Montag, 28. Dezember 2015

(Buchvorstellung) Maluna Mondschein - Die kleine Gutenacht-Fee

Maluna Mondschein - Die kleine Gutenacht-Fee




Maluna Mondschein - Die kleine Gutenacht-Fee"
von Andrea Schütze und Tina Kraus
Verlag: Ellermann
Auflage: Januar 2014
128 Seiten

Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4-6 Jahre


Rückseite:
 Heute ist Menschenkinder-Tag! Und das bedeutet für die kleine Gutenacht-Fee Maluna Mondschein: Vom Zauberwald geht es in die Menschenwelt, um den Kindern ihr Feengeschenk zu bringen. Doch Vorsicht û wenn jemand am Abend nicht brav ins Bett gegangen ist, heißt es ganz schnell: äZack, kein Feengeschenk!ô. Aber bevor Maluna überhaupt los fliegen kann, muss sie erstmal ihre Postballons abholen und die Hexe Ranunkel Krakelei besuchen.



Montag, 21. Dezember 2015

Lesestatus 2015 Oktober - Dezember

Im Lesestatus 2015 Oktober bis Dezember werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)".



Im 4. Quartal 2015 habe ich 6 Bücher gelesen. Davon war eins ein E-Book. Eins von den sechs Büchern war kein Roman, sondern etwas zum Thema Kindererziehung. Ansonsten umfasste die Genres Fantasy, Liebeskomödie und Erotik.


"Das Lied von Eis und Feuer 03: Der Thron der Sieben Königreiche" von George R. R. Martin mit 576 Seiten.

(R) "Flamme der Seelen: Dämmernebel" von Melanie Völker mit 330 Seiten.

(R) "Temperamentvolle Leidenschaft: Zwischen Liebe und Lust" von Don Ramirez mit 300 Seiten

(R) "Küss mich wach - Tales of Chicago1" von Mila Summers mit 166 Seiten

"Kinder verstehen. Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt" von Herbert Renz-Ploster mit 512 Seiten.

(R) "Der Dämon von Naruel: Der Berg der Elemente" von Janine Prediger mit 288 Seiten



Am Besten gefallen hat mir "Der Dämon von Naruel", nachfolgend kommt der Roman von Melanie Völker. Beim Buch von Herbert Renz-Polster habe ich sehr lange gesessen. Das war schon ein echter Brummer! Mit dem Buch hatte ich lange pausiert(also vor Oktober begonnen), weil es teilweise doch recht reine Theorie zur Evolutionstheorie und Psychologie war. Den 3. Band von GoT fand ich etwas langweilig, habe ihn auch Lovely Books auch nur mit 3 Sterne bewertet.

Dienstag, 15. Dezember 2015

(Gemeinsam Lesen Dez.15) Kinder verstehen






Ich mache noch mal bei der Aktion "Gemeinsam Lesen" mit. Für dieses Jahr das letzte mal. :-)
Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann klickt auf den Blog von Schlunzen-Bücher.




1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Es ist diesmal kein Roman. Es ist ein Buch zur Kindererziehung. "Kinder verstehen - Born to be wild: Wie die Evolution unsere Kinder prägt" von Herbert Renz-Polster. Ich bin auf Seite 413(von insg. 511).



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
" Interessant an diesem Bären ist eigentlich nur die Eleganz, mit der er ein Defizit der Eltern (nämlich ihre heutigen Schwierigkeiten, die nonverbalen Signale des Säuglings intuitiv zu verstehen) zu einem Defizit des Babys macht - das die Eltern dann gleich beheben können, indem sie ihrem dummen Baby einen neuen Kommunikationskanal eröffnen!"
(Kapitel Fetisch Förderung? - hier geht es um die Frage wie viel Förderung in welchen Bereichen und in welchen Ausmaß zu einem "Fetisch" werden)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Das Buch ist ein echter Klops. Ich habe lange pausiert, weil das oft reine Theorie ist und sehr ins psychologische und wissenschaftliche geht. Nun möchte ich es aber dieses Jahr noch zu Ende lesen um im Neujahr mit neuen Büchern durchzustarten. Das Buch bietet sehr viel Hintergrundwissen und ergänzt meinen Lehrgang zur Erziehungsberatung.

4. Wenn ihr das letzte Buch was ihr gelesen habt umschreiben könntet, was würdet ihr ändern?
Das letzte Buch dass ich gelesen habe, war ein erotischer Roman, geschrieben von einem Mann. Ich hätte mehr "unwichtige" Details mit reingebracht. Manchmal will man eben zwischen den Sexszenen doch noch mehr lesen als " Sie telefonierten lange und tragen sich am Abend in einer Bar." Da fehlte mir die Liebe zum Detail und das hätte ich mitreingebracht.





Freitag, 11. Dezember 2015

Nikolaus-Gewinnspiel-Auslosung

Ich habe euch ein kleines Video aufgenommen. Wenn ihr wissen wollt, wer das Buch "Hinter den Kulissen" gewonnen hat, schaut euch das Video an.




Natürlich erfahrt ihr auch so, wer gewonnen hat.



Liebe Janine Prediger, ich wünsche dir ganz viel Spaß mit dem Buch! :-)

Sonntag, 6. Dezember 2015

(Nikolaus-Gewinnspiel) Hinter den Kulissen


Ich werd bekloppt! Am 1. Dezember kam die Anthologie "Hinter den Kulissen - wenn Worte zu Geschichten werden" heraus, in der ich eine kleine süße Kurzgeschichte beigesteuert habe.

http://autorenimnetzwerk.com/antologie/anthologie-leseprobe/
Mit einem Klick auf das Bild zur Leseprobe

Es war ein ganz normaler Tag in der Facebook-Gruppe Autoren_Netzwerk. Diskussionen über Schreibblockaden, korrekte Grammatik und Marketingstrategien standen auf der Tagesordnung. Dann war plötzlich die Rede von einer gemeinsamen Anthologie. Schnell wurde klar, dass es hierbei nicht nur um heiße Luft ging, sondern alle außerordentliches Interesse zeigten. Zahlreiche SchriftstellerInnen beteiligten sich an der Erstellung eines Konzeptes und somit war der Startschuss für die Autoren_Netzwerk-Anthologie gegeben.
Wir einigten uns darauf, den Gesamterlös einem wohltätigen Zweck zukommen zu lassen - der Stiftung ‚Brot und Bücher‘ von Tanja und Werner Kinkel.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, AutorInnen, LektorInnen, CoverdesignerInnen, für ihren unermüdlichen und freiwilligen Einsatz, um diese Anthologie möglich zu machen.



Wenn ihr meinen Blog mitverfolgt, werdet ihr bereits die Entstehungsgeschichte zu "Fiducia" gelesen haben. Wenn nicht, gibt es hier ein paar Hinweise auf die Geschichte:
In meiner Kurzgeschichte wird der Frage nachgegangen warum es heute keine Feenwesen mehr gibt. Warum sind sie verschwunden? Fiducia ist nicht nur der Titel der Story, sondern auch die zuversichtliche ( ;-) ) Hauptprotagonistin.
Schaut euch den Trailer auf Youtube an. Ich freue mich über euren Daumen hoch. ;-)



Das Buch ist also bereits seit dem 1. Dezember frei käuflich als Taschenbuch und E-Book. Doch zur Feier des Tages, weil heute Nikolaus ist, könnt ihr ab heute ein Taschenbuch davon gewinnen. Dazu packe ich noch die ein oder andere Nascherei dazu.


Folgendes ist dabei zu beachten:

  • (Freiwillig) Follower meines Blogs sein (zb. über Facebook, google+ usw)
  • (Freiwillig) Teilen des Blogartikels
  • Kommentieren des Blogartikels. Und zwar würde ich gern eure Theorie hören. Wenn es mal wirklich Feen gegeben haben soll, was glaubt ihr, warum sind sie verschwunden? Oder zeigen sie sich nur nicht und sind immer noch da? Was glaubt ihr? 
  • Wenn ihr mir irgendwo folgt, nennt mir euren Namen im Kommentar, damit ich euch anschreiben kann (im Falle eines Gewinnes).
  • Keine Barzahlung des Gewinns
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand innerhalb Deutschlands, Österreich und Schweiz
  • Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben
  • Gewinner erklärt sich bereit namentlich genannt zu werden
  • Komplett anonyme Kommentare(Keinen Namen ect) haben keine Teilnahmeberechtigung

Das Gewinnspiel läuft ab 6. Dezember bis einschließlich 10. Dezember kurz vor Mitternacht.
Am 11. Dezember lose ich aus.


Viel Glück

Freitag, 4. Dezember 2015

Buch-Rezension: Temperamentvolle Leidenschaft 2

Temperamentvolle Leidenschaft - Zwischen Liebe und Lust



Autor: Don Ramirez
Titel: Temperamentvolle Leidenschaft
Untertitel: Zwischen Liebe und Lust
Verlag: Self Publishing
Erscheinungsdatum: Mai 2015
Seitenanzahl: 300
Genre: Erotik
Gelesen als: Print, Taschenbuch
Band einer Reihe: 2 von bisher 2
ISBN: 978-3734769986



Inhalt
Bei diesem Buch handelt es sich um eine Erotikbiographie des Autors selbst. Don schildert eindrucksvoll sein sexuelles Leben. Interessant dieser Buchreihe ist dass Don seine Frauen bewerben lässt, um die sexuellen Begegnungen ins Buch aufzunehmen. Man darf also davon ausgehen, dass die Frauen davon in Kenntnis gesetzt wurden, dass man über sie eine Geschichte schreibt.

Don ist wieder Single nachdem er und seine Verlobte sich getrennt haben. In den ersten Wochen stolpert er in ein Abenteuer mit der hübschen Sandra und lernt dabei auch Annalena kennen. Sie verbirgt eine heimliche Leidenschaft, die Don vorher nicht bekannt war. Die beiden bleiben nicht die einzigen Freundinnen, die Don den Kopf verdrehen. Melanie schafft es, ihn zu halten und mit ihm aufregende Monate zu verbringen. Doch das Glück währt nur kurz, denn Anita tritt in Dons Leben. Mit ihrer temperamentvollen Art ist sie genau sein Geschmack. Als sich Anita und Don treffen, verlieben sie sich Hals über Kopf und wollen trotz der großen Entfernung zusammenbleiben. Doch das geht nicht ohne weitere Hindernisse aus dem Weg zu räumen.


Erster Satz
Die Musik ist so laut, dass ich die Fahrgeräusche gar nicht wahrnehme.


Cover
Das Cover finde ich sehr schön! Auch wenn es schwarz-weiß ist, hat es eine sehr angenehme Wirkung aufgrund der wenigen schlichten Farbkleckse. Auch die abgebildeten Personen sind wunderschön und ich sehe mir das Cover immer wieder gern und lange an. Es passt auch hervorragend zum Buchtitel und zum Inhalt des Buches.

Schreibstil und Sprache
Der Autor ist gleichzeitig der Protagonist und somit ist das Buch aus seiner Sicht geschrieben - aus der Ich-Perspektive. Der Lesefluss ist schnell. Die Sätze sind nicht kompliziert und der Inhalt selbst ist auf das Wesentliche konzentriert. Die Dialoge sind gut, sie wirken sehr authentisch. Die Stilmittel sind einfach gehalten und typisch für einen Erotikroman.


Fazit
Man merkt schon das der Autor ein Mann ist. Oft ist es mir zu mechanisch erklärt. Das erinnert mich irgendwie an einen Pornofilm, bei dem man die Szenen zwischen den Sexakten übergeht, weil sie uninteressant sind. So kamen mir einige der nicht-sexuellen-Handlungen vor.
Vielleicht bin ich zu sehr epische Fantasytexte gewöhnt, aber manchmal fehlte mir die Tiefe und die Liebe zum Detail. Ab und zu wäre es ganz angenehm gewesen mehr zu lesen, mehr zu erfahren als "Sie telefonierten Stunden lang und am nächsten Tag fuhr er zu ihr nach Hause."(kein direktes Zitat). Leider sind mir einige Plotfehler aufgefallen, die den Lesespaß etwas gedämpft haben. Die erotischen und intimen Szenen sind sehr gut geschrieben. Der Hauptprotagonist ist sehr authentisch, das mag ich.
Alles in Allem ist das Buch jetzt nicht so der absoluter Hit. Er ist weder besonders schlecht, noch besonders gut. Es ist eine nette Lektüre zum Einheizen, wenn man nicht besonders tiefgründige Literatur lesen mag. Und es ist etwas für zwischendurch, finde ich. Ich konnte den Roman leider nicht an einem Stück lesen. Zu viele Frauen, zu viele Sex-Szenen hintereinander, dann wieder über einen Plotfehler gestolpert usw. Von daher bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne.


Bewertung 

Samstag, 28. November 2015

Buch-Rezension: Küss mich wach

Küss mich wach - Tales of Chicago 1



Autorin: Mila Summers
Titel: Küss mich wach
Untertitel: Tales of Chicago
Verlag: Self Publisher
Erscheinungsdatum: August 2015
Seitenanzahl: 166
Genre: Märchen, Humor
Gelesen als: Print, Taschenbuch
Band einer Reihe: 1 von bisher 3
ISBN: 978-1515133148



Autorin
Mila Summers wurde 1984 in Würzburg geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter lebt. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht und erfüllte sich mit der Veröffentlichung ihres ersten märchenhaften Kurzromans "Küss mich wach" einen großen Traum. Wenn sie nicht gerade Windeln wechselt, auf Reisen geht oder in den Büchern schmökert, die sich auf ihrem SuB häufen, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.


Inhalt
Eigentlich hielt Stacy es für eine gute Idee, dem lukrativen Stellenangebot Hals über Kopf zu folgen. Die Seifenblase zerplatzt schnell, nachdem sie vor Ort feststellen muss, dass der Job bereits vergeben ist. Ohne einen Penny in der Tasche fasst sie einen folgenschweren Entschluss und reist per Anhalter weiter. Mitch Havisham, Anwalt aus Memphis, nimmt sie mit nach Chicago. Während der Fahrt macht er ihr ein unmoralisches Angebot und lässt nicht locker, ehe sie schließlich einwilligt…


Erster Satz
Tannte Anne hatte mich gewarnt.


Cover
Das Cover ist wunderschön! Mir gefallen die Farben und die schlafende Frau auf dem Bild spiegelt sofort das Märchenhafte Thema des Kurzromans wieder.


Schreibstil und Sprache
Das Buch lässt sich super schnell lesen. Das liegt an den kurzen Sätzen und an der Einfachheit der Lektüre. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und soll den Leser um so mehr an Stacy binden. Es ist erfrischend, dass durch englische Begriffe wie "Restroom" einem immer wieder daran erinnert wird, dass die Geschichte in Chicago spielt. Das finde ich sehr angenehm.


Fazit
Der Anfang war ganz meins, fand ihn gut und war dann immer mehr, je näher ich dem Ende kam, enttäuscht. Ich weiß das soll ein Märchen sein aber bei einigen Szenen habe ich ungläubig geschaut. Beispiel: Stacy und Mitch kennen sich erst seit 4 Tagen und er überlässt ihr einfach seine Kreditkarte? Das ist unrealistisch, selbst für ein modernes Märchen. Ich würde es realistischer finden, wenn seine Schwester ihr ein Kleid schenkt, es für sie kauft, immerhin wollte diese Schwester Stacy ja bereits nach 2/3 Tagen einen "ehrenwerten Posten" anbieten. Jedoch war ich dann wieder positiv überrascht als Samantha auftrat. Von allen Charakteren, scheint sie mir am authentischen. Szenen mir ihr haben mir besonders gut gefallen. Das Ende hat mich wieder nicht so gut gefallen, es lies mich etwas unbefriedigt zurück. Daher gebe ich wirklich sehr knappe 4 Sterne.

Bewertung






Donnerstag, 19. November 2015

Kinderbuch-Rezension: Früchte, Früchte, Früchte

Früchte, Früchte, Früchte - Basteln, Spielen und Experimentieren rund um Natur, Obst, Kräuter und Rohkost




Autor: Christa Baumann
Titel: Früchte, Früchte, Früchte
Untertitel: Basteln, Spielen und Experimentieren rund um Natur, Obst, Kräuter und Rohkost
Verlag: Verlag Stephen Janetzko, Erlangen
Erscheinungsdatum: 2015
Gelesen als: Print
Seitenanzahl: 177
Genre: Kinderbuch
ISBN: 9783957220523



Inhalt
Das Buch ist ein Kinder,- Bastel,- Liederbuch zum Thema Früchte und Kräuter. 30 wunderschöne Lieder aus der Welt der Früchte, Kräuter und Rohkost. Es gibt Spiele in der Wohnung und im Freien. Kreative Ideen rund um Natur um Obst, Kräuter und Tiere. Geschichten, Rätsel und Gedichte. Es gibt auch Kräuterzeichnungen und ein süßes Mandala zum Ausmalen, sowie Rezepte mit rohen Zutaten wie "Roh-macht-froh!"-Geburtstagstorte. Bastelanleitungen für selbstgemachte Geschenke für Kinder und Erwachsene und kleine Experimente und Ideen um Kinder stark zu machen.



Cover
Das Cover ist super bunt und super ansprechend! Die Farben harmonieren und machen das Thema des Buches klar. Die Zeichnungen sind niedlich. Es hat mich von Christas Büchern als erstes direkt angesprochen.


Persönliche Meinung und Fazit
Ich bin ja nicht so der Basteltyp aber dieses Buch hat echt Spaß gemacht. Notenlesen kann ich nicht so gut, da hätte ich mir wohl noch die CD dazu kaufen müssen. Ich habe die Songtexte dann einfach wie ein Gedicht aufgesagt. Einige Bastelideen, wie die selbstgemachte Rassel zum Begleiten von Liedern, fand meine ganz kleine Tochter(2) auch super. Meine Große(5) bastelt ja gerne und ist manchmal Stunden lang in der Küche am Tisch und malt und schneidet aus und klebt. Ein bisschen schade finde ich, dass die Abbildungen alle Schwarz-weiß sind. Meine Große fand besonders das Experiment mit der Kresse auf den Tellern interessant. Man lernt als Erwachsener auch dazu: Ich wusste zb. nicht dass die Kresse unter der Alufolie nahezu farblos keimen. Die Abbildungen der Pflanzen und das Mandala haben wir über den Kopierer gejagt, und sie hat sie fleißig und bunt ausgemalt. Zum Beispiel das mit dem Löwenzahn. Das Bild hat sie ausgemalt, während ich die Geschichte dazu vorgelesen habe. Wir haben jetzt noch nicht alle Bastelanleitungen, Experimente und Lieder und Gedichte durch, aber wir haben ja noch Zeit. Besonders freut sie sich auf die Schnee-Experimente. Dann kann der Winter ja kommen! :-)
Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es ist hervorragend geeignet für den Hausgebrauch für mich als Mutter. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen dass das in einer Spielgruppe oder Kita auch gut ankommt.


Bewertung




Dienstag, 17. November 2015

(Gewinnspiel) 1 Jahr Katzenflieder


Quelle: Pixabay.com

Wow, heute vor einem Jahr ging mein erster Blogbeitrag online. Seitdem hat sich ein bisschen was getan. Katzenflieder Blog wird heute 1 Jahr alt!
Ich möchte das mit euch feiern. Ich verlose aus diesem Anlass ein Buch. Aber dazu gleich mehr.
Was ist in einem Jahr hier so passiert? Ich habe mal ein paar Sachen zusammengefasst und zusammen gerechnet und bin selbst erfreut.

1 Jahr im Überblick

Den ersten Blogartikel habe ich ja oben bereits verlinkt. Darin schrieb ich dass ich ein Buch schreiben möchte. Das tue ich auch aktuell. :-)
Leider wurde nichts aus der Erzieherausbildung, von der ich dort sprach. Mein Weg hat sich anders entwickelt. Ihr müsst wissen, dass meine kleinste Tochter zum Zeitpunkt der Bloggeburt 12 Monate alt war. In wenigen Tagen feiern wir ihren 2. Geburtstag. Bis August 2015 wurde sie von mir zuhause betreut. Mitte August ging sie dann in die Krippe. Seitdem schaffe ich mehr zu lesen und zu schreiben. Wobei sie erst seit dieser Woche für 7 Stunden am Tag betreut wird. Mitlerweile arbeite ich freiberuflich als Texterin für einige Auftraggeber, habe an Ausschreibungen und Schreibwettbewerben teilgenommen und arbeite an meinem 1. eigenen Roman. Hinzu kommt ja das Schreibstudium. Und seit Anfang November ein Zweites, welches nichts mit Schreiben zu tun hat. Sie überschneiden sich bis Dezember, aber das ist nicht so schlimm.

Das Schreibstudium an der Schule des Schreibens habe ich im Oktober 2014 begonnen. Es geht 15 Monate. Ein Studienheft für ein Monat. Ich habe vor einigen Tagen das 14. Heft begonnen. :-)
Darin geht es um Jungendliteratur. Rückblickend fand ich den Fernlehrgang ganz ok. Einiges war dabei, das kannte ich bereits, da ich zwischendurch immer mal wieder an Ausschreibungen teilnahm und mich mit der Struktur eines Romans beschäftigte. Manche Sachen waren neu für mich und hilfreich und andere waren einfach nur nervig. Nach wie vor mag ich kein Exposé oder die reine trockene Theorie der Grammatik. ^^

So, kommen wir zum Blog. Seit Beginn haben sich 120 Blogbeiträge angesammelt, davon 23 Rezensionen. Und ich habe etwas gelernt: Ich werde mir für das Jahr 2016 ein Buch der Bücher anlegen, in dem ich genau notiere wann ich welches Buch gelesen habe. Ich habe nämlich versucht zu zählen wie viele Bücher ich seit 2015 gelesen habe. So genau kann ich das aber leider nicht sagen, weil ich manche Bücher gar nicht auf Lovely Books eingetragen habe. So muss ich also schätzen und das wären dann 20 Stück. Ca. 20(+/-) Bücher von Januar bis heute gelesen. Für mich ist das beachtlich, wenn ich bedenke dass ich das alles immer gelesen habe, wenn ich kinderfrei hatte - neben Studium und später auch die freiberufliche Arbeit.

Ich habe das 1. Jahr genutzt um Kurzgeschichten zu schreiben. Auf der einen Seite waren es Kurzgeschichten, die ich für das Schreibstudium geschrieben habe und auf der anderen Seite habe ich an Ausschreibungen teilgenommen.
Insgesamt habe ich 14 Kurzgeschichten geschrieben.
Davon habe ich 10 Kurzgeschichten an Verlage zu Ausschreibungen geschickt.
6 davon wurden leider nicht in die Anthologien aufgenommen.
Bei 3 Ausschreibungen warte ich noch auf Bekanntgabe der prämierten Geschichten und bei einer Anthologie konnte ich eine Kurzgeschichte unterbringen.
Dazu habe ich 3 poetische Beiträge an die Experimenta Onlinezeitschrift geschickt. Zwei davon wurden leider abgelehnt und bei der dritten bekomme ich leider keine Auskunft. Dabei handelt es sich um eine Anthologie wo 365 Texte und Gedichte zum Thema Liebe gesucht wurden. Meinen Text hatte ich am 20.11.2014 abgeschickt und selbst nach 2 Nachfragen per Mail, bekam ich keine konkrete Antwort ob und wann man Infos über das Buch erhalten oder lesen könnte - damit man nicht immer nachfragen muss - da man auch nicht per Mail informiert werden würde.
Die Genres sind gemischt. Von Liebesgeschichten und humoristisches über Thriller zu Fantasy, ist alles dabei.
Ich selbst habe meine Genres für mich entdeckt: Fantasy und Thriller. Womit ich gar nicht warm, wurde sind Liebesszenen und humoristisches. Ich glaube dafür ist meine Seele zu schwarz und mein Humor zu trocken. XD

Erste Veröffentlichung

Wie bereits erwähnt, konnte ich eine Kurzgeschichte in einer Anthologie unterbringen. Hierbei handelt sich sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Facebook-Gruppe Autoren_Netzwerk. In der Anthologie "Hinter den Kulissen - wenn Worte zu Geschichten werden", werden 34 (inkl. mir) Autoren Kurzgeschichten und Gedichte zum Thema "Hinter den Kulissen" veröffentlichen. Der Erlös wird gespendet! Das Buch kommt am 1. Dezember als E-Book und Taschenbuch auf den Markt. Es kann jedoch schon auf Amazon als E-Book vorbestellt werden. Wer das Taschenbuch haben möchte, muss sich noch gedulden. Das lässt sich bei Amazon leider nicht zum Vorbestellen einrichten. Am 1. Dezember werde ich jedoch einen Blogartikel dazu posten. Damit es jeden Leser hier erreicht, wenn er schon nicht auf Facebook ist oder hin und wieder auf die Autorenseite schaut.


Gewinne ein Buch


Zum feierlichen Anlass, verlose ich ein Buch. Es handelt sich um das Buch "Der Dämon von Naruel". Es ist die Printausgabe des 1. Bandes der vierteiligen Fantasyreihe von der Autorin Janine Prediger. Das Buch kam im September 2015 heraus und es gibt von mir bereits eine sehr gut bewertete Rezension dazu.
Die Autorin war so lieb und hat etwas hineingeschrieben! Wer also dieses Buch gewinnt, darf sich glücklich schätzen eine signierte Ausgabe davon zu bekommen. :-)





Teilnahmebedingungen

1. Seit Follower meines Blogs. (google+, Facebook, Blogger, Blog- connect, E-Mail)
2. Kommentiert den Blogartikel indem ihr mir sagt wie ihr mir folgt und unter welchem Namen. Beantwortet außerdem folgende Frage:

Wie würdet ihr einen Tag in einem Jungle verbringen, wenn ihr die Fähigkeiten hättet, euch dort selbst verpflegen zu können?

3. Keine Barauszahlung der Gewinne 
4. Keine Haftung für den Postversand
5. Versand der Gewinne innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
6. Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ausnahme wäre der liebe Postbote. ;-)
7. Gewinner erklären sich dazu bereit namentlich genannt zu werden. 

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.

Der oder die Gewinnerin werden über ihr Glück benachrichtigt(sofern sie mir eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen) und in einer Auslosung auf dem Blog bekannt gegeben. Das Gewinnspiel startet am 17. November und endet in 10 Tagen am 27. November.

Ich wünsche viel Glück!

Montag, 16. November 2015

Buch-Rezension: Artgerecht

Artgerecht - das andere Babybuch






Autorin: Nicola Schmidt
Titel: Artgerecht
Untertitel: Das andere Baby-Buch
Verlag: Kösel
Erscheinungsdatum: November 2015
Seitenanzahl: 288
Gelesen als: Print, gebunden
ISBN: 978-3466346059



Autorin
Nicola Schmidt, geb. 1977, ist Wissenschaftsjournalistin, Bloggerin und Social-Media-Expertin. 2010 gründete sie das artgerecht-Projekt, das neben Elternberatung auch deutschlandweit einzigartige Wildnis-Camps für Familien mit Babys anbietet.


Inhalt

Das Buch vermittelt eine ganz eigene auf die Natur ausgerichtete Lebensweise von uns Menschen und den kleinen Babys. Die Autorin verrät viel über die biologischen und sozialen Kompetenzen, welche die Babys von Geburt an mit sich bringen und auch kommunizieren. Es geht über die Schwangerschaft zur Geburt und dann zum neuen Leben mit dem Kleinen.
Dem Leser wird einiges an Hintergrundwissen vermittelt, dass man so im Alltag vielleicht sogar vergisst, weil der Alltag zu stressig erscheint und man sich manchmal wünscht, der Tag hätte mehr als 24 Stunden. Der Eltern-Energie-Erhaltungssatz ist hierbei allgegenwärtig. Er zeigt auf, in welchem Aufwand sich Eltern die Erziehung in den ersten 4 bis 5 Jahren mit ihrem Kind machen (können). Windeln, Schnuller, Flasche, das geben die meisten Eltern ihren Neugeborenen. Jedoch muss dieses innerhalb der nächsten Jahre - manchmal schon weniger Monate, wieder abgewöhnt werden. Manchmal sehr radikal, manchmal erscheint die Schnullerfee und nimmt den Nuckel mit. Manche Eltern geben ihn ohne Ankündigung einfach nicht mehr her und erleben danach mehrere Wochen schlaflose Nächte und viel Geweine tagsüber. Das Buch liefert wertvolle Informationen was Babys wirklich brauchen und wie simpel man diese erfüllen kann. Kinder erziehen ist und bleibt Arbeit, aber der bequeme Weg, ist nach Ansicht der Autorin nicht der artgerechte. Artgerecht? Klingt seltsam, wenn man es auf den Menschen anwendet. Aber wie auch Hunde, Mäuse, Schweine und Vögel durch artgerechte Haltung ein glückliches Leben führen, so ist es auch bei Menschenbabys. Die Autorin führt uns in die Vergangenheit zurück und erklärt mit sinnvollen Beispielen, die liebevoll beschrieben sind, wie das Baby tickt und wie wir Eltern darauf am sinnvollsten reagieren können ohne uns selbst (als eigenständiges Individuum) zu verlieren.


Cover
Ich finde das Cover schön. Es ist auf eine ganz eigene schlichte Art und Weise schön. 


Schreibstil und Sprache
Die Texte sind sehr anschaulich beschrieben und es ist alles liebevoll erklärt. Das Buch mit samt seinen Texten ist so aufgebaut, dass keine Fragen offen bleiben.


Glaubwürdigkeit
Die angeführten Fakten und Darbietungen sind sehr gut recherschiert und belegt. Allgemein kann man davon ausgehen dass die Autorin, welche Wissenschaftsjournalistin, Bloggerin und Mitbegründerin des Artgerechts-Projektes ist, die auch Fortbildungen für Fachleute anbietet und Wildniss-Camps für Familien anbietet, Ahnung von dem hat, was sie in dem Buch vermitteln möchte.

Fazit
Wer Nicola Schmidt oder das Artgerechtprojekt kennt, geht schon mit einer gewissen Erwartungshaltung an das Buch. Denn es ist kein typisches Ratsgeberbuch über Babys. Ich kenne die Autorin durch ihre anderen Projekte und wusste worauf ich mich einlasse. Ich habe allerdings einen Stern abgezogen, weil ich glaube, dass das Buch nicht für jede Mutter geeignet ist und der Inhalt doch recht speziell ist. Mütter, die auf das bequeme Leben mit Nuckel, Flasche, Windeln und Co. auf keinen Fall verzichten könnten und die ggf. nicht ganz so offen sind, könnten sich mit diesem Buch schwer tun. Es geht eben viel um Steinzeitbabys und das Ursprungsmodell, Natur, tragen, stillen, Ausscheidungsbedürfnisse und starke Autonomie. Das wird nicht jeder Mutter gefallen. Ansonsten halte ich persönlich das Buch für absolute klasse. Ich bin ein Fan von Nicola Schmidt und werde das Buch weiter empfehlen.


Bewertung


Sonntag, 8. November 2015

Buch-Rezension: Der Dämon von Naruel 1

Der Dämon von Naruel - Der Berg der Elemente





Autorin: Janine Prediger
Titel: Der Dämon von Naruel
Untertitel: Der Berg der Elemente
Verlag: Books on Demand - Self Publishing
Erscheinungsdatum: September 2015
Seitenanzahl: 254
Genre: Fantasy
Gelesen als: E-Book
Band einer Reihe: 1 von 4
ASIN: B010SXUPOY



Autorin
Janine Prediger, in den 1990ern geboren, wuchs in einem Dorf in Westfalen auf. Dort besuchte sie das örtliche Gymnasium und erlangte die Allgemeine Hochschulreife. Das Schreiben begann sie bereits in der Grundschule. "Als Kind habe ich oft im Wald gespielt und war fasziniert von der Schönheit der Natur. Ich wollte, dass auch andere diese Faszination teilen können und habe angefangen, meine Eindrücke und Gefühle auf Papier zu bringen. Zusammen mit einer unbändigen Fantasie ist daraus wohl irgendwann eine Leidenschaft geworden." Heute lebt Janine Prediger mit ihrem Partner in München. Wohin es sie als nächstes verschlägt, das kann die Fantasy- und gesellschaftskritische Autorin noch nicht sagen. "Ich möchte meine Inspiration überall finden und viel von der Welt sehen. Nur wer viel gesehen und erlebt hat, kann diese Emotionen auch authentisch aufs Papier bringen."


Inhalt
Naurel ist ein Land in der Menschen und  Amphimen leben. Der Tyrann und der Kopf der Amphimen nimmt Pan, ein kleines Mädchen mit in sein Lager, um sie zu einer Kriegerin heran zu ziehen. Er sieht in ihr etwas, das sie Jahre später selbst erkennt. Es ist ein Fluch und ihre Bestimmung zugleich. Sie isst eine verfluchte Frucht und verkauft somit einem Dämon ihre Seele. Auf ihrem langen und beschwerlichen Weg muss sie einige Hindernisse bewältigen und die Auferstehung des Dämons verhindern. Doch bevor sie soweit ist, muss sich nach der Reinkarnation von Andurin, einer Götterseele suchen.

Bei dem Buch mit dem Untertitel "Der Berg der Elemente" handelt es sich um den 1. Band einer 4-teiligen Fantasyreihe. Der 2. Band "Das nördliche Königreich" ist bereits erschienen und der 3. Band soll im Frühjahr 2016 raus kommen.



Erster Satz aus dem Prolog
Der Nachtwind schlug Wellen auf dem See aus dunklem Blut, welcher sich auf dem lehmigen Boden immer weiter ausbreitete und die Erde mit Verzweiflung tränkte.


Cover
Ich mag das Cover. Es ist auf eine Weise schlicht und auf andere Weise trotzdem schön anzusehen. Das rote Auge in mitten der gelben Sonne, passt farblich auch gut mit diesem "drachengrün" zusammen.

Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist gemischt aus epischen Szenen und normalem Erzählstil. Es ist eine abwechslungsreiche Dynamik vorhanden und schnell zu lesen. Kampfszenen sind sehr ausführlich aber nicht zu überladen.

Ganz persönliche Meinung und Fazit
Die Geschichte um Pan hat mich sehr gefesselt. Ihr Leben als gefangene Kriegerin bei einem fischähnlichem Volk war interessant. Auch ihr Ausbruch in die wilde Natur, hatte mich gefesselt. Besonders angetan war ich von der Szene, wo Pan die verfluchte Frucht entdeckt und isst. Danach wird ihr Zustand beschrieben und wie sich das Gift in ihrem Körper und auf ihre Seele ausbreitet. Sehr gut beschrieben. Aber am spannendsten fand ich den Berg der Elemente.


Bewertung



Donnerstag, 5. November 2015

"Ich habe ein Buch geschrieben"

Neulich habe ich in einer Facebookgruppe von Autoren folgende Thematik mitbekommen:

"Was für Marketing betreibt ihr, um euer Buch zu verkaufen?"

Beim Durchschauen der Kommentare war für mich schnell klar, dass viele Autoren (nicht alle), nicht viel von Eigenwerbung halten. Das würde eh nichts bringen, sie würden sich nicht trauen, das sei zu viel Aufwand usw. Viele Autoren schreiben dass sie wenig Marketing betreiben. Ein Posting auf Facebook und Twitter muss genügen, meint einer. "Ich mache nur Lesungen", sagt ein anderer. Eine Autorin schrieb, man könne mit unprofessioneller Eigenwerbung kaum etwas erreichen und sie würde, wenn sie dann später mal Marketing betreiben muss, lieber Profis ans Werk lassen und versucht erst gar nicht sich selbst zu werben.

Ich habe für meine zukünftigen Bücher schon konkrete Vorstellungen, wie ich sie später mal vermarkten will. Ob das effektiver ist, als keine Werbung bzw. nur wenig? Ich für meinen Teil bin der Überzeugung: wer gesehen werden will - wer seine Bücher verkaufen will, muss dafür auch mal unter Leute. Ich habe echt Schiss vor meiner ersten Lesung! Ich bin ein medienscheuer Mensch, mag keine Fotos von mir selbst sehen und mich selbst hören schon mal gar nicht. Ich war bisher immer ein Außenseiter und niemand der gern im Mittelpunkt stand wenn alle Augen auf mich gerichtet waren. Aber jeder Charakter ist anders. Dennoch bleibt es dabei: Wer gesehen werden will, muss sich trauen.


Ich frage daher euch Leser und Buchnarren, wie ihr das seht.
Wie werdet ihr auf ein Buch aufmerksam und was würdet ihr Autoren raten, wie sie euch "erreichen" könnten?
Ich kann nur sagen, wie ich das als Leser betrachte. Wenn ich vorhabe ein Buch zu kaufen, schaue ich mir super gerne Neuzugänge und Rezensionen auf Youtube oder Bücherblogs an. Ansonsten gehe ich gern auf Buchmessen (wenn es möglich ist) oder schlendere durch Buchhandlungen. Für gewöhnlich findet man dort aber "nur" die Bücher von den großen und mittelgroßen Verlagen. Wenn ich auf Self Publisher-Bücher-Jagd bin, schau ich gern bei Amazon herum oder höre mich in Autorenkreisen um. Es gab schon mal Momente, in denen ich ein Buch gesehen habe, weil es im TV vorgestellt wurde.

Nun, was hat ein Autor überhaupt für Marketing-Möglichkeiten und was davon ist effektiv? Ich bin ein Noob, von mir kann man sicher nichts lernen. ^^ Dennoch habe ich eine Meinung.
Es lohnt sich konkrete Gedanken dazu zu machen. Marketing halte ich für genauso wichtig, wie das Schreiben des Buches an sich!
Nicht alles lohnt sich. Zum Beispiel habe ich gelesen, dass Flyer zum Buch kaum Anklang bei den Käufern und Lesern finden. Wie seht ihr das? Wenn ich einen Flyer zu einem Buch bei der Bestellung mitbekomme oder auf Messen mitnehme, dann landen die eigentlich zeitnah in den Müll. Lesezeichen können ganz nützlich sein. Ich habe zumindest 3 oder 4 Stück aus Papier passend zum Buch, aber ich nutze sie recht selten, da ich viel lieber eine andere Art Lesezeichen verwende. Die bestehen aus einem Stab, könnte man sagen, und daran baumeln Perlen. Den Stab legt man in die Seite, klappt das Buch zu und dann baumeln die Perlen an der Coverseite herum. Das finde ich im Regal viel schöner. Vielleicht kann man da aber auch etwas schönes draus machen. Hier habe ich ein paar Ideen, was ich selbst als Autor interessant finde.

  • Flyer und Lesezeichen

  • Bedruckte Shirts, Tassen usw.

  • Buchtrailer

  • Interviews und Autorenvorstellung auf Blogs, in Zeitungen, im Tv und Radio

  • Lesungen

  • Hörbuch 

  • Rezensionen, Buchvorstellungen auf Blogs usw.

Mit Sicherheit gibt es noch mehr Dinge, die man tun kann, um sein Buch zu vermarkten. Man kann einen Prominenten (sofern man einen kennt), bitten, aus dem Buch vorzulesen oder einen zu interviewen (Beziehungen sind wichtig!). Man kann sein Buch als Hörbuch veröffendlichen und die Reichweite von Lesern zu Hörern erweitern. Gerade bei Kinderbüchern ist das sehr beliebt! Man kann fast überall eine Lesung geben und sie ganz individuell gestalten. Bücherblogs und Autorensofas im Internet sind gute Möglichkeiten, sich zu zeigen. Man sollte auch Bücherblogs um Rezensionen bitten. Dazu gibt man ein kostenloses Leseexemplar an den Blogger, damit er das Buch ließt und bewertet. Dann postet er es auf seinem Blog und anderen Plattformen(Amazon, Lovely Books usw.) und sorgt somit für mehr Sichtbarkeit. Es gibt ganz viele unterschiedliche Plattformen, auf denen man Blogger findet und anderweitige Möglichkeiten, sein Buch zu zeigen. Blogger interviewen auch gern Autoren oder machen kurze Buchvorstellungen, Empfehlungen usw. Auch im Radio und in Tv-Sendungen gibt es die Möglichkeit sein Buch vorzustellen und Lesungen abzuhalten. Man kann Geschenkaktionen veranstalten, Leserunden bei Lovely Books und viel mit Youtube arbeiten. Wer viel gesehen wird, erreicht mehr Leute, verkauft u.U. mehr Bücher und verdient mehr Geld.

Ich finde es daher schade, dass sich einige Autoren nicht trauen über ihren Schatten zu springen oder gar der festen Überzeugung sind, sie bräuchten so etwas nicht. Das Buch, sofern es gut ist, würde sich von ganz allein verkaufen. Der Buchmarkt ist jedoch schon so überfüllt, dass jeder Schriftsteller etwas für seine Sichtbarkeit tun muss. Es genügt nicht mehr, wie vor 20 Jahren ein Buch zu veröffentlichen, ein paar Pressemitteilungen raus zuschicken und dann kommen die Leute. Heute muss man raus gehen, sich zeigen und gesehen werden. Am besten mit einem Wiedererkennungswert. Zum Beispiel hat die Autorin Ann-Kathrin Karschnick, immer ein grünes mittelalterliches Kleid an. Man sieht dieses Kleid und diese tollen rötlichen Haare und weiß sofort "ah das ist Ann-Kathrin Karschnick". 


Seit ihr der gleichen Meinung wie ich oder was denkt ihr darüber?


Sonntag, 1. November 2015

2. Liebster Award


Ja, man hat mich ein zweites mal nominiert. Die liebe Curly von Buchstabenschokolade hatte mich bereits am 12. September für den Liebster Award nominiert. Jetzt komme ich endlich mal dazu, der Nominierung nachzukommen. ^^

Der Liebster Award ist eine Art Vernetzung unter Bloggern. Jemand wird nominiert, dieser muss 11 Fragen beantworten und weitere Blogger nominieren. Ich habe leider keine freiwilligen Blogger finden können. :-( Manche wollen kein zweites oder drittes mal mitmachen, was ich verstehen kann.
Ich hoffe, euch gefallen trotzdem die Fragen. 


Hier sind also die 11 Fragen, die es zu beantworten gilt.

1. Warum hast du mit dem Schreiben/Bloggen angefangen? Was hat dich inspiriert?
Ganz zu Beginn hatte ich einen Blog über Frauenthemen, die Verhütung, Schwangerschaft und die Babyzeit betrafen. Ich wollte mit diesem Blog anderen mein Wissen mitteilen und meine persönliche Erfahrung mit meinen eigenen Kindern. Es war halt ein kleiner Mama-Blog. Ich denke, es war einfach mein Mitteilungsbedürfnis und einige Dinge wollte ich für weniger Wissende da lassen. Bezüglich Verhütung herrscht immer noch sehr viel Unwissenheit.

2. Wie lange (Jahre, Monate?) liest du schon?
Also richtig als "Hobby" betrachte ich Lesen erst seit ca. 5 Jahren. Seit mein erstes Kind auf die Welt kam. Damals habe ich mit Fach- und Sachbüchern angefangen und bin danach erst langsam zu den Romanen gewandert. Aber als Kind habe ich auch gern gelesen, habe mich aber nie als Bücherwurm gesehen. Im Gegensatz zu heute. ^^

3. Wie viele Bücher liest du durchschnittlich im Monat?
Das kommt ganz drauf an, wie viel Arbeit ich habe. Da ich freiberuflich arbeite und mein Arbeitspensum nicht immer gleich ist, ist es mir möglich manchmal ein bisschen mehr zu lesen. Seit meine Kleine für 5 Stunden tägl. in die Kita geht, kann ich Abends auch mal mehr als 20 Seiten lesen. Im Schnitt kam ich bisher auf 1,5 Bücher im Monat. Wobei ich nicht immer jedes Buch innerhalb eines Monats anfange und auch beende. Für einen Band von "Das Lied von Eis und Feuer" habe ich auch schon mal 3 Monate gebraucht. Wenn meine Kleine in 2 Wochen für 7 Stunden tägl. in die Kita geht, muss ich Abends nicht mehr arbeiten und kann auch mal 2 Stunden durchlesen = schaffe dadurch mehr Bücher.

4. Lieber Ich-Perspektive oder auktorialer Erzähler?
Ich bevorzuge den auktorialen Erzähler. Manchmal ist es aber auch ganz nett, aus der Sicht des Protagonisten zu schreiben.

5. Welche Zeitform bevorzugst du beim Lesen und beim Schreiben? Vergangenheit oder Gegenwart?
Präteritum.

6. Und warum?
Es fühlt und hört sich für mich einfach angenehmer an. Das empfinden die meisten Leute so - statistisch gesehen.


7. Lieblingsbuch?
Ich habe kein "Lieblingsbuch" an sich. Wie bei den Farben, kann ich aber gern sagen welche ich am liebsten habe: Die Bücher von "Das Lied von Eis und Feuer" von G.R.R. Martin und "Die vergessenen Welten" bzw. "Die Saga vom Dunkelelf" von R.A. Salvatore.


8. Gibt es Momente, wo du einfach keine Lust zum Lesen hast?
Wenn das Buch schlecht ist, oder ich an einer mühsamen Stelle angekommen bin, wo sich das Kapitel zieht wie Kaugummi. Ansonsten habe ich eig. immer Lust auf Lesen. Nur manchmal fehlt mir die Zeit und/oder die Müdigkeit übermannt mich.

9. Was spielt Lesen/Schreiben/Literatur für eine Rolle für dich?

Inzwischen eine große Rolle, da ich selbst Autorin bin. Schriftstellern ist ein Handwerk das nur verfeinert werden kann, wenn man ständig schreibt und Bücher von anderen Autoren ließt.

10. Welches Buch hat dich am Meisten mitgerissen von allen?

Siehe Frage 7.

11. Was würdest du dir von einem Buch wünschen? Was ist dir als Leser wichtig? Was macht ein gutes Buch aus?
Die Charaktere müssen authentisch sein und Handlungen müssen nachvollziehbar und logisch sein. Das finde ich fast am wichtigsten. Ich als Leser muss das was passiert, verstehen können. Das Erzähltempo muss abwechslungsreich sein. Zu viele Kampfszenen machen einen Roman schnell zu turbulent und ein Dialog der über 20 Seiten geht, will auch kaum jemand lesen. Ja, als Schriftsteller muss man auf so einiges achten und man wird niemals jeden zufrieden stellen können.


Sonntag, 25. Oktober 2015

Scanner-Persönlichkeit - steh' dazu!

Neulich bin ich auf ein Video von Annika Bühnemann gestoßen und eine Last ist von meinen Schultern gefallen. Es geht um sogenannte Scanner-Persönlichkeiten. Und zum ersten mal in meinem Leben fühle ich mich nicht mehr schlecht, was dieses Thema betrifft.

Hier ist das Video von Annika Bühnemann.

Woran merke ich, dass ich eine Scanner-Persönlichkeit bin?
Wer das Video jetzt noch nicht gesehen hat oder keine Zeit hat es sich anzusehen, dem erkläre ich das kurz.
Scanner-Persönlichkeiten, sind vielbegabte Leute, die alles ausprobieren, viele unterschiedliche Interessen haben und euphorisch eine neue Idee aufsaugen. Sie wollen viel machen, bekommen ggf. aber nur selten zum Schluss, weil sie mittendrin schon wieder eine neue Idee haben, die sie fesselt. Oder aber sie sind mit einem Thema super schnell durch. Ich zum Beispiel habe eines Tages etwas über die natürliche Familienplanung gehört und fing sofort Feuer. Ich habe dieses Wissen binnen weniger Wochen aufgesaugt, dass unsere damalige NFP-Beraterin nach 4 Sitzungen meinte, sie könne mir nichts mehr zeigen, ich würde bereits alles können, was wichtig ist zum Erlernen dieser Methode. Ich habe dann auch angefangen anderen Anfängern Hilfsstellung zu geben, das tue ich bis heute.

Flausen im Kopf und so vieles was man machen will
Ich habe mich mein halbes Leben lang dafür geschämt und mein Umfeld hat auch oft negativ darauf reagiert. Ich würde "Flausen im Kopf" haben, nie etwas ernst meinen, weil ich es nicht zu Ende bringe und ich solle mich endlich entscheiden und bei einer Sache mal bleiben. Ich dachte auch lange, dass ich mich selbst finden muss, weil ich ständig etwas neues finde, was ich unbedingt machen wollte und dann verwarf ich dieses Vorhaben wieder aus unterschiedlichen Gründen. Ich habe viele verschiedene Hobbys, die ich gar nicht alle aktiv ausübe.
Ich bin schon immer ein sehr kreativer Mensch gewesen. Schon immer und zu jederzeit. Kreative Hobbys hatte und habe ich viele. Ich wollte mal früher Mangazeichnerin werden, habe mir sogar mal Copic-Marker für 100 Euro schenken lassen, weil ich das wirklich lernen wollte, so zu zeichnen wie die Japaner. Ich habe sogar angefangen japanische Schriftzeichen zu lernen, habe deswegen oft Animes auf japanisch geschaut um dann im Untertitel die Worte zu verstehen. Ich war in Musik und Kunst immer die Beste. Mir war es zeitweise sogar unangenehm, dass die Lehrer auf mich zeigten und den anderen Kindern sagten: Schaut mal, so wie Katrin das macht, so soll das aussehen."
Ich habe gesungen, ich habe Gedichte und Geschichten geschrieben, ich habe wie gesagt, gezeichnet, habe sogar zeitweise privaten Unterricht von meiner Tante bekommen, die freiberuflich Ölgemälde malt. Ich habe dann die Musik entdeckt und weil meine Eltern mich nie auf eine Musikschule geschickt haben, habe ich angefangen Musik mit den Computer zu komponieren und habe gesungen - auch um meinen Frust abzubauen. Ich habe Schmuck selbst gebastelt, bemale Porzellan, häckel Mützen und Schals selbst, lerne gerade Keyboard spielen und lebe meine Kreativität durch Lesen von Bücher aus, lese 2 Bücher parallel, bastel mit dem Movie Maker herum. Früher habe ich zb. meine Gedichte und Kurzgeschichten mit dem Movie Maker mit Bildern und Musik herum gebastelt und es meinen Liebsten geschickt und helfe meinen Kindern kreativ zu sein. Ich schreibe mittlerweile beruflich, weil ich aus meinem Hobby beruflich was machen will. Ich weiß was ich kann und das ich es kann, also warum nicht damit Geld verdienen?

 Das Gefühl, nicht das Richtige zu tun
Wie Annika Bühnemann habe ich das Gefühl, die typische Angestellte, das ist nicht so meins. Ich fühle mich in meiner heutigen Selbstständigkeit als Autorin sehr wohl! Ich bin mein eigener Boss, kann selbstbestimmt etwas erledigen und trotzdem beruflich etwas machen, auch wenn ich weiß, dass ich erst mal damit nicht so viel Geld verdienen werde, wie mein Mann, der in einer namenhaften Firma arbeitet und einen sicheren Job dort ausübt. Auch wenn es für mich mehr Organisation und Buchführung ect. bedeutet, was man als einfacher Angestellter ja nicht hat, weil der Chef das alles übernimmt, aber es erfüllt mich. Ich habe mich lange schlecht gefühlt, wenn ich anderen gewagt habe genau das zu äußern. Man wird dann oft abgestempelt als jemand der nicht arbeiten gehen will und besonders in meinem konservativen Umfeld wird man belächelt, wenn man sich selbst verwirklichen möchte und keinem "soliden Job" nachgeht.

Also wie stelle ich fest dass ich eine Scanner-Persönlichkeit bin? Ich habe recherchiert und diesen Fragebogen für euch gefunden. Mache doch einfach mal selbst den Test. Wenn du viele Fragen mit JA beantworten kannst, dann bist du vielleicht auch Scanner-Persönlichkeiten. Diese Aussagen habe ich von Wissensscanner.de
  • Ich fühle einfach eine unersättliche Neugierde, bereits seit der Kindheit/ seit dem Jugendalter.
  • Ich habe einen sehr großen Wissensschatz.
  • Ich kann mich unheimlich schnell für ein neues Thema/ Problem begeistern.
  • Ich liebe Themen/ Probleme, hinter denen sich eine gewisse Herausforderung verbirgt.
  • Ich tue mich sehr schwer, mich auf viele kleine Details zu konzentrieren.
  • Ich verstehe gewisse Zusammenhänge sehr schnell.
  • Ich habe große Probleme in homogenen Menschenmassen mich zu Recht zu finden.
  • Ich finde Menschen, die langweilig, ohne Ziele sind und keine Herausforderungen angehen uninteressant.
  • Ich liebe es zu beobachten (Menschen, Tiere, Natur)
  • Ich habe eine starke Intuition und vertraue ihr auch blind.
  • Ich entscheide sehr oft aus dem Bauch heraus.
  • Ich sauge Informationen zu einem Thema regelrecht auf, wenn es mir sehr gefällt.
  • Ich liebe es zu lesen, am besten immer mehrere Bücher gleichzeitig.
  • Ich liebe es andere Menschen zu inspirieren und zu motivieren.
  • Ich liebe es komplexe Probleme zu lösen.
  • Ich ertrage routinemäßige Aufgaben nicht und sie demotivieren mich extrem.
  • Ich liebe sehr unterschiedliche Themen: Computer und Technik, Kochen,Pflanzen, Nähen, Malen, Politik…
  • Ich hatte schon in der Kindheit immer Probleme, längere Zeit bei einem Hobby zu bleiben.
  • Ich habe in meinem bisherigen Leben schon unzählige Sportarten ausprobiert und es fällt mir immer noch schwer, nur eine zu betreiben.
  • Ich denke oft sehr kritisch und unabhängig.
  • Ich liebe es unkonventionelle Dinge auszuprobieren.
  • Teamarbeit fällt mir ehrlicherweise oftmals sehr schwer.
  • Ich liebe es unabhängig und allein mich in Probleme und Aufgaben einzudecken.
  • Ich habe stets mehrere Ziele im Auge.
  • Ich fühle mich in jeglicher Hinsicht sehr individuell und leide oft darunter.
  • Ich habe große Probleme mit Autoritäten und anderen Meinungen klar zukommen.
  • Meine Interessen verändern sich manchmal schlagartig und ohne jeglichen Grund.
  • Ich fühle mich oft sehr unausgeglichen und überfordert,
  • Ich bin außergewöhnlich belastbar mit Problemen und Aufgaben.
  • Ich fliehe regelmäßig in meine eigene Phantasiewelt.
  • Ich fühle bei jeder neuen Aufgabe die ich beginne, einen wunderbaren Zauber der Leidenschaft und der Motivation.

Was bedeutet das jetzt für mich? Nun, ich weiß erst mal, dass mein Gefühl und meine Gedanken nicht so schlecht und negativ sind, wie ich sie bisher immer aus meiner Umgebung erhalten habe und dass ich nicht allein damit bin. Ich weiß nun, dass ich mich nicht mehr schlecht fühlen muss, wenn ich einem Traum nachjage und dann 1 Jahr später die Idee erst mal wieder verworfen habe. Ich hatte zum Beispiel schon immer den Traum gehabt ein Instrument zu lernen, seit meiner Kindheit wollte ich das aber meine Eltern ließen mich nie in eine Musikschule gehen oder haben mir ein Instrument zum Erlernen gekauft. Dann bekam ich Kinder und als meine ältere Tochter alt genug für die Musikschule war, begann ich auch wieder Feuer dafür zu fangen. Jetzt haben wir ein Keyboard. Auch wenn ich nicht jeden Tag dazu komme darauf zu spielen, ist es wie eine Explusion von Empfindungen für mich. Ich könnte mich da Stunden lang dran aufhalten, wenn nicht meine Konzentration irgendwann nachlassen würde. ^^

Seit ihr auch Scanner-Persönlichkeiten? Wie erlebt ihr das in eurem Alltag? Und falls ihr davon zum ersten Mal hört, was denkt ihr nach dem ihr diesen Beitrag gelesen habt?




Freitag, 23. Oktober 2015

Entstehungsgeschichte "Fiducia"

Wir ihr in dem Beitrag Mitte September mitbekommen habt, wird es bald meine erste Veröffentlichung geben. Ich möchte euch schon mal ein klein wenig einheizen und neugierig machen.

Angefangen hat alles in der Facebook-Gruppe des AutorenNetzwerkes, in der die Idee groß wurde eine gemeinsame Anthologie zu schreiben und den Erlös zu spenden. Es wurde viel organisiert und auch eine Webpräsenz angefertigt. Das war Mitte Juli 2015.
Der Titel und alle weiteren wichtigen Dinge zum Text, waren geklärt und schon bald begann ich, an einer großen Idee zu basteln. Ich hatte vorerst eine andere Idee, aber ich war damit nicht so richtig zufrieden, weil ich dann feststellte, dass sich das nicht so richtig umsetzen lässt, in der kurzen Zeit und für eine längere Kurzgeschichte angebrachter wäre, die ich ggf. selbst publizieren würde. Durch einen Blitzeinfall beim Durchstöbern meines Bücherregals kam mir eine (f)phantastische Idee. Ich benutze das Clustern(auch Mindmap genannt) und Brainstorming um meine Idee auszubauen.


Zuerst kritzelte ich meine groben Ideen auf ein Blatt Papier. Ich ordnete sie und formulierte eine Prämisse, also eine Botschaft hinter der Geschichte. Die Geschichte sollte sich mit dem Thema Feen beschäftigen. Am besten auch einen schönen Hintergrund besitzen, denn die Anthologie, würde pünktlich zur Weihnachtszeit heraus kommen und die Prämisse würde einfach zum Fest passen: Gemeinsam kann man alles schaffen! Es sollte den Zusammenhalt zwischen Lebewesen thematisieren.


Als nächstes suchte ich mir visuellen Anreiz. Wie sollte eine Feentür aussehen und wie sieht Fiducia, die Hauptprotagonistin, eigentlich aus? Und so sah ich mich im Internet zwischen unzähligen Bildern ein wenig um.


Ich wollte natürlich später auch Werbung für das Buch machen und so dachte ich sofort an einen Buchtrailer. Ich hatte dabei sofort eine Szene im Kopf und malte mir bereits ein Grundgerüst für den Trailer aus. Ich sprudelte vor Ideen und war jetzt schon ganz heiß auf die Umsetzung! Ich bestellte mir im Internet eine Feentür, die ich an die Wand kleben und filmen würde.

Die Tür lag allerdings noch eine ganze Weile herum. Es war noch genug Zeit, denn der Einsendeschluss würde der 15.Oktober sein. Ich baute die Charaktere aus, formte ihr Aussehen und ihr Wesen und schuf die Schauplätze. Es war inzwischen der 11. August. Jetzt ging es darum, den roten Faden, den ich in meinen Notizen bereits erarbeitet und grob gegliedert hatte, in Szenen zu erweitern. Ich schaute dabei nach dem Hook, nach Konfliktpunkten, dem Höhepunkt und der Auflösung, damit die Geschichte stimmig ist. Dabei machte ich das sehr detailreich, denn ich notierte mir auch konkret, welche Szenen ich nur beschreibe und welche ich "haut nah" erleben lasse, durch Dialoge und Interaktion.

Ich schrieb die erste Fassung innerhalb von drei Tagen. Darauf folgte das Kürzen, Abändern, Überarbeiten und Korrigieren der Kurzgeschichte. Danach gab ich sie einer Testleserin und überarbeitete noch einmal.
Inzwischen hatten wir uns nun auch auf eine Organisation geeinigt, welche die Spenden erhalten würde. Es ist Brot und Bücher geworden. Eine Organisation, die sich für Bildung in der 3. Welt einsetzt.

Am 13. September übergab ich die Kurzgeschichte der Lektorin.
Ende September bekam ich von meiner Lektorin die Geschichte zurück und ich machte mich einen Tag später an die Überarbeitung.

Am 27. September reichte ich die fertige Kurzgeschichte ein und damit war meine "Arbeit" getan. Ab jetzt hieß es: abwarten. Derweil schmiedete ich Pläne für den Buchtrailer und überlegte mir eine Aktion für meinen Blog. Es wird ein signiertes Buch zu gewinnen geben, indem einige Autoren etwas nettes hinein schreiben werden! Den Buchtailer werde ich bald beginnen zu drehen.
In der Anthologie werden 34 Autoren Kurzgeschichten und Gedichte veröffendlichen. Das Buch wird als E-Book und Taschenbuch erhältlich sein. Jeder, der das Buch kauft, spendet!

Und jetzt die ganz entschiedene Frage:

Wann wird die Anthologie "Hinter den Kulissen  - Wenn Worte zu Geschichten werden" veröffentlicht?

Angedacht ist der 1. Dezember. Ich werde euch in Kenntnis setzen, sobald sich der Termin verschiebt. :-)


Ihr wollt von den anderen Autoren lesen? Curly wird in den kommenden Tagen auf ihrem Blog Buchstabenschokolade einen Beitrag zur Anthologie posten. Schaut doch mal bei ihr rein.


Montag, 19. Oktober 2015

Buch-Rezension: Flamme der Seelen

Flamme der Seelen



Autor: Melanie Völker
Titel: Flamme der Seelen
Untertitel: Dämmernebel
Verlag: hnb Verlag
Erscheinungsdatum: September 2014
Seitenanzahl: 326
Genre: Fantasy
Gelesen als: Print, Taschenbuch
Teil einer Reihe: Band 1 von 3
ISBN: 978-3943018653


Autorin
Melanie Völker wurde 1980 in Dortmund geboren und lebt seit ihrer frühen Kindheit in Schwerte an der Ruhr. Seit 2010 widmet sie sich nebenberuflich dem Schreiben, insbesondere von Fantasy sowie Lyrik. Daneben gehören auch die Malerei und das Fotografieren zu ihren Hobbys.


Inhalt
Elyjas feiert seinen vierzehnten Geburtstag und wundert sich warum seine Mutter so traurig ist. Er gelangt durch ein Portal in die Welt Shaendâra. In dieser Welt herrscht Krieg. Er trifft dort sofort den Zottelkönig. Dieser bringt ihn in zur Scolai, einer Magierschule. Dort lernt er den Waisenjungen Andrûs kennen. Nun erfährt Elyjas wer er wirklich ist und was seine Mutter damit zu tun hat. Indessen fegen die Schatten von Rak Zhâr über das Land und der Krieg breitet sich immer weiter aus. Elyjas und seine Freunde begeben sich auf eine gefährliche Mission, die viele fantastische Momente, aber auch ungeheuerliche Momente zu Tage bringt.



Erster Satz
Er stand oben auf einem Berggipfel und blickte auf die weite, trockene Ebene, die vor ihm lag.


Cover
Das Cover ist wunderschön. Es hat eine schöne Atmosphäre und ist in eigener Weise dynamisch.

Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil von Melanie Völker ist fesselnd. Die Stilmittel die sie benutzt, erzeugen das richtige Bild vor dem inneren Auge. Es lässt sich relativ zügig lesen und hat ein sehr gutes Lektorat genossen, wie mir scheint.

Ganz persönliche Meinung und Fazit
Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich sofort gefesselt von der Sprachmelodie. Die Autorin hat sich hier sehr viel Mühe gegeben. Je mehr ich in die Geschichte eindrang, desto mehr musste ich an zwei Filme denken: Harry Potter und Herr der Ringe. Vielleicht ist es davon inspiriert? Jedenfalls hat es mich anfangs erst einmal an Harry Potter erinnert. Ein Junge, der aus der realen Welt in einem fremde Welt kommt und zur Magierschule geht und feststellt dass er etwas Besonderes ist. Als die Freunde sich auf den Weg machen, sein Schicksal zu erfüllen, kam es mir zuweilen wie Herr der Ringe vor. Es gibt einen Erzmagier, einen Freund mit dem Elyjas sehr verbunden ist, einen hochnäsigen Hochgeborenen, der Elyjas nicht leiden kann, einen Elf und andere fantastische Wesen. Die Geschichte um Elyjas ist dennoch schön geschrieben und sehr spannend gestaltet. Magie und mystisches sind hier oft zugange. An manchen Stellen war mir dieses episches Präteritum to much, besonders an den Stellen, wo die Gefährten am herum reisen waren, aber im Großen und Ganzen bin ich ein Fan davon. Eine gute Buchreihe, die ich beenden möchte.

Bewertung



Donnerstag, 8. Oktober 2015

Kurzgeschichten-Projekte

Ich hatte vor einiger Zeit eine gruselige Kurzgeschichte für einen Schreibwettbewerb angefertigt. Diese wurde nicht prämiert - ich gehörte eben nicht zu den 3 Besten von 70 Einsendungen.
Ist ok, man muss mit Niederlagen umgehen können und das Beste draus machen. Deswegen sammel ich jetzt Ideen für weitere Kurzgeschichten zum Gruseln, um sie dann als E-book anzubieten. Dieses Jahr werde ich wohl noch nicht dazu kommen, es zu veröffendlichen.

Hier möchte ich euch ein wenig an meinen Gedanken dazu teilhaben lassen.

Also die Kurzgeschichte, die ich bereits fertig habe, handelt um einen außerirdischen Virus, der die Menschen zu Untoten macht. Vielleicht packe ich noch eine andere Kurzgeschichten von mir dazu. Es handelt um ein verfluchtes Schmuckstück, welches den Besitzer tyrannisiert.
Jetzt kommen einige Ideen, wovon ich noch nicht weiß, ob ich sie verwenden werde oder nicht.


Eine Leiche in einem riesigen Strauch von Weinblättern oder Efeu.

Eine psychisch schwer erkrankte Frau die Kinder tötet, weil sie glaubt sie sei Lilith - Adams erste Frau.
--> Hierbei muss ich erwähnen, dass ich diese Kurzgeschichte als Anlehnung oder Auftakt an einen späteren Horror-Roman schreiben möchte. Darin geht es um eine Frau, welche die Reinkarnation von Lilith ist und nun von Luzifer erfährt, wer sie wirklich ist. In der Realwelt beginnt die Frau, eine schwere psychische Störung zu entwickeln. Wer es nicht weiß: Der Sage nach hat sich Lilith, nachdem sie Adam verlassen hatte und in die Hölle ging, mit der Dämonin Lamaschtu vereinigt und Lamaschtu ist für den plötzlichen Kindstod verantwortlich. Lilith will laut Bibel sich nun an Adam und Evas Kindern rächen, weil Gott ihr ihre genommen habe, deswegen ist sie als Kinder mordende Frau bekannt.

Eine Gruppe von Menschen die in einer Villa aufwacht, aus der sie nicht mehr heraus kommt und sie nicht wissen wie sie dort hinkamen und was sie dort sollen. Dachte an wenig Gewalt und mehr Psychokitzel.

Eine Story über den Slenderman.

Ein Geistwesen, welches in der Welt herum reist, und die Schattenseiten der Menscheit beobachtet, aber selbst daran keinen Anteil nimmt, nur beobachtet. Vielleicht auch als verstorbene Person?

Ein kürzlich verstorbener, der gar nicht weiß, dass er tot ist.

Die Kurzgeschichte "Seelenall", würde ich aufarbeiten. Eine Seele einer verstorbenen Frau, die auf die Neuprogrammierung (Wiedergeburt) vorbereitet wird und sich an den schreckliche Unfall erinnert.

Das zum Ebook mit den Gurselgeschichten. Vielleicht fällt mir noch mehr ein.

Dann plane ich noch eine weitere Kurzgeschichten Sammlung zum Thema Feen und Elfenwesen. Dazu habe ich allerdings noch keine Ideen, weil dieses Vorgaben noch in der Zukunft liegt und ich erst mal meinen Roman und das Gruselgeschichten-Ebook veröffendlichen möchte.

Aber vielleicht möchtet ihr bestimmte Themen sehen? Stellt euch einfach vor, ich würdet mein Ebook mit den Kurzgeschichten kaufen und lesen. Was würdet ihr gern dort drinnen lesen wollen? Oder was würdet ihr richtig doof finden?
Ich hatte zb. bei einem Autorenkollegen eine Kurzgeschichtensammlung gelesen, da war eine Story zu Monsterspinnen drin. Ich mag Geschichten zu Spinnen nicht so gerne, weil ich die Fiecher nicht mag. ^^ Diese Story hätte er also "für mich" gern rauslassen können.
Ich gebe euch also die Möglichkeit mit zu bestimmen, welche Art von Geschichten ich veröffentliche. Da es bei einem früheren Blogbeitrag schon mal zur Sprache kam: Nein, nur allein davon mache ich es sicher nicht anhängig. Aber ihr seit meine Leser, und im besten Fall meine Fans, meine Käufer und mir ist wichtig euch zufrieden zu stellen. :-) Und was gibt es schöneres als Leser bei einer Geschichten mitwirken zu können?

Samstag, 3. Oktober 2015

Lesestatus 2015 Juli - September

Im Lesestatus 2015 Juli bis September werdet ihr erfahren, wie viele Bücher und vor allem welche Bücher ich in dieser Zeit gelesen habe. Manche Bücher habe ich schon früher begonnen zu lesen. Ich notiere die Bücher in dem Monat, in dem ich sie beende. Bücher die ich rezensiert habe, erkennt ihr an dem "(R)".



Im 3. Quartal 2015 habe ich 4 Bücher gelesen. Davon waren 3 E-Books. 2 Davon sind Kurzgeschichten, ein Buch ist ein Sammelbuch mit mehreren Kurzgeschichten und das einzige Printbuch ist ein Roman.



(R) "Sprudel und Puste" von Jan P. Zille mit 25 Seiten.

(R) "Messer und Herz" von Jan P. Zille mit 20 Seiten.

"Selbstjustiz oder Gerechtigkeit für die Opfer" von Susann N. mit 323 Seiten.

(R) "Leichenflüstern" von Normen Behr mit 304 Seiten.




Montag, 14. September 2015

Mein SuB 2015

Endlich sind meine beiden SuB-Videos fertig.
Ich zeige euch in 2 Videos meinen Stapel ungelesener Bücher.
Die Titel nach Reihenfolge findet ihr in der Beschreibung unter dem Video.
Das Buch mit dem meisten Seiten: "Das Werk" von Edgar A. Poe mit 1070 Seiten.
Das Buch mit den wenigsten Seiten: "Grenzen, Nähe,. Respekt" von Jesper Juul mit 91 Seiten.


Viel Spaß!!!


Teil 1



"Das Werk" von E.A. Poe
"Unheimliche Geschichten" von E.A. Poe
"Das Lied von Eis und Feuer" (Band 4-6) von G. R. R. Martin
"Shades of Grey" (Band 2 & 3) von E L James
"Ich und die Menschen" von Matt Haig
"Verhüten ohne Hormone" von Dorothee Struck
"Das Self-Publisher-Jahrbuch 2014" von Matthias Matting
"Masken - Düstere Fantasy-Geschichten" (Anthologie)
"Der gute Psychopath in dir" von Kevin Dutton & Andy McNab
"Katzendämmerung" von Arthur Gordon Wolf
"Psychologie - Grundlagen" von  Wolfgang & Ute Schönpflug
"Die Prophezeiung der Seraphim" von Mascha Vassena
"Bird Box - schließe deine Augen" von Josh Malerman
"Die Ankunft - ein Fallen-Angels-Roman" (Band 1) von J. R. Ward
"Menschenkinder" von H. Renz-Ploster
"Die Kindheit ist unantastbar" von H. Renz-Ploster
"Kinderjahre" von Remo Largo
"Eltern Coaching - Gelassen erziehen" von Jesper Juul
"Die Dunkelmagierchroniken" (Band 1& 2) von Carsten Thomas
"Die Seelen der Nacht" von Deborah Harkness
"Die vergessenen Welten" (Band 4-6) von R. A. Salvatore
"Kreativ schreiben für Fortgeschrittene" von Fritz Gesing
"Raum zum Schreiben" von Bonni Goldberg
"Grundlagen und Techniker der Schreibkunst" von Otto Schuhmann
"So lektorieren Sie Ihre Texte" von Sylvia Englert
"Buch zum Welttag des Buches 2014"
"Der goldene Kompass" von Philip Pullmann
"Dunkle Stunden" (Anthologie)
"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner
"Morgen kommt ein neuer Himmel" von Lori Nelson Spielman



Teil 2




 "Grenzen, Nähe, Respekt" von Jesper Juul
 "Was ist los mit meinem Körper?" von E. Raith-Paula
"Der Weg zur emotionalen Selbstständigkeit" von E. Sabrina Mazza
"Der Sturm vor der Stille - Warum Menschen den Kontakt abbrechen" von Tina Soliman
"Geschwister - Die längste Beziehung des Lebens" von Susann Sitzler
"Das Elfen-Bestimmungsbuch" von  Benjamin Lacombe
"Der Lavendelgarten" von Lucinda Riley
"Nachtprinzessin" von Sabine Thiesler
"Jamies Quest - Aufgabe gesucht" (Band 1) von Cornelia Franke
"Das fremde Mädchen" von Katherine Webb
"The Diviners - Aller Anfang ist böse" von Libba Bray
"Das Lied der Dunkelheit" von Peter V. Brett
"Küss mich wach" (Band 1 ) von Mila Summers
"Sterntaler" von Kristina Ohlsson
"Soul Seeker" (Band 1-4) von Alyson Noel
"Die Drachenkämpferin" (Band 1-3) von Licia Troisi
"Die Schattenkämpferin" (Band 1-3) von Licia Troisi
"Nashira" von Licia Troisi
"Eis und Dampf" (Anthologie)
"Die dunklen Farben des Steampunk" (Anthologie)
"Fantasy Noir" (Anthologie)
"Temperamentvolle Leidenschaft" (Band 2) von Don Ramieres
"Das Grauen im Museum" von H.P. Lovecraft
"Lovecraft Lesebuch" von H.P. Lovecraft
"In der Gruft" von H.P. Lovecraft
"Stadt ohne Namen" von H. P. Lovecraft
"Die göttliche Komödie" von dante
"Das verlorene Paradies" von John Milton
"Ganzheitliche Entspannungstechniken für Kinder"

"Marmeladenbrot und saure Gurke" von Jana Dahlke
"Ein Opfer für das Biest" von Katja Schnee
"Abendrot - sieben bewölkte Geschichten" von Birgit Otten
"Märchen - zwölf magische Geschichten" von Birgit Otten
"Hope- gefangen zwischen Liebe und Lust" von Eve Bourgeon
"Weltenschlüssel - du bist nicht die Einzige" von Michelle Craig
"Die Sklavon von Aquare" von Gerwalt Richardson
"La rue du chat - Romantische Katzen-Memorien aus der Stadt der Liebe" von Cindy Blum
"What the f*** are High Heels???" von Lotta Frisch

Freitag, 11. September 2015

Vorschau auf erste Veröffentlichung


Ein Cover - Ein Titel - Ein Buch -

Ein Projekt  - Viele Gesichter - Für einen guten Zweck



Coming soon


(Buchvorstellung) Menschen sind Menschen. Überall.

Heute war ich bei Mac Geiz und habe dieses Buch gesehen. Passend zum aktuellen Thema Flüchtlinge. Die Thematik bewegt mich allgemein und deswegen habe ich es mir auch gekauft. Es war ein Mängelexemplar.




"Menschen sind Menschen. Überall."
Verlag: cbt
1. überarbeitete Neuauflage 2006
160 Seiten

Rückseite:
Nichts sehen?
Nichts hören?
Nichts sagen?
Deutschsprachige P.E.N.- Autoren sagen "Nein" zu Fremdenhass, Antisemitismus und Gewalt. In Erzählungen, Gedichten, Satiren, Theaterstücken und Liedern rufen sie auf zum Sehen, Hören, Reden - und zum Handeln gegen Gewalt, Intoleranz und Fremdenhass.




Samstag, 5. September 2015

(Kurzgeschichte) Fancy

Diese Kurzgeschichte stammt aus dem 8. Monat meines Schreibstudiums.

Fancy

Meine Hände waren eiskalt, aber das störte mich nicht. Ich war gern draußen. Über mir war ein einfaches Plastikdach und hinter mir der weißrot gestreifte Stoff, der im kühlen Wind herum zappelte. Der Markt war belebt, überall Menschen. Ich fühlte mich gut, denn ich dachte an später. Da würde ich meine Freundin treffen. Sie war mein Sonnenschein. Der Winter nahte, und dennoch kamen die Leute auf den Markt um hier ihr Gemüse und Obst zu kaufen. Von einem Tag auf den anderen veränderte sich mein Leben, dass ich so wunderbar in den griff bekommen hatte. Der Wind erschien mir plötzlich wie eine Woge aus Eiszapfen, als ich meinen Bruder aus heiterem Himmel vor mir stehen sah. Mein Bruder Ethan war sechzehn Jahre alt - zwei Jahre jünger als ich. Und dennoch war er so bedrohlich. Mit eisigen Augen und einem provokativen Grinsen blickte er mich an.

„Ich hätte gern eine Apfelsine“, sagte er und zeigte auf die Apfelsinen zu seiner Rechten, ohne den Blick von mir zu nehmen. Ich zögerte eine Sekunde, nahm verunsichert eine Apfelsine und reichte sie ihm zitternd. Er nahm sie entgegen. Mein Bruder sah sich die Apfelsine oberflächlich an, drehte sie demonstrativ in seiner Hand herum und gab sie mir zurück. „Die passt besser zu dir, diese pickelige Frucht, wie die Haut eines ängstlichen Gör, dass vollkommen nackt draußen im Schnee stehen muss.“

Ich erinnerte mich … Ein beißendes und zermürbendes Gefühl kam auf, dass ich seit einigen Jahren versuchte zu verarbeiten. Plötzlich kam er mit einem mal um den Stand herum gelaufen. Panisch stolperte ich einige Schritte zurück. Immer noch hatte er dieses provokative Grinsen im Gesicht und seine frostigen Augen starrten mich an. Ich prallte gegen meinen Chef und dreht mich erschrocken zu ihm um. Er blickte in meine wässrigen Augen, sah zu dem Fremden hinüber und wieder zu mir. „Bitte gehen Sie. Sie machen ihr Angst.“

Mein Chef baute sich schützend vor mir auf, woraufhin sich mein Bruder grinsend zurück zog und in der Menge verschwand. Jetzt spürte ich meinen schwachen Körper. Die Starre ging in ein unkontrolliertes Zittern über. Bilder schossen mir durch den Kopf, stumme Schreie blieben in meinem Hals stecken. Ich hörte meinen Chef auf mich einreden und spürte wie meine Lippen Worte formten, hörte mich jedoch nicht. Und doch war es so laut in meinem Kopf. Dann sah ich wie mein Chef telefonierte. Keine Stunde später kam meine Freundin zu mir und beruhigte mich. Zuhause angekommen, telefonierte ich mit meiner Therapeutin. Das Sprechen mit ihr, half mir immer wieder meine Mitte zu finden. Sie kam auf eine Idee und erzählte mir davon. Ich gab den Hörer an meine Freundin weiter, denn sie wollte etwas mit ihr besprechen. Der nächste Tag auf dem Markt verlief ohne Zwischenfälle. Auf dem Weg nach Hause lauerte mir Ethan allerdings auf. Er musste mir gestern gefolgt sein, denn er fing mich direkt vor meiner Haustür ab. Er kam so nah an mein Gesicht heran, dass ich seinen Atem spüren konnte. Er griff nach mein Handgelenken und hielt sie mit verbissener Brutalität fest. Ich war wie Wackelpudding in einer Porzellanschale – weich und von einer starren Mauer umgeben, die sich kein Zentimeter rührte. Ich fing an zu zittern und das Tosen in meinem Kopf wurde lauter. Ich musste durchhalten! Er flüsterte mir etwas ins Ohr, dass ich nur zur Hälfte verstand. Mein Säuseln wurde lauter. Jetzt hörte ich ihn gar nicht mehr, sondern nur noch fremde Worte die meinen Mund verließen. Es hörte sich an, als würde jemand anderes das sagen. Das verletzte, kleine Mädchen aus meiner Vergangenheit bettelte um Gnade, flehte ihn an und entschuldigte sich unentwegt.

„Würdest du doch endlich dein verdammtes Maul halten.“

Und dann passierte alles ganz schnell. Ich sah die Männer in Uniform und hörte das Klicken von Handschellen. Ethans Blick, den er mir zuwarf, als er sich in das Polizeiauto setzte, traf mich jedoch nicht mehr. Das kleine Mädchen stand nun neben mir. Ich hielt es fest an meiner Hand, wie die Mutter ihr Kind beschützend halten würde.
„Gut gemacht Fancy! Es lief alles wie geplant. Du warst sehr mutig! Er wird dir nie wieder etwas antun können. Er kommt in eine geschlossene Anstalt und wird den Rest seines Lebens dort verbringen. Unser Plan war gewagt, aber es hat geklappt“, sagte meine Freundin, die hinter mir stand.
Gedankenversunken schaute ich auf die Straße mit dem winzigen Auto und dem winzigen Gesicht, dessen eiskalte Augen immer kleiner wurden.

Montag, 24. August 2015

Rezension: Leichenflüstern

Leichenflüstern




Autor: Normen Behr
Titel: Leichenflüstern
Verlag: Self Publishing
Seitenanzahl: 304
Gelesen als: E-Book
ASIN: B00RZSJII0




Inhalt
Das Buch beinhaltet 10 kurze Geschichten, die zum Gruseln einladen. Vorneweg gibt es im Vorwort zu den Interesse, Geschichte und Gedanken des Autos, was recht interessant ist und tiefe Einblicke gewährt. Die meisten der Geschichten haben ein kleines Vorwort oder Nachwort zur Entstehung, was ganz interessant ist. Die Themen sind bunt gemischt. Von Science Fiction Horror wie in "Die unsichtbare Melodie der Harfe" bis zum Thriller mit Realweltelementen mit einem alten Mann und seinem Puzzle in "Tod in 500 Teilen", großen Monsterspinnen in "Die beiden Seiten der Tür" und einem Haus, dass plötzlich im Nirgendwo schwebt in "Hausbrüchig", ist alles dabei. Die Ideen der Storys sind sehr ungewöhnlich und nichts für "Mainstreamer".


Erster Satz
Obwohl er weiß, dass der Kaffee nur lauwarm sein wird, bestellt er eine große Tasse.


Cover
Eigentlich ist das Cover schön. Aber schöner wäre es, wenn es in Farbe gewesen wäre. Auch wenn es sich um Leichen und unheimliches handelt, so finde ich ein schwarz-weiß-Cover nicht so ansprechend. Das Bild hätte interessanter gewirkt mit ein paar Farbtupfern. Mit Bildbearbeitungsprogrammen ist heute so einiges machbar.


Schreibstil und Sprache
Der Schreibstil ist ganz okey. Da es sich im eine Sammlung von verschiedenen Werken handelt, welche zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben wurden, merkt man jedoch die Qualität. Der eine Text ist weniger gut geschrieben und der nächste Text wirklich fabelhaft. Die Sprache an sich ist einfach und lässt sich schnell lesen. Jedoch sind in einigen Geschichten viel zu viele langatmige Umschweife vorhanden, was den Lesespaß etwas drückt.


Ganz persönliche Meinung und Fazit
Am Besten gefallen haben mir "Hausbrüchig",  "Die unsichtbare Melodie der Harfe", "Leichenflüstern" und "Tod in 500 Teilen". Die haben mich gefesselt und mich wirklich Abends, wenn ich im Dunkeln gelesen habe, gruseln lassen. Besonders wenn die Degus im Wintergarten angefangen haben am Holz zu nagen und im Laufrad gelaufen sind und das so unheimliche Geräusche gemacht hat, habe ich mich schon umsehen müssen. :-)
Normen Behr hat diese Kurzgeschichten zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben und das merkt man an der Textqualität. Bei einigen Geschichten sind mir Plotfehler aufgefallen und unlogische bzw. unrealistische Darstellungen. Beispielsweise in der Story "Die beiden Seiten der Tür". Dort geht es um eine Gruppe von Erziehern von taubstummen Kindern in einer Betreuungseinrichtung. Sie entdecken eine Spinne, die es in Deutschland so gar nicht gibt(Tarantel). Und die Reaktionen der Erzieher ist sehr unrealistisch vielen Momenten. So wie die Erzieher dort auftreten, würde niemals ein Erzieher handeln. Das hat mich sogar teilweise richtig aufgeregt, auch wenn ich wusste, Normen Behr wollte die Handlung vorantreiben. Begeistert war ich jedoch sehr vom der Geschichte "Hausbrüchig". Ich würde sagen, mit Abstand seine Beste Kurzgeschichte in diesem Buch. Auch wenn ich hier wieder einiges unlogisch fand.
Ich fand das Ebook ingesamt jetzt nicht so berauschend, aber eine nette Lektüre für zwischendurch ist es alle Male.






Bewertung

Samstag, 15. August 2015

(Kurzgeschichte) Einer dieser Tage

Diese Kurzgeschichte habe ich in meinem 7. Studienmonat geschrieben. Ich muss zugeben, ich hätte doch noch irgendein Konflikt hinein bauen sollen. Dennoch finde ich die Geschichte ganz okey. Es ist nicht mein Genre, dass muss ich dazu sagen. Etwas humoristisches schreiben, gelingt mir einfach nicht. Ich hoffe dennoch, das euch die Kurzgeschichte gefällt. Diese Geschichte hatte eine Vorlage, die ich ausschmücken und ausbauen sollte.

Einer dieser Tage

Feddersen lebt ein ausgesprochen wohl geordnetes Leben. Er steht jeden Morgen um die gleiche Uhrzeit auf, kommt um die gleiche Zeit in sein Büro, isst um die gleiche Zeit zu Mittag und geht um die gleiche Zeit schlafen.

An einem Donnerstag im November verlässt Feddersen sein Büro, wie immer pünktlich um 17:30 Uhr. Er schiebt sich den Rest seines Mettbrötchens in den Mund. Er will jetzt seinen Mantel von der Garderobe nehmen, als dieser hängen bleibt und ein Knopf zu Boden fällt. Feddersen stöhnt und hebt die Knopf auf. Er schlüpft in den Mantel und läuft in die Empfangshalle. Dort angekommen, nähert sich bereits der schnüffelnde Fellteppich. Er kennt den Hund bereits. Jeden Tag, wenn Feddersen Feierabend hat und sein Kollege ihn ablöst, schnüffelt der Hund an seiner Kleidung. Dann ist das Herrchen mit dem Hundchen im Büro verschwunden. Heute allerdings scheint sich der Labradorrüde besonders zu freuen. Er springt Feddersen direkt an. Sein Kollege entschuldigt sich. Feddersen klopft seinem Kollegen auf die Schulter und läuft weiter. Er kommt am Pförtner vorbei.
„Pünktlich wie immer, Herr Feddersen.“
„Stimmt genau“, antwortet er.
„Ihr Mantel, Herr Feddersen.“
Er schaut an sich hinunter und sieht den letzten Knopf am seidenen Faden baumeln. Feddersen rollt mit den Augen und kurzerhand reißt er den Knopf genervt ab, um ihn in seine Tasche zu stecken. „Der Hund muss sich mit der Kralle verfangen haben“, meint der Pförtner mit einem Blick, der auch hätte sagen können: „Ich mag es auch nicht wenn der Kerl mit seinem Hund zur Arbeit kommt.“ Feddersen antwortet darauf nicht sondern verabschiedet sich knapp, während er sich seinen Mantel fest um seinen Körper wickelt. Nun steht er an der Bushaltestelle. Vor drei Minuten hätte sein Bus kommen müssen. Immer wieder schaut er auf die Uhr, die an der Anzeigetafel hängt. Endlich, der Bus kommt. Feddersen steigt in die Buslinie 60 ein und begrüßt den Busfahrer Wily Otremba. „Schöner Abend heute“, sagt Feddersen.
„Soll aber noch regnen“, gibt Wily zurück und deutet auf Feddersens Mantel. Feddersen zeigt ihm wortlos die zwei abgerissenen Knöpfe. Wily schielt hinüber und nickt wissend.
„Dabei hatten wir doch in letzter Zeit eine ganze Menge Regen.“
„Da haben Sie Recht, Herr Feddersen.“
Freundlich nickend geht Feddersen weiter und setzt sich auf den gleichen Platz wie jeden Abend. Er ließt seine Zeitung während der Bus fährt. Liegt es daran, dass Wily gerade schneller fährt als erlaubt, oder hat das einen anderen Grund warum er plötzlich Schlaglöcher bemerkt. Immerhin wackelt und rumpelt der Bus so heftig, dass ein Mann, der neben Feddersen steht, sein Gleichgewicht verliert und auf ihn drauf fällt. Feddersen schaut auf seinen Mantel. Er lässt die Schulter sacken. Der Mann, der auf ihn drauf gefallen war, hatte einen schlecht eingepackten Döner in der Hand. Sein Mandel riecht jetzt also nach Mett und Knoblauchsoße. Toll ... Der Bus hält, der Mann steigt aus. Feddersen wischt sich die Soße vom Mantel. Wily stoppt den Bus und verkündet durch das Mikrophon dass die Straße vor ihm gesperrt ist und er deshalb in die Goethe-Straße einbiegen wird. Nord-Allee: Endstation. Weiter kommt Wily mit dem Bus nicht. Feddersen steigt aus und geht seinen gewohnten Weg nach Hause, links in die Lindenstraße bis zum 22. Haus. Mit etwas Verspätung macht er sich die Nudeln vom Vortag auf dem Herd warm. Indessen schnappt er sich Nadel und Faden und versucht die zwei Knöpfe an seinen Mantel anzunähen. Als er in die Küche zurück kommt, bekommt er den Schock seines Lebens. Er hat vergessen den Herd auf mittlere Stufe zu drehen. So brannten seine Nudeln bei voller Pulle an. Ab in den Mülleimer damit. Er schiebt eine Fertigpizza in den Ofen. Gerade noch rechtzeitig um 20:15 Uhr kann er seine heiße Pizza vor dem Fernseher essen.
Während der Werbung wäscht er in der Küche das Geschirr ab. Nach der Sendung räumt er jetzt das Wohnzimmer auf. Viel ist es diesmal nicht. In einem unbedachten Moment stolpert er über seine eigenen Füße. „Nicht mein Tag heute ... Ich bin zu müde um mich darüber zu ärgern“, sagt er sich selbst. 23 Uhr zeigt sein Smartphone. Erledigt schleppt er sich ohne weitere Umwege in sein Bett. Er zieht sich noch seine Hose und Socken aus, lässt sich in sein Kissen fallen und schläft ein, in der Gewissheit dass jeder mal einen miesen Tag hat.