich weiß auch nicht so richtig wie alt ich bin, aber jetzt brauche ich erst mal einen Wirt für meine Sprösslinge.“, meinte er und machte die Ketten der Frau an die Wand und zog sie aus. Sie wurde schwach. Er nahm ein spitzes Messer und schnitt ihren Bauch auf. Bis zur Gebärmutter. Dort legte er ein kleines Ei rein. Grade mal so groß wie ein Vogelei.
Dann würgte er etwas hoch und spuckte es in die Gebärmutter und nähte sie wieder zu. Die Frau war natürlich schon tot. Verblutet. Er warf den Leichnam in einen nahe gelegenen See und ging zurück zu seiner Höhle. Da ging er zu einem seiner Kerker und sagte zu dem Mann, den man dummerweise in der Dunkelheit nicht sehen konnte: „Am besten ist es dich zu Spicke zu bringen. Damit ich endlich wieder in Ruhe schlafen kann. Und nicht dauernd dein Gejammere mit anhören muss.“ 

Patricia und Giovanni kämpften miteinander.
Inzwischen konnte Patricia das
Schwert gut führen. Aber auch ihre magischen Kräfte hatten sich verbessert.
Von morgens bis Abends trainierten sie. Es war nun so weit. Patricia war gut genug und Giovanni auch. Sie machten sich auf die Suche nach Bokena.
Temiso fesselte dem Mann und packte ihn auf seinen Gleiter.
Halt dich fest, Alter.“, schwatzte Temiso.
Er fuhr zu einem großen Schloss. Die Tore öffneten sich und er betrat das dunkle Gemäuer. Da kam ihm Spike entgegen. Der sagte zu Temiso „Bringst du mir endlich mein Spielzeug.“ Spike war der eigentliche Herrscher von Blackmonima. Doch Videl war eine starke Persönlichkeit. Er überließ ihr einen Teil der Blackmonima.
Er hatte lange schwarze Haare, trug einen schwarzen Umhang und einen dunkelblauen Anzug.
Ein Dämon war er aber nicht. Er war ein Magier. Ein sehr großer sogar.
Er sperrte den Mann in den Kerker und fragte ihn aus. Spike wollte unbedingt Patricia kennen lernen.

Er spürte ihre Energie deutlich. Und er wusste das sie stärker geworden war und das sie aus einer anderen Dimension war. „Ich werde dir nichts sagen, dämlicher Fürst.“,  äußerte der Mann. Die Stimme war uns bekannt. Es war Bokena. Er war verletzt und blutete überall. Sein Arm war dazu auch noch gebrochen. „Na gut. Dein Schützling wird bestimmt hier nach dir suchen und dann früher oder später hier landen.“, meinte Spike und lachte als er Bokena allein ließ.

Patricia und Giovanni waren in der Zeit in den Blackmonima angekommen.
Giovanni war selbst noch nie dort gewesen. „Schrecklich. Ich will hier nicht leben.“,  dachte Patricia. Damit hatte sie auch recht. Es schien ja keine Sonne. Das bisschen Licht erzeugten die Demirasama-pflanzen. Ihre Blüten waren giftig und sahen im Dunkeln wie ein Glühwürmchen aus.
An fast jeder Ecke war so eine Pflanze. Doch es gab auch Stellen, da war es stockduster. Patricia klammerte sich an Giovanni fest.


ENDE KAPITEL 3

 

Zurück zur Kapitelauswahl

Freitag, 20. Februar 2015

Buch-Rezension: Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Shades of Grey -  Geheimes Verlangen



Autor: E L James
Titel: Shades of Grey
Untertitel: Geheimes Verlangen
Buchreihe: 1/3
Verlag:  Goldmann
Seitenanzahl: 608
Genre: Erotische Literatur
Gelesen als: Print, Taschenbuch
ISBN: 978-3442478958


Autorin
E L James ist ein Pseudonym von Erika Leonard, geboren 1963 in London. Bekannt wurde sie 2011 mit der erotischen Roman-Trilogie "Shades of Grey", dass weltweit 70 Millionen Exemplare verkauft wurde. Erika Leonard lebt in London und ist Mutter von zwei Söhnen. Die Geschichte von Shades of Grey entstand aus einer von ihr 2009 veröffentlichte Fan Fiktion zur Twilight Saga, die sie auf ihrer Website veröffentlichte, später, die Protagonisten abänderte und die Bücher im Eigenverlag heraus brachte. Anfang 2012 kam die Trilogie auch im amerikanischen Knopf Verlag heraus.



Inhalt
Ana Steele ist eine 21jährige Literaturstudentin und muss ihre Freundin und Mitbewohnerin Kate bei einem Interview ersetzen. Ana hat keine Ahnung auf diesem Gebiet, tut es aber dennoch weil Kate ihre Freundin ist. Das Interview soll sie mit Christian Grey, einem wohlhabenden Unternehmer und Junggeselle führen. Ana geht dort hin und führt mit ihm das Interview, dass bei ihr einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Bei Christian Grey ebenso. Allerdings versucht Ana nicht an ihn zu denken und ihn erst recht nicht wieder zu sehen. Es gelingt ihr nur bedingt. Er hat sie seither völlig verzaubert. Ihre Wege kreuzen sich dennoch und so kommen sie sich näher. Das ist für Ana eine ganz neue Erfahrung, da sie so gut wie keine Erfahrung mit Männern hat. Christian ist geheimnisvoll und führt Ana in sein "Spielzimmer". Ana ist hin und her gerissen. Was hat Christian Grey so werden lassen? Ein düsteres Geheimnis liegt in seiner Vergangenheit, welches Ana herausfinden möchte. Obwohl er sie warnt, wagt sie mehr als ihr gut tut.




Erster Satz
Frustriert betrachte ich mich im Spiegel.




Cover
Das Cover erinnert an eine erotische Handlung. Es zeigt dem Betrachter sofort, dass es um etwas sinnliches und vielleicht erotisches geht. Düster und wunderschön; so würde ich das Cover beschreiben. was wunderbar mit Grey zusammen passt.




Schreibstil und Sprache
Ana Steele, die Hauptprotagonistin erzählt ihre Geschichte selbst. Der Schreibstil ist romantisch und blumig, würde ich sagen. Vor allem die erotischen Szenen im Buch, sind sehr künstlerisch und sinnlich beschrieben. Manchmal werden Dinge genannt, die man leider nicht genauer erklärt bekommt. Es gibt leider sehr viele Wortwiederholungen, was die Beschreibungen des Geschlechtsakts angeht. Da hätte ich mir gern etwas mehr Abwechslung gewünscht.




Ganz persönliche Meinung und Fazit
Als ich mir das Buch kaufte, hieß es, es würde heiß her gehen und dass es sich um Sadomaso drehen würde. Jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, finde ich nicht, dass es ein schlimmes Buch ist oder die sexuellen Praktiken besonders "krass" sind. Es geht darin viel mehr um Liebe, die verschiedene Facetten hat. Es geht darum dass zwei Menschen sich anziehend finden, zueinander finden und versuchen "mehr" draus zu machen. Was sich als schwierig erweist, weil Grey aufgrund seiner schlimmen Vergangenheit psychisch "einen Knacks weg hat". Ich würde dem amerikanischen Vorbild folgen und sagen: Das ist Hausfrauenerotik. Grey verkörpert die dunkle, dominante, herrische und pessimistische Ader eines Menschen und Ana hingegen verkörpert die devote, naive und verträumte Ader. Das Ende ist ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar. Das finde ich besonders schade.
Halbwegs zu empfehlen ist das Buch trotzdem und ich werde auch weiter lesen. Am Ende interessiert es mich doch was mit Christian passiert. 




Bewertung





Mittwoch, 18. Februar 2015

Buch-Rezension: Feuchtgebiete

Feuchtgebiete

Autor: Charlotte Roche
Titel: Feuchtgebiete
Untertitel: /
Verlag: Dumont
Seitenanzahl: 240
Genre: Liebesroman 
Gelesen als: Print, gebunden
ISBN: 978-3-8321-8101-7



Autor
Charlotte E. G. Roche ist am 18. März 1978 in der englischen Stadt High Wycombe geboren und zog dann später nach Deutschland. Man kannte sie vor ihren Büchern als VIVA Mederatorin. In den Jahren machte sie sich ebenfalls tätig als Hörspielsprecherin, Moderatorin und Schauspielerin.
2008 erschien ihr erstes Buch: "Feuchtgebiete". Nach dem großen Medienecho landete das Buch 2008 sogar auf Platz Eins in der Spiegel-Bestsellerliste und hielt sich 30 Wochen lang in den Literatur-Charts.




Inhalt
Helen Memel ist 18 Jahre alt und zieht sich bei einer Intimrasur eine Analfissur zu und verletzt dabei ihre äußeren Hämoriden. Sie kommt ins Krankenhaus und genau da spielt sich alles ab. Helen erzählt von ihrer intimen Vergangenheit, wie sie aufgewachsen ist, was sie als Jugendliche so intimes erlebt hat und dass sie einen Traum hat: Nämlich dass ihre geschiedenen Eltern wieder zusammen kommen. Deswegen unternimmt sie wirklich alles was möglich ist, um ihren Vater und ihre Mutter wieder zusammen zu bringen. Und da sich die beiden nie über den Weg laufen, will Helen die beiden im Krankenhaus wieder zusammen bringen. Helen Memel ist nicht normal und tut Dinge die kein normaler Mensch tun würde. Es geht um Sex, es geht um anale, vaginale und orale Dinge. Um Helens ständige Geilheit und ihre sehr ungewöhnlichen Gedanken und Handlungen. Im Buch findet man auch hier und da einige Skizzen um etwas Gesagtes zu veranschaulichen.




Charaktere
Helen Memel ist ein Scheidungskind und hat noch einen kleineren Bruder, der am Ende schreckliches über seine Familie erfährt. Vater und Mutter haben jeweils einen neuen Partner, die aber eigentlich keine Nennung im Buch erhalten. Dann gibt es noch einen Pfleger auf der progtologischen Station, wo Helen sich die ganze Zeit befindet, den sie sehr sympathisch findet. Hauptfigur bleibt aber Helen Memel, denn sie erzählt von sich selbst. Helen ist mit unter ein sehr selbst verliebter Mensch.





Erster Satz
Solange ich denken kann, habe ich Hämoriden. 




Cover
Das Cover ist sehr schlicht. Es gibt kein Motiv. Über dem Titel ist ein Aufdruck dass ein Pflaster zeigt. An und für sich gefällt mir das Cover gar nicht. Nur der Titel haut es raus. Zum Cover gibt es nicht viel zu erzählen.




Schreibstil und Sprache
Wer viele Romane ließt, ist sicher schon mal auf einen Roman mit der Ich-Perspektive gestoßen. Die Geschichte wird vom Protagonisten selbst erzählt. Und so ist es auch in diesem Buch. Der Unterschied zu anderen Büchern ist sofort beim lesen der ersten Seite zu erkennen: Umgangssprache, wo man nur hinsieht. Manchmal ist es deswegen etwas schwer zu lesen oder zu verstehen. Helen Memel spricht ganz oft mich sich selbst. Sie schwelgt oft in Erinnerung und ich finde, hier ist oftmals nicht gut genug zu erkennen, wann eine Erinnerung aufhört und wann die Geschichte von Helen weiter geht. Es sind kurze einfache Sätze, die grammatikalisch falsch aussehen, weil beispielsweise Subjekt, Prädikat, Objekt fehlt. Es werden viele Punkte gesetzt, statt einfach ein Komma zu setzen um einen Nebensatz daraus zu machen. Es ist für mich insgesamt schwer zu lesen gewesen, eben weil es Umgangssprache hoch Zehn ist. Es gibt Fantasiewörter die es so in einem Buch sicher nie geben wird.




Glaubwürdigkeit und Begrifflichkeit
Nach meiner Recherche ist das Buch teilweise autobiografisch. Um etwas anschaulich zu erzählen, ist Charlotte sogar auf einer progtologischen Abteilung im Krankenhaus gewesen und ist auch als Freier in einen Puff gegangen. Begrifflichkeit ist stark vorhanden. Aber von Glaubwürdigkeit keine Spur. Nicht nur dass Dinge darin erzählt werden, die wohl ein gesunder normaler Mensch nie tun würde, nein, Charakterzeichnung ist Mangelware. Helen hält sich für super anziehend und super geil und das Ende empfinde ich als total unrealistisch. Viele wichtige Fragen bleiben offen, die in der Geschichte immer mal wieder zu Tage kamen. Die Nebenfiguren sind manchmal einfach nicht gut durchdacht oder werden zu schwach beleuchtet und man fragt sich als Leser manchmal "Warum reagiert die Figur so?"




Ganz persönliche Meinung und Fazit
Hui, das Buch ist wirklich grenzwertig. Und zwar Nahe meiner Grenze zur Meinung "niveaulos". Ich habe allerdings die Autorin vorher schon öfters gesehen und kannte ihren eigensinnigen Humor und ihren Sarkasmus. Genau deswegen hatte ich mir das Buch gekauft. Ich hatte mir dann mal ein Interview angesehen um heraus zu finden ob die Geschichte Fiktion oder autobiografisch ist. Ich empfinde dieses Buch als unglaublich sarkastische Satire in Bezug auf die perfekten gepflegten Frauen in der heutigen Gesellschaft. Helen Memel ist nämlich all das, was eine Frau heute nicht ist. Hygiene wird bei Helen sehr klein geschrieben. Das macht sie aber mit voller Absicht so, weil sie einen Hass auf die all zu perfekten Frauen hat. Das wird besonders deutlich in einer Szene mit einer Krankenschwester. Insgesamt sollte man das Buch mit Vorsicht genießen. Es dreht sich in diesen Buch alles um unhygienische und sexistische Dinge. Dinge wie popeln in nämlichen Körperöffnungen und sehr intime Dinge. Das Buch ist wirklich nur für wirklich sarkastische Menschen die ggf. den Humor von Frau Roche verstehen. Ich persönlich habe noch nie so einen schlechten Roman gelesen.




Bewertung







Dienstag, 17. Februar 2015

Wochengedicht 9

Tränen



Tränen im Gesicht.
Voller Leid und Trauer.
Kein warmes Licht.
Das macht mich sauer.

Tränen im Gesicht.
Wie weiße Perlen kugeln sie von den Wangen.
Keiner da, der mit mir spricht.
Ich muss um mein Leben bangen.

Tränen im Gesicht.
Weinend lieg' ich da.
Ich wende mich ab, Schicht für Schicht.
Warum sagt es mir keiner.
Es ist wahr.
Tot will ich sein,
Sterben, ganz allein.
Will diese Welt verlassen,
Soll sie mich doch dafür hassen.
Sie hat mich im Stich gelassen.
Lebt wohl,
auf ewig ...

Montag, 16. Februar 2015

Sünde am Rosenmontag

Ich habe gesündigt! Ich hatte mir gesagt, "Katzenflieder, jetzt hör auf dir Bücher zu kaufen, wie andere Leute ihre Schokoriegel!"


Ich gab meine große Tochter um 9 Uhr in der Kita ab und bin anschließend in die Stadt gefahren um in der Bibliothek ein bisschen für mein Studium zu lernen. Mist! Die Bibliothek macht erst um 10 Uhr auf. Ich habe also noch Zeit. Also bin ich zu Karstadt rein, weil es draußen einfach viel zu kalt war. Und dann sehe ich die Bücher und gehe hin. Erst wollte ich ein nettes Soundbuch für meine Kleine holen und dann habe ich zwei Bücher beim Stöbern entdeckt, dich mich interessierten.
Ich habe sie gekauft. Danach ging es in die Bibliothek, wo ich die Einsendeaufgabe für Studienheft Nummer 5 erarbeitet habe. Was echt Zeit wird. Denn eigentlich wäre heute Abgabetermin gewesen. Ich setze mir selbst einen Abgabetermin, auch wenn die Schule selbst keinen vorgibt. Ich musste kurz nach 11 Uhr aber wieder los. Noch schnell bei Nordsee was essen und dann ab zur Nageltante. Zuhause war ich übrigens dann gegen 14 Uhr.






"Morgen kommt ein neuer Himmel"
von Lori Nelson Spielman
Verlag: Krüger
14. Auflage Dezember 2014
Seiten: 368

Klappentext:
Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute mit 34 Jahren ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job und eine schicke Wohnung. Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben und deren Erfüllung zur Bedingung dafür gemacht, dass Brett ihr Erbe erhält. Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals! Ein Pferd kaufen? Die große Liebe finden?  Ein Baby bekommen? Was hat ihre Mutter sich bloß dabei gedacht? Um Brett zu unterstützenm hat ihre Mutter ihr mehrere Briefe hinterlassen. Briefe mit so viel Liebe, Weisheit und Wärme, wie sie nur eine Mutter geben kann.  Briefe, die Brett dazu aufrufen, etwas zu riskieren, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen - kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?






"Sterntaler"
von Kristina Ohlsson
Verlag: Blanvalet
4. Auflage 2014
Seiten: 544

Rückseite:
Seit vielen Jahren hat die einst gefeierte Kinderbuchautorin Thea Aldrin mit niemandem mehr gesprochen. Doch jeden Samstag schickt ihr ein Fremder einen Strauß Blumen und eine Karte, auf der ein einziges Wort steht: Danke. 
Dann besucht sie eine Studentin im Pflegeheim - und verschwindet kurz darauf spurlos. Zwei Jahre später wird die Leiche der jungen Frau in einem Waldstück gefunden. Daneben: eine weitere Leiche, die schon länger tief in der Erde liegt. Und schließlich: eine dritte. Welches Geheimnis verschweigt die stumme Autorin?



Samstag, 14. Februar 2015

Februar-Einkauf

Eine weitere Buchvorstellung.


Jetzt im Februar habe ich mir eine Ladung Bücher zukommen lassen. Dank des Geschenkgutscheins von einer lieben Freundin, konnte ich mir einige Bücher bestellen. "Masken" und "Jamies Quest" habe ich bereits letztes Jahr auf der berliner Buchmesse gesehen.  Das Buch "Geschwister" war ein Zufall. Durch eine andere Buchvorstellung, habe ich zu diesem Buch gefunden. Ich interessiere mich ja sowieso total für Psychologie und der Frage nach dem "Warum sind wir so, wie wir sind?"




"Geschwister - Die längste Beziehung des Lebens" von Susann Sitzler
Verlag: Klett-Cotta
Dritte Auflage 2015
Seiten: 354 

Einbandtext:
Mit Geschwistern lernen wir nicht das Teilen. Nein, wir lernen das Verhandeln und die Grenzen unserer Macht zu akzeptieren. Mit Geschwistern erfahren wir das erste Mal, was Gerechtigkeit bedeutet. Nicht durch unseren Edelmut, sondern durch den wütenden Zorn in uns, wenn wir uns übervorteilt fühlen. Im sozialen Trainingscamp der Familie lernen wir auch unseren Rollen einzunehmen und fast nichts kann uns davor schützen, auch als Erwachsener wieder der große Bruder zu sein, der alle Schläge abfängt, der die kleine Schwester, der niemand etwas zutraut.  Die Vielfalt der hier versammelten Geschwistergeschichten, ergänzt um die Erkenntnisse der Geschwisterforschung, macht es leichter, sich selbst tiefer zu verstehen - gleich, ob man mit oder ohne Geschwister aufgewachsen ist.






 "Jamies Quest - Aufgabe gesucht" von Dominic und Cornelia Franke
Verlag: Eigenverlag
Deutsche Erstveröffentlichung 2014
Seiten: 376

Rückseite:
Von Merlin gesandt, erblüht unser Land des Wanderers helfende Hand.
Jamie kann nich glauben, dass gerade er ein sagenumwobener Wanderer sein soll. Eigentlich wollte er nur sein neues Computerspiel starten, als er sich plötzlich in Brior wiederfindet. Von monströsen Spinnen verfolgt, fordert sein Abenteuer all seinen Mut, doch lauert auf Jamie ein weitaus größerer Feind...







 "Masken - Düstere Fantasy Geschichten" Anthologie
Verlag: Art Skript Phantastik
Erste Auflage 2013
 Seiten: 216
Autoren: Marina Clemmensen, Luisa Meißner, Sabrina Zelenzny, Bianca Brack, Corinna, Schattauer, Detlef Klewer, Stefanie Bender, Ellen Kaiser, David Michel Rohlmann, Kriss Ruhi, Alexandra Neumeier, Markus Cremer, Marie H. Mittmann, An Brenach, Nina Sträter und Katharina Kojic.

Rückseite:
 Diese 16 Autoren haben einen Mischung schauriger Geschichten über Masken aus aller Welt und was sich hinter ihnen verbirgt, geschrieben. Masken verhüllen alles und öffnen die Tore zu einer fremden Welt. Sie sind verziert mir Perlen, Goldstaub und Spitze, überzogen mit Seide und Brokat o9der aus schlichtem Holz. Doch in den Wirren der Farben und im Rascheln der Kleider tummeln sich die maski8erten Wesen der Unterwelt, die ihre Opfer suchen, locken und in die Nacht entführen.  Sie begegnen uns während des farbenfrohen Maskenballs in Venedig, in den Steppen der Mongolei oder bei einem alten Ritual in Afrika. Verhüllt von den Masken wandeln die Wesen der Nacht unter den Menschen und warten auf ihren Moment.



Für den Liebster Award nominiert

Hey cool. Ich bin ganz aus dem Häuschen. Ich wurde für den Liebster Award nominiert!
Ich danke Sabrina von beastmodebrina ganz ganz herzlich dafür, dass sie mich nominiert hat.
Ich freue mich wirklich darüber, denn mein Blog ist ja noch so unglaublich neu. Die Nominierung sieht vor, dass ich ein paar persönliche Fragen beantworte. Und das tue ich liebend gerne.

Was ist der Liebster Award?
Dieser Award ist keine Auszeichnung im klassischen Sinne. Blogs nominieren sich untereinander und können so ihre Reichweite und Leserschaft erweitern. Besonders neue und unbekannte Blogs profitieren davon. Die Blogger können sich untereinander vernetzen. Der Nominierte muss ein paar persönliche Fragen beantworten und muss wiederum neue Blogger nominieren.


Dann werde ich mal die Fragen beantworten.


1. Seit wann bloggst du und wie bist du auf den Namen für deinen Blog gekommen ?
Der Blog Katzenflieder existiert erst seit  November 2014. Der Name für meinen Blog kam mir schnell in den Sinn. Ich habe einfach etwas zusammengefügt das ich mag. Katzen(ich dachte da eher an Hello Kitty) und an meine Lieblingsfarbe - Flieder. Außerdem mag ich den Strauch. Er duftet so schön. Und so ist dann auch der Name für mein Blog entstanden, der gleichzeitig mein Pseudonym ist.

2. Stell dir vor, du bist für 24 Stunden die Königin / der König von Deutschland. Wie würdest du diesen Tag verbringen?
 Ich würde wohl mit meinem Auto überall parken wo ich will. Ich würde allen meinen Freunden frei geben lassen, damit sie mit mir zusammen mal einen ganzen Tag lang eine Mädels-Tour machen können.

3. welche Zielgruppe richtet sich dein Blog?
Es richtig sich an Leute die gern lesen und/oder gern selbst Geschichten schreiben. Leute die daran interessiert sind, wie das Leben als Autor/Schriftsteller so ist und sich für Bücher und Buch-Rezensionen interessieren.

4. Was ist dein Lieblingsessen?Oh da könnte ich mich niemals entscheiden. Eierkuchen, Milchnudeln und Spagetti.

5.Warum bloggst du gerade über dein “Thema XY”?Leser können miterleben wie ich mich als Autorin versuche, wie ich Tiefschläge und Erfolge erlebe und wie es ist ein Fernstudium auf einer Autorenschule zu machen. Ich versuche meiner Kreativität freien Lauf zu lassen, schreiben ist eben ein Hobby und ich erhoffe mir dadurch schon vor der Veröffentlichung meines ersten eigenen Buches Leser für mich zu gewinnen. Vielleicht sind sie die ersten, die meinen Roman in den Händen halten.

6. WordPress, Blogspot oder vielleicht sogar eine eigene Domain. Welche Form hältst du am geeignetsten um zu bloggen?Ich habe 2 Blogs. Mein erster Blog ist mit einer eigenen Domain auf unserem V-Server mit Wordpress. Und Katzenflieder habe ich mit Blogspot erstellt. Aber ich weiß jetzt schon dass ich im Jahr 2016 umziehen werde auf Wordpress. Dort gibt es einfach viel mehr Möglichkeiten.

7. Mit welchen Mitteln versuchst du deinen Blog einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen?Ich bin bei Facebook und google+ zu finden und schreibe hier und da in Internetforen wo es gestattet ist meinen Blog in der Signatur zu verlinken oder zu erwähnen. Aber den Großteil mache ich über Facebook. Twitter und Co. da bin ich nicht und habe auch nicht vor mich dort anzumelden. Die Zeit fehlt mir einfach um mich auch noch darum zu kümmern. Ich könnte sicher noch mehr tun um meinen Blog publik zu machen, aber das Fernstudium, meine Familie und meine Selbstständigkeit als Autorin geht gerade vor.

8. Interessieren dich Blogs über eine gesunde Ernährung und Fitness?Teils, teils. Ich habe selbst Übergewicht. Ich bin grundsätzlich interessiert. Momentan habe ich einen absoluten Hänger, wegen Stress. Was für mich ein Problem ist, da ich ein Frustesser bin. Dazu kommt, dass ich gerade keinen Sport treiben darf wegen einer kürzlich durchgeführten Operation und eine Weitere steht in einem Monat an.

9. Wie ist deine Meinung zu Bloggerevents? Hast du schon einmal an einem teilgenommen? Wenn ja, wann und wo?Ich finde solche Events gut. Gerade neue und/oder unbekannte Blogs finden so mehr Reichweite und Leserschaft. Aktuell habe ich selbst eine Ausschreibung am Laufen: einen Schreibwettbewerb.
Mit meinem anderen Blog habe ich schon ein paar mal an Blogparaden teilgenommen.

10. Bist du im Rahmen deiner Bloggingaktivitäten in sozialen Netzwerken vertreten? Falls ja, bitte nenne deine jeweiligen Usernamen unter denen du erreicht werden kannst.Nur bei Facebook unter dem Namen Katzenflieder. 

11. Woher nimmst du die Inspiration für neue Blogeinträge und wie planst du diese?Ich ziehe meine Ideen aus meinem Schreibstudium, aus das was ich so lerne und das was ich als Autorin und Studentin erlebe. Manchmal hilft es mir auch, mir andere Blogs zum Thema Bücher und Schreiben anzuschauen. Ich überlege, was einen Mehrwert hat, auch für meine Leser. Wenn ich viele Ideen habe, schreibe ich sie meistens schon vor und veröffentliche die Beiträge verteilt. Ich schaue natürlich dass die Themen die ich in einem Monat poste sich gleichmäßig verteilen und nicht einen Monat lang nur Rezessionen poste.


Das wars leider schon. Es hat ganz echt viel Spaß gemacht. :-)


Die Regeln für die nominierten Blogger
  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.
  • Das Beitragsbild kannst du dir übrigens downloaden.

nominiert sind(die Blogs sind in den Links neben dem Namen zu finden):

Janine  - nine-im-wahn

Leif -  tiresias-leo

Bianca  - biancasbuecherwelt

Anne & Marcus - trainyabrain-blog

Sabrina - wunschkind-herzkind-nervkind

Mami-Gruppe - mutterfreunde



Dies sind die Fragen an die Nominierten:






  1. Was thematisiert deinen Blog?
  2. Wie lange exisitert dein Blog schon?
  3. Was tust du, um deinen Blog publik zu machen?
  4. Verdienst du Geld mit deinem Blog? Wenn ja, wie?
  5. Wo siehst du deinen Blog in 4 Jahren?
  6. Liest du gerne andere Blogs? Wenn ja, welche Themen interessieren dich?
  7. Fragst du dich manchmal wie das Leben als Buchautor oder Schriftsteller ist? Wenn ja, wie stellst du es dir vor?
  8. Hattest du schon mal eine Schreibblockade?
  9. Wie viele Bücher im Jahr verschlingst du so?
  10. Wie viel Zeit braucht es zum schreien eines Blogartikels?
  11. Ist es dir wichtig, dass Leser deine Beiträge kommentieren oder "liken"?


 Ich wünsche allen neuen Nominierten viel Spaß!



Freitag, 13. Februar 2015

Buch-Rezension: Die kleine Spinne Widerlich

Die kleine Spinne Widerlich




Autor: Diana Amft
Titel: Die kleine Spinne Widerlich
Untertitel: /
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 32
Genre: Kinderbücher
Gelesen als: Printausgabe, 16,9 x 16,5
ISBN:
978-3833901645



 Autorin
Frau Amft ist 1975 in Gütersloh geboren und in Deutschland als Schauspielerin in Kino und fernsehfilmen bekannt. Ihre bekannteste Rolle ist die Hauptrolle in der Fernseh-Serie Doctor’s Diary, wofür sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Derzeit lebt sie in Berlin. Ihr Erstling ist ein Kinderbuch. "Die kleine Spinne Widerlich" kam Ende 2012 im Bastei Lübbe Verlag heraus und wurde 2012 als österreichischer Buchliebling nominiert.




Inhalt
Die kleine Spinne mit den Namen Widerlich geht eines Tages zu seiner Mutter und fragt warum die Menschen Angst vor ihr haben. Die Mama kann das nicht beantworten und gibt den Rat sich einfach mehrere Meinungen anzuhören um sich dann selbst eine bilden zu können. Also macht sich die kleine Spinne auf den Weg zum Onkel Langbein,  zu Punki spaziert weiter zu Tante Igitte. Aber die kleine Spinne ist noch nicht zufrieden und geht zu Niesi, dann zu Mucki, dann zu Bella und zu Miro. Die kleine Spinne Widerlich hat schon ganz viele Meinungen und Gründe gehört, ist aber immer noch nicht ganz zufrieden und sucht weiter nach Antworten. Deswegen geht sie zu Oma Erna. Den ganzen Tag war die kleine Spinne unterwegs und am Abend kehrt sie zurück zur Mutter udn erzählt von ihrem Tag. Am Ende des Buches erzählt Diana Amft wie es zu dieser Geschichte gekommen ist.

Erster Satz
"Die kleine Spinne sitzt in ihrem ersten selbst gesponnenen Netz und denkt nach."


Cover
Als erstes fällt mir auf, wie lustig die Schrift aussieht. Sehr verschnörkelt, einfach nur witzig. das Cover ist schön bunt, die Farben leuchten. Alles wirkt sehr harmonisch und macht Lust, das Buch aufzuschlagen.

Schreibstil und Sprache
Es ist eine einfache Sprache. Genau richtig für Kleinkinder.  Es gibt Text auf jeweils einer Seite. Kurze Sätze und einfache kindgerechte Erklärungen sind vorhanden.


Illustrationen
Die Bilder sind unglaublich schön. Es ist alles sehr liebevoll gezeichnet. Die Spinne Widerlich ist nach dem Kindchenschema gemalt: große naive Kulleraugen, großer Kopf. Jede Spinne ist ihrem Namen und ihrer Funktion heraus gezeichnet. Mucki, wie der Name schon sagt, ist sportlich. Deswegen sieht er auch so aus, als würde er gerade trainieren. Jedes Bild geht über beide Seiten. 



Ganz persönliche Meinung und Fazit
Ich finde das Buch sehr gut und auch meine große Tochter mag es. Selbst jetzt noch, wo sie schon zu alt für dieses Buch geworden ist. Ich finde dieses Buch deswegen so toll, weill anschaulich und kindgerecht erklärt wird, warum man keine Angst vor Spinnen haben muss. Gerade bei Kindern die gerade in der Phase sind wo sie Empathie lernen, wird ihnen mit dieser Geschichte liebevoll die Angst genommen. Die "Reise" der kleinen Spinne zeigt Seite für Seite, die unterschiedlichsten Blickpunkte einer Spinne.  Ich würde das Buch Kindern empfehlen, die 3 Jahre alt oder älter sind.




Bewertung

Dienstag, 10. Februar 2015

Wochengedicht 8

Spiegel des Nachtwassers








Es ist dunkel, warm und geheimnisvoll.
Der Vollmond scheint auf mich herab.
Die Tiere sehen mich und beobachten mich und mein Tun.
Es ist so schön hier.
Hier bleibe ich.
Ich fühle mich so verzaubert. So frei.

Ich schaue in das Wasser und sehe mein Spiegelbild.
Das Licht des Mondes spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Ich warte ins Wasser.
Es umschließt mich.
Es ist angenehm warm und erfüllt mich.
Das Wasser ist nicht tief. Ich kann noch stehen.

Ich schaue zu den Sternen.
Sie lächeln mich an und ich grüße sie.
Kleine Wächter kommen aus den Bäumen und fliegen um mich herum.
Sie singen und verleihen mir eine unbeschreibliche Energie.
Die kleinen Wächter verwandeln sich ein große Spiegel.
Sie stehen um mich herum.
Ich sehe mich im Spiegel.
Doch ich bin kein Mensch mehr.
Eine auserwählte Seele in Menschengestalt.

Ich lebe nun als Hexe.
Von nun an, habe ich eine Aufgabe zu erfüllen.
Eine reine und unschuldige Seele, muss den schwachen und hilflosen helfen.
Egal ob Mensch, Geistwesen, Tier oder Pflanze.