Dienstag, 30. Dezember 2014

Wochengedicht 3



Lichtblick





Im leichten Licht der Kerzen liegen wir dar.
Eng aneinander gekuschelt.
Als ob nie etwas anderes war.
Deine Hand auf meiner warmen Haut,
lässt mein Herz vibrieren.
Es ist Nacht und es ist nur der Mond der auf uns herab schaut.
Du hältst mich fest, ganz sanft und beruht.
Das tut mir gut.
Denn dann weiß ich, ich bin nicht allein
und du willst bei mir sein.
Ich öffne mein Herz für dich, wenn du willst.


Montag, 29. Dezember 2014

Zwischenstand - Geplante Ausschreibungen



Die Geschichte für den Kurzgeschichten-Wettbewerb an der Schule des Schreibens und das Gedicht für die Anthologie "365 Tage Liebe" ist im November 2014 raus gegangen. Jetzt heißt es abwarten Einsendeschluss ist der 31. 12. 2014. Ich danke für meine zwei Probelesern bei der Kurzgeschichte. Ohne euch hätte ich sicher keine Korrektur vorgenommen. Nach der Korrektur gefiel sie mir auch gleich viel besser.
Was ist mit der Ausschreibung  "the transnational" geworden? Ich habe mich dagegen entschieden als ich festgestellt habe, dass es ein englischsprachiges Magazin ist.
Noch im November habe ich für die Ausschreibung der Experimenta der Themen für Februar und März 2015 abgeschickt. Hierfür habe ich passende Gedichte aus meinem Ordner entnommen. Ich habe also nichts neues geschrieben.

Falls irgend etwas veröffentlicht wird, werde ich euch darüber in Kenntnis setzen oder euch ggf. Die Geschichten oder Leseproben kostenlos zur Verfügung stellen(Wie mein Onlineroman "Land over the Dreams"). 

Seit Ende November arbeite ich an der Geschichte für die Ausschreibung "Fantasy Noir". Die Recherche ist interessant, da ich mich mit den 50er und 60er Jahren auseinandersetze. Hierfür wollte ich eigentlich in die Bibliothek aber dann habe ich doch einige schöne Berichte bei Youtube gefunden. Besonders toll fand ich das Projekt "Die harte Schule der 50re Jahre". Ich habe mir ein paar Berichte und Dokumentationen angesehen und mir Notizen gemacht um heraus zu finden wie die Menschen damals gesprochen haben, mit was sie Umgang pflegten, was ihnen wichtig war, wie die Umgebung aussah und was zu der Zeit modern war. Auch beliebte Namen der 50er und 60er Jahren habe ich mir notiert. Dabei habe ich schon eine grobe Richtlinie für meine Geschichte gefunden. Ich kannte vorher die 50er und 60er Jahre nur flüchtig und jetzt finde ich das sehr aufschlussreich. Es gibt nicht nur schlechtes und nicht nur gutes. In den 50er und 60er Jahren war es zum Beispiel üblich beim Essen den Mund zu halten und es wurde extrem auf Benehmen und Manieren Wert gelegt. Ich denke da auch an Schallplatten oder Schreibmaschinen im Büro, an Ablehnung von Sexualaufklärung - die kam erst im Jahr 1967. Oder berühmte Leute wie Tilo Koch, die Rollings Stones, Elvis. Ganz zu schweigen von dem Frauenbild in dieser Zeit. Zum ersten mal kann ich nach dem 7-Punkte-Plan arbeiten und mir ein Szenenplan erarbeiten. Ich habe hierfür Szenen und den roten Faden auf Karteikarten geschrieben und dann auf dem Boden erst mal hin und hergeschoben, mit Bleistift nummeriert und mithilfe des 7-Punkte-Plans meinen Storyverlauf festgelegt. Da es eine Kurzgeschichte von max. 5000 Wörter sein soll, habe ich die Szenen auf 14 begrenzt. Man sieht auf dem Bild die Kurve die den Verlauf der Geschichte zeigt, mit einem sichtbaren Höhepunkt am Ende des Hauptteils. Beim schreiben der ersten 2 Seiten ist mir nach einer kreativen Pause aufgefallen dass der Hauptcharakter noch viel zu nett ist. Der Noir-Stil zeichnet sich ja dadurch aus, dass die Welt und die Figuren zynisch, pessimistisch und entfremdet sind. Ich fand meinen Hauptcharakter viel zu nett. Also schrieb ich die Geschichte neu. Es war ja sowieso erst die ersten drei Szenen gewesen. Davon waren zwei davon "Hook". Also der Anfang, bei dem man den Leser in die Geschichte einführt, den Schauplatz und die Figur vorstellt. Um was es sich bei der Geschichte handelt, verrate ich nicht. Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass ich mehr schreiben möchte, als ich darf. Das ist ja das schöne an Kurzgeschichten: Man reduziert auf das Wesentlichste.Vielleicht, mit etwas Glück, könnt ihr es nächstes Jahr in einem Buch aus dem Artskriptphantastik Verlag lesen. Die Geschichte ist jedenfalls jetzt fertig geworden und wird noch vor Silvester 2014. abgeschickt.




Seit Ende Dezember arbeite ich an einer neuen Ausschreibung. Und zwar handelt es sich um ein Kurzgeschichten-Wettbewerb der Online-Illustrierte Gynt zum Literaturpreis 2015 zum Thema "Fundstücke". Die Geschichte muss knapp sein mit 2800 Wörtern. Also wesentlich weniger als bei der Noir-Story! Zu gewinnen gibt es für
Platz 1: 300 €, für Platz 2: 200 € und für Platz 3: 100€.
Dazu werden die Geschichten dieser drei Preisträger für 36 Monate auf der Website von gynt veröffentlicht. Ich habe schon eine Idee um was es sich handeln wird. Und habe schon angefangen die Einleitung zu schreiben. ich verrate auch hier wieder nichts. Der Hauptcharakter wird eine Frau sein, die etwas findet und mit nimmt und dadurch in Schwierigkeiten gerät



Wie es weiter geht, werdet ihr bald erfahren.




Dienstag, 23. Dezember 2014

Wochengedicht 2



Wolke Sieben



Ich liege neben dir wach und beobachte dich wie du schläfst.
Du bist so süß.
Ein Traum aus letzter Nacht riss mich aus dem Schlaf.
Wie spät ist es?
Die Sonne geht gleich auf.
Ich seh’ dich an. Deine Augen sind zu.
Auch wenn du mich nicht hörst, möchte ich dir eines sagen:
Ich habe dich in der kurzen Zeit sehr lieb gewonnen.
Ein neuer Lebensabschnitt hat für mich begonnen.
Es wäre schade dich jetzt zu verlieren, 
weil die Geborgenheit die du mir gibst, was schönes ist.
Und das hab ich all die Zeit vermisst.
Ich möchte nicht nur körperlich mit dir sein,
sondern mit dir zusammen auf Wolke Sieben fliegen.
Ich weiß, es ist ein wenig übertrieben.
Das mit der Wolke.
Aber wenn dein Herz es zu lässt,
bring ich uns beide dort hin.
Ich weiß, wie oft man sich um sonst verschenkt,
wenn man denkt,
man hat sein Glück für Augen.
Liebes ist... heißt es.
Stimmt das? Vielleicht?
Liebe braucht Zeit so wie alles andere auch.
Sofern sie einen glücklich macht.
Nenn es naiv, aber Poesie ist Leidenschaft.
Leidenschaft heißt Hingebung.
Und ich will sie endlich an jemanden weiter geben.



Montag, 22. Dezember 2014

Land over the Dreams - Kapitel 1


Kapitel 1


Es war ein ganz normaler Wintertag. Der Wind wehte die letzten Baumblätter fort und es schneite schon den ganzen Tag lang. Die Wolken ließen keinen Sonnenstrahl durch.
Die Autos waren weiß und am Straßenrand sah man ab und zu einen kleinen Schneemann. Es war 14:35 Uhr als Patricia auf dem Weg nach Hause war. Sie hatte drei Bücher unter ihrem Arm. Sie ging die Straße entlang und sah auf der anderen Seite Nicole, eine gute Freundin. „Nicole! Komm mal rüber!“, rief sie. Nicole wartete bis die Autos anhielten und lief zu Patricia. „Warum waren wir denn heute nicht da?“, fragte Patricia sie. „Ich hatte einen Termin beim Zahnarzt.“, sagte sie und lächelte. „Ah. Ich sehe eine Zahnspange. Davon hast du mir ja gar nichts erzählt.“ „Nein.“ Meinte Nicole nur. Die beiden gingen noch ein Stück zusammen die Straße runter, verabschiedeten sich und gingen nach Hause. Patricia machte die Gartentür auf und suchte ihren Schlüssel in ihrer Hosentasche. Aus der Tür kam Misato. Eine Mitschülerin. „Du hast deinen Schlüssel heute morgen liegen lassen. Du hast Glück, dass ich die letzte Stunde frei hatte.“, sagte Misato und hielt ihr die Tür auf.
Patricia legte ihre Sachen ab und machte sich etwas zu essen. „Wo sind die Nudeln hin, die ich mir heute morgen vorbereitet habe?“, fragte sie traurig. „Ich hab sie gegessen.“, antwortete Patrick ihr, der Fernsehen schaute. Sie ging mit dem leeren Topf zu ihm und hielt ihn vor seine Nase. „Du Idiot! Das was du siehst muss ich jetzt ertragen. Mein Magen knurrt wie Sau!“ Er schaute in den Topf und sagte lässig „Also, ich bin satt.“ Sie schlug ihm mit dem Topf eins über und ging wütend in die Küche zurück.

Als sie sich eine Fertigsuppe warm machte, kam Misato zu ihr. „Weißt du, dass wir morgen den neuen Professor kennen lernen dürfen? Sein Name soll Herr Ino sein.
Ich finde, wir haben keinen verrückten Wissenschaftler nötig. Die Chemiefreacks sind doch nicht mehr ganz dicht.“, meinte sie als sie am Herd rum spielte. Patricia machte den Herd aus, füllte die Suppe in einen Teller und aß sie. Misato setzte sich zu ihr an den Küchentisch. „Na ja. Ich mein ja bloß.“, erzählte sie weiter. Misato sah Patricia an. „Du bist aber heute nicht sehr gesprächig.“ Patricia sagte nichts dazu. „Red’ ich mit deiner Suppe oder was?“, fragte sie etwas lauter. Da fing Patricia an zu kichern. „Du machst immer wieder den gleichen Fehler. Ich will dich doch nur auf die Palme bringen.“

Patrick saß immer noch faul auf dem Sofa und schaute sich Zeichentricks an, als Gunn und Kosuke die Wohnung unsicher machten. Patricia lebte in einer WG. Mit Misato, ihrer besten Freundin. Patrick ihrem Geliebten und Gunn und Kosuke. Gunn und Kosuke waren schon etwas eigenartig. Sie spielten sich auf und waren noch wie kleine Kinder. Das einzige was sie im Kopf hatten waren Weiber, geile Klamotten und Alkohol. Gunn hatte seinen Arm um Kosuke und sagte erfreut „Hallo Leute. Man, draußen fliegen vielleicht heiße Bienen rum.“ Sie schaufelten sich nur noch schnell ein paar Chips rein und waren auch schon wieder weg. Die Sonne ging unter. Patricia fand Sonnenuntergänge einfach romantisch. Patrick stand hinter ihr und hatte seine Arme um sie gelegt. Sie kuschelten miteinander. Sie flüsterte ihm ins Ohr „Weißt du was ich an dir ganz besonders mag? Deine Art mit Frauen um zu gehen. Du bist so sensibel und romantisch und so zärtlich zu gleich. Es wäre schrecklich dich zu verlieren.“ Er nahm ihre Hand und küsste Patricia. Doch das sollte nicht lange anhalten. Denn Gunn und Kosuke standen hinter der Wand und schauten ihnen zu. Kichernd sagte Gunn „Oh wie romantisch. Hi, hi.“ Patricia und Patrick hörten auf und gingen ins Haus zurück. Gunn sagte zu Kosuke „So ein Pech. Dabei wollte ich doch meine Klappe halten.“
Jeder hatte ein eigenes Bett. Es war spät und alle sagten sich gute Nacht. Patricia schlief ein. Sie träumte.
Sie stand auf einem Berg, der in eine Schlucht führte. Sie sprang hinunter und landete im Wasser. Der Himmel wurde dunkel und man konnte den Mond sehen. Sie tauchte hinab, drehte sich um und konnte den Mond durch das Wasser sehen.
Sie schwamm weiter und weiter in die Tiefe bis sie auf ein versunkenes Schiff traf. Das Schiff war ziemlich klein. Es war ungefähr so groß wie Patricias Kopf. Sie öffnete die Haupteingangstür und befand sich plötzlich in einem Tanzsaal. Sie hatte ein langes blaues Kleid an. Sie wurde von einem Mann aufgefordert zu tanzen. Sie tanzte mit ihm sehr lange und leidenschaftlich. Er kam ihr so vertraut vor. Bis sie den Wecker hörte und aufwachte.
Es war schon wieder morgen. Die Sonne schien in ihr Bett. Auf dem Weg zur Uni traf sie Nicole und Misato. Die drei gingen dann gemeinsam zu ihrem Seminar. An der Uni angekommen, sahen sie ein großes Auto indem ein Mann Dinge raus holte. Patrick und sein Kumpel standen bei dem Mann. „Guten Morgen ihr drei.“, sagte Patrick. Der Mann kam aus dem Wagen und begrüßte die drei Mädchen. „Ich bin euer neuer Wissenschaftler. Du musst Patricia Mentom sein. Hast du denn auch den Vortrag vorbereitet?“, fragte er und Patricia schreckte auf. „Was! Ich sollte einen Vortrag halten?“

Nun stand die arme Patricia in der Aula vor mehr als 40 Leuten, die mit Spannung auf ihren Vortrag warteten. Unsicher und ohne Vorbereitung legte sie los.
„Also. Professor Ino wird den Test machen, während ich ihn kommentiere.“
Herr Ino baute das Experiment auf.
Man weiß ja, das jedes Atom aus kleinen Teilchen bestehen. Wir werden versuchen diese Teilchen sichtbar zu machen. Es ist wichtig, dass jeder von euch diese blaue Schutzbrille aufsetzt, die unter euren Sitzen klebt.“ Sie zeigte den Personen diese Schutzbrille. „Wie wir hier sehen, ist in diesem Glas Manganoxid das gelb grünlich ist. In dem unteren Behälter ist eine Mischung aus Natriumlauge und Xenonlauge. Herr Ino wird nun in das Glas mit dem Manganoxid ein Eisenstäbchen packen. Wie ihr seht schmilzt das Eisen und bildet Schaum. Kippen wir noch ein wenig kaltes Wasser dazu und schütten es in den Behälter mit der Xenonlauge und der Natriumlauge. Ihr seht, es färbt sich Violett. Und so entsteht Mno +Nal +Xel.“ Dann plötzlich zerbrach das Glas und eine dicke Rauchdecke verbreitete sich in der Aula. Alle rannten ins Freie. Patricia sagte zu dem Professor „Haben Sie mich falsch informiert, oder warum ist es explodiert?“ „Ich weiß nicht. Ich glaube ich habe die Formeln vertauscht.“, jammerte er. Der Schuldirektor kam wütend angerannt und verdonnerte Patricia und Herr Ino zum aufräumen. Dabei lernten sich die beiden etwas besser kennen. „Und sie heißen Wenkima Ino?“, fragte Patricia, die gerade die Glasscherben einsammelte. „Ja.“, antwortete er. „Ich glaube ich kenne Ihre Tochter.“, meinte sie. „Ja! Wo ist sie? Geht es ich gut?“ Patrica sah ihn verwirrt an. „Was meinen Sie? Ich kenne Ihre Tochter nicht persönlich. Ich musste mit ihr mal im Kindergarten zur Strafe den Flur putzen.“ Der Professor senkte seinen Blick. Sie fragte ihn „Ich habe gehört, dass ihre Tochter eines Tages verschwunden sein soll. Stimmt das?“ Er fegte den Staub auf dem Boden zusammen und erzählte ihr, dass er sie das letzte mal gesehen habe, als sie 6 Jahre alt war und er weiß das sie eines Tages zurück kommen wird. Denn er arbeitete an einer Maschine. Er führte Patricia in sein Labor in dem Keller der Schule und da sah sie, eine riesige Maschine vor sich.
„Was ist das?“, fragte sie skeptisch. „Eine Zeitmaschine. Ich will versuchen in die Vergangenheit zu reisen um zu verhindern, was damals mit ihr geschehen ist. Sie ist eigentlich schon fertig, aber ich brauche noch so etwas wie ein Versuchskaninchen.“
Da fühlte sich Patricia angesprochen. „Sie denken doch nicht etwa, dass ich in dieses komische Ding einsteigen soll?! Und was passiert, wenn’s funktioniert?“
„Dann komm ich dir hinterher, und dann retten wir gemeinsam meine Tochter.“ Sie schaute ihn an und sagte mit einer genervten Stimme „Ja, ist ja schon gut. Was hab ich denn schon zu verlieren?“

Sie setzte sich in die Zeitmaschine und Herr Ino startete sie.
Man hörte einen lauten Knall und Patricia war mit der Zeitmaschine weg.
Sie machte ihre Augen auf und befand sich im Weltall. „ Wo bin ich?“, frage sie sich. Vor ihr erstreckte sich ein schwarzes Nichts. Man sah den Merkur. Oder so einen ähnlichen Planeten. Dann begriff sie erst, was mit ihr geschehen war. Das war gar keine Zeitmaschine, sondern eine Dimensionszeitmaschine. Sie sah vor sich einen großen Planeten. Auf der linken Seite war es sehr dunkel und auf der anderen Seite so hell, als ob der Planet sich nicht drehen würde. Sie dachte sich, dass wahrscheinlich auf der linken Seite Nacht wäre. Sie entschied sich auf der rechten zu landen. Die Maschine flog ja sowieso von allein dorthin.

Auf dem seltsamen Planeten angekommen, schaute sie sich vorsichtig um. Sie öffnete langsam die Tür und begab sich in die Landschaft der unbekannten Welt.
Das Gras war blau und der Himmel wolkenfrei. Die Blätter der Bäume waren gelb. Manche von ihnen sogar weiß. Sie sah seltsame Vögel am Himmel. Sie waren ziemlich groß. Fast so groß wie sie selbst. Da entdeckte sie einen kleinen Bach. Das Wasser war sehr sauber und klar. Sie trank erst mal von dem Wasser. Es schmeckte nach Limonade. „Bin ich hier im Paradies oder im Schlaraffenland?“, wunderte sie sich. Hinter Patricia erschien ein altes menschenartiges Wesen. Ihr Name war... Okay, ich habe ihr keinen Namen gegeben. Auf jeden Fall war es eine alte Dame. Sie gehörte zu den Damas. Ein kleines Volk das unter der Erde lebte und in Harmonie lebte. Doch es gab auch Damas, die in die Hände der schwarzen Magie geraten waren. Sie lebten in den Blackmonima. Das Reich der Bösen. Die alte Dama schlug Patricia ohnmächtig. Nach einer Weile wachte Patricia in einem Bett auf. Angekettet und angeschnürt. Dann kam ein Mann rein. Gleich als Patricia ihn sah wusste sie das sie in einer anderen Welt gereist war.
Was hat eine Fremde in meinem Bett zu suchen?“, fragte der Mann als er hinter sich blickte. Die alte Dama sagte ihm „Ich habe sie erwischt wie sie unser heiliges Wasser getrunken hat. Sie ist eine von den Blackmonimas!“ Patrica schüttelte heftig den Kopf und meinte „Ich weiß echt nicht wo von Sie sprechen. Ich weiß ja noch nicht mal wo ich hier bin!“ Der Mann setzte sich auf das Bett und schaute ihr in die Augen. Er sah Patricias Universität. Den Professor und all ihre Freunde. „Sie ist eine Schülerin von etwas was ich nicht kenne. Und lebt in einer Welt die ich nicht kenne.“, meinte er.
Patricia sagte ihm, „Mein Name ist Patricia Mentom. Ich bin 17 Jahre alt und studiere Medizin. Ich lebe mit meinen Freunden in einer WG und gehe auf eine Universität. Und ich versteh nicht warum du eine Uni nicht kennst.“
„Ich meine nicht das Gebäude, sondern die Landschaft. Warum sind die Bäume grün und nicht gelb? Warum riechst du so eigenartig und warum bist du hier und wie bist du hier her gekommen?“, fragte der Mann, der sie am Kragen packte.

„Keine Ahnung. Bei mir zu Hause ist das nun mal so. Da ist das Gras grün. Ich rieche so, weil ich ein Parfüm mit Fenchelduft benutze und ich bin durch eine Maschine hier her gekommen.“ Er band sie los und zerrte sie mit sich. Sie schrie und riss sich von ihm los. Sie rannte aus dem Haus und traf auf einen anderen Mann, der ein Schwert in der Hand hielt. Sie rannte an ihm vorbei. Er sah wie Patricia weinte und vor Angst kaum laufen konnte. Patricia rannte einen Hügel hinauf und rannte und rannte. Bis sie durch Zufall an der Maschine an kam. Weinend setzte sie sich ans Steuer.

Der Mann der sie los band war erschrocken. Sein Name war Giovanni. Der Mann mit dem Schwert war sein Gefährte. Er hieß Bokena. Beide waren Krieger und schützten das heilige Land vor Gefahren. Giovanni hatte ein schlechtes Gewissen. Vielleicht sagte das Mädchen ja die Wahrheit. Er ging nach draußen. Bokena steckte sein Schwert weg und sagte zu Giovanni „Sie war sehr verängstigt und weinte. Ich glaube sie ist ein unschuldiges kleines Mädchen. Du solltest sie suchen.“
„Aber Bokena. Sie wird denken das ich ihr etwas antun will. Ich konnte doch nicht wissen das sie.....“, jammerte Giovanni. Bokena schaute ihn ernsthaft an und Giovanni machte sich auf den Weg. Inzwischen hatte sich Patricia beruhigt und suchte nach etwas essbarem. Sie sah einen Baum mit Früchten dran. Die Früchte sahen lecker aus und Patrica nahm sich eine Frucht und aß sie genüsslich auf.

Giovanni sah sie dann von weiten. Er machte sich Sorgen. Er kam ihr näher, bis er hinter dem Baum stand und Patricia beobachtete. „Las mich in Ruhe.“, mahnte sie ihn. Patricia stand auf und schaute ihn grimmig an. Er aber sah so bekümmert aus. „Was hast du?“, fragte sie ihn. Und er antwortete „Es, es tut mir ehrlich leid. Ich habe nicht gewusst das du ein guter Mensch bist. Ich dachte, du wärst einer meiner Feinde. Jetzt habe ich wegen der Sache von eben ein schlechtes Gewissen.“

Patricia dachte sich, „Er sieht Patrick total ähnlich. Aber er wirkt trotzdem so fremd. In was für einer Welt bin ich gelandet?“

Sie beruhigte ihn und redete ihm sanft zu „Ich weiß nicht, wer du bist, aber eines weiß ich. Du scheinst ein netter und freundlicher Mensch zu sein. Ich war anfangs etwas verwirrt, weil ich so eine Welt noch nie gesehen habe. Ich müsste ein schlechtes Gewissen haben, weil ich all die Menschen, die ich gern habe, verloren habe und wahrscheinlich nie wieder sehen werde.“ Sie kniete sich weinend zu Boden. Er nahm sie in den Arm und tröstete sie. „Mein Name ist Giovanni.“, sagte er zu ihr. Dann wurde sie ohnmächtig und schlief ein. Er trug sie zu sich nach Hause, wo schon Bokena wartete. Giovanni legte sie in sein Bett und deckte sie zu. Patricia schlief tief und fest.






Dienstag, 16. Dezember 2014

Wochengedicht 1



 

 

 

Das Foto








Immer wenn ich das Foto sehe,
Werde ich traurig.
Ich brauch’ dich!
Du fehlst mir so!
Ich sehe dich an und bin endlos traurig,
weil du nicht bei mir bist.
Unsere Gemeinsame Zeit,
sie war nur kurz.
Doch so schön für mich.
Ich erinnere mich so deutlich daran, wie es war,
Als ich dich sah und dachte zu träumen.
Du hast geschlafen und du sahst so niedlich aus.
Und jetzt?
Jetzt sehne ich mich nach dir und wünsche dich herbei.
Doch nichts.
Es bleibt ein ewiger Traum aus Glas.
Er zerbricht und fällt zu Boden.
Schmerz!
Er zerstört mich.
Warum kann ich dich nicht besitzen?!



Diskussionsbeitrag: Zeit für's lesen finden




Heute habe ich mal ein Foto für euch gemacht. Ich habe die Große zur Kita gebracht und mich in meinem Lieblingsbäcker rein gesetzt, einen Liebesknochen gegessen, einen Kakao getrunken und mein Buch gelesen bis ich eine halbe Stunde später zum Frisör musste.
Ich  habe aufgrund meiner beiden Kinder (jetzt 4,5 Jahre und 1 Jahr) und dem Studium kaum Zeit zum lesen. Also nutze ich jede freie Minute tagsüber die ich habe. Besonders oft lese ich unterwegs. Zuhause geht das nur Abends, wenn die Kinder im Bett sind oder ich tagsüber nicht so viel im Haushalt mache oder mal das schreiben auf später verlege. Aber das ist sehr selten. Meistens lese ich wie gesagt unterwegs. So wie heute. Erst beim Bäcker und dann beim Frisör. Ich habe heute also etwa eine Stunde in meinem Buch gelesen. Ich war zum Haare färben dort, deswegen konnte ich auch beim Frisör lesen.
Aktuell lese ich "Du bist ok, so wie du bist" von Frau Saalfrank. Ich hatte es mal begonnen vor einem Jahr und dann beim durchstöbern meiner Bücher vor kurzem wieder entdeckt. Es fehlen nur noch rund 60 Seiten oder so, dann bin ich damit auch durch.
Leider kann ich nicht so viel lesen wie ich gern möchte.  Ich möchte schon gerne mal Lesechallenge machen. Bevor meine 2. Tochter geboren wurde, ging das alles ganz gut. Ich habe manchmal bis zu 2 oder 3 Stunden am Tag in einem Buch gelesen oder schaffte es auch ein Buch in ein paar Wochen durchzulesen. Aber die Zeit fehlt mir momentan dafür.

Mich würde interessieren:
Wo lest ihr eure Bücher?
Wann lest ihr eure Bücher?
Wie viel Zeit habt ihr dafür oder viel viel Zeit nehmt ihr euch dafür?
Ich freue mich ganz doll auf Kommentare!

Ihr könnt auch Fotos machen und sie mir schicken. So wie mein Bild oben. Am besten über Facebook. Dann stelle ich sie bei Facebook rein.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Woher die Inspiration nehmen?

Manche Menschen wissen einfach nicht, wie sie sich für irgend etwas inspirieren lassen können. Ich muss sagen, ich bin sehr kreativ und mir ist es noch nie schwer gefallen kreativ zu sein oder mich inspirieren zu lassen. Mir hat es immer geholfen ein Notizheftchen dabei zu haben. Und wenn es wirklich schnell gehen musste, habe ich es einfach auf mein Handy diktiert. Besonders im Kopf sprudelnde Formulierungen oder Sinneseindrücke die wie ein Blitz kommen und gehen: gerade da lohnt es sich diese auf Papier festzuhalten. Denn aus Erfahrung kann ich sagen, dass man sie früher oder später ganz sicher gebrauchen kann. Wichtig ist hierbei den ersten Gedanken zuzulassen und nicht darüber nachzudenken, ob das eine gute Idee ist oder nicht. Die Anregungen und Gedanken ohne geistig sofort aus zu sortieren, ist die Kunst. Man muss seiner Intuition folgen und diese annehmen ohne sie zu bewerten. Das kann man nach dem aufschreiben immer noch tun.
Ich gebe hier ein paar Beispiele wie du deine eigene Inspiration nutzen kannst um etwas kreatives in Gang zu bringen.

  • Musik hören
 Es sollte Musik sein die dich bewegt, die Bilder in dir hervorruft. Am besten etwas ohne Gesang. Das stört nur den eigenen Gedankenfluss. Vielleicht ist Lounge Musik, Chill Out Musik, Klassische Musik oder Soundtracks für dich genau das richtige.

  • Musikvideos ansehen
Manche Musikvideos sind wahre Inspirationsböller. Farben, Formen, Bildschnitte, die Kameraführung oder eine ganz bestimmte Szene. Ich persönlich finde die Videos von Beyoncé, Lady Gaga, Britney Spears oder Katy Perry sehr künstlerisch gemacht.
  • zeichnen und malen
 Der Umgang mit Farben kann auch inspirieren. Es sollten auf jeden Fall Farben verwendet werden. Farben können Emotionen und Atmosphäre übermitteln.
  • Baden
Ja, ein einspannendes Bad zu nehmen, kann auch inspirieren. Badewasser einlassen, Kerzen an machen, Licht aus, vielleicht chillige Musik hören oder die Stille genießen. Augen zu und die Gedanken schweifen lassen und jeden Gedanken aufschreiben, denn ein Notizheft mit Stift, sollte immer daneben liegen.
  • einen Film ansehen
Besondere Filme hinterlassen bleibende Eindrücke. Filme sind für's Auge gemacht und das sollte man ausnutzen. Man muss keine Filmidee "klauen" aber man kann einige Szenen oder Handlungen oder Namen übernehmen oder als Beispiel für die eigene Szene, die eigene Handlung oder die eigene Figur nehmen.
  • Tagebücher, Briefe, Zeitung und Zeitschriften lesen
Die besten Ideen liefert das eigene Leben. Lese daher mal wieder dein altes Tagebuch durch, oder Briefe die du aufgehoben hast. Blättere in deinem Traumtagebuch oder lasse Zeitungsbeiträge und Zeitschriften auf dich wirken.
  • In Erinnerungen schwelgen
Wie das lesen in Tagebüchern, so ist auch das schwelgen in Erinnerungen gut für die Inspiration. Man kann seine selbst erlebten Ereignisse auf seine Charaktere übertragen und so gelingt es den meisten Autoren authentisch zu wirken. Am einfachsten fällt es nämlich von sich selbst zu schreiben.
  • Spazieren gehen
Beobachte deine Umgebung, die Menschen die dich umgeben, notiere andere Gespräche und Handlungen. Meisten bietet die Einkaufsmeile gute Szenen. Zum Beispiel ein verliebtes Paar, dass sich streitet und dann die Frau weg rennt oder vielleicht schlenderst du durch einen Garten und findest den Brunnen oder die Bäume unglaublich schön. So könntest du dich an diese Beobachtung zurück erinnern oder im Augenblick der Betrachtung notieren was du siehst und wie du dich fühlst und es dann in deine Geschichte einflechten.
  • Bilder betrachten
Ob es nun Fotos sind die du selbst geschossen hast, oder Wallpaper aus dem Internet, ist egal. Wenn du sie schön findest, betrachte sie. Kommen Wörter in den Sinn, notiere sie. Oder nutze das von dir betrachtete Bild um deine Buchfiguren besser beschreiben zu können oder sie selbst zu skizzieren.
  • Romane lesen /Hörbücher hören
Die Beste Quelle zum Buch schreiben ist das Buch lesen. Schau dir an wie ein bereits erfolgreicher Schriftsteller seine Arbeit getan hat und lerne von ihm. Oder höre bei einem Hörbuch der Geschichte zu.
  • drauf los schreiben
Manchmal hilft es auch, in einem ruhigen Moment oder in einem "Flow" einfach drauf los zu schreiben. Sei es die Geschichte direkt oder "schreibe frei". Das heißt, alle Gedanken haben die Berechtigung notiert zu werden. Es können einzelne Begriffe, halbe Sätze, ganze Passagen oder Wortfetzen sein - egal, schreib es auf. Werte das Aufgeschriebene nicht in dem Moment wo du es aufschreibst, denke nicht darüber nach ob es Sinn ergibt oder gut oder schlecht ist. Das freie Schreiben dient dem kreativen Prozess. Nicht der Inhalt ist wichtig, sondern der Prozess.
  • Diverse Techniken aus der Schreibkunst anwenden
Du hast sicher in deinem eigenen Schreibstudium einige Techniken gelernt mit denen man eine Geschichte weiter antreiben kann. Zum Beispiel bei Schreibblockaden. Nutze sie.