Montag, 29. Dezember 2014

Zwischenstand - Geplante Ausschreibungen



Die Geschichte für den Kurzgeschichten-Wettbewerb an der Schule des Schreibens und das Gedicht für die Anthologie "365 Tage Liebe" ist im November 2014 raus gegangen. Jetzt heißt es abwarten Einsendeschluss ist der 31. 12. 2014. Ich danke für meine zwei Probelesern bei der Kurzgeschichte. Ohne euch hätte ich sicher keine Korrektur vorgenommen. Nach der Korrektur gefiel sie mir auch gleich viel besser.
Was ist mit der Ausschreibung  "the transnational" geworden? Ich habe mich dagegen entschieden als ich festgestellt habe, dass es ein englischsprachiges Magazin ist.
Noch im November habe ich für die Ausschreibung der Experimenta der Themen für Februar und März 2015 abgeschickt. Hierfür habe ich passende Gedichte aus meinem Ordner entnommen. Ich habe also nichts neues geschrieben.

Falls irgend etwas veröffentlicht wird, werde ich euch darüber in Kenntnis setzen oder euch ggf. Die Geschichten oder Leseproben kostenlos zur Verfügung stellen(Wie mein Onlineroman "Land over the Dreams"). 

Seit Ende November arbeite ich an der Geschichte für die Ausschreibung "Fantasy Noir". Die Recherche ist interessant, da ich mich mit den 50er und 60er Jahren auseinandersetze. Hierfür wollte ich eigentlich in die Bibliothek aber dann habe ich doch einige schöne Berichte bei Youtube gefunden. Besonders toll fand ich das Projekt "Die harte Schule der 50re Jahre". Ich habe mir ein paar Berichte und Dokumentationen angesehen und mir Notizen gemacht um heraus zu finden wie die Menschen damals gesprochen haben, mit was sie Umgang pflegten, was ihnen wichtig war, wie die Umgebung aussah und was zu der Zeit modern war. Auch beliebte Namen der 50er und 60er Jahren habe ich mir notiert. Dabei habe ich schon eine grobe Richtlinie für meine Geschichte gefunden. Ich kannte vorher die 50er und 60er Jahre nur flüchtig und jetzt finde ich das sehr aufschlussreich. Es gibt nicht nur schlechtes und nicht nur gutes. In den 50er und 60er Jahren war es zum Beispiel üblich beim Essen den Mund zu halten und es wurde extrem auf Benehmen und Manieren Wert gelegt. Ich denke da auch an Schallplatten oder Schreibmaschinen im Büro, an Ablehnung von Sexualaufklärung - die kam erst im Jahr 1967. Oder berühmte Leute wie Tilo Koch, die Rollings Stones, Elvis. Ganz zu schweigen von dem Frauenbild in dieser Zeit. Zum ersten mal kann ich nach dem 7-Punkte-Plan arbeiten und mir ein Szenenplan erarbeiten. Ich habe hierfür Szenen und den roten Faden auf Karteikarten geschrieben und dann auf dem Boden erst mal hin und hergeschoben, mit Bleistift nummeriert und mithilfe des 7-Punkte-Plans meinen Storyverlauf festgelegt. Da es eine Kurzgeschichte von max. 5000 Wörter sein soll, habe ich die Szenen auf 14 begrenzt. Man sieht auf dem Bild die Kurve die den Verlauf der Geschichte zeigt, mit einem sichtbaren Höhepunkt am Ende des Hauptteils. Beim schreiben der ersten 2 Seiten ist mir nach einer kreativen Pause aufgefallen dass der Hauptcharakter noch viel zu nett ist. Der Noir-Stil zeichnet sich ja dadurch aus, dass die Welt und die Figuren zynisch, pessimistisch und entfremdet sind. Ich fand meinen Hauptcharakter viel zu nett. Also schrieb ich die Geschichte neu. Es war ja sowieso erst die ersten drei Szenen gewesen. Davon waren zwei davon "Hook". Also der Anfang, bei dem man den Leser in die Geschichte einführt, den Schauplatz und die Figur vorstellt. Um was es sich bei der Geschichte handelt, verrate ich nicht. Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass ich mehr schreiben möchte, als ich darf. Das ist ja das schöne an Kurzgeschichten: Man reduziert auf das Wesentlichste.Vielleicht, mit etwas Glück, könnt ihr es nächstes Jahr in einem Buch aus dem Artskriptphantastik Verlag lesen. Die Geschichte ist jedenfalls jetzt fertig geworden und wird noch vor Silvester 2014. abgeschickt.




Seit Ende Dezember arbeite ich an einer neuen Ausschreibung. Und zwar handelt es sich um ein Kurzgeschichten-Wettbewerb der Online-Illustrierte Gynt zum Literaturpreis 2015 zum Thema "Fundstücke". Die Geschichte muss knapp sein mit 2800 Wörtern. Also wesentlich weniger als bei der Noir-Story! Zu gewinnen gibt es für
Platz 1: 300 €, für Platz 2: 200 € und für Platz 3: 100€.
Dazu werden die Geschichten dieser drei Preisträger für 36 Monate auf der Website von gynt veröffentlicht. Ich habe schon eine Idee um was es sich handeln wird. Und habe schon angefangen die Einleitung zu schreiben. ich verrate auch hier wieder nichts. Der Hauptcharakter wird eine Frau sein, die etwas findet und mit nimmt und dadurch in Schwierigkeiten gerät



Wie es weiter geht, werdet ihr bald erfahren.




Kommentare:

  1. Ich drück dir die Daumen ;)

    LG
    Bianca

    P.S.: Guten Rutsch ins Jahr 2015, mögen all deine Wünsche wahr werden !

    AntwortenLöschen
  2. Wirst du die Noir-Geschichte auch mal posten? Ich bin jetzt gespannt :)))

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Was damit passiert, wenn sie nicht im Buch abgedruckt wird, weiß ich noch nicht. Da muss ich mir noch was überlegen. Erst einmal muss ich abwarten, ob sich der Verlag bei mir meldet. Dafür gibt es kein genaues Datum. Grundsätzlich ist es nicht so gut, wenn ein Autor seine Werke, die er für Ausschreibungen verfasst hat, komplett online und kostenlos veröffentlicht. Ich könnte mir vorstellen daraus ein E-Book zu machen und für geringes Geld zu verkaufen. BoD(Book on demand), sozusagen. Aber bis dahin muss ich abwarten. Und das kann sich hierbei um Monate handeln, bis ich mir diesbezüglich Gedanken machen muss. Am Liebsten wäre es mir, wenn meine Story ausgewählt wird und in die Anthologie des Verlags aufgenommen wird.

      Löschen