Dienstag, 2. Dezember 2014

Woher die Inspiration nehmen?

Manche Menschen wissen einfach nicht, wie sie sich für irgend etwas inspirieren lassen können. Ich muss sagen, ich bin sehr kreativ und mir ist es noch nie schwer gefallen kreativ zu sein oder mich inspirieren zu lassen. Mir hat es immer geholfen ein Notizheftchen dabei zu haben. Und wenn es wirklich schnell gehen musste, habe ich es einfach auf mein Handy diktiert. Besonders im Kopf sprudelnde Formulierungen oder Sinneseindrücke die wie ein Blitz kommen und gehen: gerade da lohnt es sich diese auf Papier festzuhalten. Denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass man sie früher oder später ganz sicher gebrauchen kann. Wichtig ist hierbei den ersten Gedanken zuzulassen und nicht darüber nachzudenken, ob das eine gute Idee ist oder nicht. Die Anregungen und Gedanken ohne geistig sofort aus zu sortieren, ist die Kunst. Man muss seiner Intuition folgen und diese annehmen ohne sie zu bewerten. Das kann man nach dem aufschreiben immer noch tun.
Ich gebe hier ein paar Beispiele wie du deine eigene Inspiration nutzen kannst um etwas kreatives in Gang zu bringen.

  • Musik hören
 Es sollte Musik sein die dich bewegt, die Bilder in dir hervorruft. Am besten etwas ohne Gesang. Das stört nur den eigenen Gedankenfluss. Vielleicht ist Lounge Musik, Chill Out Musik, Klassische Musik oder Soundtracks für dich genau das richtige.

  • Musikvideos ansehen
Manche Musikvideos sind wahre Inspirationsböller. Farben, Formen, Bildschnitte, die Kameraführung oder eine ganz bestimmte Szene. Ich persönlich finde die Videos von Beyoncé, Lady Gaga, Britney Spears oder Katy Perry sehr künstlerisch gemacht.
  • zeichnen und malen
 Der Umgang mit Farben kann auch inspirieren. Es sollten auf jeden Fall Farben verwendet werden. Farben können Emotionen und Atmosphäre übermitteln.
  • Baden
Ja, ein einspannendes Bad zu nehmen, kann auch inspirieren. Badewasser einlassen, Kerzen an machen, Licht aus, vielleicht chillige Musik hören oder die Stille genießen. Augen zu und die Gedanken schweifen lassen und jeden Gedanken aufschreiben, denn ein Notizheft mit Stift, sollte immer daneben liegen.
  • einen Film ansehen
Besondere Filme hinterlassen bleibende Eindrücke. Filme sind für's Auge gemacht und das sollte man ausnutzen. Man muss keine Filmidee "klauen" aber man kann einige Szenen oder Handlungen oder Namen übernehmen oder als Beispiel für die eigene Szene, die eigene Handlung oder die eigene Figur nehmen.
  • Tagebücher, Briefe, Zeitung und Zeitschriften lesen
Die besten Ideen liefert das eigene Leben. Lese daher mal wieder dein altes Tagebuch durch, oder Briefe die du aufgehoben hast. Blättere in deinem Traumtagebuch oder lasse Zeitungsbeiträge und Zeitschriften auf dich wirken.
  • In Erinnerungen schwelgen
Wie das lesen in Tagebüchern, so ist auch das schwelgen in Erinnerungen gut für die Inspiration. Man kann seine selbst erlebten Ereignisse auf seine Charaktere übertragen und so gelingt es den meisten Autoren authentisch zu wirken. Am einfachsten fällt es nämlich von sich selbst zu schreiben.
  • Spazieren gehen
Beobachte deine Umgebung, die Menschen die dich umgeben, notiere andere Gespräche und Handlungen. Meisten bietet die Einkaufsmeile gute Szenen. Zum Beispiel ein verliebtes Paar, dass sich streitet und dann die Frau weg rennt oder vielleicht schlenderst du durch einen Garten und findest den Brunnen oder die Bäume unglaublich schön. So könntest du dich an diese Beobachtung zurück erinnern oder im Augenblick der Betrachtung notieren was du siehst und wie du dich fühlst und es dann in deine Geschichte einflechten.
  • Bilder betrachten
Ob es nun Fotos sind die du selbst geschossen hast, oder Wallpaper aus dem Internet, ist egal. Wenn du sie schön findest, betrachte sie. Kommen Wörter in den Sinn, notiere sie. Oder nutze das von dir betrachtete Bild um deine Buchfiguren besser beschreiben zu können oder sie selbst zu skizzieren.
  • Romane lesen /Hörbücher hören
Die Beste Quelle zum Buch schreiben ist das Buch lesen. Schau dir an wie ein bereits erfolgreicher Schriftsteller seine Arbeit getan hat und lerne von ihm. Oder höre bei einem Hörbuch der Geschichte zu.
  • drauf los schreiben
Manchmal hilft es auch, in einem ruhigen Moment oder in einem "Flow" einfach drauf los zu schreiben. Sei es die Geschichte direkt oder "schreibe frei". Das heißt, alle Gedanken haben die Berechtigung notiert zu werden. Es können einzelne Begriffe, halbe Sätze, ganze Passagen oder Wortfetzen sein - egal, schreib es auf. Werte das Aufgeschriebene nicht in dem Moment wo du es aufschreibst, denke nicht darüber nach ob es Sinn ergibt oder gut oder schlecht ist. Das freie Schreiben dient dem kreativen Prozess. Nicht der Inhalt ist wichtig, sondern der Prozess.
  • Diverse Techniken aus der Schreibkunst anwenden
Du hast sicher in deinem eigenen Schreibstudium einige Techniken gelernt mit denen man eine Geschichte weiter antreiben kann. Zum Beispiel bei Schreibblockaden. Nutze sie.


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